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Schriftenreihe

Schriftenreihe der AKTION LEBEN e.V.

Stand: 10.11.2017

  • Alle Hefte können direkt von der AKTION LEBEN e.V. zum Selbstkostenpreis von 2,- Euro bezogen werden! - Steinklingener Str. 24, 69469 Weinheim

Die Schriften liegen nachstehend im PDF-Format vor (auch zum Download). Über den Inhalt einer Schrift können Sie sich in der jeweiligen Themenbetrachtung informieren.


 

Schriftenreihe Heft 01 - Elasah Drogin - "Margarete Sanger - Gründerin der modernen Gesellschaft"

Themenbetrachtung:

Warum erleben wir heute einen so schnellen Verfall von Moral, Mitleid, Großherzigkeit und christlicher Nächstenliebe?

Wodurch sind wir zu einem Volk geworden, das lieber sein soziales Gewissen ausschaltet, als dass es für die sorgt, die schwach und abhängig sind?

Im Namen der individuellen Freiheit werden ungeborene Kinder im Mutterleib getötet, im Namen derselben Freiheit werden in zunehmendem Maße alte, kranke oder behinderte Menschen getötet.

Die Abkehr der Gesellschaft vom Mitleid fällt mit der Lebenszeit einer Frau namens Margaret Sanger (1885-1966) zusammen. Die von ihr vertretenen Auffassungen haben das heutige Denken nachhaltig beeinflusst, die von ihr gegründeten Organisationen wirken auch heute noch auf die Gesellschaft ein. In Deutschland ist dies die `Pro Familia´, Mitbegründerin der IPPF (International Planned Parendhood Federation), welche über die amerikanische Planned Parendhood Federation auf Margaret Sanger zurückgeht.


 

Schriftenreihe Heft 02 - Caroll Everett/Valerie Riches - Die Drahtzieher hinter der Sexualerziehung" 

Themenbetrachtung:

Das Wort  Abtreibungsindustrie´ klingt makaber, beschreibt aber deutlich eine bisher nur wenig bekannte Seite von Abtreibung und Verhütung.

Unter dem Vorwand, man helfe ja nur den `armen Frauen`, wandern Milliardenbeträge in die Taschen von Abtreibungsärzten und Pharmaindustrie.

Nach dem Bericht von Carol Everett sind es in Amerika vornehmlich private Unternehmen, die Abtreibungen durchführen und hierfür Werbung verbreiten.

In Deutschland dagegen sind es `gemeinnützige´ Organisationen wie `pro familia´, die es mit finanzieller Unterstützung durch Steuermittel Kinder und Jugendliche bereits in den Schulen zum Gebrauch von Verhütungsmitteln verführen und für den Fall des Versagens der Verhütung die Abtreibung im eigenen Haus anbieten.


 

Schriftenreihe Heft 03 - Prof. M. Balkenohl "Reflexionen zu den Entwürfen einer Bioethik-Konvention"

Themenbetrachtung:

Das Wort `Bioethik´ ist heute in aller Munde. Begriffe wie `Genmanipulation´, `künstliche Befruchtung´, `Klonierung´ oder `Embryonenforschung´ verunsichern viele Bürger. Im Herbst 1996 har das Europäische Parlament eine `Bioethik-Konvention´ beschlossen. 

Bringt diese nun die erhoffte Sicherheit? Oder wird hiermit durch die Hintertür neuen Manipulationsmöglichkeiten Einlass verschafft? 

Manfred Balkenohl, Professor für Moraltheologie an der Universität Osnabrück, fasst die wesentlichen Inhalte dieser Konvention zusammen und stellt ihre Mängel deutlich heraus.


 

Schriftenreihe Heft 04 - P. Martin Ramm FSSP - "Den Stimmlosen Stimme sein - Zum Kampf für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder"

Themenbetrachtung:

Für viele ist die `Abtreibung´ so etwas wie ein Termin beim Zahnarzt! 

Die Prozedur ist etwas unangenehm, aber `not-wendig´, und wenn man sie überstanden hat, vorbei und vergessen - glaubt man.

Der vorliegende Beitrag gibt eine Gesamtschau der Problematik, zeigt die tieferen Hintergründe auf und will bei der Wahrheitsfindung helfen.


 

Schriftenreihe Heft 05 - Papst Pius XII. - "Die sittlichen Grenzen der ärztlichen Forschungs- und Behandlungsmethoden"

Themenbetrachtung:

Die Ansprache Papst Pius XII. aus dem Jahre 1952 gibt Orientierung in den Herausforderungen der Gegenwartsstunde im Blick auf das Jahr 2000.

