25 Jahre

25 Jahre AKTION LEBEN e.V.

25 Jahre AKTION LEBEN e.V.

(Sonderbeitrag aus dem Jahr 2004)

Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN,

Wir begehen in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen der AKTION LEBEN e.V. und wir haben allen Grund, in erster Linie Gott zu danken, denn was hätten wir ohne seine Hilfe ausrichten können. Wir wollen aber auch in Dankbarkeit an all die Menschen denken, die in den vielen Jahren auf irgendeine Weise die Aktivitäten der AKTION LEBEN mitgetragen haben.

Manche, die „den Guten Kampf gekämpft“ haben, weilen schon nicht mehr unter uns. Wir hoffen, dass sie in der Ewigkeit reich belohnt wurden. Wir haben ihrer in der Heiligen Messe besonders gedacht. In großer Dankbarkeit wollen wir uns aber auch an die Mitstreiter erinnern, die mitgekämpft haben und müde geworden sind oder wegen irgendwelcher Differenzen nicht mehr dabei sind.

Das 25-jährige Bestehen ist eben auch eine Gelegenheit, einmal zurückzuschauen. Das wollen wir in diesem „Extrabrief“ in Form von Bildern tun. Diese Rückschau muß natürlich Stückwerk bleiben,denn wer kann all die Aktionen in diesem Vierteljahrhundert zählen. So wird jeder einzelne seine ganz persönlichen Erinnerungen haben. Mögen diese persönlichen Erinnerungen vielleicht wieder Ansporn sein, erneut oder mit noch größerem Elan den Kampf für die Lebensrechte und die Gebote Gottes zu führen oder wieder aufzunehmen, oder - wie ich es in all den Jahren oft betont habe - diesen „Kampf mit Mächten und Gewalten“ durch Gebet und Opfer zu begleiten.


Erwähnen möchte ich auch, dass nicht nur das Leben vieler Kinder gerettet werden konnte, sondern dass auch viele Frauen und Männer vor schwerer Schuld und den physischen und psychischen Folgen einer Tötung bewahrt werden konnten. Viele Menschen, junge und alte, konnten wir in ihren Meinungen und Haltungen Orientierung geben. Eine ganze Reihe von Berufungen zum Priester- und Ordensleben durften wir begleiten. Wir erlebten auch, wie Mitstreiter Freundschaften - und einige den Bund fürs Leben - geschlossen haben.

Dass all das geschehen konnte, dafür haben viele gearbeitet, gebetet und geopfert.

Da alter Dank auch neue Bitte ist, vertrauen wir mit einem herzlichen Vergelt´s Gott auch weiterhin auf Ihre Treue und Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Für den Vorstand der AKTION LEBEN e.V.

Walter Ramm


Ausschlaggebend war die Existenz der
Abtreibungsklinik in Lindenfels. Junge
Familien fanden sich zusammen und
gründeten im Jahre 1979 die Aktion Leben e.V.
Im Bild zeigt einer der Gründer auf da
Schild „Letzte Wendemöglichkeit“,
welches - gibt es denn Zufälle -
viele Jahre gerade neben der Einfahrt
zur Abtreibungsklinik stand.




Bereits 1980 war die Aktion Leben e.V.
mit großem Erfolg auf dem Katholikentag
in Berlin vertreten. Mit großer Dankbarkeit durften wir dort den Besuch von Mutter Teresa aus Kalkutta an unserem Infostand erleben. Mit eindringlichen Worten forderte sie damals Gesellschaft und Kirche auf, das Lebensrecht der ungeborenen Kinder wieder zur vollen Geltung zu bringen.

Schon damals warnte sie davor, dass auf die Abtreibung unweigerlich die Euthanasie folge


1980:
Pfarrer Winfried Pietrek hält ein 14-tägiges Sühnefasten
vor der Abtreibungsklinik in Lindenfels

 








1981:
Die Arbeit der AKTION LEBEN e.V. ist auch
ein "Kampf mit Mächten und Gewalten".
Ohne die Hilfe von "oben" ist dieser Kampf
aussichtslos. Deshalb treffen sich Mitglieder und Freunde zur Weihe der AKTION LEBEN an die Herzen Jesu und Mariä.



1981:
Zeitungsversand - damals noch anstrengende Handarbeit.
Blätter zusammentragen, Heftklammern anbringen und
die Hefte in Umschläge stecken. Auch die Anschriften wurden
von Hand geschrieben.







1982:
Der neu angeschaffte Infobus.
Hier bei einem Einsatz in Stuttgart beim
"Gemeindetag unter dem Wort".






1982:
Mit ca. 80 Helfern setzt die AKTION LEBEN
unübersehbare Zeichen auf dem Katholikentag in Düsseldorf.
Die Frage der Schwangerschaftskonfliktberatung durch katholische Beratungsstellen wird erstmals öffentlich diskutiert.




1984:
Über 150 Helfer treten beim Katholikentag in München für die ungeborenen Kinder ein. Hier eine Gruppe beim Morgengebet im Camp auf dem Olympiagelände.







1985:
Auf der Jugendburg Bilstein treffen sich zum  
zum ersten Mal die aktiven Familien
der  AKTION LEBEN e.V. 





1986:
Katholikentag in Aachen. Auch dieses Mal wie noch viele weitere Jahre wird die AKTION LEBEN von der offiziellen Teilnahme ausgeschlossen. Strafe für unsere katholische Konsequenz. Doch auch draußen auf den Straßen erreichen wir die Teilnehmer, wie hier am umdrängten Infobus.



