2017

Nachrichten aus 2017

Stand: 13.09.2017


 

Rasante Talfahrt
In den Niederlanden ist seit 2002 ein sehr liberales Euthanasiegesetz in Kraft.
Nun zeigt sich sogar ein Vorkämpfer und Befürworter der Euthanasiegesetze erschrocken, der Psychiater Boudewijn Chabot. Das System sei „entgleist“! Er kritisierte vor allem die aktive Euthanasie bei Demenzkranken.
Im Jahre 2009 wurden nach Angabe der „Regionalen Tötungskommission Euthanasie“ (RTE) 12 Fälle bei Demenz registriert, in 2016 waren es bereits 141 Fälle. Bei chronisch psychiatrischen Erkrankungen stieg die Zahl von 0 auf 60. Eine offizielle Studie vom Mai 2017 für das Jahr 2015 ergab 7.254 „unterstützte“ Todesfälle, 150-mal Beihilfe zum Selbstmord und in 431 Fällen töteten Ärzte ohne Einwilligung des Patienten.
Erste Ärzte wehren sich, aufgrund einer Patientenverfügung Menschen zu töten.
Jetzt sagt Chabot: „Ich weiß nicht, wie wir den Geist wieder in die Flasche zurückbekommen!“

Schritt für Schritt
Chile hatte bisher eines der konsequentesten Gesetze zum Schutz der Ungeborenen. Jetzt gibt es eine Initiative für ein liberaleres Gesetz. Das Parlament will drei „Ausnahmen“ gestatten. Nachdem die Politik dem Druck der Straße nachgegeben hat, soll nun das Verfassungsgericht entscheiden.

Jedenfalls ein Anfang
In vielen Regionen Russlands laufen  - unterstützt von der russisch-orthodoxen Kirche -  Aktionen zur Verschärfung der Abtreibungsgesetze. Der Abgeordnete Witali Milonnow sagte: „Eine Abtreibung schadet nicht nur Eurer Gesundheit, Ihr tötet ein Kind. Das ist das Gleiche wie Euthanasie!“
Ein Kirchensprecher meinte, die hohen Abtreibungszahlen seien „Nachwirkungen der Sowjetunion“. Abtreibungen würden als normal empfunden. „Das kann man nicht in 10 oder 15 Jahren ändern“. Millionenfache Betroffenheit macht es schwierig etwas zu ändern, wenn man PAS leugnet, bis es irgendwann nicht mehr zu leugnen ist.

Schaut  auf Belgien
möchte man unseren Bischöfen und nicht nur ihnen sagen! Die Betreiber von 15 psychiatrischen Kliniken der „Broeders von Liefde“ (Brüder der Nächstenliebe) in Belgien sollen auf Druck Roms die zunächst gestattete Euthanasie in ihren Häusern verbieten.
Der ehemalige Präsident des europäischen Rates und Ex-Ministerpräsident Belgiens, der Katholik Herman van Ropuy „weist den Papst in die Schranken“. Die Zeiten von „Roma locuta, causa finita“ seien lange vorbei! Sollten die „Broeders von Liefde“ bei ihrer Entscheidung bleiben, Euthanasie in ihren Einrichtungen zu gestatten, droht ihnen der Vatikan Konsequenzen an.
Als „Superdemokraten“ müssten sie die parlamentarische Entscheidung auch gegen ihre Überzeugung akzeptieren. Oder?

Was soll das?
Auch der Deutsche Hebammenverband beklagte Anfang Mai d. J., dass immer mehr Kreißsäle geschlossen würden, weil die Geburtshilfe insgesamt seit Jahren unterfinanziert sei, wohl auch als Folge des „demographischen Absturzes“. Denn weniger Geburten lasten die Wöchnerinnenstationen nicht mehr aus. Krankenhauskonzerne und Krankenkassen schauen „nur“ auf die Wirtschaftlichkeit. Offenbar ist unsere Gesellschaft auch nicht mehr an der körperlichen und seelischen Gesundheit der Mütter und Kinder interessiert.
Offensichtlich ganz anders ist das bei abtreibungswilligen Frauen. Sie sollen ortsnah und mit höchstem medizinisch technischen Standard ihre ungewollten Kinder beseitigen können.
Die Falle „Fallpauschalen-Kalkulationsmethodik“ schlägt nach der Palliativversorgung nun auch am Lebensbeginn erbarmungslos zu!
Siehe auch unser EEG-Dokument Nr. 22 „Die Falle Fallpauschale“ von Josef Nagel, einsehbar unter dem Menüpunkt „Europäische Euthanasiegegner“ – EEG-Dokumente.

