18.10.2025  | Marsch für das Leben in Saarbrücken

Bei strahlendem Herbstwetter versammelten sich zahlreiche Familien, Großeltern sowie alte und junge Menschen zum Saarbrücker Marsch für das Leben. Organisiert wurde der Marsch vom Aktionskomitee Christen für das Leben, und auch wir waren – wie jedes Jahr – Mitveranstalter. Gestartet hat die Veranstaltung in 100 Metern Abstand zur Beratungsstelle von pro familia – einem Ort, an dem täglich auch Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden. Jedes Jahr verlieren im Saarland mindestens 2 165 Kinder (laut offizieller Statistik; die Dunkelziffer ist vermutlich weitaus höher) ihr Leben – unter anderem auch dort, in dieser Abtreibungspraxis.

Der Marsch begann mit einem Kreuzweg für die ungeborenen Kinder. Anschließend führte der Gebetszug vom Staden bis zur Europagalerie, mitten durch das Herz Saarbrückens. Während des gesamten Weges wurde ununterbrochen für die Mütter in Erwartung, für die Rettung der ungeborenen Kinder und für das Recht auf Leben jedes Menschen gebetet.

Begleitet wurde der friedliche Zug auch von zahlreichen Gegendemonstranten, darunter Mitglieder der Antifa, von pro familia sowie der Partei „Die Partei“. Sie riefen ihre bekannten Parolen und auch Sätze wie „Fahrt zur Hölle“. Durch Verkleidungen machten sie sich gezielt über den christlichen Glauben lustig. Die Polizei hat uns Gott sei Dank gut geschützt.

In den Medien wurde berichtet, dass es im Zusammenhang mit dem Marsch zu Sachbeschädigungen und Anzeigen wegen Körperverletzung gekommen ist. Nur die wenigsten erwähnten jedoch, dass es sich bei den aufgesprühten Graffitis um Parolen der Gegenseite handelte – etwa mit Aufschriften wie „My body, my choice“.

Einmal mehr zeigt sich: Wir Lebensrechtler demonstrieren friedlich – die andere Seite leider nicht!

Den Abschluss bildete eine Kundgebung in der Saarbrücker Innenstadt, bei der ich die Ehre hatte, die Abschlussrede zu halten. Gemeinsam setzten wir ein starkes Zeichen für die Ungeborenen – und dafür, dass jedes Kind das Recht auf Leben hat!