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Gewissenspiegel

Was tun, wenn das Gewissen schreit ?

Wird ein Kind durch Abtreibung getötet, so ist auch die Seele der Mutter, des Vaters und aller am Abtreibungsgeschehen Beteiligten betroffen.

Abtreibung ist die Tötung eines Menschen - mit all den schrecklichen Folgen, die generell die Tötung eines Menschen für jene hat, die in irgendeiner Weise daran beteiligt sind. Abtreibung ist niemals eine Lösung!

Unser Rat: Wenn Sie persönlich - oder jemand aus Ihrem Bekanntenkreis - wegen der Beteiligung an einer Abtreibung schuldig wurden, dann gibt es nur eine Möglichkeit, mit dieser Schuld fertig zu werden: Der Friede mit Gott!

Denn Gott allein ist der Herr über Leben und Tod! Vor Ihm kann keine Indikation, keine Fristen- und keine sog. Beratungsregelung bestehen.

Freilich wird niemand die Tötung eines Kindes vergessen. Aber: Gott vergibt die Schuld bei aufrichtiger Reue und Bekenntnis der Schuld!

Wir wollen niemanden verurteilen: Aber wir müssen über die Abtreibung, so wie sie ist, informieren, um Leben zu retten, um Männern und Frauen Seelenqualen und körperliche Schäden (in Fachkreisen Post-Abortion-Syndrome = PAS genannt) zu ersparen und um Betroffenen durch die Konfrontation mit der Wahrheit den Weg aus dem Teufelskreis der Verdrängung zu weisen.

Bitte helfen Sie uns bei der Aufgabe, die Schweigespirale des Todes zu durchbrechen, damit Hilfe und Verständnis für Betroffene möglich wird.

Hunderttausende Männer, Frauen, Familien, Politiker, Ärzte, Berater u.a. sind bereits schuldig geworden. Viele von ihnen verzweifeln and dieser Schuld. Millionen Kinder wurden stillschweigend umgebracht. Wie lange soll das Morden noch weitergehen?

Der Einzelne kann nur wenig tun, aber viele gemeinsam können in der Öffentlichkeit nicht so einfach totgeschwiegen werden, deshalb:

Werden Sie Mitglied in der christlichen Bürgerinitiative AKTION LEBEN e.V.!


Glaube ich an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde? Glaube ich an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott von wahrem Gott, gezeugt nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, der für uns Menschen und zu unserem Heil vom Himmel gekommen ist, Fleisch angenommen hat durch den Heiligen Geist aus der Jungfrau Maria und Mensch geworden ist? Glaube ich, dass Gott die Liebe ist und dass er mich dazu erschaffen hat, dass ich IHN erkenne, IHN liebe, IHM diene, um einst in ewiger Seligkeit bei IHM glücklich zu sein?

Ist dieser Glaube in mir lebendig? Bin ich mir bewußt, dass dieser Glaube in meinem Leben Gestalt gewinnen muss und dass dieser Glaube mich und mein Leben verwandeln kann?

Glaube ich wirklich, dass Gott barmherzig ist, dass er wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn auf mich wartet? Glaube ich, dass Gott mir jede Schuld, sei sie noch so groß und blutig, verzeiht, wenn ich mich in aufrichtiger Reue zu IHM bekehre? Glaube ich daran, dass Gott nicht nur die Schuld zu tilgen, sondern auch die Wunden meines Herzen zu heilen vermag?

Bin ich schuldig geworden durch die Abtreibung meines eigenen Kindes, durch direkte Mitwirkung an einer fremden Abtreibung, durch Drängen zur Abtreibung, durch einen Rat zur Abtreibung, eine unterlassene Hilfeleistung einer schwangeren Frau gegenüber, die in Not war und auf ein Wort der Ermutigung gewartet hat?

Bin ich mir dessen bewußt, was "Abtreibung" wirklich bedeutet, dass hier ein von Gott erschaffener und geliebter Mensch grausam getötet wird, oder versuche ich, meine Schuld - bewußt oder unbewußt - zu verdrängen?

  • Habe ich vielleicht vor anderen die Abtreibung gerechtfertigt oder beschönigt? Habe ich andere in meine Schuld mit hineingezogen?

  • Habe ich falsche Angaben gemacht bei der Beratung, bei Angehörigen, beim Arzt, beim Arbeitgeber?

  • Habe ich angebotene Hilfe ausgeschlagen? Habe ich diejenigen, die für das Lebensrecht der Ungeborenen eintreten, verachtet, verspottet oder beschimpft? Habe ich deren Anliegen vor anderen schlecht gemacht? Habe ich in diesem Zusammenhang den Papst oder die Kirche kritisiert?

  • Habe ich im Vorfeld der Abtreibung durch einen sexuellen Fehltritt (welchen?) gegen die Keuschheit gefehlt? Habe ich Verhütungsmittel gebraucht?

  • Habe ich meine Schuld wirklich aufrichtig und von Herzen bereut? Habe ich den festen Vorsatz, es selbst nie wieder zu tun, anderen niemals dahingehend zu raten und künftig alles zu tun, um Abtreibungen zu verhindern?

  • Nähre ich in mir vielleicht einen Haß auf diejenigen, die mich selbst zur Abtreibung gebracht haben? Habe ich mein empfangenes Kind gehaßt und ihm den Tod gewünscht? Habe ich denjenigen, die mir zur Abtreibung geraten haben, wirklich vergeben? Gibt es vielleicht einen Menschen, von dem ich sage oder denke: "Dem kann ich nicht verzeihen!"?

  • Vermag ich für den Vater des Kindes, meine Eltern, für diejenigen, die an meiner eigenen Abtreibung mitschuldig geworden sind, den Berater, den Abtreiber (...) zu beten?

  • Glaube ich an die Kraft des von Gott selbst seiner Kirche geschenkten Sakramentes der hl. Beichte? Habe ich diese meine Schuld schon aufrichtig und mit ehrlicher Reue gebeichtet? Habe ich sie in vergangenen Beichten vielleicht verschwiegen und warum?

Wenn ich schon gebeichtet habe:

Habe ich die Verzeihung Gottes innerlich auch wirklich angenommen?

Oder nähre ich in mir einen Zweifel an der Barmherzigkeit Gottes oder der Wirksamkeit des Sakramentes?

Habe ich vielleicht den Satz gebraucht: "Ich selbst werde mir nie verzeihen können!"?

Habe ich das abgetriebene Kind als mein Kind angenommen?

Wo suche ich Trost in meiner Trauer?

Denke ich in dunklen Stunden an Gott?


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