Schriftenreihe Heft 37: "Zur Kontroverse um Wirkungsmechanismen von Postkoitalpillen" - von Dr. med. Rudolf Ehmann

Rudolf Ehrmann über die Wirkungsmechanismen der „Pille danach“.

Dr. med. Rudolf Ehmann (*1942 in Augsburg) ist Gynäkologe und war von 1984-2006 Chefarzt des Kantonsspitals Nidwalden in Stans (CH). Er ist u.a. Mitglied der Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz und der Europäischen Ärzteaktion.
Die Postkoitalpille, mittlerweile meist auch im medizinischen Bereich als „Pille danach“ bezeichnet, ist ein Präparat, welches im Unterschied zu den hormonalen Kontrazeptiva nicht regelmäßig, sondern nur bei Bedarf eingenommen wird.
Aufgrund klarer wissenschaftlicher Sachverhalte zeigt Dr. Ehmann, dass es bis anhin faktisch keine „Pille danach“ gibt, die ausschließlich ovulationshemmend wirkt! Das heißt, dass sie tatsächlich in vielen Fällen nidationshemmend (frühabtreibend) wirkt.
Leider wurden Kardinal Meisner und die deutschen Bischöfe diesbezüglich falsch informiert.