Lebend - Abtreibung

Zeitdokument 07 // Lebend - Abtreibung

Die Bereitschaft, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, nimmt immer mehr ab. Gleichzeitig kann die moderne Medizin immer mehr Fehlbildungen und Krankheiten vorgeburtlich diagonstizieren. Diese kranken Kinder werden zumeist in der zweiten Schwangerschaftshälfte abgetrieben - und kommen oft lebend zur Welt, wo  man sie dann dem Tod überläßt.

Es  ist  ein  Irrtum,  anzunehmen, daß  in  der  Bundesrepublik Deutschland Kinder nur bis ein- schließlich  der  12.  Schwanger- schaftswoche  straffrei  abgetrie- ben werden dürfen. Die 12-Wo- chen-Grenze gilt seit 1995, wenn die  Schwangere  eine  Beratung in Anspruch genommen hat und die Abtreibung verlangt, (soge- nannte  Entscheidungsfreiheit) sowie  bei  Vorliegen  einer  „kri- minologischen“ Indikation (nach Vergewaltigung). Aber auch da- nach  ist  eine  Abtreibung  zu  je- dem  Zeitpunkt  möglich,  sogar bis zu den Eröffnungswehen vor der Geburt, wenn der Arzt eine „medizinisch-soziale“  Indikati- on  feststellt.  Dieser  Begriff  ist bewußt  weit  und  schwammig gefaßt, darunter fällt die frühere „eugenische“ Indikation (bei ver- muteter Schädigung des Kindes) ebenso wie alle tatsächliche oder vorgeschobene Beschwernis kör- perlicher und seelischer Art der werdenden Mutter. Allgemein  praktizierte  Abtrei- bungsmethoden sind Saugcuret- tage  bis  12.  Woche,  instrumen- telle Kürettage bis ca. 15. Woche, danach Prostaglandine (medika- mentös), Salzverätzung und Hy- sterotonomie (Kaiserschnitt).

SPÄTE  ABTREIBUNGEN Die Frankfurter Allgemeine Zei- tung  (FAZ)  berichtete  u.  a.  am 16. Juli 1984: „Eine  späte  Abtreibung  ist manchmal eine Frühgeburt.“ „Was soll der Arzt tun, wenn die vorgesehene Abtreibung zur Ge- burt eines lebenden Wesen wird? Daß solche Fälle nicht mehr Fik- tion, sondern Realität sind, läßt sich  mit  Zahlen  belegen.  Das jüngste  in  der  Uni-Frankfurt überlebende  Kind  wurde  nach 23 Wochen und fünf Tagen ge- boren. Aus England und Ameri- ka  wurden  einige  noch  frühere Geburten bekannt. Mit diesen medizinischen Fort- schritten  sind  auch  die  gelten- den gesetzlichen Bestimmungen fragwürdig geworden (s.o.). (2% gemeldete  ‘eugenische  Indika- tionen’ 1983 = mind. 1730 Spät- abtreibungen.) Sehr häufig noch - nämlich in einem Siebentel al- ler  Fälle  -  waren  Gefahren  für die  körperliche  oder  seelische Gesundheit  der  Mutter  der Grund  für  die  Abtreibung,  für die naturgemäß keinerlei Fristen gelten.“ Lebend - Abtreibung

WICHTIGE ZEITDOKUMENTE In wichtigen Beiträgen möchten wir Hintergründe und Folgen der Liberalisierung der Abtreibung sowie die Entwicklung von der Abtreibung zur Euthanasie aufzeigen. Die Reihe „WICHTIGE ZEITDOKUMENTE“ erscheint in loser Folge. Zurückliegende Ausgaben können jederzeit bei uns angefordert werden.  zum größten Verbrechen der Neuzeit Folge  7 Im  späten  Schwangerschaftsstadium wird als chirurgische Abtreibungs-Me- thode nur der Kaiserschnitt verwendet. „Versuche,  dieser  Entwicklung zu  begegnen,  haben  dazu  ge- führt, daß in vielen Krankenhäu- sern Fruchtwasseruntersuchun- gen (Untersuchung auf Schädi- gungen)  nicht  mehr  gemacht werden. Allgemein wird die Si- tuation als unerträglich empfun- den,  in  der  Schwangerschaften beendet  werden,  die  zwei  Wo- chen später zur Entbindung von Kindern führen würden, um de- ren  Leben  Ärzte  mit  allen  Mit- teln stritten.“