Was kann, was darf die Medizin und Forschung?

Welches Verfügungsrecht hat der einzelne Mensch über seinen Körper und über sein Leben?

In einer aktuellen Ergänzung setzt sich Papst Johannes Paul II. zwanzig Jahre nach  Humanae vitae" mit den Problemen der gegenwärtigen Epoche auseinander, welche durch die Nichtbeachtung dieser Enzyklika verursacht wurden.

Besonders ausführlich geht er auf die Frage des Gewissens ein.


 

Schriftenreihe Heft 06 - Dr. Bruno Hügel - "Künstliche Befruchtung - ein Ausweg bei Unfruchtbarkeit?"

Themenbetrachtung:

Die breite Propagierung und Anwendung künstlicher Empfängnisverhütungsmethoden hat zur Folge, dass in der veröffentlichten Diskussion auch die Retortenerzeugung als machbare Manipulation zur Zeugung neuen menschlichen Lebens nicht nur mehr diskutiert sondern zunehmend als Sterilitätstherapie praktiziert wird.

So stehen sich zwei entgegengesetzte Intentionen diametral gegenüber: die Empfängnisverhütung unerwünschter Kinder unter Einsatz moderner naturwissenschaftlich-medizinischer Mittel auf der einen Seite und als Gegenstück die künstliche Herbeiführung der Zeugung sehnlichst erwünschter Kinder, ebenfalls unter Einsatz aller naturwissenschaftlich-medizinischer Erkenntnisse und Methoden.


 

Schriftenreihe Heft 07 - Renate Boel - "Die Wirkung der Anti-Baby-Pille vor und nach der Empfängnis" - (Auflage 2003)

Themenbetrachtung:

In diesem Heft wird versucht, einen möglichst umfassenden Überblick über die Wirkungsweise der Anti-Baby-Pille zu geben. In der Dokumentation sind viele Fakten zusammengetragen, die zwar veröffentlicht, aber weder verbreitet und bewertet noch für den Laien verständlich erklärt werden. Deshalb ist die Bevölkerung nicht darüber informiert, und die Fakten bleiben unbeachtet.

Angaben aus der Fachliteratur von Professoren und Ärzten, von den Pillenherstellern und anderen Verfechtern der Anti-Baby-Pille zeigen, dass diese nicht nur vor dem Eisprung und einer möglichen Befruchtung wirken kann. Es wird erläutert, welche Folgen dies für die Frau und ihr ungeborenes Kind im frühesten Stadium seines Lebens hat.

Diese Wirkmechanismen zu verstehen, bedarf es keiner besonderen medizinischen Vorkenntnisse. Wichtige Voraussetzung ist das Begreifen des Körpers der Frau in seinen Funktionen.

Hinweis: Es ist eine Neuauflage erschienen, die über den Derscheider-Verlag bezogen werden kann.


 

Schriftenreihe Heft 08 - Dr. Trautemaria Blechschmidt - Evolutionstheorie - mehr als eine Hypothese?"

Themenbetrachtung:

Das Bemühen um ein realistisches Menschenbild und damit um die Achtung des menschlichen Lebens verlangt u. a. eine klare Antwort auf die Frage nach der Entstehung der menschlichen Individualität und Personalität. Erstaunlicherweise wird diese Frage immer wieder erneut diskutiert:

Was ist der Mensch?

Vorliegende Broschüre gibt Argumentationshilfen zur Begründung eines realistischen Menschenbildes aus humanembryologischer Sicht.


 

Schriftenreihe Heft 09 - Roland Rösler - "Der patentierte Hugo" - eine Betrachtung zur Verwertung des Menschen

Themenbetrachtung:

Als uneingeschränkt `ethisch´ begründet betrachten angesichts von Not und Leid in der Welt nicht nur manche Genetiker unserer Tage solches, auf „die Verwirklichung der vollen Leistungsfähigkeit des Menschen“ gerichtetes Streben , seit der Begründer der Eugenik, Francis Galton, im ausgehenden 19. Jahrhundert diese Wissenschaft begründete und darin einmal die „Religion der Zukunft“ zu erblicken glaubte. 

Die Nutzung der vollen Leistungsfähigkeit des Menschen für eine „beständige Entwicklung der Menschheit“ erfordert den `gesunden´, `veredelten´ Menschen. Aber, „da nicht alle Schadfaktoren und pathogenen Einflüsse aus der Umwelt und Lebensweise zu eliminieren sein werden, sollte man den Menschen selbst verändern - nämlich durch biologische Umkonstruktion - ohne Platz für idealistische Interpretationen des Verhaltens und der physischen Leistungsfähigkeit des Menschen“.

