2018

Nachrichten aus 2018

Wie macht das eigentlich Russland?
Mit einem "Abtreibungsmoratorium" versucht Russland dem Lebensrecht von Kindern vor ihrer Geburt Geltung zu verschaffen.
Auch Russland hat, wie viele andere Länder weltweit, einen dramatischen Geburtenrückgang zu verzeichnen. Dabei hat Russland eine langjährige Abtreibungserfahrung über etwa 5 Generationen! Die Sowjetunion war das erste Land, das die vorgeburtliche Kindstötung legalisierte (1920), was in manchen Kreisen als eine "sozialistische Errungenschaft" gefeiert wurde und immer noch wird.
Von einem weiteren sozialistischen Land, China, wissen wir, dass die "Ein-Kind-Politik", z.T. verbunden mit Zwangsabtreibung und herben Strafen bei jedem weiteren Kind, gescheitert ist und durch die "Zwei-Kind-Politik abgelöst wurde. Das Problem ist hier bei uns wie dort nicht die  sog. "Überbevölkerung", sondern der Bevölkerungsrückgang. Und was in manchen Kulturkreisen noch gravierend  hinzukommt ist, dass zwischenzeitlich ein Millionendefizit an Frauen herrscht.
Nun will man in Russland den demographischen Niedergang, der auch durch Massenmigration nicht ohne größere Probleme auszugleichen ist, durch ein "Moratorium" angehen.
Das Gesundheitsministerium hat als ersten Schritt landesweit eine Aktion "Schenk mir Leben" gestartet. Die Leitung hat Swetlana Medwedew, die Ehefrau des russischen Ministerpräsidenten. In mehreren Republiken und Regionen des Landes hat man damit begonnen. Weil in den vergangenen Jahren eine "bloße Bewusstseinsbildung" die erhoffte Wirkung nicht  erbracht hat, soll nun eine Erschwernis für die Tötung noch nicht geborener Kinder  Abhilfe schaffen. Offenbar besteht die Absicht, das ganze Land  einzubeziehen.

HPV-Impfung 
Nach der HPV-Impfung für Mädchen, die - wie wir wissen - äußerst problematisch ist, kommt nun die Impfung für Jungen im Alter von 9-14 Jahren. Ausdrücklich heißt es: "Eine Immunisierung sollte vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen". Möglicherweise soll sie zur "Pflichtleistung" der Gesetzlichen Krankenkassen werden.
Man geht also davon aus, dass unsere Kinder schon im Alter von 9 Jahren Sexkontakte haben, denn ansonsten wäre eine solche Impfung, die mit vielen Risiken verbunden ist, überhaupt nicht nötig!
Dieses Vorhaben
ist ein Grund mehr, die christ-katholische Morallehre, wie sie in der Enzyklika "Humanae Vitae" (50 jähriges Jubiläum) zum Ausdruck kommt, offensiv zu lehren und in Kirche und Gesellschaft zu verteidigen!  (Empfehlung: Unsere Broschüre zum 6. Gebot)

Volksabstimmung?
Ende Mai d.J. hat in Irland eine Volksabstimmung zur Abtreibungstötung von noch nicht geborenen Kindern stattgefunden, womit in Europa die "letzte Bastion" neben Polen und M
alta "geschleift"  wurde.
Prof. Gindert schrieb in einem Kommentar dazu, dass sich diese Entwicklung nach den Volksabstimmungen 1995 mit einer Mehrheit für die "Ehescheidung" und 2015 für die "Homoehe
schon angekündigt habe. Eine stetige Untergrabung der Autorität der Katholischen Kirche machte diese Entwicklung möglich, und man muss leider sagen, dass Glieder der Katholischen Kirche es den Feinden des Lebens leicht gemacht haben. Entsprechend hämische Kommentare konnte man weltweit in den Medien vernehmen.
Stellen sich, aus dieser Sicht zwei Fragen:
Wer sind die "Gewinner" des Volksentscheides in Irland? - Das ist die Abtreibungslobby, die jetzt ungehindert Geschäfte machen kann!
Wer sind die "Verlierer"? - Eindeutig die Kinder! Unser Herr sagt: Für diese Verführer wäre es besser, wenn ihnen "ein Mühlstein um den Hals gehängt und sie in die Tiefen des Meeres versenkt würden"! (Lk 17,2) Aber auch die Frauen. Wenn sie mit den Folgen (PAS) nicht  zurechtkommen, wird man ihnen sagen: "Was geht es uns an, siehe du zu!" (Matt 27,5)
Zu den Mehrheitsabstimmungen muss man sagen: Auch in der Demokratie gibt es Unabstimmbares
! Keine sog. Volksabstimmung, kein Parlament der Welt hat das Recht über Naturrecht  und Gottes Gebote abzustimmen. Wenn sich Parlamente dieses Recht aber  anmaßen, kann dies nur in einer Katastrophe enden!