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PAS - Hilfe in der Not

Das Post-Abortion-Syndrom - Themenseite für Betroffene und Ratsuchende

"PAS - Hilfe in der Not" wendet sich insbesondere an betroffene und ratsuchende Frauen - aber natürlich auch an mitbetroffene Familienmitglieder, Partner oder Freunde und auch Institutionen, die mit dem Post-Abortion-Syndrom tangiert sind oder werden.

Mehr Frauen als wir alle denken sind tagtäglich vom Thema "Abtreibung" betroffen und suchen (oftmals heimlich) Rat und Hilfe, wie sie damit umgehen können. Die Folgen einer Abtreibung sind so gravierend, dass diese den Menschen ein Leben lang verfolgen. Doch an wen soll man sich wenden? Wer gibt wirklich helfende Unterstützung, problemlösenden Rat?

Die AKTION LEBEN e.V. bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Fragen, Nöte, Probleme oder auch erlebte Erfahrungen und unsere Antworten dazu hier veröffentlichen zu wollen.

Bedenken Sie bitte, dass Sie möglicherweise dadurch anderen Betroffenen und Ratsuchenden helfen können.

Es ist ein Angebot der AKTION LEBEN - nutzen Sie es! Selbstverständlich werden hier keine Namen und/oder Orte genannt werden.

Schreiben Sie uns Ihre Fragen, Nöte, Probleme, Erfahrungen etc. hierzu.

Sie können dies per Brief an AKTION LEBEN e.V. Steinklingener Str. 24, 69469 Weinheim tun oder dazu gerne auch unser Kontaktformular nutzen.


 

Berichte aus Rundbriefen der AKTION LEBEN
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Abtreibung löst keine Probleme!

"Abtreibung löst keine Probleme - aber sie tötet ein Kind, zerstört die Frau, blendet das Gewissen des Vaters und ruiniert häufig das Familienleben." Dies sagte Papst Benedikt XVI. am 26.02.2011 bei der Vollversammlung der "Päpstlichen Akademie für das Leben", die sich im Auftrag des Papstes mit dem Thema "Trauma durch Abtreibung" beschäftigte. Durch unsere tägliche Arbeit mit betroffenen Frauen, aber immer mehr auch mit Männern, können wir diese Aussage des Papstes nur bestätigen. Wie viele quälende Gedanken und Leiden müssen die Frauen und Männer ihr Leben lang durchleiden. Nur selten finden sie Menschen, die ihnen in ihrer, wie sie glauben, ausweglosen Situation helfen können und sie begleiten.
 

Das Gewissen und die seelischen Folgen nach Abtreibung (Post-Abortion-Syndrom - PAS)

Wie schwierig, ja geradezu verpönt ist es, sich öffentlich dazu zu äußern, dass Abtreibung sehr wohl traumatische Folgen haben kann für die Mutter, den Vater, die Geschwister und die anderen Beteiligten.
Wir können die Existenz des Gewissens nicht leugnen. Auch wenn der Mensch kein Christ ist, kann er sehr wohl zwischen Gut und Böse unterscheiden. Entscheidet er sich gegen das Gute, wird er möglicherweise sein Leben lang von Gewissensbissen gequält.

Papst Benedikt sagt bei der gleichen Gelegenheit ganz deutlich: "Wer die Existenz eines moralischen Gewissens leugnet und behauptet, seine Stimme habe nur etwas mit den äußeren Umständen oder mit Emotionen zu tun, den erinnere ich daran, dass die moralische Qualität des menschlichen Handelns kein äußerlicher oder optionaler Wert ist, ja noch nicht einmal etwas, was nur Christen oder Gläubige etwas angeht. Nein, es ist allen Menschen gemeinsam. Im moralischen Gewissen spricht Gott zu jedem Menschen und lädt ihn ein, das menschliche Leben jederzeit zu verteidigen." Wer nicht auf sein Gewissen hört, fügt sich selber Schaden zu, so Papst Benedikt.

 
Gewissensbildung ist wichtig!

Aber: Ist das Gewissen des Menschen in der heutigen Zeit nicht oft so verblendet, dass es dem Menschen schwer fällt, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden? Wird ihm nicht ständig suggeriert, Abtreibung/Schwangerschaftsabbruch sei harmlos, heute ganz normal und würde Probleme lösen? Wie oft hören wir die Aussage: "Der Staat erlaubt es doch, dann kann die Abtreibung ja nicht so schlimm sein und außerdem wird man dafür ja auch nicht bestraft." Wie oft wird das Gewissen dadurch geblendet und die Mutter ist am Ende wirklich der Meinung, die Abtreibung sei in ihrer jetzigen Situation die einzige Lösung.

