Schriftenreihe Heft 09 - Roland Rösler - "Der patentierte Hugo" - eine Betrachtung zur Verwertung des Menschen

Roland Rösler legt offen, welch großer Irrtum in der "biologischen Umkonstruktion" liegt.

Themenbetrachtung:

Als uneingeschränkt `ethisch´ begründet betrachten angesichts von Not und Leid in der Welt nicht nur manche Genetiker unserer Tage solches, auf „die Verwirklichung der vollen Leistungsfähigkeit des Menschen“ gerichtetes Streben , seit der Begründer der Eugenik, Francis Galton, im ausgehenden 19. Jahrhundert diese Wissenschaft begründete und darin einmal die „Religion der Zukunft“ zu erblicken glaubte. 

Die Nutzung der vollen Leistungsfähigkeit des Menschen für eine „beständige Entwicklung der Menschheit“ erfordert den `gesunden´, `veredelten´ Menschen. Aber, „da nicht alle Schadfaktoren und pathogenen Einflüsse aus der Umwelt und Lebensweise zu eliminieren sein werden, sollte man den Menschen selbst verändern - nämlich durch biologische Umkonstruktion - ohne Platz für idealistische Interpretationen des Verhaltens und der physischen Leistungsfähigkeit des Menschen“.

Roland Rösler legt schonungslos offen, welch großer Irrtum in dieser Anschauung liegt und welch katastrophale Folgen für die Menschheit daraus entstehen.