Wozu RU-486 - Demaskierung einer Abtreibungsmethode

Was Ru-486 wirklich ist und tut

"Wozu RU 486 ?" von Prof. Dr. Hermann Schneider, Vorsitzender des "Pro Conscientia e.V. zum Schutze menschlichen Lebens und für das ungeborene Kind" - Heidelberg

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„Is that it? - War das alles?", sollen in ungläubigem Staunen viele Mütter gesagt haben, nachdem sie sich durch das Antigestagen RU 486 ihres ungeborenen Kindes entledigt hatten.

So erzählen es die Propagandisten des Herstellers Roussel-Uclaf, einer französischen Tochter der Hoechst AG.

Ähnliche Klänge verbreiten die internationalen Bevölkerungskontrolleure IPPF, WHO und Population Council. So z. B. „Pro Familia", der deutsche Zweig von IPPF: „RU 486 ist eine gute, von Frauen akzeptierte Alternative zur Vakuumaspiration." „Der Abbruch wird insgesamt positiver erlebt."

Wer möchte da noch im Wege stehen und den schwangeren Müttern die positiveren Erlebnisse missgönnen? - Allerdings wurden bis vor kurzem die selben Interessengruppen nicht müde, die „sanfte und schonende" Wirkung der Absaugpumpe zu preisen.


 

 

Die RU 486 - Tötungsprozedur ist kompliziert und langwierig

In der „Introduction" von Roussel-Uclaf für Ärzte stehen ganz andere Dinge. Vier Klinikbesuche sind erforderlich und ein strenger Zeitplan.

Freitag der 1. Woche:

(Es dürfen seit der Empfängnis höchstens 45 Tage vergangen sein. Einer unverhofft Schwangeren wird kaum Zeit gelassen, sich emotional auf ihre Mutterschaft einzustellen.): Ultraschalluntersuchung, um genaues Alter des Kindes zu bestimmen. Die Mutter sieht ihr Kind auf dem Bildschirm. Sie erhält Informationen und Instruktionen zum Tötungsfahrplan.

Dienstag der 2. Woche:

Die Schwangere schluckt unter ärztlicher Aufsicht 3 Tabletten = 0,6 g RU 486 (= RU 38486 = Mifegyne(e) = Mifepriston(e)) und wird anschließend mindestens 2 Stunden überwacht, da der mütterliche Körper oft das Kind durch Erbrechen des Tötungsmittels zu schützen sucht. (In solchen Fällen wird auf eine andere Tötungstechnik zurückgegriffen.)

Danach wird die Schwangere (wenn sie weniger als 1 Stunde entfernt wohnt) entlassen, versehen mit einer Telefonnummer, die sie im Falle einer Panik wählen soll. Binnen 48 Stunden treten bei 55 % der Patientinnen Blutungen auf, bei 9 % schwere Blutungen und Krämpfe.

Donnerstag der 2. Woche:

Nach einer erneuten Untersuchung wird der Schwangeren zur Austreibung des Kindes ein künstliches Prostaglandin (Spritze, Scheidenzäpfchen oder Pille) verabreicht.

Sie muss im Bette liegend die nächsten 6 Stunden sorgfältig überwacht werden (besonders ihre Herztätigkeit). Krampfartige Schmerzen, die sehr stark sei können, werden durch Schmerzmittel (30 % u. zwar i. a. Opiate!) Oder Narkose (28 %) bekämpft. Bei 1 % der Frauen sind Notausschabung und Bluttransfusion erforderlich.

Bei bis zu 90 % der Patientinnen ist nach 6 Stunden das Kind ausgestoßen. Diese dürfen nach Hause, wenn Blutung und Übelkeit nachgelassen haben, und sie nicht mehr als 1 Fahrstunde entfernt wohnen. (Insgesamt dauert die Blutung 10-12 Tage.)

Freitag der 2. Woche:

Dieser Tag ist reserviert für Kinder, die überlebt haben (0,3 % - 1 %). Solche bisher unvermeidlichen „Misserfolge" werden instrumentell „nachgebessert".

Dienstag///Freitag der 3. Woche:

Obligatorische Nachuntersuchung zur Prüfung, ob „alle Empfängnisprodukte" ausgetrieben wurden und Ausschabung, falls das nicht zutrifft. In bis zu 5 % der Fälle werden Infektionen festgestellt.

Kontra-Indikationen

  • Bei Eileiterschwangerschaft, der einzigen möglicherweise vertretbaren Anwendung, wirkt RU 486 nicht!

  • Das Kind darf nicht älter sein als 49 Tage, weil danach die „Erfolgs"quote des Mittels rapide auf 30 % abfällt. Je älter das Kind, desto höher der Blutverlust der Mutter.

  • Die Mutter darf nicht älter als sein als 35 Jahre.

  • Mittelstark oder stark Rauchenden (10 oder mehr Zigaretten je Tag) ist das Präparat untersagt, ebenso den schwach Rauchenden, wenn sie sich während der Tötungsprozedur des Nikotins oder Alkohols nicht enthalten können.

  • Es darf keine Behandlung mit Cortison oder blutstillenden Mitteln im Gange sein, kein Schaden der Nebenniere vorliegen und keine Allergie gegen RU 486.