Globale Seuche
Überall auf der Welt grassiert die Abtreibungsseuche. In Israel z. B. ist es üblich, genetische Selektion durchzuführen, weil das noch nicht geborene Kind bis zur Geburt als „Körperteil der Mutter“ angesehen wird, schreibt „Be´ad Chaim“, eine israelitische Lebensrechtsorganisation. Ein „Komitee zur Beendigung von Schwangerschaften“ entscheidet, „wer leben und wer sterben wird“.
Die extrem hohe Zahl der vorgeburtlichen Tötungen wird auch in Israel, wie andernorts, vom Gesetzgeber nicht als Warnung verstanden. Ganz sicher wird das Vergießen unschuldigen Blutes moralische, geistige, physische, wirtschaftliche und gerade in Israel existentielle Konsequenzen haben!
Der Herr sprach: „Was hast Du getan? Horch! Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden her!“ (Genesis 4:9-10)
 
Verbrauchende Embryonen-Forschung
Es gibt in Deutschland - wie in Großbritannien - Bestrebungen, die „verbrauchende Embryonenforschung“ zuzulassen. In GB „dürfen“ Forscher in den ersten 14 Tagen an den kleinen Menschen forschen, sind aber verpflichtet, diese winzig kleinen Kinder nach 14 Tagen zu töten.

Entscheidungsfreiheit zum Töten?
Damit es nicht wieder zu solchen Fehlleistungen wie in einer Pressemitteilung der "Schüler Union" der CDU Baden-Württemberg vom 16. Januar 2017 kommt, würden wir gerne eine Argumentationsschulung anbieten.
Einerseits wird die Forderung gestellt, die staatliche Zusammenarbeit mit der Abtreibungs-Organisation "pro familia" zu beenden, andererseits traut man seinen Augen nicht: "Da es gute Gründe für eine Abtreibung geben kann, sollte eine solche Maßnahme natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen werden und ist letztendlich die freie Entscheidung der Frau, bzw. der Eltern." (Hervorh.d.Verf.)
Aber genau das ist doch die "Kernideologie" von "pro familia"!
Anmerkung: Wir planen für das Frühjahr 2018 wieder eine Argumentationsschulung "Aktion Davidsschleuder"! Bitte jetzt schon eine Teilnahme überlegen!
 
Was ist los im Vatikan?
Der Abtreibungsideologe Dr. Paul Ehrlich prophezeite 1968 in seinem Buch "Die Bevölkerungsbombe" und prophezeit der Menschheit noch immer eine dramatische Zukunft durch Überbevölkerung und fordert Zwangsmaßnahmen (Abtreibung, Massensterilisation etc.). Er konnte auf Einladung von Kurienerzbischof Marcelo Sanchez Soronto im Vatikan eine Rede halten. Vielfältige Proteste halfen nichts.
Wer, wenn nicht er, ist ein prominenter Vertreter der "Unkultur des Todes"?
In einem 2015 veröffentlichten Artikel attackierte Ehrlich den katholischen Glauben als "gefährlich", weil er sich der Verhütungsmentalität widersetze.  (kath.info, 3.3.2017)
 
Durchbruch zu welchem Preis?
1963 "gelang" es Forschern, mit der Lunge eines ein Jahr zuvor abgetriebenen, gesunden Kindes, Impfstoffe gegen Mumps, Masern, Röteln, Tollwut, Windpocken und Hepatitis A zu  entwickeln.  Daran erinnerte der "Spiegel" am 6.3.2017 und meint, das sei ein "entscheidender Durchbruch" gewesen.
 
