Unsere Medien  >  Pressebereich  >  01/2012

01/2012

Die Zukunft tötet! Was haben fehlende IT-Fachkräfte und Abtreibung gemeinsam?

Abtsteinach.

Die Zahl der fehlenden IT-Fachkräfte in Deutschland nimmt weiter rapide zu. Der IT-Standort Deutschland sei mittlerweile gefährdet, so das einhellige Resümee zur Eröffnung der diesjährigen Cebit in Hannover. Der Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer spricht sogar von einem „strukturellen Mangel". Bundeskanzlerin Merkel selber beklagte diesen Mangel schon beim 6. IT-Gipfel im vergangenen November in München und nun erneut anläßlich der Eröffnung der Cebit. Im übrigen besteht dieser Fachkräftemangel nicht nur in der IT-Branche sondern macht sich mittlerweile überall bemerkbar, besonders auch in den Pflegeberufen.

„Diese wirklich dringenden Probleme sind hausgemacht!", sagt Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V. und veranschaulicht das mit Zahlen: „Jedes Jahr leisten wir uns den Luxus, die Einwohnerzahl einer Großstadt wie Mannheim bereits vor der Geburt zu töten. Wir nehmen Hunderttausenden Mitbürgern die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und in Zukunft unsere Gesellschaft mitzugestalten."Politiker sprechen dann beschönigend vom „demographischen Wandel", denn niemand traut sich noch, den Finger auf den wunden Punkt zu legen. Stattdessen versucht man krampfhaft, dem demographischen Wandel noch irgendwelche Chancen abzugewinnen. Aber wer kann da noch profitieren?


Zynisch angemerkt: Allenfalls die Bauindustrie, indem sie bestehende Kindergärten in Altersheime umwandelt und neue Pflegeeinrichtungen errichtet.„Wenn sich wirklich etwas ändern soll in unserem Land, wenn wir in Zukunft wieder bei Forschung, High-Tech oder in anderen Bereichen mitreden wollen, dann müssen wir umdenken", sagt Ramm. „Dann müssen wir erkennen, daß jede Abtreibung unsere Zukunftschancen verringert, da jedesmal ein einmaliger und unverwechselbarer Mensch getötet wird, ein Mensch, der später fehlen wird. Und wir müssen erkennen, daß jede Abtreibung auch ein zweites Opfer hinterläßt, nämlich die Mutter.

Unzählige Frauen wurden in den letzten 36 Jahren Opfer dieser Abtreibungsmentalität. Frauen, die heute erkennen müssen, daß die Abtreibung weder ihre zuvor bestehenden Probleme gelöst noch ihnen die erhoffte bzw. versprochene Freiheit gebracht hat. Frauen, die stattdessen seelisch und mitunter auch körperlich geschädigt wurden durch die Tötung ihres ungeborenen Kindes."Ramm erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Weltfrauentag, der am 8. März wieder stattfindet und fordert. „Lassen Sie uns alle zusammen diesen Tag zum Anlaß nehmen, sich dafür einzusetzen, daß Frauen künftig nicht mehr den vielfältigen Leiden und der Demütigung einer Abtreibung ausgesetzt werden! Setzen wir uns ein für das uneingeschränkte Lebensrecht aller Menschen, ob geboren oder ungeboren!"