Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V.

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AKTION LEBEN   

    

 

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Rundbrief  Nr. 3/ 2004       

Aus dem Inhalt:

Einleitung

Neue Heilige

"Schön, daß Sie da sind!" - Impressionen vom Katholikentag 2003

Aus dem gruppendynamischen Leben der Kirche

8. Folge: Paradigmenwechsel in der Societas Jesu das Bildungsprogramm des Lasalle-Hauses Bad Schönbrunn (2.Teil)

Nachrichten aus Deutschland

Nachrichten aus aller Welt
Korrespondenz einer Mitstreiterin...
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Impressum

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN,

Ich habe es kürzlich schon einmal geschrieben, wir sollten wieder alle Möglichkeiten suchen, um unsere Informationen weiterzuge­ben. Die preiswerteste und effektivste Art ist das Verteilen von Flugblättern - vor allem, wenn man sie in Briefkästen steckt. Das kann zu einem erholsamen und interessanten Spaziergang werden und man hat das Gefühl, wirklich etwas Sinnvolles getan zu haben. Dazu ist zu sagen, daß wir ja „keine Werbung“, „keine Reklame“ machen und nichts verkaufen wollen, sondern wichtige Informa­tionen geben!

Unsere Einsätze mit Info-Ständen in den Städten werden immer schwieriger. Die Behörden machen zum großen Teil unakzeptable Einschränkungen. Eine ganze Reihe gerichtlicher Verfahren zeu­gen davon. An dieser Stelle auch einmal einen herzlichen Dank an unseren engagierten Rechtsanwalt. Ein Brief wie der folgende von einer 16-Jährigen macht uns immer wieder Mut und zeigt, daß unser Einsatz nicht vergeblich ist:

„Hallo, ich habe in Ingolstadt diesen Info-Zettel in die Hand gedrückt bekommen. Am Anfang habe ich ihn ganz einfach in meine Jacke gesteckt. Doch zu Hause kramte ich ihn wieder heraus und las ihn mir gründlich durch.

Als ich die Methoden der Abtreibung sah, war ich schockiert, entsetzt, wütend und vor allem traurig. Klar, jedes 16-jährige Mädchen weiß von Abtreibung, aber daß es so viele und vor allem grausame Methoden gibt, denke ich, wissen

nicht viele! Ich finde es schrecklich, was dem ungeborenen Kind dabei angetan wird. Deshalb möchte ich gerne mehr Infos zum Thema Abtreibung und Euthanasie, weil ich denke, daß niemand das Recht hat, einen anderen zu töten

- auch wenn diese Person schwer krank ist und nicht mehr weiter weiß.“ (M.S.)

Das 25-jährige Bestehen der AKTION LEBEN e.V. in diesem Jahr soll uns neuen Antrieb geben, uns mit Gottes Hilfe weiterhin einzusetzen für die Würde, die Lebensrechte aller und für Gottes Gebote.

Dafür erbitte ich wie immer Ihren Einsatz, Ihr Gebet und ganz dringend auch Ihre finanzielle Unterstützung.

Ihr

Walter Ramm

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Neue Heilige

Bereits 40 Jahre nach ihrem Tod hat der Hl. Vater am 16. Mai 2004 die Mutter und Ärztin Gianna Beretta Molla heilig gesprochen.

 

Gianna Molla hatte keinen Augenblick gezögert und sich ganz bewußt für das Leben ihres ungeborenen Kindes entschieden. Als Ärztin kannte sie die Konsequenz, als sie ihr viertes Kind erwartete. Auf die Frage des Chirurgen „Retten wir Sie oder retten wir das Kind?“, antwortete sie: „Was immer auch geschieht, retten Sie das Kind!“ Sie hoffte zwar, Gott möge sie am Leben erhalten, aber ihre Haltung war: „Nicht wie ich will, sondern wie Du willst!“

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Schön, daß Sie da sind

 

„Schön, daß Sie da sind!“ Ob das Herr Kardinal Lehmann wirklich ernst gemeint hat, als er uns im Vorübergehen am Stand der AKTION LEBEN beim Ulmer Katholikentag begrüßte? Zwei weitere Bischöfe äußerten sich ähnlich und meinten vielleicht sogar, was sie sagten.