 
Alleine gelassen

Meistens steht die Mutter bereits vor der Abtreibung (auch Schwangerschaftsabbruch genannt) alleine da, aber ganz einsam ist sie nach der Abtreibung mit ihrer Ohnmacht, ihrem Schmerz, ihrer Trauer. Wer ist dann für sie da? Diese Leiden können übrigens auch die Väter abgetriebe­ner Kinder durchmachen.
Wie wir ja schon einige Male in unseren Rundbriefen berichtet haben, hat die Aktion Leben in ihrer Arbeit einen weiteren Schwerpunkt gesetzt. Wir sind dabei ein Netzwerk aufzubauen, welches den Frauen, den Männern, den Familienangehörigen und allen, die unter dem Post Abortion Syndrom (PAS) leiden, helfen möchte. Auch wollen wir dazu beitragen, die Existenz des PAS bekannt zu machen unter Priestern, Therapeuten, Psychologen und allen Menschen.

Am 19. Februar 2011 fand der mittlerweile zweite Workshop von engagierten Frauen und Männern statt. Besonders erfreulich war die größere Teilnehmerzahl, obwohl einige Inter­essenten aus terminlichen Gründen nicht kommen konnten. Viele unserer Mitglieder, darunter insbesondere Ärzte, Heilpraktiker und Seelsorger, kommen in ihrer Praxis immer mehr mit betroffenen Frauen in Berührung und sind dann oft hilflos. Wir werden deshalb diese Works­hops weiterhin anbieten, um so jedem die Möglichkeit zu geben, sich in diesen Fragen zu sensibilisieren, zu informieren und mitzumachen. Aber auch wenn Sie nicht kommen können, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wir konnten Herrn Dr. med Ullner, Kinderarzt und Psychotherapeut, als Referenten gewinnen. In seinem Vortrag "Post-Abortion-Syndrom - Zum Verstehen einer tödlichen, vielschichtigen Verletzung aus psychotherapeutischer Sicht" erläuterte er die Mechanismen, die zu einer Abtreibung führen und wie diese anschließend das PAS beeinflussen. Ein katholischer Priester hielt anschließend ein Referat mit dem Thema "Vergebung und Heilung aus katholischer Sicht". Auch wurde von drei konkreten Frauenschicksalen berichtet. Diese Frauen werden von einer Mitarbeiterin der Aktion Leben gemeinsam mit einem Priester und einer Therapeutin schon über einen längeren Zeitraum betreut.
G. H.

 
Seelsorge gesucht

Menschen, die in Zusammenhang mit Abtreibung ein seelsorgliches Gespräch suchen, vermitteln wir gerne Kontakt zu einem katholischen Priester.
Bitte rufen Sie uns an unter der Telefon-Nummer: 06201 - 39 22 19.

  
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(dies ist ein Beitrag aus dem Rundbrief 2/2011 der AKTION LEBEN)


 

„Jetzt habe ich es endlich vergessen ... da kommen Sie und müssen mich wieder daran erinnern!“

Ich kann mich noch genau an meinen ersten Straßeneinsatz erinnern. Mein Arbeitskollege und ich liefen in entgegengesetzten Richtungen die Fußgängerzone in München entlang. Wir hatten Sandwichplakate umgehängt, auf denen wir auf die Abtreibung (verharmlosend auch Schwan­gerschaftsunterbrechung genannt) aufmerksam machten. Ich  muss ehrlich gestehen, vor lauter Aufregung hörte ich mein Herz schlagen. Wusste ich doch nicht, was nun alles auf mich zukommen könnte und wie die Passanten auf die Aktion reagieren würden. Mein Herzrasen war umsonst, die meisten Passanten nahmen  kommentarlos ein Flugblatt von mir. Ich dachte mir, für meinen ersten Einsatz - und diesen noch so gut wie allein - läuft es doch ganz gut. Die Zeit verging und ich wurde zunehmend lockerer und entspannter. Aber dann geschah es: Zwei junge Frauen, ungefähr im Alter von 20 Jahren, kamen mir entgegen. Ich reichte einer Frau ein Flugblatt, welches sie auch annahm. Die andere junge Frau schaute ganz entgeistert erst auf mein Sandwichplakat und dann zu mir. Sie brach in Tränen aus und rief: "Nun habe ich gedacht, ich hätte es endlich vergessen und da kommen Sie und erinnern mich wieder daran! Jetzt fange ich wieder von vorne an!" Zuerst wusste ich gar nicht, was sie meinte, dann aber erfuhr ich, dass sie vor einem halben Jahr ihr Kind abtreiben ließ.