  • Gefahr droht bei Asthma, Übergewicht, hohem Cholesterinspiegel oder Blutdruck, Gebärmutterhalsschwäche, Diabetes, Epilepsie, bestimmten Herzkrankheiten und Nieren- oder Leberdefekten.

  • Bei Frauen, die noch nie geboren haben, die die Nebenwirkungen besonders drastisch.

Somit ist den allermeisten der emanzipierten und feministischen Frauen der Zugang zu RU 486 verwehrt, auch wenn sie ihn noch so lautstark fordern.

Warum der ganze Aufwand für die wenigen Prozent der Frauen, die für RU 486 überhaupt in Frage kommen?!

Die vorgeburtliche Tötung mittels RU 486 ist weder schneller noch einfacher, noch billiger als die Absaugpumpe.

RU 486 verlangt erheblich mehr beratende und pflegerische Betreuung. Auf den Fach"arzt" kann nicht verzichtet werden. Einrichtungen für Vollnarkose, Bluttransfusion, chirurgische Eingriffe, Reanimation nach Herzversagen, Ultraschalluntersuchungen, Blutgruppenbestimmung, Muttertest u.a. sind unerlässlich.

Wären der Aufwand und damit die Klinikkosten bei Verwendung von RU 486 geringer als bei Saugkürettage, so hätten die spezialisierten Tötungsanstalten heftig gegen RU 486 protestiert. Allein die 0,6 g RU 486 für 1 Tötung kosten im Großeinkauf 123,- DM Der Zeitverlust für die Schwangere ist bei RU 486 wesentlich höher als bei ambulanter Tötung und vergleichbar mit dem stationärer Tötung.


 

 

RU 486 aus der Sicht des Kindes

Wird das Kind mit der Saugpumpe getötet, so dauern seine Todesschrecken und -qualen einige Minuten. Unter RU 486 währt die Agonie des Kindes viele höllische Stunden, in denen es langsam verhungert, verdurstet und erstickt. 48 Stunden nach Anwendung von RU 486 sind noch mehrere Prozent der Kinder am leben. Ein Teil von diesen erfährt die Ausstoßung bei lebendigem Leibe. Die übrigen erleben dann auch noch Saugpumpe. Für das Kind wird alles nur noch schlimmer durch RU 486!

 

Die Psyche der Mutter

Sobald die Mutter die drei Todespillen geschluckt (und nicht erbrochen) hat, gibt es für sie kein Zurück mehr, auch wenn sie ihre Tat noch so sehr bereut. 48 Stunden ist ihr der Todeskampf ihres Kindes gegenwärtig. Sie verfällt entweder in Panik und Verzweiflung oder in zynische Verhärtung und Abtötung ihrer mütterlich-menschlichen Regungen.

Diese 2 Tage und 2 Nächte verwunden und deformieren die Seele der Mutter in grausamer Weise.

 

Erleichterung

Der einzige, dem RU 486 eine gewisse Erleichterung bringen könnte, ist der Tötungsarzt. Ihm nimmt die Chemikalie einige unangenehme blutige Handgriffe ab. Er wird etwas weniger mit Kürette und Saugrohr und dafür mehr am Schreibtisch tätig sein - mit Beratung und psychologischer Betreuung, mit Überwachung und Untersuchungen; er muss insgesamt je Schwangere mehr Zeit aufwenden.


 

 

Missbrauch

In Frankreich wurden bisher strengste Vorkehrungen getroffen, damit RU 486 ausschließlich in staatlichen Tötungsanstalten verwendet wird und nicht in private Hände gelangt.

Jede Dreierpackung RU 486 ist nummeriert, und ihr Weg vom Hersteller zur Konsumentin wird lückenlos kontrolliert.

Würde das Mittel der Öffentlichkeit zugänglich, so ergäben sich ungeahnte Bedrohungen:

  • Ohne die Errungenschaften einer modernst eingerichteten Klinik, strenge Berücksichtigung der Kontraindikationen und sorgfältige Überwachung der Tötungsprozedur würde RU 486 zu einem „Engelmacher":

Die Mutter müsste rechnen mit Herzinfarkt, Herzversagen, Verbluten, schwersten Unterleibsinfektionen, Sterilität u.a.

Beim Kind, falls es überlebt, und bei später gezeugten Kindern wären Defekte und Missbildungen zu befürchten.

  • Wenn jeder die Möglichkeit hätte, sich RU 486 zu verschaffen, müssten schwangere Mütter unaufhörlich um das Leben ihres Kindes bangen:

Der Kindesvater könnte Ansprüche wie „Mein Geldbeutel gehört mir!", „Die Mutter darf doch auch straffrei töten!" erheben und der Schwangeren RU 486 in Speise oder Trank mischen. Dasselbe könnten die Kindesgroßeltern tun, die sich der Betreuung ihres Enkels entziehen wollen.

Die Wohnungsnachbarn könnten versuchen, künftiges Kindergeschrei durch RU 486 abzublocken. Ein Arbeitgeber, der seinem Betrieb die Leistung einer wichtigen Angestellten erhalten will, könnte zu RU 486 greifen.