SCHRECKLICHES DILEMMA Um  dem  schrecklichen  Dilem- ma zu entgehen, bei der Abtrei- bung plötzlich vor einem leben- den Kind zu stehen, gingen die Gynäkologen  in  den  USA  zu- nehmend  dazu  über,  Abtrei- bungsmethoden  „sicherer“  zu machen, das hieße, so die FAZ, das  Kind  werde  in  der  Gebär- mutter regelrecht zerstückelt, um jede  Überlebensmöglichkeit auszuschließen. Die  FAZ  weiter:  „Mit  den  zu- nehmenden Möglichkeiten, Miß- bildungen  vor  der  Geburt  fest- zustellen, mit der schwindenden Bereitschaft,  Behinderungen  - gleich  welcher  Art  -  überhaupt noch zu akzeptieren und mit der immer  weiter  perfektionierten Medizintechnik,  die  rechtliche Barrieren  sprengt  und  ethische Überlegungen  ad  absurdum führt, dürften die menschlichen Tragödien  bei  späten  Schwan- gerschaftsabbrüchen  künftig kaum seltener werden, sondern sie  werden  eher  noch  zuneh- men.“ BERICHTE AUS DEN USA  Aus  den  USA  wird  berich- tet:  „Der  Schrei  einer  Frau  er- schütterte die Ruhe der vergan- genen  Nacht  und  veranlaßte zwei  junge  Hebammen,  zum Zimmer 4456 des medizinischen Zentrums  der  Universität  von Nebraska  zu  eilen.  Der  Patien- tin,  die  für  eine  Abtreibung vorgesehen  war,  war  30  Stun- den  zuvor  eine  Salzlösung  inji- ziert worden, die normalerwei- se den Fötus abtötet und bei der Patientin  die  Geburt  leblosen Gewebes verursacht, ähnlich wie bei einer Fehlgeburt. Diesmal  war  aber  etwas  dane- bengegangen.  Als  Schwester Marilyn das Licht anmachte, um den Fötus zu entfernen, fand sie einen 2 1/2 Pfund schweren Jun- gen,  der  schrie  und  Arme  und Beine auf dem Bett bewegte. Ver- ärgert nahm die zweite Schwes- ter, Joanie Fuchs das schreiende Kind in losen Bettüchern auf, eil- te den Korridor entlang und rief andere Schwestern zu Hilfe. Sie brachte das Baby nicht zu einer Intensivpflegeeinheit.  Stattdes- sen legte sie es auf das aus rost- freiem  Stahl  gefertigte  Bord  ei- nes Waschbeckens in dem Raum für  Schmutzwäsche,  wo  auch Bettpfannen ausgeleert werden. Andere Schwestern traten hinzu und starrten. Schließlich rief die Oberschwester den Arzt der Pa- tientin, Dr. C. J. Labenz, den sie offensichtlich  wecken  mußte, zuhause  an.  Er  sagte  ihr,  es  da liegen zu lassen, wo es war, und zu beobachten, es würde wahr- scheinlich  in  wenigen  Minuten sterben.“  März  1977,  Westminster Community Hospital, Westmin- ster California: Ein 7 Monate altes Baby wurde lebend  geboren  nach  einer  Ab- treibung  durch  Salzlösung,  die Dr. Williams Waddill ausführte. Eine Schwester bezeugte, daß Dr. Waddill, als er im Hospital ein- traf,  die  Schwestern  daran  hin- derte, die Atmung des Babys zu unterstützen.  