Sterbehilfe

Sterbehilfe

Euthanasie - Sterbehilfe

 

Themenübersicht:

 


 

Nach der Lehre der wahren Bedeutung der Wörter heißt Euthanasie "leichtes - gutes Sterben". Unter „Euthanasie" verstand man in der Antike den sanften, natürlich verlaufenden Tod ohne übermäßige Schmerzen.

Heute denkt man nicht mehr an diese ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks, sondern vielmehr an einen ärztliche Eingriff, durch den die Schmerzen der Krankheit oder des Todeskampfes vermindert werden, wobei zuweilen die Gefahr besteht, das Leben vorzeitig zu beenden.

Von den meisten aber wird das Wort in einem noch engeren Sinn verstanden, und zwar: „Töten aus Barmherzigkeit", in der Absicht, extreme Schmerzen endgültig zu beenden oder um Kindern mit Geburtsfehlern, unheilbar Kranken oder Geisteskranken u.a. ihr vermeintlich hartes Leben zu ersparen, das vielleicht noch etliche Jahre dauern würde und den Familien und der Gesellschaft eine Last aufbürden könnte. 

Kardinal von Galen: „Wenn einmal zugegeben wird, dass Menschen das Recht haben, ‚unproduktive‘ Mitmenschen zu töten ..., dann ist grundsätzlich der Mord an uns allen, wenn wir alt und altersschwach und damit unproduktiv werden, freigegeben. Dann ist keiner von uns seines Lebens mehr sicher. Es ist nicht auszudenken, welche Verwilderung der Sitten, welche allgemeines Misstrauen bis in die Familie hineingetragen wird, wenn diese furchtbare Lehre geduldet, angenommen und befolgt wird."


 

          Nein zur Sterbehilfe, nein zum Töten!
 
Die Mehrheit der Ärzte in Deutschland ist aus gutem Grund gegen die Sterbehilfe und das nicht primär aufgrund ihres geleisteten Eids auf das Leben. Tiefere Beweggründe bringt folgender einfacher Satz eines Arztes auf den Punkt: „Wo das Weiterleben nur eine von zwei legalen Optionen ist, wird jeder rechenschaftspflichtig, der anderen die Last seines Weiterlebens aufbürdet.“
 
Die Frage der Selbstbestimmung ist der Kern jeder Debatte um die Sterbehilfe. Wer entscheidet wirklich über das Sterben? Wer definiert die „Unheilbarkeit“ einer Krankheit? Was die Selbstbestimmung des Menschen zu stärken scheint, kann ihn in Wahrheit erpressbar machen. Eine holländische Studie belegt dies mit dem Ergebnis, dass es alljährlich mehrere hundert Fälle gibt, in denen „lebensbeendende Handlungen ohne ausdrücklichen Wunsch“ des Getöteten vorgenommen worden sind. So positiv dieser Ausdruck „Sterbehilfe“ auf den ersten Blick aussehen mag – letztlich ist es Hilfe beim Selbstmord. Vor Gott machen sich dabei gleich zwei Personen schuldig“: Derjenige, der mit „Hilfe“ der Euthanasie sterben möchte, begeht moralisch Selbstmord, denn er will aus eigener Entscheidung sein Leben beenden. Derjenige, der die Sterbehilfe leistet, tötet willentlich. Die Bibel spricht sowohl im Alten wie auch im neuen Testament sehr deutlich über diejenigen, die mit Absicht töten. Im Alten Testament wurde dies mit der Todesstrafe geahndet (z.B. 2.Mo 21,12). In der Offenbarung lesen wir, dass ein Mörder den ewigen Tod erleiden muss, das ist die Hölle (Off 21,8).
 
Dass es Menschen gibt, die aufgrund bestimmter Krankheiten schrecklich leiden müssen, wollen wir nicht außer Acht lassen. Deutlich wird dies am Beispiel Hiob, der auch sein Leben aufgeben wollte. Solche Menschen und Gläubigen bedürfen dann ganz besonders unserer Hilfe und wir haben uns zu fragen: Nehmen wir uns genug Zeit, um sie zu betreuen, um sie zu ermutigen, um einfach einmal still bei Ihnen zu sitzen, um sie durch unsere Gegenwart etc. aufzurichten? Denn wenn es um die letzten Augenblicke im Leben geht, ist nicht Sterbenachhilfe notwendig, sondern Sterbebegleitung, die dem Sterbenden das Bewusstsein gibt, in den letzten Stunden nicht alleine zu sein.                   
Thomas Bening    (TB - 2015)          

 


Eltern sollten ihre Kinder durch den Morgen tragen 
Kinder sollten ihre Eltern durch den Abend tragen 
Ja zum LEBEN! Nein zur EUTHANASIE!


Stand: 11.09.2012