Aus Neid, Rache oder schierer Menschenfeindlichkeit könnte einer Schwangeren mit RU 486 ein böser Streich gespielt werden. Ja, sie könnte schon dadurch in Angst und Schrecken versetzt werden, dass jemand nur sagt, er habe es ihr in die Suppe getan.

  • Erpresser würden die Eltern ungeborener Kinder durch Drohung mit RU 486 zu horrenden Zahlungen drängen. Erbschleicher könnten einen Erben durch RU 486 ausschalten.
  • Freier Zugang zu RU 486 würde dazu verleiten, Übelkeit, Erbrechen und Depressionen in den ersten Schwangerschaftsmonaten durch die drei Tabletten zu beheben - zumal wenn das über das Mittel statt der Fakten nur rosige Werbesprüche bekannt sind.
  • Durch einen Reaktorunfall wie z. B. den von Tschernobyl könnte eine Massen- Abtreibungspsychose ausgelöst werden, die bei erhältlicher Todespille einen großen Teil eines Geburtenjahrgangs sinnlos umbrächte. Dasselbe könnten Schaudermeldungen bewirken über Ozonloch, Kometen oder Asteroiden, Krieg oder Kriegsgefahr, Epidemien, Inflation oder Rezession. Auch Horoskope und andere okkulte Einflüsse vermöchten massenhaftes Unheil anrichten.
  • Bei jeder Fehlgeburt wird man untersuchen müssen, ob RU 486 oder ähnliches die Ursache war, um böse Verdächtigungen auszuschließen.

Hier ist anzumerken, dass auch die offizielle Anwendung des Pseudomedikaments zum Töten ungeborener Menschen ein gräulicher Missbrauch eines chemischen Stoffes ist.


 

  

Kann RU 486 sicher genug verwahrt werden?

Ein Gynäkologe äußerte, RU 486 würde - falls zugelassen - so streng verwahrt wie Betäubungsmittel. Ein erschreckender Vergleich, wenn man bedenkt, wie wenig der Staat z. B. das Betäubungsmittel Heroin unter Kontrolle hat.

In England fehlen die gesetzlichen Grundlagen für eine so strenge Überwachung der Wege von RU 486 wie in Frankreich. In Deutschland gibt es keine Handhabe, ein zugelassenes Mittel nur einem Teil der Ärzte zugänglich zu machen.

Angesichts der Tatsache, dass die deutschen Tötungsärzte, die bei Strafe verpflichtet sind, alle vorgeburtlichen Tötungen dem statistischen Bundesamt zu melden, diese bescheidene Anforderung nur zu etwa 25 % erfüllen, wäre es naiv, zu hoffen, sie würden RU 486 vom schwarzen Markte fernhalten.

Außer den Möglichkeiten, dass RU 486 beim Hersteller, auf den Transportwegen oder beim Anwender in dunkle Kanäle versickert, ist damit zu rechnen, dass es bald auch außerhalb der Firma Roussel-Uclaf synthetisiert wird.

Die Produktion von RU 486 wurde in der VR China zugelassen laut Pressebericht vom 5.11.1991, der einer chinesischen Nachrichtenagentur zugeschrieben wird. Es wird von einer Pharma-Fabrik in Schanghai hergestellt werden. Seine Anwendung war schon vorher von China genehmigt worden. (IRLF Weekly Review 8.11.1991) Ein Land, das einen großen Anteil an Produktion und Handel von Drogen hat, wird nicht zögern, für weltweite unkontrollierte Verbreitung von RU 486zu sorgen. Für die kriminelle Lizenzvergabe muss der Vorstand von Hoechst genauso zur Rechenschaft gezogen werden wie der von Imhausen für die Lieferung von Giftgasanlagen an Muammar al Gaddafi. Es muss alles getan werden, um die Produktionsaufnahme in China zu stoppen!

Die in Frankreich regierenden Sozialisten haben eine Gesetzesvorlage erarbeitet, die ein Recht auf „Auto-avortement" (Privatabtreibung) vorsieht. Dies lässt vermuten, dass dort RU 486 in weiterem Rahmen verfügbar gemacht werden soll.

Ist RU 486erst einmal in Deutschland zugelassen, wird man nicht verhindern können, dass es in private Hände gelangt. Man muss es dann mit ungeheurem Aufwand bekämpfen wie z. B. Drogen, AIDS und Terrorismus oder anderes organisiertes Verbrechertum. Dann hätte man eine der ganz großen Dauerbedrohungen und Aderlässe zusätzlich geschaffen.

Im Golfkrieg wurde der Horror chemischer Waffen deutlich, selbst ohne dass auch nur eine einzige eingesetzt wurde. Zurecht bemühen sich viele Regierungen um eine weltweite Ächtung dieser Massentötungsmittel, um Vernichtung der Vorräte und Bestrafung der Hersteller.

Die chemischen Kampfstoffe gegen ungeborene Kinder sind dazu konzipiert, eine noch ungleich höhere Zahl an Menschenopfern zu fordern als die Kriegswaffen. Allein zur „Erprobung" von RU 486 wurden 100 000 ungeborene Franzosen „verbraucht".

