Marsch für das Leben

Wenn das Klima über dem Menschenrecht steht

 

Die in Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis ansässige Lebensrechtsorganisation Aktion Leben e.V.
kritisiert den ungleichen Umgang von Verantwortlichen und Presse mit den am vergangenen Wochenende in Berlin stattgefundenen Demonstrationen „Marsch für das Leben“ und „Fridays for Future“ auf das Schärfste.
Für das Klima zu demonstrieren ist die eine Sache, aber ist es nicht noch viel wichtiger, für das von Gott geschützte Menschenleben einzustehen? Hätten nicht gerade für den Marsch für das Leben die Kirchenglocken läuten müssen? Was haben wir am Ende von einem gesunden und sauberen Weltklima, wenn es keine Kinder mehr gibt? Warum werden bspw. die Teilnehmerzahlen der Klimademonstranten nach oben, die der Teilnehmer des Marsches für das Leben hingegen nach unten korrigiert? Weshalb hat man nicht konsequenter durchgegriffen, als der Marsch für das Leben mehrfach aufgrund von immer wieder kehrenden Straßenblockaden linker Demonstranten zum Stillstand gebracht und von außen massiv gestört wurde, so dass er schließlich verkürzt werden musste? Dies sollte der Gesellschaft, vor allem aber den Verantwortlichen zu denken geben. Ist es der richtige Ansatz, zwar eine gesunde Umwelt für den Menschen und das Leben im allgemeinen zu schaffen, dessen Recht dabei aber hinten anzustellen und zu vernachlässigen? Die Aktion Leben e.V. ist der Meinung, dass die Denkansätze falsch sind. Das Ungeborene (Leben) sollte doch zumindest mit dem Klima gleichgestellt sein, denn ohne den Fortbestand des Menschen wird auch die Klimarettung hinfällig sein.