Aktuelle Nachrichten

 

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Stand: 23.06.2010

 

01 Deutschland

- Schwach

Auf die Äußerung von Margot Käßmann im Münchner Liebfrauendom, die "Pille" sei ein Geschenk Gottes", antwortete der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Zollitsch, daß die Anti-Baby-Pille von Menschen gemacht sei und nicht etwas, was Gott geschenkt habe,

Über die Provokation, ausgerechnet von der Kanzel des ehemaligen Kardinals Ratzinger einen Angriff gegen die Lehre der katholischen Kirche zu starten, sagt der Vorsitzende der Bischofskonferenz leider nichts. Es ist jedenfalls nichts bekannt. Ist diese schwache Reaktion der Preis der Ökumene?

Mindestens uninformiert zeigte sich der EKD-Ratsvorsitzende Präses, Nikolaus Schneider, der zu diesem Affront sagte, daß die evangelische Kirche Sexualität als eine Gabe Gottes sehe, und alles, was helfe, Sexualität verantwortlich zu leben, könne man nur begrüßen. Präses Schneider hat sich offenbar nicht mit der Wirkung und den Folgen der "Pille" auseinandergesetzt, sonst hätte er so etwas nicht sagen können.

Im Humanistischen Pressedienst konnte man sogar lesen, wenn die "Pille" ein Geschenk Gottes sein soll, "warum hat dann dieser Herr Gott bis zum Jahre 1960 gewartet, bis er der Menschheit dieses ‘Geschenk’ in den Apotheken offenbarte?".

 

  

04 Brasilien

- Nach europäischem Standard

In Australien streitet man über eine Liberalisierung der Abtreibungstötung. Befürworter fordern ein Abtreibungsgesetz "nach europäischen Standards". (AL, 10.6.2010)

 

  

03 Argentinien

- Und kein Ende

In Argentinien wird über eine weitergehende Liberalisierung der Abtreibungstötung debattiert. Es gibt dort drei Gesetzesvorschläge für eine Ausweitung und den Gesetzesvorschlag einer katholischen Abgeordneten für eine Beschränkung der vorgeburtlichen Tötung. (AL, 12.6.2010)

 

  

02 Schweiz

- Feminismus pur

In der Schweiz ist die Abschaffung der Begriffe "Vater" und "Mutter" in der amtlich verbindlichen Sprache des Landes geplant. Die Begriffe sollen ersetzt werden durch das Neutrum "Elter". (AL, 9.6.2010) 

 

  

01 Großbritannien

Prinz Charles, der britische Thronfolger, spricht sich für eine bessere Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern aus, um einer Überbevölkerung entgegenzuwirken. Vielleicht bescheidet sich persönlich ja der Prinz auch ein wenig, um ärmeren Menschen doch noch eine Chance zu geben, denn irgendwo muß man ja anfangen zu sparen. Hiermit stellt sich Prinz Charles in eine Linie mit den Forderungen der rassistischen Margaret Sanger. (AL, 9.6.2010)Anmerkung: Weitere Informationen können Sie in den Heften Nr. 1 (Margaret Sanger - Gründerin der modernen Gesellschaft von Elasah Drogin) und Nr. 17 (Die malthusianische Täuschung - Die Ursprünge der Bevölkerungskontrolle von Steven W. Mosher) lesen. Zu bestellen bei Aktion Leben e.V., Postfach 61, 69518 Abtsteinach, per Fax: 06201 / 23848 oder per E-Mail: post@aktion-leben.de.

 

 

 

 

 

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