Roland Rösler legt schonungslos offen, welch großer Irrtum in dieser Anschauung liegt und welch katastrophale Folgen für die Menschheit daraus entstehen.


 

Schriftenreihe Heft 10 - Rudolf Willeke - "Hintergründe der 68er-Kulturrevolution - Frankfurter Schule und Kritische Theorie" 

Themenbetrachtung:

Wenngleich die Kritische Theorie längst kein allgemein anerkanntes Weltinterpretationssystem mehr ist, ist ihr Einfluss auf die Wissenschaften, auf Gesellschaft und Politik nachhaltig.

Sie ist richtungsgebend für die sozialdemokratisch-ökologische Politik und letztentscheidend für die `political correctness´ in den Kommunikationsmedien der Gesellschaft und der Kirchen.


 

Schriftenreihe Heft 11 - Walter Ramm - "Hauptsache gesund"

Themenbetrachtung:

Niederschrift eines Vortrages zum Thema: "Problemkreis der pränatalen Diagnostik und Abtreibungstötung bis zur Geburt" - "Hauptsache: gesund", ist ein berechtigter, viel geäußerter Wunsch an und von Frauen `in guter Hoffnung´. 

Das ungeborene Kind betrachtet man bei Vorsorgeuntersuchungen als Patienten, solange keine Auffälligkeiten festgestellt werden.

Wird jedoch eine Auffälligkeit festgestellt oder nur vermutet, wird der ungeborene Patient zum Embryo oder Fetus erklärt und sein Leben ist vielfach durch die Abtreibungs-`Therapie´ bedroht.


 

Schriftenreihe Heft 12 - Walter Ramm - "Hirntod und Organtransplantation - Informierte Zustimmung?"

Themenbetrachtung:

Niederschrift eines Vortrages zum Thema: "Hirntod und Organtransplantation - Informierte Zustimmung?

Seit Jahren sehen wir uns einer groß angelegten und aufwendig betriebenen Werbung für Organspende ausgesetzt. Eine außergewöhnliche Werbeaktion ist vor Jahren schon in Berlin angelaufen. Sog. Streetworker sprechen die Leute auf der Straße an und werben für die Bereitschaft, Organe zu spenden.

Aber worin hat jemand eingewilligt, der einen solchen Ausweis bei sich trägt, oder als Verwandter eines Unfallopfers seine Zustimmung zur Organspende gibt?


 

Schriftenreihe Heft 13 - Walter Ramm - "Die Patientenverfügung"

Themenbetrachtung:

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie durch eine Willenserklärung, der "Patientenverfügung", eine Lösung gefunden haben, ihre `letzten Dinge´ zu regeln.

In der Tat gibt es zwischenzeitlich eine Fülle von "Muster-Patientenverfügungen". Indes die Nachfrage nach "Patientenverfügungen" kam und kommt keineswegs nur `von unten´, also aus der Bevölkerung, sondern sie wird "von oben" stimuliert.

Diese Niederschrift eines Vortrages geht auf die Umstände, Hintergründe, Strategien und juristische Bedeutungen ein.


 

Schriftenreihe Heft 14 - Walter Ramm - Der 8. Schöpfungstag - darf der Mensch Gott ins Handwerk pfuschen? 

Themenbetrachtung:

Eine Bekannte, deren Mann an Dickdarmkrebs erkrankt war, erzählte mir, dass die Ärzte ihnen angeboten hätten, alle Nachkommen des Großvaters ihres Mannes regelmäßig, kostenlos genetisch zu untersuchen. Sicher ein verlockendes Angebot, sicher auch ein interessantes Gebiet für die Wissenschaftler.

Fragen wir uns, wie hätten wir entschieden? Gibt es auch ein Recht auf Nichtwissen?

Oder haben Sie sich schon an Ausdrücke gewöhnt wie: Designer Babys, gen-fitte-Babys, Secondhand-Embryonen? Sie werden im Internet bereits für 2.500 $ angeboten. Man spricht auch bereits von „biologischer Auslesegesellschaft" im Zusammenhang mit Bioethik.

Viele Menschen, die den Begriff `Bioethik´ oder `Bio-Medizin´ hören, verbinden dies mit dem Versprechen der Verhinderung von Krankheit, Leid und frühem Tod. Das ist so gewollt.

In der Tat ist es aber so, dass diese Versprechen Großprojekte der Genom-Forschung, ebenso wie Versuche an und mit Menschen, rechtfertigen sollen.

