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Diagnostik (PD + PID)

Die Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik


Kurz- Information zur "PD" und "PID"

Die „Pränataldiagnostik" (PD),
die vorgeburtliche Untersuchung des Kindes, wird heute fast standardmäßig durchgeführt. Nach festgestelltem Schaden ist die Tötung durch Abtreibung eines möglicherweise geschädigten Kindes fast obligatorisch.

 

Was heißt eigentlich Präimplantationsdiagnostik

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine neue Technik, die keineswegs „sicher" ist. Sie wird bisher vor allem in Holland und Belgien durchgeführt. Aber auch in Deutschland ist sie juristisch und ethisch in der Diskussion. Verschiedene „Ethikkommissionen" haben sie bereits grundsätzlich befürwortet.

Im Rahmen einer Reagenzglasbefruchtung (In-vitro-Fertilisation [IVF]) bis zum Acht-Zellen-Stadium, werden vom gezeugten Menschen 1-2 Zellen abgetrennt und auf genetische Abweichungen überprüft.

Anschließend werden nur diejenigen Embryonen in die Gebärmutter der Frau überführt, von denen man glaubt, dass sie gesund sind. Die möglicherweise kranken Embryonen werden entweder vernichtet oder für Forschungszwecke verwendet.

Auf diese Weise, so argumentiert man, könne man die fürchterlichen Spätabtreibungen von möglicherweise behinderten Kindern verhindern, deren Mütter glauben, ein behindertes Kind nicht verkraften zu können.

Der Einsatz der Methode wird derzeit vor allem den Paaren empfohlen, die ein hohes Risiko tragen, ein Kind mit einer schweren erblichen Erkrankung aufgrund einer Chromosomenstörung oder der Veränderung eines einzelnen Gens zu bekommen.

In Deutschland, wo die PID nach dem Embryonenschutzgesetz von 1991 nicht erlaubt ist, wird unter anderem von der Bundesärztekammer in einem Positionspapier empfohlen, dieses Verfahren bei Paaren mit hohen genetischen Risiken einzusetzen.

Die Technik ermöglicht jedoch auch - das zeigt bereits die internationale Praxis - eine Erweiterung des „Nutzerkreises" über die genannten „Hochrisikopaare" hinaus. Durch Auswahl der „besten" Embryonen hofft man beispielsweise, die Erfolgsrate der In-vitro-Fertilisation für ältere Frauen zu erhöhen. Im Durchschnitt enden weltweit kaum 20 % der IVF-Behandlungen mit der Geburt eines Kindes.

Außerdem könnten durch PID auch das Geschlecht des Kindes und zukünftig genetisch mitbestimmte Anfälligkeiten für Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen Kriterien eines Auswahlprozesses werden.

(Quelle: Frauen Forum Bremen)


Beiträge zur PD u. PID:


 

Betrachte das Wunder des Lebens, wie es aus der Hand Gottes, des Schöpfers allen Seins, im Mutterleib offenbart wird.

Nicht der Mensch bestimmt die Ordnung des Lebens, sondern Gott allein, der Dich und mich aus Liebe ins Dasein rief.