Dieses Erlebnis hatte ich im Jahre 1998. Mittlerweile kommen wir bei der Aktion Leben fast täglich mit Frauen in Kontakt, die eine oder sogar mehrfache Abtreibungen/Schwangerschaftsabbrüche) hinter sich haben. Immer wieder muss ich dann an diese Begegnung in München denken und frage mich, was wohl aus dieser Frau geworden ist.

Durch die Abtreibung werden die Mutter und der Kindsvater schwer verwundet, andere Familienmitglieder (etwa überlebende Geschwister) sind ebenso betroffen. Was müssen diese betroffenen Menschen oft ihr Leben lang durchmachen? Ich glaube, dies können wir nur erahnen. Die Trauer um das Kind ist da, der große Schmerz ist da, die Sehnsucht nach Heilung ist da, die Selbstverurteilung ist da, aber wo in unserer Gesellschaft, in unserer Kirche, finden diese zutiefst verletzten Menschen Gehör? Wo können diese Mütter, diese Väter, Hilfe be­kommen und wer kann sie ihnen geben?
Solche Fragen beschäftigen uns schon viele Jahre. Daraus reifte in uns der Gedanke, ein Netzwerk aufzubauen, in dem hilfesuchende Frauen, die sich an uns wenden, Adressen in ihrer Umgebung erhalten von Priestern, therapeutischen Mitarbeitern, sowie anderen kompetenten Menschen, die sie auf ihrem langen Weg der Heilung begleiten.

Jetzt endlich ist der Startschuss gefallen. Anfang September 2010 fand im Haus der Aktion Leben unser erstes Seminar über die seelischen Folgen nach Abtreibung/Schwangerschaftsabbruch statt. Es kam eine kleine Gruppe von Menschen zusammen, die der Überzeugung sind, dass es sich bei dem Post-Abortion-Syndrom (PAS) um ein sehr großes Problem handelt, das in der Praxis immer drängender werden wird. Wir machten uns Gedanken, wie wir am besten beginnen könnten. Ein ganz wichtiger Ansatzpunkt, und darüber waren wir uns alle einig, sind unsere Bischöfe und unsere Priester. Wie oft hören wir von betroffenen Frauen, dass der Priester im Beichtstuhl, aber auch außerhalb im Gespräch ihnen keine Hilfe war, im Gegenteil, die Frauen waren verunsichert, enttäuscht und manchmal sogar fühlten sie sich nicht ernstgenommen. Dieser Mangel an Problembewusstsein kann bei der Frau zu erheblichen Blockaden auf dem Weg der Heilung führen. Aber woher auch soll der Priester von der Existenz des PAS wissen? Hat er doch im Priesterseminar oder bei späteren Fortbildungen bestimmt so gut wie nichts davon gehört. Wie oft haben mir Frauen berichtet, dass der Priester bei der Beichte entweder auf die Abtreibung gar nicht eingegangen ist oder aber die Abtreibung verharmlost hat, wie z.B.: "Sie waren ja damals noch so jung und hatten keinen Menschen, der Ihnen beistand und heute würden Sie es ja bestimmt nicht mehr tun, der liebe Gott hat dafür bestimmt Verständnis."

Natürlich: Wenn wir unsere Schuld bereuen und als katholische Christen das Sakrament der Buße empfangen, sind Gottes Liebe, Sein Erbarmen und Seine Barmherzigkeit für jeden von uns unendlich groß - ganz gleich, welche Schuld wir auf uns geladen haben.

Aber der Frau ist nicht damit geholfen, wenn die Schwere der Tat geleugnet oder verharmlost wird. Das wäre nicht nur verkehrt, es würde auch die Realität ihres Abtreibungstraumas leugnen und verharmlosen.