Unterstützt von Steuermilliarden lief z. B. die `Entschlüsselung´ des menschlichen Erbgutes auf Hochtouren. Seit dem 26.7.2000 gilt nach amerikanischer Lesart und nach dem `Hugo´-Projekt seit dem 12.2.2002 das menschliche Genom als entschlüsselt.

Bereits heute werden über 450 verschiedene Tests von Kliniken, Arztpraxen und Labors angeboten.


 

Schriftenreihe Heft 15 - Gabriele Kuby - "Vergiftung durch Bilder"

Themenbetrachtung:

Es gibt im Medienzeitalter eine neue Art tiefer und bleibender Verletzung: Vergiftung durch Bilder.

Aber was ist die Folge? Wie kommt es, dass Gewalttätigkeit unter Jugendlichen gang und gäbe ist, dass Schüler ihre Lehrer ummähen, dass es Mode wird, in Parlamenten Abgeordnete wahllos zu erschießen, ...?


 

Schriftenreihe Heft 16 - Prof. Dr. Wolfgang Waldheim - "Das Naturrecht - Pluralistische Gesellschaft und Naturrecht"

Themenbetrachtung:

Heute wird viel von Menschenrechten gesprochen. Dass Menschenrechte für jeden Menschen große Bedeutung haben, ist besonders nach den Gräueltaten totalitärer Systeme und des Zweiten Weltkriegs bewusst geworden.

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 spricht von "Akten der Barbarei..., die das Gewissen der Menschheit tief verletzt haben". Art. 1 Abs. 2 des GG geht von der Existenz von "unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft" aus. Es ist klar, dass es "unverletzliche und unveräußerliche Menschenrechte" nur geben kann, wenn diese unabhängig vom jeweiligen menschlichen Willen existieren. Ein solches Recht ist tatsächlich lange vor dem Christentum seit der Antike erkannt worden. Es wurde als Naturrecht verstanden. Dieses Naturrecht hat nachweislich die europäische Rechtsentwicklung seit der Antike geprägt.

In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass Menschenrechte im eigentlichen Sinn nur im Naturrecht begründet sein können. Daher bedeutet die heute verbreitete Ablehnung des Naturrechts zwangsläufig die Ablehnung wirklicher Menschenrechte. Die Folge ist, dass durch demokratische Mehrheitsentscheidungen selbst das grundlegendste Menschenrecht auf Leben missachtet wird.


 

Schriftenreihe Heft 17 - Steven W. Mosher: "Die malthusianische Täuschung - Die Ursprünge der Bevölkerungskontrolle" 

Themenbetrachtung:

Der erste, der von einer Bevölkerungsexplosion sprach, war der anglikanische Kleriker Rev. Thomas Malthus. Er sagte 1798 voraus, es gebe im Jahr des Herrn 1890 nur noch Stehplätze auf dieser Erde.

Seine Ideen der Bevölkerungskontrolle wurden von Margaret Sanger übernommen. Die von ihr gegründeten Organisationen wirken noch heute auf unsere Gesellschaft ein. In Deutschland ist dies `Pro Familia´, Mitbegründerin der `International Planned Parenthood Federation (IPPF)´, welche über die amerikanische `Planned Parenthood Federation´ auf Sanger zurückgeht.

Diese geschichtlichen Informationen zeigen die wahren ideologischen Hintergründe und Ziele der `Pro Familia´ auf und verdeutlichen deren Arbeitsweise.


 

Schriftenreihe Heft 18 - Simone Barich: "Wer ist Pro Familia" - Zur Zeit nicht verfügbar -


 

Schriftenreihe Heft 19 - Alfonso Kardinal López Trujillo (Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie) "Familienwerte contra Safe Sex"

Themenbetrachtung:

Der Standpunkt der Kirche ist wahrlich menschenfreundlich und verantwortungsvoll: Er ist ein Aufruf, die Freiheit und Würde der menschlichen Person voll und ganz zu achten. Die Tatsache, dass Familien und Jugendliche oft falsch informiert sind und ihnen eine falsche Sicherheit gegeben wird, sollte nicht mehr länger hingenommen werden.

Wie ein Kirchenvater sagte: "Wir sollten uns der Dinge, die Gott geschaffen hat, nicht schämen." Wir sollten uns der Dinge, die Gott geschaffen hat, nicht nur nicht schämen, wir sollten diese auch verteidigen, weil alles, was Er geschaffen hat, gut ist. Die menschliche Sexualität, die eheliche Liebe, Verantwortungsbewusstsein, Freiheit, körperliche Gesundheit: das sind Geschenke Gottes, die wir schätzen müssen.