Ein  Kollege  be- zeugte, daß er Dr. Waddill gese- hen  habe,  wie  er  das  Kind  ge- würgt habe. „Ich sah ihn, wie er seine  Hand  auf  den  Hals  legte und nach unten drückte. Er sag- te: ‘Ich kann die verdammte Luft- röhre nicht finden, und das Baby will nicht aufhören zu atmen.’“ Zwei Geschworene, die Cornel- son  für  einen  emotionalen  und nicht  überzeugenden  Zeugen hielten,  blockierten  zwei  ver- schiedene  Verhandlungen.  Die Anklage gegen Dr. Waddill wur- de  dann  fallengelassen.  Er  be- hauptete, das Kind habe sich aus natürlichen  Ursachen  im  Ster- ben befunden, z. Zt. als er zum Hospital ging.  Juli  1979,  Cedars  Sinai  Me- dical Center, Los Angeles: Dr.  Boyd  Cooper  entband  ein offensichtlich totgeborenes Kind, nachdem  er  eine  Problem- schwangerschaft von 23 Wochen beendet hatte. Eine halbe Stunde später  machte  das  Baby  At- mungsversuche. Es wurden aber keine Wiederbelebungsversuche unternommen, wegen der gerin- gen  Größe  (1  Pfund  2  Unzen) und weil die Eltern es so wünsch- ten.  Das  Baby  wurde  dann  in einen  kleinen  Abstellraum  ge- bracht, der neben anderen Zwek- ken  auch  als  Leichenraum  für Kinder diente. Cooper, der von dem  anhaltenden  Luftschnap- pen des Babys unterrichtet wur- de,  gab  die  Anweisung:  „Laßt das Baby dort, es wird sterben.“ Durch  Kaiserschnitt  abgetriebene Kinder,  die  in  einem  kanadischen Krankenhaus  in  einen  Müllsack  ge- worfen wurden. Nach  der  Zeugenaussage  von Schwester  Laura  van  Arsdale war das Baby noch nach 12 Stun- den in dem Raum und schnapp- te  nach  Luft.  Cooper  gab  dann sein Einverständnis, das Baby in eine Intensivein- heit  zu  verlegen,  wo  es dann 4 Tage später starb. Die  Geschworenen  be- fanden  den  Tod  als  zu- fällig  und  weniger  we- gen  natürlicher  Ursa- chen.  Aber  das  Verhal- ten  von  Cooper  gab  ih- nen  Veranlassung,  ein Verbrechen  anzuneh- men.  Diese  Vorfälle  ha- ben  das  Gemeinsame, daß  immer  Leben  fest- gestellt wurde. Es gibt in der Tat Beweise dafür, daß Ärzte dahin tendieren,  bei  abortierten  Kin- dern  nur  die  ganz  klar  auf  der Hand liegenden Lebenszeichen zu beachten.  Im  November  1974  wurde von einem praktischen Arzt die Frage an die internationale Kor- respondenz  des  Verbandes  der Geburtshelfer  und  Frauenärzte gerichtet, was zu tun sei, wenn ein abortiertes Kind Lebenszei- chen darböte. Verschiedene Dok- toren  griffen  die  Frage  des  be- kümmerten Kollegen auf. Einer war Dr. B., ein Geburtshelfer am Pennsylvania-Hospital in Phila- delphia. Er antwortete: „Zum Zeitpunkt der Geburt ver- fahren wir so, daß wir den Fötus in  ein  Tuch  wickeln.  Der  Fötus wird  dann  in  einen  anderen Raum  gebracht,  während  wir uns  der  Sorge  für  die  Frau  zu- wenden. Es wird untersucht, ob der Mutterkuchen vollständig ist und  wie  das  Ausmaß  der  Blu- tung aus der Scheide ist. Sobald wir sicher sind, daß ihr Zustand sich stabilisiert hat, wird der Fö- tus untersucht. Fast in allen Fäl- len  sind  keine  Lebenszeichen mehr vorhanden.