Sterbehilfe

Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Selbstbestimmung am Ende des Lebens

"Derzeit erleben wir beim Thema Sterbenachhilfe die gleiche Entwicklung wie schon bei der Abtreibungstötung. Zunächst hieß es, "kein Arzt wird zur Abtreibung gezwungen - Gewissensfreiheit!"
Zwischenzeitlich wird ein Rechtsanspruch, ja ein Menschenrecht, auf Abtreibung behauptet. Dann ist natürlich naheliegend, dass die Tötung im Mutterschoß, "sicher, flächendeckend in jedem Krankenhaus und finanziert von der Allgemeinheit als "Standard" angeboten werden muss.

Fehlt also nur noch die "perfekte Entsorgung" am Lebensende, so der Vorsitzende der Aktion Leben e.V., Walter Ramm.
Es wird behauptet, dass es nur ein menschenwürdiges Sterben, nämlich den "selbstbestimmten Freitod" gäbe, damit es zu keinen "tragischen Fehlversuchen" mehr komme und auch nicht zu Verspätungen bei einem Sprung vor den Zug.
Für eine perfekte Ausführung des Freitodes sei der Arzt am besten geeignet. Kein Arzt könne dazu gezwungen werden!?
Da die Ärzteschaft offensichtlich nicht selbst die Kraft hat, diese ethisch - moralische Frage in eigenem Codex (früher einmal im Eid des Hippokrates) zu lösen, soll wieder einmal das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) urteilen, bei viel Glück sogar Recht sprechen." (AL)