Und dennoch, wir empfanden, daß wir und ähnlich denkende Gruppen nur „Feigenblatt-Funktion“ hatten. (Wir wollen es uns ersparen, alle diejenigen Gruppen und Initiativen aufzuzählen, die offiziell zugelassen waren, vor Jahren noch den „Katholikentag von draußen/unten“ bestreiten mußten. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.)

Ein Blick in unseren Instand

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Und dennoch, es war sicher gut, daß wir anwesend waren. Wir konnten viele gute Gespräche führen und zehntausende Infoschriften „drinnen“ und „draußen“ verteilen.

Es war auffallend, daß ein Großteil des Publikums entgegen unserer früheren Erfahrung bei solchen Veranstaltungen nicht nur liberale und progressive Geister waren.

Auch sah man viel mehr Ordensleute als sonst, sie kamen zumeist sicher aus dem katholischen Umland von Ulm.

Interessierte Besucher am Instand

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Wir boten neben unserem Kernthema, der Frage der Abtreibungstötung, noch eine ganze Reihe anderer aktueller Themen an, die die Leute bewegten. Diese Themen wurden ja zum Teil auch bei Foren und Veranstaltungen des Katholikentages angesprochen.

Wir jedoch „tanzten“ wieder einmal aus der Reihe durch unsere konsequente Haltung in Sachen Lebensrecht.

Die Gespräche mit jungen und alten Menschen zeigten, wie unsicher sie doch letztlich sind, z.B. in den Fragen der „Patientenverfügung“, der „Vorsorgevollmacht“ und der "Organspende".

Besuch von Bischof Kamphausen, Limburg

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Da zeigten uns Ordensleute, die sicher zu sein glaubten, gut auf ihren Tod vorbereitet zu sein, ihre „Patientenverfügungen“ und/oder einen „Organspendeausweis“. In Gesprächen stellte sich dann jedoch heraus, daß sie keine Ahnung hatten, auf was für ein gefährliches Unterfangen sie sich eingelassen hatten oder im Ernstfall einlassen würden.

Ein Politiker war erstaunt zu erfahren, wie schlecht Kinder und Jugendliche über die elementarsten Fragen, z. B. „Wann beginnt das menschliche Leben?“, informiert waren. Mit unserem Fragesystem konnten wir viele junge Leute zur Einsicht führen. Nach sechs gezielten Fragen machte es bei den meisten „klick“.

Eine Mitarbeiterin im Gespräch mit Jugendlichen

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Nachhilfe konnten wir auch einigen Beraterinnen des Vereins „Donum vitae e.V.“ geben, die z. T. entrüstet monierten, daß wir an unserem Stand Aussagen von „Donum vitae“ präsentierten, die sie gar nicht kannten. Wir klärten sie darüber auf, daß dies Aussagen aus dem vatikanischen Dokument „Donum vitae“ stammen, dessen Titel sie für ihre eigene Organisation entwedet haben.

Unser Wohnwagen-Camp. Ein herzliches

Dankeschön der Freiwilligen Feuerwehr Biberberg!

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Aus dem gruppendynamischen Leben der Kirche

8. Folge: Paradigmenwechsel in der Societas Jesu das Bildungsprogramm des Lasalle-Hauses Bad Schönbrunn - 2. Teil

Die im Jahresprogramm des Lassalle­Hauses Bad Schönbrunn (L.H.) in der Schweiz angebotenen Exerzitien reichen inhaltlich von den klassischen „Großen Exerzitien nach der Regel des Ignatius von Loyola“ bis zu Reflexionen über das Thema: „Bin ich bereit, als Priesterin der kosmischen Wandlung (!) meinen Alltag zu heiligen und an der Wandlung meines Lebens in einen Tempel des Hl. Geistes mitzuarbeiten?“

Die siebentägigen Übungen sind mit „energetischen Leib- und Lichtübungen“ und mit „Leibarbeit“ (Eutonie, Yoga, Tanz) verbunden und werden von Sr. Pia Gyger StKW (Zen-Meisterin, wiedergetauft auf den Namen JINJI) geleitet. Ihr besonderes Anliegen ist die „personale und gesellschaftliche Transformation“. Andere Seminare bauen auf dem „ignatianischen Modell“ auf, verändern es aber und verfälschen es durch „Erkenntnisse aus der Supervision“ unter Leitung der Theologinnen und Supervisorinnen Th. Spring-Huber bzw. E. Casper. Ungeklärt bleibt, wie die christliche Spiritualität der ignatianischen Exerzitien („Stärkung der Glaubensgewißheit und Reifung der spirituellen Persönlichkeit“) mit Methoden der Psychoanalyse, der Leibarbeit, der Psychotechnik, die dem prinzipiellen Materialismus der Tiefen­psychologie bzw. dem oftmals neurotischen Atheismus entliehen sind, erreicht werden können. Vermutlich ist das den theologisch gebildeten Psychotechnikern des L.H. nicht einmal bewußt. Jedenfalls stellen sie ihrer theologischen Fakultät eine schlechte Note aus.

