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Stand: 07.12.2011

Eine betroffene Frau will warnen

"Ich schreibe diesen Brief, obwohl mein Abtreibungsalptraum jetzt schon über ein Jahrzehnt zurückliegt und ich inzwischen drei gesunde Kinder habe. Die Zeit heilt also keineswegs die Wunden ...

Ich möchte mit diesem Brief jede ratsuchende Frau warnen, die, so wie ich damals, vor dieser Entscheidung steht. Es gibt keinen noch so vernünftigen Grund, der eine Abtreibung rechtfertigt !!! Spätestens wenn das Baby da ist, wird man diese Behauptung verstehen.

Auf der Beratungsstelle damals wurde ich sehr sachlich und neutral über diese "Sache" beraten, fast schon ein bißchen gleichgültig, von Frauen, die vermutlich diesen Alptraum nicht selbst erlebt haben und somit auch nicht wirklich wissen, was für eine seelische Katastrophe das für Mutter und Kind bedeutet.

Hätte ich eine Warnung von einer betroffenen Frau gehabt, hätte ich mich vermutlich nie zu so etwas entschlossen.

Das Recht, sein eigenes Kind abzutöten, ist Irrsinn, eine in jedem Fall falsche Entscheidung !!!

Diese falsche Entscheidung schmerzt auch nach Jahren noch unendlich und auch kein Ersatzkind kann diesen Kummer heilen.

Ich hoffe von ganzem Herzen, ich kann mit diesen Brief möglichst viele Kinder mit ihren Müttern vor solch einem Unglück bewahren.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie meinen „Warnbrief" auf Ihrer Homepage ins Internet stellen könnten, um so möglichst viele Ratsuchende zu erreichen.

Eine betroffene Frau

P.S. Auf meiner Beratungsstelle von damals wollte man diesen „Warnbrief" nicht an ratsuchende Frauen weiterleiten, mit dem Argument, man könne sich ja im Internet über das Thema informieren !!!"

 

03 Frankreich

Verbotserlaubnis

Einem neuen Bioethik-Gesetz hat die französische Nationalversammlung mehrheitlich zugestimmt. Die Forschung an menschlichen Embryonen soll im "Grundsatz" verboten bleiben, aber es können Ausnahmen zugelassen werden. Unter anderem sollen künstliche Befruchtungen auch mit Samenzellen eines zwischenzeitlich verstorbenen Vaters erzeugt werden können. (AL, 18.2.2011)

 

 

02Deutschland

Pro Familia schließt

Das Medizinische Institut für ambulante Schwangerschaftsabbrüche von "Pro Familia" in Kassel schließt seine Pforten. Der Grund ist der Rückgang von ambulanten Tötungen, weil diese in gynäkologischen Einrichtungen und Krankenhäusern der Gegend auch angeboten werden. Ein Vorstandsmitglied von "Pro Familia": "Es war ein wichtiges Element unserer Vereinsarbeit." (AL, 2.2.2011)

 

 

01 Spanien

Die konservative Opposition in Spanien will das 2010 eingeführte liberale Abtreibungsstrafrecht ändern, wenn sie nach den Wahlen 2012 die Regierung stellen sollte. (AL, 15.2.2011)

 


Anmerkung: "Pro-Familia" bleibt sich treu, wenn es um die Ausrottung armer sozialer Schichten geht. Schon Margret Sanger, Gründerin dieser Bewegung (IPPF und deutsche "Pro Familia") betrieb dies vor über 80 Jahren in den USA. Lesen Sie hierzu unser Heft "Margret Sanger, Gründerin der modernen Gesellschaft", Schriftenreihe der Aktion Leben, Heft 1.

 

 

 

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