Die Pläne der UNO

Zeitdokument 23 // Kinder ohne Kontrolle der Eltern

Themen:

l. Beitrag von John Mallon: Kinder ohne Kontrolle der Eltern

II. Austin Ruse über die "Gesundheitsdienste" der UNO

I. Beitrag von John Mallon:

Kinder ohne Kontrolle der Eltern

John Mallon, ein Journalist aus Oklahoma City, war für die Zeitschrift "Inside The Vatican" auf der Konferenz in Den Haag zugegen. Er schreibt für die Zeitung "The daily Oklahoman", aus der auch der folgende Artikel vom 17.3.1999 stammt. Die Übersetzung aus dem Amerikanischen hat Frau Elisabeth Backhaus getätigt.Beide Artikel sind bereits in "Theologisches" erschienen.

Die tödlichen Klammern, die sich um unsere Kinder und Jugendlichen legen, sie zum Sex verführen sollen und ihnen den Atem nehmen, werden immer enger. In einer heidnisch gewordenen Welt werden die Eltern nicht mehr gefragt. Sie werden direkt bei der Kontrolle ihrer Kinder ausgeschaltet und das so groß versprochene Elternrecht wird mit Füßen getreten.

Die "pro familia" und hinter ihr die IPPF will unsere Kinder heute von außen her auf die vaterlose und die familienlose Gesellschaft trainieren. Das geschieht nicht nur durch schmutzige Reklamen, von denen unsere öffentlichen Plätze und Straßen übersät sind, 

  • es geschieht nicht nur durch eine Fülle von Magazinen, die auch Kindern und Jugendlichen erreichbar sind, 

  • es geschieht nicht nur durch entsprechende Sex-Sendungen in den besten Sendungszeiten des Fernsehens oder durch entsprechenden fächerübergreifenden Sexualunterricht, 

  • sondern es geschieht auch damit, dass man die elfjährigen Töchter und Söhne der elterlichen Kontrolle entziehen will, wenn es sich um Sex handelt.

Wieviele Eltern haben bei uns geklagt, dass sie fürchten, der Staat würde sich das Recht herausnehmen, ihnen ihre Kinder zu entziehen und zwischen Eltern und Kinder Entzweiung säen. Doch haben wir das nicht bereits?


 

Der Plan der Vereinten Nationen bewirkt die Preisgabe der elterlichen Kontrolle

Stellen Sie sich vor, beim Aufräumen des Zimmers Ihres elf Jahre alten Kindes finden Sie Kondome mit Anleitungen zu deren Anwendung, eindeutig sexuelle "Erziehungs-Materialien" und weiteres auf Sex ausgerichtetes Zeug. Schockiert beschließen Sie, Ihr Kind zur Rede zu stellen. Sie sind im Hinblick auf das Thema Sex nicht ignorant oder empfindlich und fest entschlossen, bei passender Gelegenheit ein Gespräch mit Ihrem Kind über diese Dinge zu führen. `Woher hast Du dieses Zeug?´, wollen Sie wissen. `Aus der Schule´, kommt die beiläufige Antwort. Sogleich stellen Sie sich einige ältere Kinder vor, die Ihr Kind in einer Ecke des Schulhofs ungefragt mit `Fakten´ bekanntmachen. Dann äußert Ihr Kind, dass im Auftrag einer Organisation namens Planned Parenthood eine Dame erschienen sei, um bei den Schülern für einen `Tag der reproduktiven Rechte und sexuelle Gesundheit´ zu werben.

Wütend rufen Sie den Direktor der Schule an, bitten um eine Erklärung und erhalten die gelassene Antwort: "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Eltern schlecht darauf vorbereitet sind, Angelegenheiten `sexueller und reproduktiver Gesundheit´ mit Ihren Kindern zu besprechen." Deshalb hat es die Schule übernommen, selbst `Experten´ einzuladen, darunter einen Arzt, um einen ganztägigen Workshop für Schüler aller Klassen der Grundschule in der Elementarschule Ihres Kindes zu veranstalten. Dabei wurde besonderer Wert auf die `sexuelle Erziehung durch Gleiche´ (Schüler und andere Jugendliche, Anm. d. Übers.) gelegt, während man also Ihnen die Qualifikation abspricht, Ihr Kind über Sexualität zu unterrichten, spricht man sie den Klassenkameraden zu.