 

Schriftenreihe Heft 20 - Rudolf Willeke: "Gruppendynamik - Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes"

Themenbetrachtung:

Gruppendynamik/Psychotechnik ist ein System zur Manipulation des Menschen durch Gruppen mit hoher Schädigungswahrscheinlichkeit wie bei Hypnose, Suggestion, Rauschgift, induzierter Wahnvorstellung, Gehirnwäsche.

Der "Kampf der Geister" findet derzeit als Auseinandersetzung um die Gruppendynamik in der Kirche und im Priesterseminar statt.


 

Schriftenreihe Heft 21 - Prof. Dr. Manfred Balkenohl: "Moderne Befruchtungstechnologien - Anmerkungen zur ethischen Perspektive"

Themenbetrachtung:

Die Reproduktionsmedizin ist bereits fester Bestandteil ärztlicher Tätigkeit bei Kinderlosigkeit geworden. Der wissenschaftliche Fortschritt dringt dank der angewandten Technologien immer weiter vor und scheint grenzenlos zu sein.

Es ist schon weitestgehend üblich geworden, dass ethische Fragen, Überlegungen und Einwände kaum noch artikuliert werden. Es geht aber doch auch um die Beantwortung der Frage, was der Mensch ist, und um die Frage, was der Mensch im Leben eines anderen Menschen bewirken kann und bewirken darf. Mit der Möglichkeit der Schaffung des Lebens von Menschen in der Retorte ist eine Technologie erreicht, wie man am Menschen selbst Hand anlegen und ihn beliebig manipulieren kann.

 Die Entwicklung bestätigt die Ablehnung von Befruchtungstechnologien in allen Erscheinungsformen durch das Lehramt der Katholischen Kirche.


 

Schriftenreihe Heft 22 - Prof. Dr. Wolfgang Waldstein „Der Wert des Lebens - Hirntod und Organtransplantation"

Themenbetrachtzung:

Prof. Dr. Wolfgang Waldstein ist emeritierter Professor für Römisches Recht an der Universität Salzburg. Seit 1994 ist er Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben.

In diesem Beitrag geht er zuerst auf den Wert des menschlichen Lebens im Rechtsbewusstsein ein und befasst sich sodann mit der entscheidenden Frage, ob der `Hirntod´ den wirklichen Tod des Menschen bedeutet.

Im Besonderen hebt er das Problem des Apnea-Tests zur Feststellung des Hirntodes hervor, weil dies gerade junge Menschen und vor allem auch Kinder betrifft, die ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Deren Organe sind besonders wertvoll, und daher ist das Interesse an ihrem `Hirntod´ besonders groß.


 

Schriftenreihe Heft 23 - Papst Pius XII: Aufbau und Entfaltung des gesellschaftlichen Lebens (Fragen der Ehemoral)

Themenbetrachtung:

Unsere heutige Gesellschaft ist gekennzeichnet von einem moralischen Zerfall.

Die Zerstörung der Familie als der Keimzelle des Staates ist weit fortgeschritten und wird immer noch fortgesetzt.

Papst Pius XII. hat bereits 1951 in einer Ansprache an die Mitglieder des Verbandes katholischer Hebammen Italiens auf diese Gefahren hingewiesen.

Diese Niederschrift seiner Ansprache gibt Orientierung in dem zentralen Punkt der Verkündigung und Pastoral der Kirche.


 

Schriftenreihe Heft 24 - „Hirntod’ ist nicht Tod!" - Essay von einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Februar 2005

Themenbetrachtung:

Autoren: Dr. med. Paul A. Byrne - Prof. Dr. Cicero G. Coimbra - Prof. Dr. Robert Spaemann - Mercedes Arzú Wilson

Immer wieder stößt man auf Widerspruch und harte Kritik, wenn man es wagt, die Neudefinition des Todesbegriffs als `Hirntod´, die vor allem zum Zweck der Gewinnung lebensfrischer Transplantate vorgenommen wurde, in Frage zu stellen.

Gerade aber diese Reaktion beweist doch, wie heikel und sensibel und keineswegs ausdiskutiert dieses Thema ist.

Diese Schrift gibt eine Antwort auf diese heikle Frage, ob der Tod des Gehirns auch der Tod des Menschen ist


 

Schriftenreihe Heft 25 - „Über die rechte Weitergabe menschlichen Lebens" - Enzyklika HUMANAE VITAE von Papst Paul VI.