1986:
10 Jahre Neuregelung des § 218 StGB. Die AKTION LEBEN e.V. lädt zu einer Kundgebung ein nach Hadamar; einem Ort, an dem die Euthanasiebestrebungen der Nazis ihre grausame Verwirklichung gefunden haben. Wir wollen hiermit darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur um die sog. Soziale Indikation geht, sondern auch um die vorgeburtliche Selektion im Mutterschoß, damals durch Fruchtwasseruntersuchung, heute durch wesentlich verfeinerte Untersuchungsmethoden wie z.B. PID. Es ist kein Unterschied, ob ein behinderter Mensch durch ein Tötungs-Gesetz einer Diktatur oder durch ein in einer Demokratie nach allen Spielregeln verabschiedetes Gesetz getötet wird. 


1989:
Die AKTION LEBEN erwirbt dieses Anwesen
und hat nun endlich Platz für Büros sowie
Druckerei, Lager, Versand, Tagungen,
Übernachtungsgäste und vieles mehr.
Auch eine Kapelle konnte zwischenzeitlich
eingerichtet werden.


 

1990:
Katholikentag in Berlin

 

 

 

 

 

 


1991:
Zeitungsversand 10-12- Jahre später: Zunächst müssen 280.000 Blätter bedruckt werden. Hier unsere Druckerei anläßlich einer Besucherführung.

 

 

 

 


1993:
Dann werden diese vielen Blätter in dieser
Maschine zu kompletten Heften verarbeitet.
Das Bild zeigt unseren Druckermeister im Jahr 1993

 

 

 

 

 


1993:

Die fertigen Zeitungen werden jeweils
mit einem Adreßetikett versehen und
nach Postleitzahlen sortiert gebündelt.

 

 

 


1993:
Dies ist nicht St. Nikolaus, wenn auch die
Säcke ähnlich groß sind. Fleißige Mitarbeiter
und Helfer schleppen die fertig gebündelten
Zeitungen in Postsäcken zum Auto.

 

 


1993:
Ein bis zwei Tage später erreichen die
Zeitungen ihre Leser. Wie man im Bild sieht,
spricht die Zeitung alle Altersstufen an.


  

1993:
Nach einem Zeitungsversand hat unsere
Buchhaltung in der Regel etwas mehr zu
tun. Wir danken herzlich allen Spendern.







1996:
Erste Wallfahrt der AKTION LEBEN nach
Wittichen (Nähe Schenkenzell im Schwarz-wald)
zum Grab der sel. Luitgard, die als
"Heilige des Mutterschoßes" verehrt wird.
Wir wählten den 3. Oktober für diese
Wallfahrt, weil die Deutsche Einheit u. a.
mit dem Blut der ungeborenen Kinder erlauft wurde.





 

1997:
Rom hat gesprochen:
Die deutschen Bischöfe sollen endlich
aus der unseligen staatlichen Beratung
aussteigen.
Wir unterstützen diese Aufforderung
durch eine Mahnwache vor dem Kloster
Himmelpforten während eines Treffens
der Bischöfe.


1997:
Der Betrieb des Infobusses beginnt
immer teurer zu werden. Auch andere
Probleme tun sich auf. Also wird der Bus
verkauft und statt dessen ein gebrauchter Obstverkaufsanhänger zum mobilen Infostand umgebaut. Hier beim Einsatz in Marienfried zum großen Gebetstag.


1998:
Katholikentag in Mainz.
Die Aktion Leben setzt mit ihren Luftballons
mit Emblem und Wahlspruch ein
unübersehbares Zeichen und erfreut damit
gleichzeitig viele Kinderherzen.



1999:
P. Paul Marx OSB (2. v. l.), Gründer und (damals) Leiter von Human Life International (HLI),einer 
weltumspannenden katholischen
Pro Life Organisation besucht uns in unserer Zentrale.Da er während dieser Reise plötzlich schwer erkrankte, bleibt er mehrere Wochen bei uns und wir haben die Gelegenheit zu vielen intensiven Gesprächen. Hier im Bild mit P. Otto Maier, Frau E. Backhaus und Frau Denise Kowalik, der Haushälterin von P. Marx.   


2002:
Dringend erforderliche Arbeiten an
der Dachrinne werden in Eigenarbeit erledigt.





2002:
Rev. Raphael Olenga, Vorsitzender der
Organisation „Secours et vie Afrique“
(SEVA) aus Burkina Faso bittet um Hilfe
für die Pro Life-Arbeit in Afrika.
Hier erläutert er sein Konzept der Hilfe
und Information für schwangere Frauen
und zeigt gleichzeitig die Gefahren für die
afrikanische Jugend durch freizügigeJugendmedien in europäischem Stil auf.


2002:
Um das Anwesen der AKTION LEBEN
zu erhalten, sind auch immer wieder
Arbeiten in Haus und Garten nötig.
In Eigenarbeit der Mitarbeiter und mit
zusätzlichen freiwilligen Helfern werden
diese in der Regel kostensparend durch-
geführt. Hier mußte ein Baum gefällt
werden, der Dach und Haus gefährdete.
Wir danken auch allen, die durch ihre Mithilfe und ihre Spenden den Unterhalt des Hauses der AKTION LEBEN ermöglichen.


2004:
Katholikentag in Ulm. Besonders intensiv diesmal am Infostand
die Nachfrage nach unseren Informationen zum Thema
Patientenverfügung/Vorsorgliche Willensbekundung.





Viele Menschen ahnen nicht, dass auch die Patientenverfügung
nur eine Hintertür ist, durch die die Euthanasie Einzug hält.