Wer wir sind und was wir wollen

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Information über das Wesen der Abtreibung und ihrer Folgen.
Unsere Erfahrung zeigt, dass eine objektive Information die Menschen für den Lebensschutz sensibilisiert, damit Abtreibung verhindert und Hilfe im nächsten Umfeld ausgelöst wird.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, die Öffentlichkeit über Abtreibung und Euthanasie aufzuklären und die Umstände, die dazu führen, bewusst zu machen. Wir haben in unserer praktischen Arbeit immer wieder erfahren, dass die objektive Information gleichzeitig auch die beste Hilfe ist, weil sie die Menschen für die Nöte, in die Betroffene geraten können, sensibilisiert.

März- April Rundbrief 2 / 2019

Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN!

Angesichts von 40 Jahren Aktion Leben e.V. werde ich in diesen Tagen häufig gefragt: „Was war das damals für eine Zeit?“ Ja, damals wie heute war sie weitgehend geprägt von Gleichgültigkeit, heute kommt noch ein allgemeiner Werteverlust hinzu.

1976 verabschiedete der Bundesstag die sog. „Indikationen-Regelung“, 1995 die jetzt geltende Fristenregelung mit Beratung. Beide Gesetze gelten bis heute als ein „mühsam zustande gekommener Kompromiss“, den man nicht gefährden will.

In den folgenden Jahren ist es irgendwie „ruhig“ geworden um das Thema Abtreibung. Die Politiker waren froh das Thema „vom Tisch“ zu haben, denn jedem konnten sie es ja nicht recht machen. Die katholische Kirche, ein Hauptakteur im Kampf um das Lebensrecht der noch nicht geborenen Kinder, die sich nach eigener Aussage „niemals mit diesem Paragraphen abfinden“ wollte, schien auch des Kampfes müde. Sie half Müttern und Familien in Not, ließ sich von der Politik aber durch ihre zur Verfügung gestellten Beratungsstellen (Caritas u. Sozialdienst katholischer Frauen) in das Geschehen „einbinden“. Dieses Einbinden war die Strategie der Politik, denn totschweigen ließ sich die katholische Kirche damals noch nicht!