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Nr. 03/2012

Der demographische Wandel - Oder: Wie Frau Merkel sich selbst belügt

Abtsteinach.

Der demographische Wandel müsse nun wirklich ernst genommen werden und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssten nun endlich angemessen reagieren, lautet die Feststellung von Frau Bundeskanzlerin Merkel. Eine erstaunliche Feststellung, erstaunlich deshalb, weil doch weder Frau Merkel selber noch ihre Parteigenossen oder ihre Amtsvorgänger jemals auch nur im Geringsten etwas gegen die wirklichen Ursachen des demographischen Wandels unternommen haben. Im Gegenteil: „Durch die Freigabe der Abtreibungstötung Mitte der 70er Jahre sind genau diejenigen Bundesbürger getötet worden, die uns jetzt fehlen", sagt Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V. und führt weiter aus: „Es genügt nicht, mit ein paar schönen Worten zu mehr Familiengründungen und Geburten aufzurufen oder die akademische Elite aus armen Ländern zum Arbeiten nach Deutschland einzuladen und so zu tun, als ob dann alles in Ordnung wäre. Hiermit belügt Frau Merkel sich selber, aber auch das ganze Volk. Eine Politik, die es seit über 35 Jahren ermöglicht, straflos und entgegen Art. I, Abs. 1 und Art. II, Abs. 2 Grundgesetz ungeborene Kinder zu töten, die wird künftig auch nur noch die Euthanasie/Sterbehilfe für die alten Menschen zur Verfügung stellen , nachdem man diese bis zum Alter von 67 Jahren oder mehr im Berufsleben ausgepresst hat."
Die Aktion Leben e.V. mit über 50.000 Freunden und Mitgliedern fordert daher die Bundesregierung auf, endlich dem gesetzlich sanktionierten und sozialstaatlich finanzierten Töten Einhalt zu gebieten. „Der von Frau Merkel eingeforderte Zusammenhalt aller Generationen und Gruppen wird so lange nicht erreichbar sein, als man Gesetze wie den § 218 StGB hat, die Töten als Problemlösung ermöglichen," resümiert Walter Ramm. „Nur, wenn alle Menschen, ob geboren oder ungeboren, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, umfassend vor jeglichen Tötungs- und Gefährdungshandlungen geschützt sind, kann sich ein Klima von Zusammenhalt, Vertrauen und Miteinander entwickeln."