Themenbetrachtung:

Bei der Vorlage seiner Enzyklika warnte Papst Paul VI. vor vier Hauptproblemen, die entstehen würden, falls die Lehren der Kirche zur Empfängnisregelung ignoriert würden. Der moralische Verfall der Gesellschaft und die Zerstörung der Familie ge­ben ihm recht.

Der weitverbreitete Gebrauch von Verhütungsmitteln führte zur ehelichen Untreue und zur allgemeinen Aufweichung der sittlichen Zucht und gab jenen staatlichen Behörden, die sich über sittliche Grundsätze hinwegsetzen, eine gefährliche Macht in die Hand. Der Mann verlor den Respekt für die Frau, und zwar soweit, dass er sie als bloßes Werkzeug der Triebbefriedigung erniedrigte. Die Verhütung verleitete die Menschen, zu glauben, sie hätten unbegrenzte Verfügungsmacht über den eigenen Körper, woraus die In-vitro-Befruchtung, das Klonen, die genetischen Manipulationen und die Experimente an Embryonen hervorgingen.

Diese Broschüre lädt ein, die prophetische Botschaft von Papst Paul VI. neu zu entdecken oder darin bestärkt zu werden: Die Wahrheit Gottes, die uns die Kirche lehrt, ist befreiend.


 

Schriftenreihe Heft 26 - Kongregation für die Glaubenslehre "DONUM VITAE (Geschenk des Lebens) - Instruktion über die Achtung vor dem beginnenden menschlichen Leben und der Würde der Fortpflanzung"

Themenbetrachtung:

Die ersten Worte dieses hochaktuellen Dokumentes, "Das Geschenk des Lebens", geben ihm seinen Namen: "Donum vitae". (Darf nicht verwechselt werden mit der Beratungsinitiative "Donum vitae".) 

Schon 1987 wirft die Verbreitung der biomedizinischen Techniken, die Eingriffe in die Anfangsphase des menschlichen Lebens und in die Fortpflanzungsvorgänge selbst ermöglichen, schwerwiegende moralische Probleme auf.

Die Kongregation für die Glaubenslehre, damals unter dem Vorsitz von Josef Kardinal Ratzinger, möchte dazu auf die in diesem Zusammenhang erhobenen Fragen, wie künstliche Befruchtung (homolog und heterolog), Besamung nach dem Tode, Ersatzmutterschaft, Embryobanken, Experimente und therapeutische Eingriffe an menschlichen Embryonen etc. spezifische Antworten im Lichte der vorangegangenen Aussagen des Lehramtes bieten.


 

Schriftenreihe Heft 27 - Päpstliche Akademie für das Leben: "Moralische Überlegungen zu Impfstoffen, für deren Produktion Zellen von abgetriebenen Föten verwendet werden"

Themenbetrachtung:

Das zur Diskussion stehende Thema umfasst die Zulässigkeit der Herstellung, des Vertriebs und der Anwendung von bestimmten Impfstoffen, deren Produktion mit Abtreibung in Beziehung steht.

Es betrifft Impfstoffe, die Lebendviren enthalten, die in menschlichen Zell-Linien gezüchtet werden, die von abgetriebenen menschlichen Föten stammen.

Der wegen seiner fast weltweiten Verbreitung und Anwendung bekannteste und vielleicht wichtigste Impfstoff ist der Impfstoff gegen Röteln.


 

Schriftenreihe Heft 28 - Univ.-Prof. Dr. Reinhold Ortner: "Körper, Psyche, (Geist-) Seele - Der Beginn des persönlichen Lebens"

Themenbetrachtung:

Der Mensch ist Person von Anfang an, Geschöpf Gottes, begabt und ausgezeichnet durch eine gottebenbildliche und unzerstörbare Seele.

Seele - was ist das? Ab wann hat der Embryo eine Seele?

In der Diskussion um die Abtreibung ungeborener Kinder wird die äußerst wichtige und brisante Frage weitgehend ausgeklammert, dass auch schon der kleinste Embryo von Anfang an (s)eine Seele hat und was bei einer Tötung eigentlich mit seiner Seele geschieht.

Der Autor möchte mit seinem Plädoyer für den unschätzbaren existentiellen Wert jedes ungeborenen Kindes einen Anstoß zu dieser dringend notwendigen Diskussion geben.


 

Schriftenreihe Heft 29 - Hirtenbrief der deutschen Bischöfe aus dem Jahre 1935

Themenbetrachtung:

Am Grabe des hl. Bonifatius in Fulda, des großen Apostels Deutschlands, versammeln sich 1935 in einer schweren, entscheidenden Stunde die deutschen Bischöfe.

