Passive Euthanasie

Ein Beispiel für sog. passive Euthanasie // Verlaufsprotokoll wenn die Flüssigkeit entzogen wird

Passive Euthanasie

Ein Beispiel für sog. passive Euthanasie, wie sie heute verstanden wird, ist der Entschluss, einen Menschen nicht weiter "künstlich am Leben zu erhalten". Die künstliche Ernährung - unter die auch Löffelfütterung gezählt wird - wird eingestellt.

Hier ein Auszug aus dem Verlaufs-Protokoll der letzten Lebenstage eines so zum Tode Verurteilten:

  • Sein Mund trocknet aus, verklebt oder wird von einer dicken Substanz überzogen

  • Seine Lippen trocknen aus, springen auf oder reißen

  • Seine Zunge schwillt an und kann platzen

  • Seine Augen sinken in die Augenhöhlen ein

  • Seine Wangen werden hohl

  • Die Nasenschleimhäute können reißen und Nasenbluten verursachen

  • Seine Haut hängt lose an seinem Körper und wird trocken und schuppig

  • Sein Urin wird hochkonzentriert und verursacht ein Brennen in der Blase

  • Seine Magenwände trocknen aus, und es kommt zu Würgen und Erbrechen

  • Es kommt zu Hyperthermie, einer sehr hohen Körpertemperatur

  • Seine Gehirnzellen beginnen auszutrocknen und verursachen Konvulsionen (Krämpfe, Schüttelkrämpfe)

  • Seine Atemwege trocknen aus. Dies führt zur Absonderung sehr dickflüssiger Sekrete, die seine Lungen verstopfen und seinen Tod verursachen können

  • Schließlich kommt es zum Versagen der wichtigen Organe, einschließlich Lunge, Herz und Gehirn

Da der Patient sich nicht äußern kann (z.B. bei Komatösen), ist nicht bekannt, welche Todesqualen er erleidet.

Natürlich findet jeder noch menschlich Empfindende einen solchen Tod unwürdig und unmenschlich. Aber dennoch ist die Angst vor der Apparatemedizin (=Überbehandlung) überall anzutreffen. Um einem "Dahinvegetieren" an einer Maschine zu entgehen, wird vielerorts das so genannte Patientenverfügung oder der Patientenbrief diskutiert. Dabei ist eine solche Verfügung vollends unnötig, da ich im ansprechbaren Zustand sowieso vor jeder Behandlung meine Einwilligung geben muss, und für den Fall, dass ich nicht ansprechbar bin, meine Angehörigen diesbezüglich gefragt werden müssen.