Sozial?
Sozialistische Frauen in "Argentinien, Island, Irland und Polen setzten sich gegen Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt zur Wehr" (www.sozialismus.info). Gemeint ist vor allem: "Mein Körper, meine Entscheidung", den "Zeitpunkt sowie das `Ob´ der Schwangerschaft frei entscheiden zu können". (Sozialismus: lateinisch, socialis=kameradschaftlich, oder eine andere Definition: Menschen sollen nicht über Menschen herrschen. Wirklich?)
 
Polen - Der Kampf geht weiter
Die schwarz gekleideten Damen und Herren, die Ende des letzten Jahres in Polen auf die Straßen gingen, um für ein "Recht auf Abtreibung" zu streiten, hatten politisch gesehen Erfolg. Das Vorhaben der Regierung, ein "besseres", leider nicht absolutes Lebensrecht der noch nicht geborenen Kinder durchzusetzen, scheiterte.
 
Chile - Frage der Zeit
Das strikte Abtreibungsverbot soll in Chile gelockert werden, hat der Senat beschlossen, z. B. nach einer Vergewaltigung oder wenn ein Kind nicht überlebensfähig ist.
Abtreibungsbefürworter können diese "Salami-Taktik" anwenden. Sie führt sie ganz sicher zur Freigabe der vorgeburtlichen Tötung. Es ist nur eine Frage der Zeit!
 
Kroatien - Unterminiert
Die gesetzlich  "geregelte" Abtreibungstötung wird immer mehr unterminiert: Lebensrechtler machen mobil, Ärzte verweigern den Eingriff etc.
Hoffentlich nicht zu spät.
 
Deutschland - Gegen Kassenleistung
Spät, aber immerhin, weisen katholische Frauenverbände auf "Risiken" der Pränataldiagnostik (PND) hin. Sie wenden sich gegen eine Zulassung als Kassenleistung für den "Down-Syndrom-Bluttest".
 
Gedenktag
Es gibt im Laufe des Jahres so viele "Gedenktage". An manchen Gedenktagen werden Kränze niedergelegt. Angesichts der Tatsache, dass wir unsere "Zukunft abgetrieben" haben (Stichwort demographischer Wandel) sollte man doch überlegen, einen "Babycaust-Gedenktag", wie er von der Initiative "Nie wieder" gefordert wird, einzuführen. Der "Tag der unschuldigen Kinder" (28. Dezember) würde sich dafür anbieten. Die Aktion Leben veranstaltet bereits seit Jahren an verschiedenen Orten an diesem Tag Gedenkveranstaltungen.
 
Frankreich
Nach einer Abtreibung hatte eine Französin in Bordeaux hohes Fieber. Die Ärzte nahmen die Sache aber nicht ernst genug. Der 36 Jahre alten Mutter dreier Kinder mussten kurz darauf ihre beiden Unterschenkel, der linke Unterarm und Teile der rechten Hand amputiert werden. Vor wenigen Wochen gewann sie einen Prozess gegen das Spital, das ihr eine Entschädigung von 300.000 Euro zahlen muss.
Ob sie auch den Prozess gegen ihr Gewissen gewinnt?
 
Polen - Einschränken, streichen
Polens Regierung will den Zugang für die "Pille danach" einschränken, die es seit 2015 im freien Verkauf gibt. Ebenso wurde ein Gesetzesentwurf beschlossen, staatliche Mittel für die In-Vitro-Fertilisation zu streichen.
Wird das Parlament auch mitziehen? Ein Grund, warum Polen in der EU auf der "Abschussliste" steht!
 