Ein weiteres Element der Vermittlung zwischen östlichem und westlichem Denken bzw. zur Vertiefung der Wirkungen der Exerzitien ist die „Kontemplation“ und das entsprechende Kursangebot.

Kontemplation gilt als das „Einüben in Stille, wo Selbstbezogenheit zur Hingabe gewandelt wird in Gottes So-Sein in der Welt“. Diese Kurse werden ebenfalls von Jesuitenpadres, Zen-Meistern, Dozenten der Schule C. G. Jungs, Gestalttherapeuten (!) auf der Linie P. Willigis Jägers (Münsterschwarzach) sowie von Religi­onswissenschaftlern geleitet, die „“Sad­hama vermitteln“. Der Fächer dieser Kursangebote umfaßt inhaltlich „christliche Kontemplation (als) die betende Wahrnehmung Gottes“ – ohne oder in Verbindung mit Yoga, Za-Zen, Körperarbeit – bis hin zu Sadhama-Meditation („Woher kommen die Hindernisse, die meinen Weg zum Glück verstellen?“). Man darf grundsätzlich bezweifeln und bestreiten, daß Teilnehmer an Kontemplationskursen mit Yoga, Za-Zen, Leibarbeit und Sadhana-Meditation auf diese Weise die „Gegenwart Gottes“ wahrnehmen können. Der dreifaltige Gott des Christentums ist ein anderer Gott als der durch „Feng Shui“ vermittelte. Wie dem Jahresprogramm zu entnehmen ist, zeigt Feng Shui als Teil der chinesischen Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung Mittel und Wege auf, „wie die eigene und die Raumenergie gesteigert“ werden können. Auch mit Sakral-Tanz und „Shibassi“ kommt man dem Gott der Christen nicht näher, denn Shibassi öffnet angeblich „unser Bewußtsein für die Gegenwart des Göttlichen in allem“. Dieses pantheistisch-kosmologisch-esoterisch Göttliche hat nichts gemein mit dem Gott der Bibel und des Großen Glaubensbekenntnisses, dem personalen, transzendenten Gott, der Schöpfer und Erhalter ist und nicht in seiner Schöpfung aufgeht, d. h. nicht mit ihr identisch ist. Das Jahresprogramm des L.H. ist daher Ausdruck tiefer Glaubenserschütterung und Dokument der Glaubensverdunkelung. Zentrale kultische Handlung der Einheitsreligion „universaler Brüderlichkeit“ ist der Tanz, der liturgische Tanz um den Menschen und um den Gaben­Tisch, den „Altar“ ohne Gott (fehlende Realpräsenz), man könnte sagen, der Tanz ums Goldene Kalb in der UNO­Metropolitan-Cathedral, die in unmittelbarer Nähe zur Gnadenkapelle der Wallfahrtsstätte von Fatima errichtet wird. Der Apostel Paulus hätte allen Grund, der Christengemeinde von Bad Schönbrunn zu schreiben: „Es wundert mich nicht, daß ihr euch so schnell von dem abwendig machen laßt, der euch durch die Gnade Christi berufen hat und euch einem anderen Evangelium zuwendet, während es doch kein anderes gibt ...“ (Gal. 1, 6-7)

Rudolf Willeke, Münster

Es ist geplant, alle Folgen dieser Serie in der „Schriftenreihe der Aktion Leben e.V." herauszugeben, sobald alle Texte fertiggestellt sind. Bis dahin erfolgt gelegentliche Veröffentlichung an dieser Stelle im Rundbrief/Internet. Bei Interesse können Sie die Schrift bei uns vorbestellen

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Nachrichten aus Deutschland

ZWEIFELHAFTES LOB

Die SPD-Europaabgeordnete Karin Junker kritisierte die katholische Kirche für ihr Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung. Dennoch gebe es vor Ort durchaus Ansätze von Zusammenarbeit. Sie verwies auf Ordensschwestern, die in einem Projekt Präservative an Prostituierte verteilten. (Vgl. KNA 12.5.2004.)

