Informationen zum Themenbereich Sexualität

"Internationale Diktatur der Familienplaner"

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Beitrag von Msgr. Prof. Dr. Johannes Bökmann zur Situation in Deutschland und die Aktivitäten von Pro Familia mit staatlicher Unterstützung

 

Aktivitäten der Pro Familia in Deutschland

 

Pro Familia, der deutsche Zweig der International Planned Parenthood Federation (IPPF), London, ist seit den 50er Jahren von den jeweiligen Bundesregierungen mit Millionenbeträgen unterstützt worden. Seit 1984 haben Länder und Kommunen die Zahlung dieser Zuschüsse übernommen.

1. Pro Familia betreibt Familienplanung und Sexualerziehung ganz im Sinne ihrer Mutterorganisation International Planned Parenthood. In ihren „Thesen zur Sexualethik" (herausgegeben vom Bundesverband Frankfurt a. M.) propagiert sie das Recht eines jeden (ohne Altersgrenze nach unten) auf sexuelle Aktivität, und zwar in jeder gewünschten Form. Sie gibt offen zu, homosexuelles Verhalten im Hinblick auf heterosexuelles nicht nur als gleichwertig zu betrachten, sondern es im Rahmen freier Selbstbestimmung in ihrer Sexualpädagogik in gleicher Weise anzustreben. Promiskuität und Prostitution sind für Pro Familia Haltungen, über die in Schulen offen und wertfrei gesprochen werden soll („Verantwortung" = Kondomgebrauch).

2. Im Hinblick auf die Ehe kämpft Pro Familia für „alternative Lebensformen" („Ehen auf Zeit", „Ehen ohne Trauschein", „offene Ehen", „Homo-Ehen" etc.). Pro Familia gibt - wie International Planned Parenthood - an, Teenager-Schwangerschaften durch künstliche Empfängnisverhütung verhindern zu wollen. (Es ist jedoch inzwischen vielfach bewiesen und wird sogar von Pro Familia nahestehenden Geburtenkontrollgesellschaften zugegeben, daß die mittels künstlicher Empfängnisverhütung propagierte sexuelle Freiheit zu mehr Teenager-Schwangerschaften geführt hat.) Teenager-Schwangerschaften sind für IPPF und Pro Familia jedoch nicht das wirkliche Problem, sondern Teenager-Geburten. Denn nachdem Teenager von Pro Familia und IPPF in solcher Weise von „autoritären Zwängen" (Gott, Eltern, Kirche, Gut-Böse, Schule etc.) befreit worden sind, bieten ihnen die Geburten- und Bevölkerungskontrolleure im Rahmen einer sozialen Indikation Abtreibung als „Korrektur" der Teenager-„Familien"-Planung an. Frederick Jaffe, Leiter der Forschungsabteilung der amerikanischen Planned Parenthood, schlug sogar Zwangsabtreibung vor.

3. In den Ausführungen des katholischen Bischofs J. Fiorenza, Houston, wird darauf hingewiesen, daß es Planned Parenthood gelungen ist, Geburtenkontrollkliniken in Schulen zu errichten, die euphemistisch als „Gesundheitskliniken" bezeichnet werden. Diesen Plan möchte Planned Parenthood weltweit verwirklichen und damit eine totale Kontrolle über das Geschlechts- und Fortpflanzungsverhalten der Weltbevölkerung erreichen (ein Ziel, für das diese Organisation mit ihren vielen Unterorganisationen in der Welt seit 70 Jahren tätig ist). Damit wird nicht nur die dargestellte Sexualerziehung und Eheauffassung an die Schüler herangetragen, sondern es wird ihnen die Anleitung für deren Praktizierung mit Hilfe der Mittel künstlicher Empfängnisverhütung gegeben, sowie Abtreibung und u. U. auch Sterilisation vermittelt. Das alles geschieht zumeist hinter dem Rücken der Eltern. Planned Parenthood hat damit in den USA einen Proteststurm unter den 16 Millionen Lebensrechtlern hervorgerufen, die die „school based clinics" zu ihrem Hauptangriffspunkt gemacht haben. Der Brief des Bischofs ist ein Beispiel dafür.

4. Inzwischen hat International Planned Parenthood einen neuen Vorwand für „Gesundheitskliniken" in der Schule gefunden: den Schutz vor Aids. Es ist kaum zu fassen, daß die Organisation, die unsere Jugend zu einem Verhalten geführt hat, das Aids verbreitet, und weiterhin durch „Erziehung" zu totaler sexueller Freiheit dahin führt, sich jetzt als Schützer vor Aids (mittels Kondomen) anbietet. (siehe Forderung der Pro Familia, Ortsverband Frankfurt, an das Ministerium in Wiesbaden vom 8.11.1986)

Quelle: Msgr. Prof. Dr. Johannes Bökmann in: Theologisches, Nr. 3, März 1987

Embryo Anfang 6. Woche

Abtreibung - 10 Woche, Absaugmethode

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