Als wir darüber nachdachten, wie wir den Priestern hierbei helfen könnten, wurden wir auf das Handbuch "Für Priester", herausgegeben von der Amerikanischen Bischofskonferenz, aufmerk­sam gemacht. Wir fanden es geeignet, wollten aber dennoch die Meinung eines Bischofs hierzu hören, bevor wir dieses Handbuch gezielt an Priester weitergeben. Bischof Hanke (Eichstätt) teilte mir nach der Lektüre dieses Buches zu unserer großen Freude mit: "Die Anregungen und Hilfestellungen des Handbuches sind treffend und wegweisend." Diese Antwort ermutigte uns, nun in einem weiteren Schritt dieses Buch an viele Priester zu senden.

"Für Priester - Die Heilung der Abtreibungswunden", herausgegeben von der Amerikanischen Bischofskonferenz im  Immaculata Verlag, Wien, ISBN-10: 978-3-9501458-1-6.
G. H.


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(dies ist ein Beitrag aus dem Rundbrief 5/2010 der AKTION LEBEN)


 

Schwangerschaftsabbruch - Hintergründe, Folgen, Heilung

Eine Tagung der Katholischen Universität Eichstätt

Wie wir  im Rundbrief Nr. 6/2010 berichtet haben, arbeiten wir daran, einen weiteren Schwerpunkt innerhalb der Tätigkeiten der Aktion Leben zu setzen, nämlich Frauen und anderen von Abtreibung (verharmlosend auch Schwangerschaftsabbruch/Schwangerschaftsunterbrechung genannt) betroffenen Menschen, die unter dem Post Abortion Syndrom (PAS) leiden, über ein Netzwerk von erfahrenen Priestern, therapeutischen Mitarbeitern und weiteren kompetenten Menschen Hilfestellung zu geben auf ihrem Weg der Heilung. Um hierzu weitere Kontakte zu knüpfen und unser eigenes Wissen zu vergrößern, nahmen wir an dieser Tagung in Eichstätt teil. Die Teilnehmer setzten sich zusammen aus unterschiedlichen Interessengruppen, Juristen, Ärzten, Beratern, Sozialpädagogen, Lebensrechtsorganisationen, Studenten u.v.m. Über Eines waren wir uns alle einig: Abtreibung bedeutet immer die Tötung eines noch nicht geborenen  Kindes und hat schwerwiegende seelische und auch körperliche Folgen für die Frau, für ihre Familie und ihr ganzes Umfeld.

 
Die seelischen Folgen nach Abtreibung werden noch immer verleugnet.

Das Krankheitsbild "Post-Abortion-Syndrom" wird von unseren Gegnern, von Politikern und einem großen Teil der Gesellschaft geleugnet oder, mehr noch, wider besseres Wissen verschwiegen. Aber auch darüber war man sich bei dieser Tagung einig: das PAS existiert tatsächlich! Frau Dr. Angelika Pokropp-Hippen aus Münster arbeitet als Psychotherapeutin auf dem Gebiet der posttraumatischen Belastungsstörung, besonders spezialisiert hat sie sich auf das Post-Abortion-Syndrom und bietet Hilfe an für Frauen, Männer, Familienangehörige u.a., welche an diesen Folgeerkrankungen leiden. Nach Aussage von Frau Dr. Pokropp-Hippen leiden 80% der Frauen, die eine Abtreibung/Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, unter schweren traumatischen Erkrankungen, 20% der Frauen tragen dauerhafte psychische Schäden davon. Wenn man bedenkt, dass täglich ca. 1000 Kinder im Mutterschoß getötet werden, bedeutet dies eine erschreckend hohe und vor allem ständig steigende Anzahl betroffener Menschen. "All dies trifft bei weitem nicht nur Personen, die vorher schon labile Persönlichkeiten waren." Weiter sagt sie: "Es genügt nicht, nur die Symptome zu behandeln."

Eine Therapie kann sich lange hinziehen. Da es infolge einer posttraumatischen Belastungsstörung zu einer Wahrnehmungsspaltung kommen kann, bedarf es mitunter alleine zwei bis drei Jahre Therapie, bis sich die Erinnerung an das Geschehene wieder einstellt. Stressausschüttung, Überreaktionen, Abgestumpftheit, Verlust weiterer sozialer Kontakte u.v.m. sind nur ein Bruchteil dessen, was betroffene Menschen hier erleben.