Zusammen mit einigen anderen besorgten Eltern entschließen Sie sich, dagegen vorzugehen. Sie beginnen bei lokalen Autoritäten und enden bei Ihrem U.S. Abgeordneten, der Ihnen sagt, dass Sie nichts dagegen tun könnten, trotz Ihrer religiösen Überzeugungen.

Weit hergeholt? Nein! Dies ist genau die Agenda, die vom Fonds der Vereinten Nationen für Bevölkerungsaktivitäten (United Nations Fund for Population Activities - UNFPA) kürzlich bei einer Konferenz in Den Haag, Niederlande, durchgesetzt (`durchgeboxt´ ist das richtige Wort) wurde. Die Konferenz fand vom 6.-12. Februar statt. Sie trug den Titel `Kairo-5 Konferenz für Bevölkerung und Entwicklung´ (Cairo-5 Conferenz for Population and Development).


 

Manipulation an Jugendlichen von Seiten der UNFPA will elterliche Kontrolle ausschalten

Eine der Veranstaltungen im Rahmen dieses internationalen Zusammentreffens war ein zweitägiges Jugendforum, das stark gelenkt wurde von den Beamten des UNFPA. Marianne Haslegrave von der in Holland ansässigen Weltbevölkerungsstiftung (World Population Foundation) gab zu, dass die jugendlichen Delegierten aus der ganzen Welt von Beamten des UNFPA in den jeweiligen Ländern ausgesucht worden seien und dass sie zu Nichtregierungsorganisationen (Non-Govermental Organizations - NGOs) gehören, die von dem UNFPA gegründet wurden.

Die Diskussionen der Jugendlichen wurden von Erwachsenen des UNFPA überwacht, welche die Diskussionen lenkten und sicherstellten, dass sie in die richtige Richtung gemäß der UNFPA Agenda verliefen. Kann es schwierig sein, hormonell stimulierte Jugendliche im Gymnasial-und Hochschulalter davon zu überzeugen, dass sie ein `Recht´ auf sexuelle Lust, Kontrazeption und Abtreibung haben und die Eltern nichts zu sagen haben?

Das Katholische Familien- und Menschenrechte Institut, New York, das die Aktivitäten der UN beobachtet, berichtet in seinem wöchentlichen Internet Report `Friday Fax´ vom 8. Februar, das Jugenddokument (der Konferenz) fordere reproduktive Erziehung für Kinder der Grundschule und übergehe vollständig die elterliche Oberaufsicht. Im Friday Fax heißt es: "Haslegrave antwortete auf die heutige Frage, warum in dem Jugenddokument `Erziehung durch Gleiche´ hinsichtlich `reproduktiver Gesundheit´ gefördert werde, der Rat anderer Kinder und von Gesundheitsfachleuten sei wichtiger, als die Eltern zu fragen, weil `wahrscheinlich niemand einen Gesundheitsfachmann, der der Mutter erzählen könnte, dass der Jugendliche bei ihm gewesen sei, aufsuchen würde.´"

First Lady Hillary Clinton sprach zweimal auf dieser Konferenz. Enthusiastisch pflichtete sie der UNFPA Agenda bei und versprach, die Clinton Administration würde alles in ihrer Macht stehende tun, um dem UNFPA, die von der U.S. versprochenen 25 Millionen Dollar freizubekommen. Diese waren durch Kongreßabgeordnete blockiert worden, - vor allem durch den Republikaner Chris Smith aus New Jersey.


 

Recht auf sexuelles Vergnügen vom zehnten Lebensjahr an ausgegeben als Menschenrecht

Sie haben dagegen protestiert, dass dieses Projekt und Chinas Ein-Kind-Politik durch Ihre Steuergelder unterstützt wird und zudem unter nobel klingenden Worten wie "Gesundheit der Frauen und reproduktive Rechte für arme Frauen in der Dritten Welt". In Wirklichkeit sind die armen Länder gezwungen, diese Agenda von Abtreibung, Sterilisation und Kontrazeptiva - oft entgegen ihren religiösen Traditionen und demographischen Notwendigkeiten - zu übernehmen, damit sie dann die Nahrungsmittel, Medizin und notwendige andere Hilfe erhalten.