 

KEIN HANDLUNGSBEDARF

Die Bundesregierung sieht keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf für eine „Nachbesserung“ der Abtreibungsregelung (also der Regelung, wie noch nicht geborene Kinder zwar rechtswidrig aber straffrei getötet werden können). Die Regierung gehe davon aus, „daß die gesetzlichen Regelungen dem verfassungsrechtlich gebotenen Schutz des ungeborenen Lebens nachkommen“, heißt es in der Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der CDU. (Vgl. KNA, 10.6.2004.)

 

„PILLE DANACH“ REZEPTFREI?

Die Bundesregierung plant, die „Pille danach“ von der Rezeptpflicht zu befrei­en. Eine Sprecherin der Bündnisgrünen erklärte, die „nachträgliche Schwangerschaftsverhütung“ könne vor allem jun­gen Frauen helfen, „ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, wenn bei der Verhütung etwas schief gegangen ist“. Eine Sprecherin der kath. Kirche erklärte, die „Pille danach“ mit und ohne Verschreibung sei entschieden abzulehnen, weil sie gerade begonnenes Leben töten könne. (Vgl. KNA, 7.6.2004.)

Anmerkung: Wann nur wird sich die Erkenntnis durchsetzen, daß auch bei jeder „Verhütung“ durch die „Pille“ und „Spirale“ die Tötung „begonnenen Lebens“ sich nicht ausschließen läßt?

 

WAS DEM STAAT TEUER IST

Rund 250 Millionen Euro haben die Bundesländer von 1996 bis 2002 zur Kostenerstattung von Abtreibungstötungen aufgewendet. Damit sei in rund 800.000 Fällen „geholfen“ worden. (KNA, 3.6.2004.)

 

PATIENTENAUTONOMIE?

In einer Presseerklärung zu der Vorstellung des Berichtes der Arbeitsgruppe des Justizministeriums „Patientenautonomie am Lebensende“ erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe u.a.: „Der Bericht enthält außerordentlich gefährliche Tendenzen, die klar abzulehnen sind. Gilt bisher, daß ein einwilligungsunfähiger Patient mutmaßlich mit Maßnahmen zur Erhaltung seines Lebens einverstanden ist, es sei denn, er habe einer Maßnahme vorher ausdrücklich widersprochen, so dreht der vorliegende Bericht dies um: Nur, wenn eine ausdrückliche oder mutmaßliche Einwilligung festgestellt ist, darf ärztlich gehandelt werden. Besonders sensibel ist die Einbeziehung Minderjähriger. Dies betrifft nicht nur Entscheidungen im direkten Sterbeprozeß, sondern auch Maßnahmen wie die künstliche Ernährung.“ (Vgl. Hüppe, 10.6.2004)

 

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Nachrichten aus aller Welt

 

USA

EIERSTOCK-SPENDE

Eine Frau hat ihrer eineiigen Zwillingsschwester einen ihrer beiden Eierstöcke gespendet. Solche Transplantation könnten künftig auch Frauen die Möglichkeit bieten, ihre Schwangerschaften zu verschieben, indem sie ihr Eierstockgewebe entfernen, einfrieren und später wieder einpflanzen lassen. (Vgl. Breaking News, 23.4.2004.)

 

VERBOT FÜR ABTREIBUNGS­BEFÜRWORTER

Der Erzbischof von Kansas City ersucht alle katholischen Kirchen, Schulen und Einrichtungen seiner Erzdiözese, keine Redner mehr einzuladen oder zu beherbergen, welche die Legalisierung der Abtreibungstötung befürworten. (Vgl. Choose Life, 4-2004.)

 

KEIN VERBOT

Ein US-Bundesgericht in der kalifornischen Stadt San Francisco hat das Verbot einer speziellen Abtreibungsmethode (Partial-Birth Abortion - Teilgeburtsabtreibung) in den USA für verfassungswidrig erklärt. Planned Parenthood (Schwester-Organisation von Pro Familia) war gegen das Gesetz vor Gericht gezogen. Das Gesetz schränke die Rechte der amerikanischen Frauen ein, die eine Abtreibung wünschten. (Vgl. Tiroler Ta­geszeitung, 1.6.2004.)