“ Bolognese berichtigte diese Fest- stellung 1979 in einem Interview: „Jetzt  machen  wir  etwas  ande- res,  wir  bringen  das  Baby  zur Intensivpflege.“ UND IN DEUTSCHLAND? In  der  Münsterischen  Zeitung vom 21.01.1986 sagt Prof. Beller, Direktor der Universitätsfrauen- klinik Münster u. a.: „Wenn  es  sich  um  genetische Fehlbildungen  handelt,  müsse die  Klinik  den  komplizierten Schwangerschaftsabbruch  auf Wunsch der Mutter nach der 12. Woche durchführen“.  Am  29.  Januar  1982  verur- teilte ein Münchener Gericht ei- nen Gynäkologen wegen in Mit- täterschaft  begangenen  Tot- schlags zu 2 Jahren 6 Monaten. Das  Gericht  wertet  die  im  fol- genden beschriebene Tat als min- der schweren Fall: Die beiden Ärzte hatten im April 1981 den verhängnisvollen Ver- dacht, das Kind einer schwange- ren Frau habe einen zu kleinen, deformierten Schädel ( Mikroce- phalies) und könne geistig behin- dert zur Welt kommen. Sie nah- men eine „Entbindung“ per Hy- sterotomie  (Kaiserschnitt)  vor. Man  ließ  das  Kind  unversorgt liegen, damit es sterbe. Der Arzt meinte vor Gericht, er wolle nicht dazu beitragen, „Bethel-Produk- te“ zu erzeugen. Das Kind kam am  16.  April  1981  um  8.15  Uhr durch  eine  vorzeitige  Kaiser- schnittentbindung zur Welt. Ein Mädchen, das die typischen An- zeichen einer Frühgeburt hatte. Das Kind lebte und hatte keine  auffallenden  Be- hinderungen, was alle an der  Operation  Beteilig- ten auch sahen. Die bei- den  Ärzte  gingen  aber, ohne das Kind näher zu untersuchen, weiter da- von aus, daß es sich um ein schwer geschädigtes Kind handle, das ohne- hin  in  Kürze  sterben würde.  Die  Assistenz- ärztin  verhinderte  so- gar, daß das Fruchtwas- ser  abgesaugt  wurde.  Für  eine Chromosomenuntersuchung (be- sonders im Hinblick auf künfti- ge Schwangerschaften) entnah- men sie Herzblut und Gewebe. Die Assistentin stach dem leben- den und schmerzempfindlichen Kind  ohne  Betäubung  zweimal ins Herz und schnitt aus der lin- ken  Innenseite  des  Oberschen- kels  etwa  5  cm  Hautgewebe. Gegen 9.00 Uhr kam der Gynäko- loge und stellte fest, daß das ganz normal aussehende Kind atme- te,  ab  und  zu  leise  weinte  und sich bewegte. Daraufhin ordne- te er an, das Kind in Tücher zu wickeln - auch Kopf und Gesicht -  und  auf  einen  Ablagetisch  zu legen. Dem Vater sagte er, sein Kind  habe  nur  zwei  bis  drei Atemzüge  gelebt  und  übergab ihm  die  Blut-  und  Gewebepro- ben, um sie in ein Labor zu brin- gen. Um 9.20 Uhr hörte der Gynäkolo- ge und seine Assistenzärztin das Kind  auf  der  Ablage  schreien. Der Chef befahl seiner Assisten- tin, die nun in Panik geriet, eine Spritze  aufzuziehen  und  das Kind  „abzuspritzen“.  Da  diese das  aber  nicht  fertigbrachte, spritzte  der  Gynäkologe  gegen 9.25  Uhr  selbst  ein  atemläh- Ein durch Salzvergiftung tot geborenes Kind mendes Mittel. Bald darauf starb das  Kind,  weil  die  Eltern  und Ärzte  ein  „Bethel-Produkt  er- wartet  hatten.  