Beim Kampf gegen pseudohormonale Massenvernichtungsmittel wie RU 486 und ähnliche geht es nicht mehr um Dutzende von Millionen sondern (im Lauf der Jahre) um Milliarden Menschenleben. Es geht um den Fortbestand ganzer Völker und Kulturen, ja um die Erhaltung der Menschheit.


 

Lüge und Tod

Man kann in allen Sprachen lügen; aber besonders tückisch und tödlich ist die Lüge in der Sprache der Hormone.

Das von dem Kommunisten Prof. Etienne-Emile Baulieu - alias Aaron Blum - kreierte Anti-Progesteron RU 486wirkt im Kern (Nucleus) einer jeden Zelle des mütterlichen Körpers. Es ist in diesem Sinne eine „nukleare Waffe gegen das ungeborene Kind".

Dort im Zellkern verdrängt es das Schwangerschaftshormon Progesteron von seinen Rezeptoren, welches für adäquate Behausung und Ernährung des wachsenden Babys sorgen soll. Die mit RU 486blockierten Rezeptoren reagieren, als wäre da kein Progesteron.

Somit wird im mütterlichen Körper die Lüge verbreitet: „Es ist kein Kind vorhanden." Dieser lässt daher das Kind zugrunde gehen und stößt es ab.

Da das Progesteron vielerlei Wirkungen auslöst, sind die Effekte des von der Hybris des Menschen erdachten widernatürlichen Pseudo-Progesterons RU 486 unabsehbar. Es sind Rückwirkungen auf Hypophyse (Hormonsteuerung) und Hypothalamus (Emotionssteuerung) zu erwarten. Man muss gewärtig sein, dass durch RU 486 Schädigungen in der nächsten oder übernächsten Generation verursacht werden, wie das z. B. bei dem leichtfertig zur Stabilisierung von Schwangerschaften eingesetzten Mittel DES (Diethylstilboestrol) zu beklagen ist.

Schon unter diesem Aspekt ist der einzig verantwortungsvolle Umgang mit RU 486, es weder anzuwenden noch herzustellen und Vorräte zu vernichten.

 

RU 486 ein Heilmittel?

Wenn RU 486 bestimmte Krankheiten heilen oder lindern kann, wird man es nicht verbieten dürfen. Ist es aber als Heilmittel zugelassen, vermag niemand mehr, seine Verwendung als Tötungsmittel zu verhindern.

Verdächtig viele Heilwirkungen wurden dem Präparat nachgesagt, vermutet oder angeblich nachgewiesen:

Es solle Geburten erleichtern (!) bzw. die Wirksamkeit eines Wehenhormons steigern, um Kaiserschnittentbindungen zu vermeiden. Es solle die Milchproduktion anregen, Brustkrebs und Meningiome (Hirnhauttumore) heilen. Es können vielleicht das Cushing-Syndrom(eine Störung von Hypophyse und Nebenniere) kurieren oder Endometriose (Gebärmutterschleimhaut-Entzündung) und u. U. sogar AIDS!

In RU 486 ... steckt zweifellos mehr als nur (!) ein Mittel zum Schwangerschaftsabbruch. Dieser Anwendungsbereich wird nur das erste Kapitel seiner Geschichte bestimmen", schwärmen prophetisch A. Ulmann u. a. in Spektrum der Wissenschaft (August 1990).

Alle genannten Behauptungen gehen auf einen einzigen Übersichtsartikel von William Regelson im Journal of the American Medical Association (August 1990) zurück. Darin beruft sich der Autor auf zahlreiche Original-Veröffentlichungen.

Eine sorgfältige Nachprüfung dieser angeblichen Quellen ergab, dass keine einzige auch nur eine der Behauptungen stütze. Entweder erwähnen die Quellen RU 486 überhaupt nicht oder sie berichten, dass es nicht wirkte.

Der französische Genetiker Jérome Lejeune konstatiert: „RU 486 hat nur eine Fähigkeit, nämlich ungeborene Babys zu töten."

RU 486 kann auch nicht als Empfängnisverhütungsmittel gelten, da es die Empfängnis (Befruchtung) nicht verhindert, die Regelblutung um 4 Tage verlängert, das Immunsystem stört, und bei mindestens 16 % der Frauen selbst nach der Befruchtung die Einnistung nicht verhindert.


 

Warum also?

1) IPPF, die amerikanisch-internationale Dachorganisation von „Pro Familia", bestürmt und manipuliert die Regierungen aller Völker mit allen Mitteln und will unverzüglich „RU 486 zu einem revolutionären Durchbruch in der Fruchtbarkeitsregulation machen".

Diese Bevölkerungskontrolleure, die die Welt beherrschen wollen, würden solchen Aufwand nicht treiben, wenn sie nicht wüssten, dass RU 486 das Ausmaß der Kindestötung im Mutterleib gewaltig steigern würde, dass damit die Völker geschwächt und ruiniert würden, und dass dabei ihre eigene Macht zunähme. Ihre „Sorge um Gesundheit und Wohlergehen der Frauen" ist unfundiert und nur taktische Tarnung.