Liberal- und Linkspopulisten
Welcher Aufstand, wenn ein Arzt oder gar eine Krankenhausleitung erklärt, keine Abtreibungen mehr zu machen und das auch noch aus christlicher Motivation! Das ist geschehen in Deutschland um die Jahreswende.
Wie verlogen ist das Argument der "Entscheidungsfreiheit" der Frau ihr Kind zu töten, aber eine Gewissensentscheidung von medizinischem Personal, eben nicht zu töten, mit Entsetzen, Vorwürfen und Drohungen zu belegen und gar eine Gefahr für die medizinische Gesundheit und Versorgung der Bevölkerung heraufzubeschwören.
Da "bewegt" sich sogar das Europäische Parlament. Dort sieht man eine "Gefahr für die Gesundheit und die Rechte von Frauen". Die "selbsternannten Frauenrechtler" fordern die EU-Mitgliedstaaten auf, sie sollten sicherstellen, "dass in Krankenhäusern eine bestimmte Mindestzahl an medizinischen Fachkräften zur Verfügung steht, die Abtreibungen vornehmen". Diese Forderung findet sich in einem Berichtsentwurf einer spanischen Parlamentsabgeordneten, den der zuständige Ausschuss mit 19 gegen 11 Stimmen angenommen hat, schreibt die "Die Tagespost" am 8.2.2017.
Denkbar ist also auch als nächster Vorstoß, "dass in Krankenhäusern künftig eine Mindestzahl an Fachkräften zur Verfügung steht, die Euthanasie vornehmen". Das wäre die logische Folge!
 
USA - Beigesetzt
Seit Ende 2016 muss im US-Staat Texas jeder in einer Klinik oder Praxis abgetriebene Fötus (in den USA ab 3. Monat, in Deutschland nach dem Personenstandsgesetz ab 500 g Geburtsgewicht) begraben oder im Krematorium verbrannt werden.
 
Herzschlag
Der US-Staat Ohio verabschiedete das "Herzschlaggesetz", das Frauen verbietet, sobald der fetale Herzschlag feststellbar ist (21. Tag nach Empfängnis), die Abtreibung zu verbieten.
Gut und schade zugleich. Wie viele Jahrzehnte wird es noch dauern, bis man erkennt, dass menschliches Leben mit der Zellverschmelzung beginnt?
 
In die Bresche
Nach der Streichung der US-Mittel für Abtreibungen im Ausland wollen europäische Staaten die Finanzlücke ausgleichen. Zehn Staaten haben angekündigt, insgesamt mindestens 49 Millionen Dollar für Abtreibungsorganisationen wie die „International Planned Parenthood Federation - IPPF" (Deutsche Sektion „pro familia“) und "Marie Stopes International" (MSI) aufbringen zu wollen. Darunter sind Norwegen, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Schweden, Dänemark, aber auch Australien, Kanada, Finnland und die Kapverdischen Inseln. Belgien wird Gastgeber einer internationalen Geberkonferenz sein.

Memorandum
Die "ergebnisoffene Beratung", oft eine Farce, "reicht" offenbar den katholischen Beratungsstellen noch nicht. In einem "Memorandum" (Stellungnahme) des Kolpingwerkes (25.10.2016) wird eine Rückkehr zur Schwangeren-Beratung nach §219 StGB mit "Todesscheinausstellung" wie vor dem Herbst 1995 gefordert. Das sollten Kolpingmitglieder nicht mitmachen! Leben ist ein Recht! Töten hingegen ist keines!
Deshalb: Kein Abtreibungsrecht, sondern Abtreibungsstrafrecht!
 
Kanada
Mary Wagner betet vor Abtreibungskliniken und spricht Frauen an. Damit verstößt sie gegen Bestimmungen, die eine "Bannmeile" vorsehen, mit der Abtreibungskliniken, nicht nur in Kanada "geschützt" werden, damit sie ihr tödliches Geschäft ausüben können. Dafür wird sie regelmäßig verhaftet und muss ins Gefängnis. Auch Weihnachten 2016 verbrachte sie "hinter Gittern". (www.katholisches.info)
 
Brasilien
Die Ex-Feministin - Sara Winter - hat vor 3 Jahren den brasilianischen Zweig der radikalfeministischen "Femen"-Bewegung mitbegründet. Seit sie selbst ein Kind hat, hat sich ihre Einstellung grundlegend geändert. Sie bedauere, dass sie ihr erstes Kind abgetrieben habe und bittet um Verzeihung, dass sie Teil der Bewegung war. (Quelle: kath.net.)
 
G e g e n s ä t z e
Frankreich - Bestrafen
Frankreichs Regierung will die „Behinderung“ von Abtreibungen durch Informationsangebote von Lebensrechtlern, neben der sog. “Gehsteigberatung“ auch im Netz bestrafen. Das „Grundrecht auf Schwangerschaftsabbruch“ dürfe nicht durch andere Informationen eingeschränkt werden. Wer die Abtreibung behindere, müsse mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe rechnen. Abtreibungsgegner sollen kriminalisiert werden.

