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Was sagt die Kirche ?

Evangelium Vitae

"Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, dass es sich um einen Mord handelt ..."

(Papst Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium vitae, III 58, 25. März 1995)

Die Exkommunikation trifft alle, die diese Straftat in Kenntnis der Strafe begehen, somit auch jene Mittäter, ohne deren Handeln sie nicht begangen worden wäre.

(Evangelium vitae, III 62)

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    Humanae Vitae - Enzyklika

    "Gemäß den fundamentalen Grundsätzen menschlicher und christlicher Eheauffassung ist der direkte Abbruch einer begonnen Zeugung, vor allem die direkte Abtreibung - auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen - kein rechtmäßiger Weg, die Zahl der Kinder zu beschränken, und daher absolut zu verwerfen. 

    Gleicherweise muss die direkte, dauernde oder zeitlich begrenzte Sterilisierung des Mannes oder der Frau verurteilt werden. Ebenso ist jede Handlung verwerflich, die entweder in Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im Anschluss an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern, sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel."

    (Papst Paul VI., Enzyklika Humanae vitae, II 14, 25. Juli 1968)


    "Man muss den ganzen Menschen im Auge behalten, die gesamte Aufgabe zu der er berufen ist; nicht nur seine natürliche und irdische Existenz, sondern auch seine übernatürliche und ewige."

    (Humanae vitae, II 7)


    Donum Vitae - Instruktion der Glaubenskongregation

    Jedes menschliche Wesen - als Person - muss vom ersten Augenblick seines Daseins an geachtet werden. Infolgedessen muss man ihm von diesem selben Augenblick an die Rechte der Person zuerkennen und darunter vor allem das unverletzliche Recht jedes unschuldigen menschlichen Wesens auf Leben.

    (Kongregation für die Glaubenslehre, Donum vitae, 22. Februar 1987)


    Die Pränatal-Diagnostik (vorgeburtliche Untersuchungsmethoden) steht in schwerwiegender Weise im Gegensatz zum Moralgesetz, falls sie die Möglichkeit in Erwägung zieht, eine Abtreibung durchzuführen. Die Diagnose, die eine Missbildung oder Erbkrankheit anzeigt, darf nicht gleichbedeutend mit einem Todesurteil sein. 

     

    (Donum vitae)


    Lesen Sie hierzu auch die Schriftenreihe Nr. 30:

    "WALTER RAMM - Der Papst und die „Pille“ - „Humanae vitae“ - ein Zeichen, dem widersprochen wird"

    (Niederschrift eines Vortrages)