2) RU 486 ist ein reines Tötungsmittel, das für die meisten ihr Kind ablehnenden Schwangeren schon wegen des Rauchens nicht in Frage kommt, und das bei manchen Frauen nicht wirkt. Durch RU 486 wird nichts gebessert sondern alles verschlechtert. Es eröffnet Abgründe des Missbrauchs und der Bedrohung. Motivationen zu seiner Befürwortung sind nicht rationaler sondern ideologischer Natur.

Bisher war dem nichtmedizinischen Bürger verwehrt, selbst Hand an das Kind im Mutterleib zu legen.* Nun aber soll nach dem Willen der Menschenfeinde die schwangere Mutter das Tötungswerkzeug selbst in die Hand und in den Mund nehmen gemäß dem feministischen Slogan: „Frauen entscheiden (und handeln) selbst!" Do it yourself! Verwirkliche dich im Herr-Sein über Leben und Tod!

Aktiv zu töten, anstatt die Tötung des Kindes zu erleiden, hat eine besondere Qualität!

Emphatisch weist die Vorsitzende von „Pro Familia" hin auf „die Bedeutung des Produkts (RU 486) für Freiheit und Selbstbestimmung der Frau".

Bei RU 486 kann die Mutter nicht mehr nachher den „Arzt" hassen, der ihr Kind getötet hat, sondern nur sich selbst, und das wird viele betrogene Mütter mit destruktiver („revolutionärer") Energie erfüllen.

Die Tötungsverfechter sind getrieben von der Überzeugung, wenn erst einmal durch RU 486 das Tor aufgestoßen sei, werde man auch noch „bessere" Tötungsmittel finden.

Sie kleben an der absurden Wahnvorstellung, ein ideales Verhütungs-/Abtreibungsmittel werde den Himmel auf Erden bringen, und ein solches Mittel müsse machbar sein.

Sie drängen: „Fangt schon mal an - auch wenn RU 486 nicht wie gewünscht funktioniert, so wird doch der 'Fortschritt' damit beflügelt!"

Nur wo die Schwangere frei über ihr Kind verfügen darf, wo totale Fremdbestimmung über den ungeborenen Menschen herrscht, kann sie die Vernichtungspille schlucken.

Darum ist die Einführung der menschenverachtenden Fristentötung Voraussetzung für die Zulassung von RU 486 (s. Frankreich, England u. a. So konnte infolge der noch nicht beseitigten SED-Fristentötung RU 486 straffrei an ungeborenen Greifswaldern „erprobt" werden).

Die frenetische Forderung nach Fristentötung für das vereinte Deutschland bzw. nach ersatzloser Streichung des § 218, die von etlichen Parteien und Interessengruppen erhoben wird, lässt sich weitgehend mit der verblendeten Gier der Feministen und Anarchisten nach RU 486 erklären.

* Das gilt nicht für die ersten zwei Wochen nach der Zeugung, in denen der Mensch in Deutschland durch eine wahrheitswidrige schändliche „Begriffsbestimmung" in § 219 d. StGB für vogelfrei erklärt wurde.


 

 

Der Traum Hitlers

Adolf Hitler suchte mit großem Aufwand aber geringem Erfolg nach einem Mittel, das die Fortpflanzung unerwünschter Menschen und Völker verhindert. Er wäre von RU 486 begeistert gewesen. Er hätte es kilotonnenweise hergestellt und den osteuropäischen Völkern ins Trinkwasser oder in die Milch gemischt.

Nun wird uns Deutschen das Massenvernichtungsmittel aufgezwungen - zwar nicht mit Gewalt, aber mit List und Lüge und dem Druck der Rockefellerschen Dollarmilliarden und der Hoechst´schen DM-Milliarden.

Laut Hoechst-Sprecher Dr. H. Nour-Eldinformierten sich im Laufe der letzten Monate Pro-choice-Gruppen (Tötungsverfechter) und Frauenvereine (Feministinnen), die hoffen, auch mittels finanzieller Stärke ein Übergewicht ... zu erreichen." !

 

Demographie unter RU 486

Eine Zulassung von RU 486 brächte eine wesentliche Steigerung der Tötungsmentalität, einen weiteren Abbau der Hilf- und Opferbereitschaft.

Wenn das töten so naheliegend ist, so griffbereit und angeblich so bequem und risikolos, dann wird das Problem„lösen" durch Töten sich noch viel mehr einwurzeln und durchaus nicht auf die Ungeborene beschränk bleiben.

Der frühe Termin verleitet zu Kurzschlusshandlungen: „Erst mal wegmachen, um die RU 486-Frist nicht zu versäumen - nachdenken später!"

Der leichte erste Schritt des Pillenschluckens senkt die Hemmschwelle und lockt in die Falle.

Die Zahl der gemeldeten Tötungen ginge durch RU 486 stark zurück (was sich die Regierung als Verdienst anrechnen würde). Die Zahl der tatsächlichen Tötungen nähme drastisch zu - trotz allen gegenteiligen Beteuerungen, und die Geburtenzahl sänke noch erheblich tiefer. Dabei haben wir jetzt schon seit fast 20 Jahren nicht einmal zwei Drittel der Kinder, die wir zum Nullwachstum brauchen!