Ungarn - Unter Druck
Die ungarische Regierung unter Viktor Orbán ermutigt Frauen, u. a. mit Plakataktionen und konkreten Hilfen, Kinder zu bekommen. In der Tat ist die Zahl der Abtreibungen gesunken. Obwohl Abtreibungen noch möglich "lediglich" die Zahlen gesunken sind, wird die Regierung Orbán heftig kritisiert und angegriffen. Eine EU-Kommissarin behauptete: "Diese Kampagne richtet sich gegen ‚europäische Werte‘." Der ehemalige US-Präsident Obama sorgte sich und die UNO beklagt die "Blockierung" beim Zugang zur Abtreibung, mit "unnötigen Warteperioden, feindlicher Beratung oder Verweigerung aus Gewissensgründen". Dabei müsste es doch um jedes Menschenleben gehen, oder?
Angegriffen wird auch die "neue ungarische Verfassung“. Darin heißt es etwas verwaschen, dass das menschliche Leben vom Augenblick der Empfängnis an "schützenswert" ist. Es gibt viele Dinge, die "schützenswert" sind. Unverständlich ist, warum man uns, oder "wir" uns selber "Lebensschützer" nennen, ein Begriff, der von unseren Gegnern benutzt wird, um unser Anliegen auf das Niveau von Tierschützern, Vogelschützern herabzustufen, wobei Tierschützer sich oft "Tierrechtler" nennen.
 
Die Abtreibung und die Firmen
Im Folgenden die Auflistung einiger bekannter Firmen, Unternehmen, Banken, welche die Abtreibung durch großzügige finanzielle Zuwendungen an entsprechende Abtreibungsnetzwerke und Abtreibungskonzerne unterstützen: Adobe, Bank of America, Bayer, Chanel, Chevron, Coca Cola, Daimler AG, ebay, Estee Lauder, GlaxoSmithKline, Goldmann Sachs, Johnson&Johnson, JPMorganChase, Levi’s, New York Times Company, Nike, Playboy Enterprises, Procter & Gamble, Starbucks Coffee, Unilever, UPS
 
(Quelle: Medizin und Ideologie 03/16,
weiterführender Link: http://www.lifenews.com/2016/04/26/pro-life-group-lists-
every-company-backing-planned-parenthood
/)
 
USA
Der neue Justizminister, Jeff Sessions, bei der Anhörung vor dem Senat:
Eine demokratische Senatorin wollte bei der Anhörung wissen, ob er noch immer der Überzeugung sei, dass das Urteil "Roe gegen Wade" (generelle Freigabe der Abtreibung, 1973) eine der "schlimmsten, kolossal falschen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes aller Zeiten" gewesen sei. Session antwortete ohne zu zögern: "So ist es."
 
Deutschland - Bis aufs Blut
Im Landkreis Schaumburg, kam es zu „Problemen“ bei der Übernahme von Krankenhäusern. Die christliche Position des Klinikbetreibers, keine Abtreibungen vorzunehmen, war in Politik und Medien auf scharfe Kritik gestoßen. Aber dann gab es doch Grund zum „Jubeln“. Man hatte einen Kompromiss gefunden. Die Klinik selbst bietet keine Abtreibungstötungen an, sie stellt aber ihre OPs für Belegärzte zur Verfügung. Wo sind hier die Bischöfe??? Sie sollten auch bei unbequemen Aufgaben die Speerspitze sein, sie sollten die Wahrheit, die Lehre der Kirche, bis aufs Blut verteidigen!
 
Information ist die beste Hilfe
Der "Schwarzwälder Bote" vom Oktober 2016 schreibt über eine junge Frau die eine "Selbsthilfegruppe" gründen möchte, weil sie selbst von Abtreibung betroffen ist. Die Entscheidung für die Abtreibung sei schwer gewesen, aber damit zu leben sei noch schwerer. Es hätte ihre "Entscheidung" verändert, wenn ihr jemand berichtet hätte, wie sehr dies ihr Leben verändern würde.