Von dieser Stätte aus richten sie ein Hirtenwort an die deutschen Katholiken in der Sorge für die Reinheit des Glaubens und der Sitte in Klerus und Volk.

Diese Worte haben nicht nur für die damalige Zeit eine Bedeutung, sondern sollen auch uns Mahnung und Wegweisung sein, denn die Zahl der Feinde des christlichen Glaubens und der katholischen Kirche ist nicht kleiner geworden.


 

Schriftenreihe Heft 30 - Der Papst und die "Pille", "Humanae vitae" - ein  Zeichen, dem widersprochen wird

Themenbetrachtung:

Zu diesem brisanten Thema sagte Papst Johannes Paul II. am 12. November 1988:

"Man muss hier bedenken, dass die Gesamtheit der Wahrheiten, die dem Verkündigungsdienst der Kirche anvertraut sind, ein einziges Ganzes, eine Art Symphonie bildet, in der sich jede Einzelwahrheit harmonisch mit den anderen verbindet. Die vergangenen zwanzig Jahre haben dieses innere Zusammenklingen vom Gegenteil her erwiesen:

Das Schwanken oder Zweifeln an der von `Humanae vitae` gelehrten moralischen Norm hat auch andere Grundwahrheiten der Vernunft und des Glaubens erfasst. (...)

Man wird wahrscheinlich herausfinden, dass an der Wurzel der Opposition gegen `Humanae vitae` ein irriges, oder wenigstens ungenügendes Verständnis der Fundamente liegt, auf die sich die Moraltheologie stützt".


 

Schriftenreihe Heft 31:  Dr. theol. habil. Joseph Schumacher - "Organspende und Organtransplatation Ihre Wertung im Licht der christlichen Ethik"

Themenbetrachtung:

Prof. Dr. theol. habil. Joseph Schumacher ist Priester der Diözese Münster und Fundamentaltheologe an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Er ist Ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für Theologie in Rom und Korrespondierendes Mitglied der Internationalen Päpstlichen Akademie für Mariologie. Seine zahlreichen Publikationen im Bereich der theoretischen und der praktischen Theologie haben internationale Beachtung gefunden.

In diesem Beitrag zeigt er sorgsam die moraltheologischen Probleme auf, die das Hirntod-Kriterium aufwirft, und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Kirche sich in diesem Kontext von der Organtransplantation distanzieren muss.


 

Schriftenreihe Heft 32:  "Die (Un)kultur des Todes und der Wert des Lebens"

Gibt es Unabstimmbares in der Demokratie?
Niederschrift eines Vortrages von Walter Ramm (am 21.08.2016 aktualisiert)


     

    Schriftenreihe Heft 33: "Natürliche Sterblichkeit" - von Walter Ramm

    • Wie man mit Gentests und Keimbahntherapie den "schönen neuen Menschen" basteln will.


     

    Schriftenreihe Heft 34:  Walter Ramm - "Künstliche Befruchtung (IVF) - Alles im Griff!?"

    Themenbetrachtung:

    Der Vortrag gibt Einblick in die künstliche Befruchtung (IVF), aber auch in die zahlreichen anderen Methoden, von denen bislang wohl nur die wenigsten gehört haben werden.
    Es ist erschreckend und beängstigend zugleich, wenn man sieht, was alles dahinter steckt und wie diese Formen des Kinderkriegens von beispielsweise eigens dafür ins Leben gerufenen Kliniken geradezu glorifiziert werden.
    Der Verfasser belegt seinen Vortrag mit zahlreichen äußerst interessanten Zahlen und Fakten, aber auch mit Kommentaren und Meinungen von Befürwortern und Gegnern. Seien Sie gespannt!


     

    Schriftenreihe Heft 35: "Pränataldiagnostik" - von Dr. Rudolf Ehmann

    •  Die neuen ethisch problematischen Bluttests

    Dr. med. Rudolf Ehmann (*1942 in Augsburg) ist Gynäkologe und war von 1984-2006 Chefarzt des Kantonsspitals Nidwalden in Stans (CH). Er ist u.a. Mitglied der Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz und der Europäischen Ärzteaktion.
    In seiner Publikation beschäftigt sich der Gynäkologe intensiv mit der Pränataldiagnosik, insbesondere mit dem sogenannten PränaTest, sowie den Gefahren, die diese neuen ethischen Bluttests mit sich bringen.
    Der PränaTest beispielsweise wird bereits seit 2012 in der Schweiz angeboten und von der Firma Lifecodexx entwickelt. Bei diesem Test handelt es sich um eine Untersuchung mit der Absicht der Selektion, Ungeborene mit einer Trisomie 13, 18, 21 zu erfassen, um im Falle eines positiven Resultats den Eltern die Abtreibung dieses Kindes zu empfehlen. Dies ist die einzige Intention des Tests, der unweigerlich eines zur Folge hat:
    Die Selektion ungeborenen Lebens.