Wir kämen dem Traumziel der GRÜNEN eine großen Schritt näher: 150 000 Geburten im Jahr in den alten Bundesländern(1/7 des Überlebensnotwendigen!, s. Heinsohn/Steiger „Die Vernichtung der weisen Frauen", Heyme 1989, S. 308).


 

 

Sich verändernde Wertvorstellungen

„Es gilt, die sich verändernden Wertvorstellungen, die neuen politischen Ziele und die Einstellung der Bürger zu neuen Techniken frühzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen." schreibt Prof. Dr. Wolfgang Hilger, Aufsichtsratsvorsitzender der Hoechst AG (Hoechst Heute Nr. 1000, S. 10 - 13).

Deutlicher kann man die Ignorierung absoluter Werte und Normen kaum dokumentieren. Die Gebote Gottes werden verworfen zugunsten einer „Ethik" der Verhaltensforschung und der Meinungsumfragen bei gleichzeitiger Manipulation des Volkes durch die Medien.

Hier wird eine Maxime offengelegt, die man beim einfache Bürger als Mitläufertum zu rügen pflegt. Bei den Mächtigen aber, welche der V.R. China eine eigene Produktion von RU 486 aufbauen, sind ganz andere Charakterisierungen angebracht.

Sich verändernde Wertvorstellungen" gab es auch im 3. Reich, und sie zogen millionenfache Tötungen nach sich.

Besonders fatal werden die Wertvorstellungen verändert durch die anmaßende Behauptung, Deutschland bzw. die Erde seien überbevölkert: „Zuviel Mensch!"

Dadurch wird der Mensch statt als überragender Wert als Schaden und Unwert deklariert. Folglich wird als gut gepriesen, was die Zahl der Menschen verringert: Haß, Hunger, Heroin, Homosexualität, Seuchen, Bürgerkrieg, Patiententötung (Euthanasie), AIDS und allem voran RU 486.

Laut Nour-Eldin berufen sich Pro-choice-Gruppen und „Frauen"vereine in ihrer Forderung nach RU 486auf die Überbevölkerung in den Entwicklungsländern".

Nur Gott hat das Recht zu urteilen, ob es zu viele Menschen gibt. Er aber bejaht und liebt jeden Menschen, will ihn erretten aus der Verlorenheit und ihn als sein Kind adoptieren.

Die korrekte Diagnose lautet: „Zuviel Gottlosigkeit! - ein Overkill an Atheismus und Antichristentum!" Dem gottlosen Kain war schon ein einziger auf der ganzen Erde „zu viel Mensch" - sein Bruder Abel.

Der „zu viel-Mensch"-Ideologie haben sich nicht nur viele Politiker verschrieben, sondern anscheinend auch manche Entscheidungsträger von Hoechst, so dass sie nicht allein um schnellen Geldes willen sondern auch aus Überzeugung bereit sind, heute ihre (zu erwartenden) Kunden und Mitarbeiter von morgen umzubringen.

Verdient eine Firma, die ein solches Anti-Mensch-Präparat erdacht, entwickelt, produziert und angewendet hat, überhaupt noch eines Käufers Vertrauen? Wird sie nicht auch „neue Techniken" und Mittel zur Tötung unrentabler und „unzumutbarer" Erwachsener („die neuen politischen Ziele"?) auf den Markt bringen?

Wer kann denn angesichts von RU 496 noch glauben, dass die deutsche Chemie keine chemischen und biologischen Kriegswaffen mehr entwickelt?

Die Hoechst AG ist nicht die einzige Produzentin tödlicher Hormon-Antagonisten. Die Schering AG erfand: ZK 98.299 (= Onapriston(e)) und ZK 98.734 (= Lilopriston(e)), Sterling Winthrop: Epostan(e) (= Epistophan(e). Die Welt"gesundheits"organisation (WHO) erforscht eine Chemikalie: HRP 2000 (HRP = Human Reproduction Program!).

Unsere gegen die Hoechst AG gerichteten Vorwürfe gelten natürlich auch allen anderen Herstellern biologisch-chemischer Menschentötungsmittel.


 

 

Den Anfängen wehren

Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth sagte am 5.10.1991 in Baby Yar bei Kiew zum Gedenken an die Massentötungen unschuldiger Menschen vor 50 Jahren:

„Das Erinnern an den Holocaust genügt nicht. Es ist die Verpflichtung, immer wieder den Anfängen zu wehren."

Keinen Monat später, am 2.11., machte sie selbst einen „Anfang", indem sie sich zusammen mit den Bundesministerinnen Gerda Hasselfeldt (Gesundheit) und Dr. Angela Merkel (Frauen und Jugend) für die „Erprobung" bzw. Zulassung des Massentötungsmittels RU 486 aussprach.

Das Ungeheuerliche lässt sich nicht durch Mangel an Information erklären. Anscheinend liegt hier ein Getriebensein vom Ungeist des Feminismus vor. Der widernatürliche, gott- und menschenfeindliche Feminismus ist der größte Feind der ungeborenen Kinder und ihrer Mütter. Er hat in einer christliche Partei nichts zu suchen - ebenso wenig in der Regierungsverantwortung!