 

Spanien

SCHNELLES HANDELN

Spaniens neue sozialistische Regierung will sowohl das Klonen von Embryonen zu „therapeutischen“ Zwecken gestatten, als auch die Gesetze zur künstlichen Befruchtung erweitern. Ebenfalls sollen die eingeschränkten Fristen für Abtreibungstötungen gelockert werden. (Vgl. KNA, 4.6.2004.)

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Korrespondenz einer Mitstreiterin...

Eine Mitstreiterin schrieb an die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (Am Probsthof 78 a, 53121 Bonn oder Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin):

„Im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform und der demographischen Schieflage in unserem Land fühlen wir uns als Bürgerinnen verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, daß in Deutschland zur Finanzierung vorgeburtlicher gewaltsamer Kindstötungen jedes Jahr mehr als 35 Millionen Euro Steuergelder zur Verfügung gestellt werden. Seit 1996 haben die Länder den Krankenkassen für die Tötung von 810.947 Kindern im Mutterschoß (lt. Statistik; bekannt ist aber, daß die Zahl in Wirklichkeit sehr viel höher ist, nämlich ca. 300.000 Kinder pro Jahr!) 250.532.352,60 Euro bezahlt. Hinzuzurechnen sind dann noch horrende Folgekosten an Nachsorge und Spätfolgen. Denn bei jeder vorgeburtlichen Kindstötung ist die Frau das zweite seelisch­psychische Opfer!!!!!

 

Mitverursacht wurde diese gesetzlich unterstützte Abtreibungsmentalität auch durch die wortwörtlich zu nehmende ANTI-BABY-Verhütungs-Kampagne: Denn wo das Kind zum absoluten Störfaktor einer so genannten Liebes(oder vielmehr bloßen Leibes-!!) Beziehung degradiert wird, das man dann bei Verhütungsversagen zwar „rechtswidrig“, aber ohne Schwierigkeiten von Fachleuten beseitigen (umbringen) lassen kann, muß man sich nicht wundern, wenn nun nach Jahrzehnten staatlich geduldeter, soll heißen oft auch forcierter, Verhütungs- und Abtreibungs­Praxis die implodierende Bevölkerungsentwicklung auf allen gesellschafts- und sozialpolitischen Ebenen geradezu katastrophale Auswirkungen zeigt.

 

Daß nun ausgerechnet die bekanntlich sehr gesundheitsschädlichen!!! (koronare Herzerkrankung, thromboembolische Krankheiten, Brustkrebs, Psyche ...) und zudem potentiell abortiv (nidationshemmend) wirkenden ANTI-BABY-Pillen-Präparate von der neu eingeführten Praxisgebühr ausgenommen sind, ist uns total unverständlich. Oder ist diese Maßnahme vielleicht ein makabrer Faschings-Scherz??!!!! In Erwartung Ihrer Ver­ANTWORT-ung verbleiben wir - auch im Namen all unserer sehr vielen gleichgesinnten Freunde mit freundlich-kritischem Gruß gez. Yvonne Friedmann.“

 

Da die Frau Ministerin auf diesen Brief vom 18.2.2004 sprachlos blieb, wird sie vermutlich auch zu einem Nachtrag vom 6.5.2004 sprachlos bleiben:

„Eine weitere Ungereimtheit: Wieso werden Sterbegeld und Entbindungsgeld aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung herausgenommen, während Kosten für „Empfängnisverhütung“ und „Schwangerschaftsabbruch“ (=vorsätzliche Tötung wehr- und hilfloser Kinder im Mutterschoß) weiterhin von der Krankenkasse bezahlt, bzw. mit Steuergeldern finanziert werden? Wie kann ‘Verhütung’ und Vernichtung von Kinderleben in ‘gesamtgesellschaftlichem Interesse’ liegen? Siehe Begründung in den ‘Sozialpolitischen Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung’.“

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Impressum

Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.

Telefon: 06201 - 2046 - Fax: 06201-23848

 

Homepage: www.aktion-leben.de

Versand erfolgt an alle Mitglieder der Aktion Leben e.V.

(Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten)

Nachdruck bei Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplares gestattet

 

Spendenkonto: 17914 bei Volksbank Überwald-Gorxheimertal eG, BLZ 509 616 85

Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod

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