     

    Schriftenreihe Heft 36: "Die Zukunft hat begonnen" - von Walter Ramm

    • Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts - Niederschrift eines Vortrags

    Das CRISPR/Cas-System (Clustered Regulary Interspaced Short Palindromic Repeats/Chemical Abstracts Service), auch Genschere genannt, ist eine biochemische Methode, um DNA gezielt zu schneiden und zu verändern (Genome Editing). Gene können mit dem CRISPR/Cas-System eingefügt, entfernt oder ausgeschaltet werden. Mit diesem Verfahren ist es erstmals in der Geschichte der Menschheit absehbar möglich, auch menschliches Leben von Grund auf sicher und einfach zu manipulieren. Das Werkzeug dazu heißt CRISPR/Cas9. Forschern ermöglicht es - weit effektiver als mit bisherigen Gentechnikverfahren - am Erbgut herumzubasteln. Das System wurde zum ersten Mal 2012 verwendet.
    Aber wollen wir das wirklich? In seinem aktuellen Vortrag geht Walter Ramm detailliert auf die Probleme und Risiken dieses Verfahrens ein.


     

    Schriftenreihe Heft 37: "Zur Kontroverse um Wirkungsmechanismen von Postkoitalpillen" - von Dr. med. Rudolf Ehmann

    Dr. med. Rudolf Ehmann (*1942 in Augsburg) ist Gynäkologe und war von 1984-2006 Chefarzt des Kantonsspitals Nidwalden in Stans (CH). Er ist u.a. Mitglied der Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz und der Europäischen Ärzteaktion.
    Die Postkoitalpille, mittlerweile meist auch im medizinischen Bereich als „Pille danach“ bezeichnet, ist ein Präparat, welches im Unterschied zu den hormonalen Kontrazeptiva nicht regelmäßig, sondern nur bei Bedarf eingenommen wird.
    Aufgrund klarer wissenschaftlicher Sachverhalte zeigt Dr. Ehmann, dass es bis anhin faktisch keine „Pille danach“ gibt, die ausschließlich ovulationshemmend wirkt! Das heißt, dass sie tatsächlich in vielen Fällen nidationshemmend (frühabtreibend) wirkt.
    Leider wurden Kardinal Meisner und die deutschen Bischöfe diesbezüglich falsch informiert.


     

    Schriftenreihe Heft 38: "Hirntod und Transplantationsmedizin" - von Prof. Dr. med. Axel W. Bauer

    Die Erfolge der Transplantationsmedizin haben dazu geführt, dass die ethischen Debatten auf diesem Themenfeld inzwischen nahezu exklusiv unter dem Aspekt des Organmangels geführt werden. Dieser relative Organmangel ist indessen keine Naturkonstante, sondern seinerseits eine Folge der steigenden Zahl von Organtransplantationen durch wissenschafts- und technikbedingte Ausweitung der medizinischen Indikation zur Operation. Man kann daher die Prognose wagen: Je erfolgreicher die Transplantationsmedizin in qualitativer und quantitativer Hinsicht künftig sein wird, desto größer wird ihr Bedarf an Organen und damit der relative Organmangel werden.


     

    Schriftenreihe Heft 39: "Herausforderungen und Gefahren in den aktuellen bioethischen Debatten" - von DDr. Ralph Weimann

    Themen, welche die Bioethik betreffen, entwickeln sich mit rasanter und brisanter Geschwindigkeit. Der Fortschritt in Technik und Wissenschaft läuft ungebremst weiter. Von Bioethik wird zwar immer wieder gesprochen, doch ist längst ein Prozess der
    Entkoppelung von Fortschritt und Ethik eingetreten, worauf die jüngsten Entwicklungen hindeuten, von denen die Öffentlichkeit Notiz genommen hat.
    Notiznehmen bedeutet allerdings nicht, dass die Dinge auch ethisch hinterfragt oder analysiert würden, ganz im Gegenteil: es ist mehr und mehr festzustellen, dass Wissenschaft und Technik selber den Ton angeben, es kommt zu einer unkritischen Akzeptanz
    dessen, was technisch möglich ist. Die Frage, ob dies auch ethisch verantwortbar ist, spielt kaum mehr eine Rolle. Die Gründe
    dafür sind vielfältiger Art...


     

     

     


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