Den Profit davon hat natürlich die International Planned Parenthood Federation (Pro Familia, Deutschland ist eine der über hundert in der Welt verbreiteten Tochtergesellschaften der IPPF, Anm. d. Übers.). Gloria Feldt, Präsidentin der Planned Parenthood Federation von Amerika war offizielle Delegierte der offiziellen U.S. Delegation auf dieser Konferenz.

Sollte die Agenda des UNFPA sich durchsetzen, würden `sexuelle und reproduktive Rechte´, eingeschlossen das `Recht´ auf sexuelles Vergnügen, angefangen bei Kindern von 10 Jahren aufwärts, zum universalen Menschenrecht erklärt werden, das die Rechte der nationalen Regierungen, religiöse Traditionen und die Souveränität der Familie (das heißt elterliche Rechte) beseitigen würde.


 

Noch können wir uns wehren. Werden wir es aber auch tun?

Aber noch ist es nicht so weit. Die Agenda hat das UN-Vorbereitungskomitee, das vom 22. bis 31. März in New York stattfindet, bis hin zu einem endgültigen Votum der UN Voll-Versammlung im Juni zu durchlaufen. Falls Sie es vorziehen, dass Ihre Kinder über die Fakten der menschlichen Sexualität lieber von Ihnen als von den Bettgenossen des UNFPA und Planned Parenthood unterrichtet werden, ist es jetzt Zeit, dies Ihren gewählten Abgeordneten wissen zu lassen - nicht später.


  

II. Austin Ruse über die "Gesundheitsdienste" der UNO

Was uns John Mallon in seinem Artikel "Ohne elterliche Kontrolle" vorausverkündet hat, wird uns von Austin Ruse, der über das neue Kairo-Dokument schreibt, bestätigt. Austin Ruse ist Vorsitzender des `Catholic Family and Human Rigths Institute´ in New York. Dieser Artikel wurde in dem HLI-Report 1999 veröffentlicht.

  • Die meisten Leser von "Christ und Zukunft" werden diesen Artikel überlesen, weil man ja sowieso nichts dagegen unternehmen kann. Sie haben kaum eine Ahnung, welcher Sprengsatz hinter diesen Beschlüssen auf Weltebene steht und wie sehr die UNO-Beamten in allen Staaten dafür sorgen, dass diese familienfeindlichen Beschlüsse in den verschiedenen Staaten der Welt in die Tat umgesetzt werden. Wenn wir heute in unserem eigenen Land Deutschland jammern, dass unsere Jugend geradezu zum Sex verführt wird, dann darf man nicht vergessen, dass dahinter diese Programme stecken. Hier wird gezielte Verführung geleistet, und zwar unter hochtrabenden Worten wie "reproduktive-sexuelle Gesundheit" oder schlicht "Gesundheitsdienste".

Die Verführung ist brutal! Die Folgen auch: Gott wird beleidigt und - wir haben keine Kinder mehr! Wir aber schauen zu, sehen zwar die Folgen und wollen es doch nicht glauben.


 

Verhütung, Sterilisationen Frühabtreibende Mittel, Ausschabungen, Chirurgische Abtreibungen

Die meisten Frauen in der Welt brauchen keine `reproduktiven Rechte´. Sie benötigen sauberes Wasser, bessere Ernährung und Basisgesundheitsvorsorge. Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sahen dies kürzlich anders, als sie aufstanden, um einem neuen Dokument zu applaudieren, welches Frauen nicht etwa eine Tasse Wasser, eine trockene Brotkruste oder gar ein extra starkes Schmerzmittel anbietet. Statt dessen bietet es ihnen ein größtmögliches Sortiment reproduktiver Gesundheitsdienste an (z. B. Verhütungsmittel, Sterilisation, frühabtreibende Mittel, Ausschabung der Gebärmutter bei Verdacht auf Schwangerschaft und chirugische Abtreibungen, Anm. d. Übers.).

Zu guter Letzt ist die Sondersitzung der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung, "Kairo+5" genannt, zu Ende gegangen. Sie fand vom 20. Juni bis 1. Juli 1999 statt. Sie galt einem Fünf-Jahres-Rückblick in Bezug auf die Umsetzung des Aktionsprogramms der Kairo-Konferenz von 1994, einem höchst kontroversen Dokument, das von 150 Mitgliedsstaaten 1994 ausgehandelt worden war.