Der  Arzt  vertei- digte sich damals im Prozeß u. a. damit,  daß  er  sagte,  das  haben wir  an  der  Uni-Klinik  in  Ulm immer so gemacht. Ein Medizin- professor schätzte seinerzeit, daß jährlich ca. 1.200 Kinder unver- sorgt auf deutschen OP-Tischen sterben müßten.  Im Sommer 1997 war in der Oldenburger  Frauenklinik  ein Kind nach einem späten Schwan- gerschaftsabbruch  lebend  zur Welt  gekommen,  anschließend aber lediglich in eine Decke ge- wickelt  und  „beobachtet“  wor- den. Erst zehn Stunden nach der Geburt wurde das Kind ärztlich und pflegerisch versorgt. Der Ol- denburger Fall ist nach Erkennt- nissen des CDU-Bundestagsab- geordneten Hüppe nicht das er- ste  derartige  Vorkommnis.  Der Abgeordnete verwies auf Schät- zungen von Fachleuten, wonach 30  %  der  abgetriebenen  Föten nach der 20. Schwangerschafts- woche überleben. Es sei deshalb zu  befürchten,  daß  angesichts von 200 dem Statistischen Bun- desamt  gemeldeten  Abtreibun- gen  nach  der  23.  Schwanger- schaftswoche mit jährlich minde- stens 60 weiteren „Oldenburger Fällen“ zu rechnen sei. Eine Dun- kelziffer komme noch hinzu. FORTSCHRITT? Die  neueste  „Errungenschaft“, die Chorionzottenbiopsie, kann im Gegensatz zur Fruchtwasser- untersuchung (Befund etwa 20. Schwangerschaftswoche) bereits in der 8./9. Woche durchgeführt werden.  Der  „Preis“  (tödliche Komplikationen) ist im Moment noch  sehr  hoch,  sie  wird  aber regelrecht in den Medien „gefei- ert“, weil ein „Schwangerschafts- abbruch“  bei  Schädigungen schon 2 Monate früher möglich wird. Für wen ist das ein „Fort- schritt“, etwa für das Kind? EMBRYO EMPFINDET SCHMERZ Prof. Erich Blechschmidt: „Durch meine humanembryolo- gische  Dokumentationssamm- lung in Göttingen ist nachgewie- sen worden, daß bereits bei 4,2 mm  großen  menschlichen  Em- bryonen  (28.  Tag)  der  Nervus trigeminus mit allen drei Ästen im Gesichtsbereich existiert. Ver- schaltungen  des  Nervus  trige- minus mit anderen Hirnnerven sind normalerweise schon in der 5. Woche vorhanden. Bei Embryonen von 7 mm Länge (Ende  der  5.  Entwicklungswo- che)  sind  Spinalnerven  in  die Armanlage  eingewachsen  und reichen bei 10 mm Ebryonen (6. Woche)  bis  in  die  Hand.  Ner- venfasern sind schon ohne Ver- silberung erkennbar. Zu dieser Zeit sind in der Hand feine  Nervenendungen  nach- weisbar, wie sie für schmerzlei- tende  Fasern  charakteristisch sind. Junge Embryonen, die bei einem Spontanabort noch lebend beobachtet  werden,  zeigen  be- reits in einem Alter von 6-7 Wo- chen (ca. 20 mm Größe) Reaktio- nen,  wenn  man  sie  mit  einem Haar  z.  B.  an  der  Wange  oder Oberlippe  berührt.  Sie  zucken oder wenden gar das Köpfchen ganz ab. Aus  diesen  Fakten  darf  man schließen,  daß  ‘Schmerz’  schon in sehr frühen Entwicklungssta- dien  aufgenommen  werden kann. Wie weit er realisiert wer- den kann, ist ungewiß. Das spielt m. E. aber keine wesentliche Rol- le, weil die Reaktion auf Berüh- rung ein deutliches Zeichen der Abwehr ist.“

H.W.Ramm