Ihren Vorstoß unternahm Frau Süssmuth ausgerechnet an dem Tage, da der Bundeskanzler durch den lebensbedrohenden Unfall seines Sohnes reaktionsunfähig war!


 

 

Welches Europa?

Frau Süssmuth argumentierte, „es sei unwahrscheinlich, dass sich Deutschland gegen dieses Präparat (RU 486) abschotten könne."

Damit deutet sie an, dass die Franzosen und Engländer das Mittel auf Dauer nicht unter strenger Kontrolle halten werden (können), und sie empfiehlt von vornherein den Weg des geringsten Widerstandes, des Nachgebens gegenüber dem Bösen.

Wenn in Frankreich und England z. B. Juden verfolgt würden, verträte Frau Süssmuth dann auch die Ansicht, dass sich Deutschland dagegen nicht „abschotten" könne?

Wie sieht das Europa aus, in das wir hineinbugsiert werden sollen?

  • Es hat die belgische Regierung gezwungen, die vorgeburtliche Menschentötung zu legalisieren, es drängt die irische Regierung, die ungeborenen Iren zur Absaugung oder Vergiftung freizugeben,

  • es setzt die polnische Regierung unter Druck, ihre Bemühungen um Verminderung der Kindestötung im Mutterleib einzustellen.

  • Das Europaparlament hat im März 1990 mit 3/4-Mehrheit beschlossen, den gesamten noch verbleibenden Rechtsschutz ungeborener Kinder (bis zur Geburt!) zu demontieren, und

  • es diskutiert zudem die Euthanasierung pflegebedürftiger Menschen.

Ein Europa, das auf Unmoral (Zerstörung von Ehe und Familie, Treue und Keuschheit) sowie auf Tötung der Schwächsten und Hilfsbedürftigsten (RU 486, Euthanasie) gegründet ist, kann auf Dauer nur Unfreiheit und Gewaltherrschaft bringen.

Eine grenzübergreifende Tyrannei des Bösen, der Gottes- und Menschenverachtung ist ein mindestens ebenso unentrinnbares Gefängnis wie Mauer und Stacheldraht in der ehem. DDR.

Ein so konstruiertes Europa wird keinen Bestand haben. Nach grässlichen Erfahrungen werden seine Völker auseinanderstieben wie heute die der ehem. Sowjetunion und des ehem. Jugoslawiens.

Europa unter dem Diktat der Bevölkerungskontrolleure und Menschheitsdezimierer?

Europa ohne Lebensrecht? Nein danke! Niemals!


 

  

Unsere Forderung an Hoechst, Schering und andere

  • Sofortige Einstellung jeglicher Forschung an Menschentötungsmitteln.

  • Sofortiger Produktionsstopp.

  • Sofortiger Anwendungsstopp.

  • Sofortige Verhinderung der Produktion in China und anderswo.

  • Abbau aller Produktionsanlagen.

  • Kündigung der Verträge mit der internationalen Tötungslobby: Population Council, WHO, IPPF, sowie mit tötungsbeflissenen Regierungen.

  • Beendigung jeglicher Werbung bzw. Propaganda für Tötungsmittel.

Wir möchten wieder stolz sein können auf unsere chemische und pharmazeutische Industrie!

 

Unsere Forderung an die Bundesregierung

  • Ächtung aller biologischen und chemischen Menschenvernichtungsmittel. Verbot ihrer Herstellung, Lagerung, ihres Transportes und des Handels mit ihnen. Verbot ihrer Anwendung, Entwicklung, Erprobung und der Werbung dafür.

  • Befreiung der Politik von den Machenschaften der Bevölkerungskontrolleure. Abschaffung des pränatalen Tötungsbetriebes. Streichung aller öffentlichen Gelder für „Pro Familia", die Organisation, die Ungeborene tötet, Jugendliche verderbt und Erwachsene sterilisiert.

  • Erziehung der Jugend zu Selbstbeherrschung, Verantwortung, Treue und Warten bis zur Ehe. Einführung eines Muttergehalts mit Rentenanspruch.

  • Schaffung eines Menschenleben-achtenden Europas auf der einzig tragfähigen Grundlage der biblischen Ethik.

 

Kann der Bürger etwas tun?

Die Wahrheit über RU 486 und die Tötungslobby trotz aller Meinungsmanipulation bekannt machen. Beten ohne Unterlaß und fasten. Die Dämonie des Tötens kann nur durch Gottes Eingreifen überwunden werden.

Darüber hinaus erwies sich als bisher wirksamstes Mittel gegen die Einführung von RU 486 die Boykottdrohung von über 11 Millionen amerikanischer Lebensschützer gegen alle Produkte der Hoechst AG.

Was die Amerikaner für die USA erreichten, dürfte den europäischen Anwälten der Ungeborenen nicht unmöglich sein. Die französischen Lebensrechtler empfehlen uns Deutschen zudem den Boykott gegen französischen Wein und Käse, um die an Roussel-Uclaf beteiligte französische Regierung zum Umdenken anzuregen.