 

Der radikale Feminismus gewann - Eltern und Kinder aber haben verloren

In Vorbereitung der "Kairo+5"-Konferenz mühten sich monatelang mehrere hundert Personen, das neue Dokument zustandezubringen. Es wurde über Paragrafen, Sätze, einzelne Wörter und sogar Strichpunkte diskutiert. Am Schluß hatten Eltern, Kinder und die Welt verloren und der radikale Feminismus gewonnen.

Nach der eigenen Schätzung der UN haben 

  • 22 Prozent der Frauen von Haiti Zugang zu sauberem Wasser,

  • jedoch 88 Prozent haben Zugang zu Kontrazeption.

Diese Ungleichheit wiederholt sich in Dutzenden von Ländern. Sauberes Wasser ist bei weitem eines der größten Probleme, dem Frauen in den meisten Teilen der Erde gegenüberstehen. Nichtsdestoweniger handelte diese Konferenz, von der man glaubte, sie beträfe Bevölkerung und Entwicklung, fast nur vom Sex.

Das Interesse in Sachen Sex gewisser UNO-Bürokraten lässt den Atem stocken. Allein der Gedanke an das Geschlechtliche lässt sie eine Flut von Dokumenten verfassen. Kaum ein Satz, den sie auf UN-Konferenzen äußern, der nicht irgendwie diese fast pathologische Besessenheit ausdrückt. Und die Vereinten Nationen stehen nicht allein auf diesem internationalen Feld. Die Regierungen der Vereinigten Staaten, die Europäische Union und Kanada stürmen voraus.

Was sich in den letzten Monaten abspielte kommt einem Krieg gleich: Kultureller Imperialismus in der Maske des Humanismus. Verschiedene UNO-Einrichtungen, reiche westliche Stiftungen und mächtige Industriestaaten haben das Glaubensbekenntnis des radikalen Feminismus übernommen. Der (US)-Feminismus ist auf den Hauptpunkt Abtreibung konzentriert, und auf die gleiche Weise liefert die feministische Internationale den Frauen dieser Welt, die nach den wesentlichen Dingen verlangen, fast ausschließlich tragbare Abtreibungsvorrichtungen, um ungeborene Kinder damit in Flüchtlingszelten zu töten (wie es im Kosovo geschah, Anm. d. Übers.).


 

Verschönt wurde die Niederlage der Abtreibungsbefürworter durch das Wort "Notfallverhütung"

Das fünf Jahre alte Kairo-Aktionsprogramm war wenigstens teilweise eine Niederlage für die Anti-life-Radikalen. Mehr als alles andere wünschten sie ein internationales Recht auf Abtreibung. Statt dessen erhielten sie damals ein ausdrückliches Verbot, Abtreibung als Methode der Familienplanung einzusetzen. Sie versuchten auch, die Familie beiseite zu schieben. Statt dessen erhielten sie eine Formulierung, die auf die Bedeutung der Familie abhob. Den größten Teil ihrer Arbeit haben sie seit der damaligen Konferenz, darauf verwendet, diese in ihren Augen falsche Entwicklung zurechtzurücken.

In dem neuen Dokument, der "Kairo+5"-Konferenz, das im Juli in New York angenommen wurde, konzentrierten sie sich auf diese beiden Punkte. Ihr Angriff auf das Verbot von 1994 in Kairo, Abtreibung als Methode der Familienplanung zu verwenden, kehrte in der Form von "Notfallverhütung" zurück. Dieser Begriff bezieht sich auf verschiedene Verfahren, die ein befruchtetes, noch nicht implantiertes Ei töten. Sie begründeten dies mit der Behauptung, dass eine Schwangerschaft erst mit der Implantation (Einnistung) in die Gebärmutter beginne (Dieser Zeitpunkt wurde Ende der sechziger Jahre von Fachgesellschaften der Frauenheilkunde in den USA, Großbritannien, Frankreich und der Bundesrepublik festgelegt, um die Pille nicht als frühes Abortivum bezeichnen zu müssen, Anm. d. Übers.). Die muslimischen Delegierten machten diesen Vorschlag innerhalb der ersten Tage zunichte.


