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§ 218 und Euthanasie

"Von der Abtreibung zur Euthanasie"

Eine Folge der Abtreibungstötung ist die Euthanasie/Sterbehilfe.

Das schon aus dem Grunde, dass der „Generationenvertrag" in Zukunft nicht mehr haltbar sein wird. Das Volk überaltert, es fehlen, weil abgetrieben, die Kinder, die herangewachsen die „Lasten" der Sozial- und Krankenversicherung tragen könnten.

Aber mehr noch ist die Mentalität, die das Leben am Anfang „verfügbar" machte Ursache für die fortschreitende Euthanasie-Mentalität. Denn wenn das menschliche Leben am Anfang, wenn es klein, schwach, hilf- und wehrlos ist, verfügbar ist und das Kriterium für die Tötung die „Zumutbarkeit" für die Mutter ist, dann wird es auch am Ende, wenn es alt, krank oder behindert ist, als „unzumutbar" für die Angehörigen und die Gesellschaft angesehen.

 

Vorbild § 218?

 

Der Einstieg ist wichtig, da kann man getrost auch mit etwas weniger „zufrieden" sein. Das zeigte sich nicht nur bei der Liberalisierung des § 218 StGB, beim Stammzellgesetz usw. Wenn ein Damm auch nur an einer Stelle gebrochen ist, werden Kräfte freigesetzt, die letztlich alles zerstören.

 

In den Tagen der Euthanasie/Sterbehilfe kann man diese Entwicklung in allen Bereichen und Ländern, wie z. B. Holland, Belgien oder der Schweiz genau beobachten. Die Verfallsdaten von Gesetzen und Verordnungen werden immer kürzer.

Alle Augen schauten auf die Entscheidungen des Deutschen Juristentages im September 2006 in Stuttgart.

Die Juristen haben, wie schon öfter in der Vergangenheit, Druck auf die Politiker ausgeübt und Gesetzesänderungen zur „Sterbehilfe" nachdrücklich gefordert.

 

Wie im Einzelnen diese Veränderungen aussehen werden, ist letztlich völlig unerheblich. Natürlich werden „größere Schritte", die Flut, die sich schon in Gang gesetzt hat, noch beschleunigen, aber auch „kleine Schritte" werden eine Überflutung nicht verhindern.

Beim § 218 sprach man von einem „Lebensschutzgesetz". Vermutlich wird es jetzt zu einem „Patientenschutzgesetz" kommen, das „Patientenverfügungen" verbindlicher machen wird. Aber egal wie man es auch nennt, nach der „Rechtsprechung" wird es auch gesetzlich den Einstieg in die Euthanasie bedeuten.

 

Welch verlogene Terminologie! Das „Lebensschutzgesetz" beim Abtreibungsstrafrecht brachte die Abtreibungstötung nach Belieben. Das „Patientenschutzgesetz" wird gerade in Zeiten des „demographischen Wandels" und knapper Kassen „sozialverträgliches Frühableben" fördern.

 

Beim „Lebensschutzgesetz" argumentierte man mit dem „Selbstbestimmungsrecht" der Frau, beim „Patientenschutzgesetz" argumentiert man mit dem „Selbstbestimmungsrecht" des Patienten, er soll „autonom" sein bis zum Schluss.

Die Frau liefert ihr Kind aus und wird danach selbst zum Opfer!

Der Patient liefert sich selbst aus, weil man ihm suggeriert hat, so könne er für sich ein „Sterben in Würde" sicherstellen und liefert damit (s)einen Beitrag zur Sanierung der öffentlichen Kassen!


 

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