Die Unterzeichner haben für ihre Person schon die Konsequenz gezogen, solange alle Erzeugnisse und Medikamente von Hoechst und Schering unter Nennung des Grundes zurückzuweisen, bis diese Konzerne sich auf ihre wahren Aufgaben besonnen und dem Töten von Menschen durch Pseudo-Hormone und andere Chemikalien abgeschworen haben.

Im Namen des Vorstand von Pro Conscientia e. V.

Prof. Hermann Josef Schneider, Vorsitzender

Helma Thielscher-Noll, stv. Vorsitzende


  

Brief an die Hoechst AG

Pro Conscientia e.V.

zum Schutze menschlichen Lebens

und für das ungeborene Kind

Prof. Dr. Hermann Schneider

Rainweg 1/1

D-69118 Heidelberg, 31.3.1992

Vorsitzender

 

 

An den Vorsitzenden des Vorstandes

Herrn Prof. Dr. Wolfgang Hilger

D 706

HOECHST AG

 

6230 Frankfurt am Main 80

 

 

RU 486

 

Sehr geehrter Herr Professor Hilger,

wir als Lebensschutz-Vereinigung wenden uns an Sie, weil wir schwersten irreparablen Schaden von unserem Volk und der Menschheit abwenden wollen.

Wir sind keine Feinde von Wissenschaft oder Technik. Im Gegenteil, wir sind fasziniert von den großartigen Leistungen der Chemie, Pharmazie und Molekularbiologie, und wir erkennen entscheidende Verdienste der chemischen und pharmazeutischen Industrie um Wohlstand und Wohlergehen der Menschen an.

Unser Widerstand richtet sich allein gegen den Missbrauch der Wissenschaft zum Zwecke der Tötung von Menschen vor (und nach) der Geburt.

Wir weisen Sie auf die absoluten Normen hin, die uns von unserem Schöpfer gegeben sind, die universal und zeitlos gelten als notwendige Voraussetzung für ein friedliches und glückliches Zusammenleben. Normen, auf denen unser Grundgesetz und die internationalen Menschenrechte beruhen. Normen, deren Beachtung ein Volk erhöht und deren Ignorierung ins Verderben führt, wie die Geschichte eindrücklich belegt.

Das Töten zu perfektionieren oder das Tötungsangebot zu erweitern, kann niemals Ziel eines zivilisierten Volkes oder Unternehmens sein.

Bitte, lassen Sie sich überzeugen, dass Ihr Engagement in vorgeburtlicher Menschentötung von Anfang an eine schuldhafte Verirrung war, die das Denken vergiftet, viele Tausende von Menschenleben vernichtet und dem Ansehen der Wissenschaft schwer geschadet hat.

RU 486 ist materialisierte Menschenverachtung! Es wirkt nicht nur in grausamer Weise auf Kind und Mutter, sondern es macht auch grausam. Es hat zusehends die Bereitschaft gefördert, soziale Probleme durch Töten zu „lösen". Dabei ist das chemische Verfahren das heimtückischste und auf Dauer am wenigsten kontrollierbare. Einige Wochen öffentlicher Diskussion um RU 486 haben die Achtung vor dem Menschenleben - nicht zuletzt bei Politikern und Ärzten - schon erschreckend ausgehöhlt.

Während die Hoffnung wächst, dass in den USA dem Massentöten binnen Jahresfrist Einhalt geboten wird, scheinen die internationalen Tötungsverfechter ihre Angriffe auf unser schon vom Aussterben gezeichnetes Volk zu konzentrieren.

Wir Lebensschützer werden uns nie mit der chemischen Menschentötung abfinden (so wenig wie mit der instrumentellen). Wir warnen vor den unabsehbaren Folgen einer Zulassung von Ru 486 und ähnlichen Chemikalien.

Wir werden alle durch RU 486 geschädigten Frauen und deren Verwandte auffordern, von der Herstellerfirma Schadenersatz und Schmerzensgeld zu verlangen für psychische und physische Beeinträchtigungen und Traumata in der ersten, zweiten und dritten Generation.

Wir werden unsere Freizeit, unser Geld und unsere Verzichtfähigkeit im Kampf gegen das Todesmittel einsetzen.

Bitte, reißen Sie sich los von den sittenwidrigen Ideen und dem manipulativen Druck der weltweiten Tötungslobby (IPPF - „Pro Familia", Population Council, WHO, ...)!

Lassen Sie die Dinge nicht länger ins Chaos treiben!

Kehren Sie um von dem Irrweg der menschentötenden Chemikalien und entscheiden Sie sich dafür, ausschließlich dem Leben zu dienen und nie wieder dem Töten!

Wir sind sicher, dass ein solcher Schritt Ihnen eine Welle der Hochachtung und Sympathie einbringen wird und auf die Dauer auch wirtschaftlichen Gewinn.

Weitere Argumente und Vorschläge entnehmen Sie bitte der beiliegenden Schrift „Wozu RU 486?".

Mit guten Wünschen und Grüßen

Prof. H. Schneider, Vorsitzender

Helma Thielscher-Noll, stv. Vorsitzende