 

Internationale Machenschaften gegen den Heiligen Stuhl und gegen das Gewissen

Die Radikalen versuchten auch, die Eltern zu ignorieren. Im Kairo-Aktionsprogramm von 1994 enthielt jede Bezugnahme auf Jugendliche eine erkennbare Bezugnahme auf die Rechte der Eltern. In diesem neuen Dokument versuchten die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, Kanada und verschiedene radikale Delegierte aus Lateinamerika, jede ausdrückliche Erwähnung der Eltern zu vermeiden. In einem kritischen Moment der Konferenz überbrachten Pro-life-Lobbyisten einen Brief von 34 US-Kongreßabgeordneten, in dem die Position der US-Delegierten verurteilt wurde. Obgleich dies die US-Delegation verunsicherte, wurde letztlich nur einmal in dem Dokument auf die Rechte der Eltern Bezug genommen.

Am vorletzten Tag wurde die Abtreibungsdebatte von den Vereinigten Staaten von neuem eröffnet. In einem Paragraphen des Dokuments heißt es, Regierungen sollten Abtreibung dort, wo sie legal ist, verfügbarer machen (Gleichsam in vorauseilendem Gehorsam verlangt, das deutsche Abtreibungsgesetz von den Ländern flächendeckend Abtreibungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, Anm. d. Übers.).

Darüber hinaus verlangt das Dokument die Schulung von medizinischem Personal in Abtreibungsverfahren. Der Heilige Stuhl versuchte verzweifelt, eine Gewissensklausel zum Schutz des medizinischen Personals zu beantragen. Der Vorsitzende aus Bangladesch ignorierte diesen Antrag und bezeichnete den Paragraphen als angenommen. Dieser Art ist die Demokratie bei unseren Vereinten Nationen.


  

Wie immer mit Frechheit und Lügen

Die Radikalen, welche diese reproduktiven Rechte vertreten, können an der Wahlurne nicht gewinnen. Wir wissen es. Sie wissen es auch. Deshalb sind sie umtriebig bei den Gerichten und den Vereinten Nationen. Dieses neue Dokument ist nicht bindend, gewiß. Es ist ein Instrument quasi-legaler, internationaler Meinungsformung und eines baldigen Tages werden sich nationale Gesetzgeber und Richter verpflichtet fühlen, diese neuen universalen `Rechte´ anzuerkennen, die in einem stillen und dunklen Kellergeschoß der Vereinten Nationen, weit weg vom Licht des Tages und dem sensibel forschenden Blick des Volkes entstanden sind.

Letztlich war der Sieg der radikalen Feministen bitter und niederträchtig, und sie wissen es. Warum? Weil sie mit Lügen und Frechheit gewannen. Die meisten von ihnen können den Pro-life-Lobbyisten nicht länger in die Augen sehen. Doch wir werden bleiben, direkt vor dem Sitzungssaal der Konferenz und alles beobachten, was sie tun. Und wir werden ihr quälendes Gewissen sein.


  

Empfehlenswerte Literatur:

Elasah Drogin, Margaret Sanger - Gründerin der modernen Gesellschaft, Schriftenreihe der Aktion Leben e. V., Heft 1

Carol Everett / Valerie Riches, Die Drahtzieher hinter der Schulsexualerziehung, Schriftenreihe der Aktion Leben e. V., Heft 2

Roland Rösler, Der patentierte Hugo - eine Betrachtung zur Verwertung des Menschen, Schriftenreihe der Aktion Leben e. V., Heft 9

Rudolf Willeke, Hintergründe der 68er Kulturrevolution - Frankfurter Schule und Kritische Theorie, Schriftenreihe der Aktion Leben e. V., Heft 10

Karl Simpfendörfer, Verlust der Liebe - Mit Simone de Beauvoir in die Abtreibungsgesellschaft, Christiana-Verlag

Papst Johannes Paul II., `Humanae vitae´ - immer aktuell, ethische Norm und autonome Moral, Wichtige Zeitdokumente Nr. 22, Aktion Leben e.V.


Das Buch "Der Dämon des Thomas Robert" ist vergriffen und nur mehr antiquarisch erhältlich.