Funktionstüchtig - aber leer

Der Langenfelder Gynäkologe Dr. med. Detlev Katzwinkel und Frau Dorothee Erlbruch, die Leiterin der Beratungsstelle "Aus-WEG!", berichteten übereinstimmend von den Symptomen bei betroffenen Frauen. Die Frauen scheinen nach außen hin häufig weiterhin zu "funktionieren" - nach innen hin erleben sie sich aber als leer, erstarrt, eingesperrt in die Gedanken der Abtreibung. Die Frauen leiden unter starken Schuldgefühlen, die bis zu Suizidgedanken führen können. Diese Frauen brauchen Hilfe, denn von selbst heilen die Wunden nicht, darüber waren sich die Referenten und die Teilnehmer einig. Wir dürfen nicht nur die Problematik, die eine Abtreibung mit sich bringt, aufzeigen, sondern wir müssen uns um Auswege und Prävention bemühen und ganz besonders um Heilung für diese Frauen, Väter und Angehörigen. Über den Weg der Heilung jedoch waren Referenten und Teilnehmer der Tagung verschiedener Meinung.

Der Weg der Heilung muss ein Weg der Versöhnung mit Gott, der Versöhnung mit dem abgetriebenen Kind, der Versöhnung mit sich selbst (und dies ist erfahrungsgemäß der schwie­rigste Teil), der Versöhnung mit dem Vater des Kindes, mit der Familie usw. sein. Man kann in einer Therapie lernen, mit Schuld umzugehen, aber Schuld kann man nicht wegtherapieren. Schuld kann nur durch die Versöhnung mit Gott getilgt werden und dann steht der Frau und allen Betroffenen der Weg zur Heilung offen.

 
Ein engagierter Bischof

Am Abend der Tagung fand ein Empfang mit Herrn Bischof Gregor Maria Hanke statt. Er richtete Grußworte an die Teilnehmer und bedankte sich für jeden einzelnen Einsatz, der für das  Lebensrecht der ungeborenen Kinder, der alten Menschen, der Behinderten und Schwachen getan wurde. Wir hatten die große Ehre, dass der Bischof nach dem offiziellen Teil zu uns kam, um kurz mit uns über unsere Arbeit zu sprechen. Er hörte sehr aufmerksam zu und dankte der Aktion Leben für ihre konsequente Haltung und ermutigte uns, in diesem Sinne weiterzuma­chen. Außerdem teilte er uns mit, dass er das Handbuch der amerikanischen Bischofskonferenz "Für Priester - Die Heilung der Abtreibungswunden", welches wir ihm im November 2009 geschickt hatten, an seine Kapläne und Priester weitergegeben habe. Auch lag eine große Anzahl dieser Handbücher während der Tagung auf dem Büchertisch. Mit großer Freude konnten wir beobachten, wie schnell diese vergriffen waren. Dies lässt uns hoffen, sensible und  geschulte Priester zu gewinnen für unser Netzwerk, mit dem wir Frauen und betroffenen Menschen, die unter den Abtreibungsfolgen leiden, auf dem Weg der Heilung pastoral begleiten können.
G. H.


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(dies ist ein Beitrag aus dem Rundbrief 6/2010 der AKTION LEBEN)


 Verbotene Trauer

Der Film "Verbotene Trauer" (DVD) von Anna Ishschuk und Lidiya Speer zeigt betroffenen und ratsuchenden Frauen die Wege auf, die sie aus der quälenden und oftmals lebenslangen Depression herausführen können.

Diese Video-DVD kann kostenlos bestellt werden bei

AKTION LEBEN e.V.,

Steinklingener Str. 24, 69469 Weinheim

Der Film kann hier online als Video angeschaut werden. Dies empfiehlt sich jedoch nur bei guter Internetanbindung.

Ferner wird dieser auch in reiner Audio-Version (MP3) angeboten.

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Video/Audio-Wiedergabe:

Das Video "Verbotene Trauer"

Hinweis:

Zur Wiedergabe sollte eine gute Internetanbindung (DSL3000 u. m) vorhanden.


< Zum Start auf die DVD links klicken

Das Video in hoher Qualität

Wichtiger Hinweis:

Diese Version sollte nur bei vorhandener sehr guter Internetanbindung (z. B. VDSL) angeklickt werden.

< Zum Start auf die DVD links klicken

Der Filminhalt in Audiofassung

(nur Ton, kein Bild)

< Zum Start auf das MP3-Symbol klicken

Bei schlechter/langsamer Internetanbindung sollte auf die Online-Wiedergabe des Videos verzichtet werden. Die Bestellung der kostenlosen DVD bei der AKTION LEBEN e.V., Steinklingener Str. 24, 69469 Weinheim wird in diesen Fällen empfohlen.

 


 

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Stand: 13.06.2014