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Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V. |
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AKTION LEBEN |
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D 58888 |
Rundbrief Nr. 1/ 2004 |
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Aus dem Inhalt:
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Brot und Spiele |
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Gold wert |
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Wann beginnt das menschliche Leben ? |
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Nachrichten aus aller Welt |
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Menschenzüchtung? |
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Hilfe war möglich! |
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Download des Rundbriefes |
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Die meisten wollen die Ursachen überhaupt nicht sehen, weil allzu viele selbst Betroffene sind.
Immerhin nimmt man zur Kenntnis, daß „uns die Kinder fehlen", daß unser Volk überaltert. Aber diese Kinder, deren Fehlen man beklagt, sie haben bereits existiert, gelebt. Man hat sie schon im Mutterschoß getötet! Wir haben unsere Zukunft abgetrieben!
Wie lange wird es noch dauern, bis „man/frau" das erkennt und zugibt?
Ich sehe schon die Debatten, vielleicht/hoffentlich schon in wenigen Jahren. „Natürlich", niemand hat etwas von diesem Völkermord gewußt und wenn, was hätte man/frau gegen den Zeitgeist tun können?
Diesmal werden keine Massengräber gefunden, wie auch? Die Tötungsstätten waren nicht an Stacheldrahtzäunen zu erkennen. Es gibt keine Gräber, an denen die Überlebenden trauern könnten. Trauern sei aber wichtig, wird das Heer der Psychologen sagen. Also werden Debatten geführt, wie diese „Vergangenheit" zu bewältigen sei.
Es werden aufwendige Gedenkstätten geplant und in Architekten-Wettbewerben entworfen, diskutiert und gebaut. Die Überlebenden werden ehrfürchtig und mit entsetztem Staunen die Relikte einer Zeit betrachten, die ihrem Egoismus die eigenen Kinder blutig geopfert haben.
Aber es wird gottlob auch wieder ein paar Leute geben, die nicht kapituliert haben. Hoffentlich gehören wir zu denen, die sich nichts vorzuwerfen haben, die Gottes Gebote gelebt und verteidigt haben und um Gottes Willen den Nächsten und vor allem die Kleinsten, Schwächsten und Hilflosesten geliebt haben.
Was jeder tun kann, ist beten, opfern und sühnen.
Was manche tun können, ist aktiv das Lebensrecht verteidigen.
Was heute leider immer weniger tun können, ist, durch eine Spende zu helfen, Müttern/Familien in Not das JA zum Kind zu erleichtern und die vielfältigen Aktionen der AKTION LEBEN finanziell sicherzustellen.
Vergelt's Gott!
Walter Ramm
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Im alten Rom wußte man schon, was in Zeiten des Verfalls zu tun ist, um keine Unruhen aufkommen zu lassen: „Panem et circenses" - Brot und Spiele.
Ähnliches können wir auch heute wieder erleben. Auf Pump stellt man das „Brot" derzeit noch sicher. Aber damit niemand zum Nachdenken kommt, was die Folgen sind, sorgt man für ein gigantisches Spiele-Programm.
Ganz deutlich wird das in Krisengebieten weltweit. Es ist bekannt, daß UNO-Organisationen mehr Energien und Geld aufwenden für die Bereitstellung von Kondomen als von sauberem Trinkwasser. Ähnliches geschieht aber auch bei uns, man schaue sich nur die „Kondomwerbung" der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" an. Unser Staat sorgt sich um die jungen Leute und finanziert jungen Mädchen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr die „Anti-Baby-Pille" für „ungetrübte Spiele". Wirkung und Folgen, kurzfristig und langfristig, spielen keine Rolle.
Keine Rolle spielen Wirkung und Folgen auch, wenn man demnächst die „Pille danach" rezeptfrei in der Apotheke kaufen kann. In England empfiehlt eine „Familienplanungs-Organisation" den Frauen bereits, sich einen Vorrat dieser „Nachverhütung" anzulegen. „Tue, was Spaß macht!", in Deutschland sorgt der Staat sogar für ein attraktives Angebot und hilft finanziell, wie z. B. beim Nachlaß der Praxisgebühr für Pillenrezepte usw.
„Brot und Spiele" sind keine Zeichen einer gesunden Kultur, sondern treten dann in Erscheinung, wenn eine Kultur zerfällt.
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Es fragt sich nur wofür, wer „an den Fleischtöpfen" sitzt, um wessen Gunst man buhlt. Und manchmal wird sogar der eigene Untergang finanziert.
In Deutschland werden jedes Jahr durchschnittlich 35.000.000,- Euro aus Steuergeldern zur Finanzierung vorgeburtlicher Kindestötungen aufgewandt.
Seit dem 1. Januar 1996 gibt es das „Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen". Die sechzehn Bundesländer haben nach diesem Gesetz weit über 250.000.000,- Euro für die Finanzierung von „rechtswidrigen", aber „straffreien" Abtreibungstötungen ausgegeben. Dank einer „kleinen Anfrage" des Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe ist diese Zahl endlich einmal auf den Tisch gekommen. Danach haben die Länder seit 1996 den Krankenkassen die Kosten für die Tötung von 810.947 ungeborenen Kindern in einer Höhe von 250.523.352,60 Euro erstattet. Das sind 90,3 % der vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Abtreibungstötungen, schreibt die „Tagespost". Eine Tötung kostet demnach 308,94 Euro.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch deutlich, wie großzügig man in Deutschland damit umgeht. Während eine alleinerziehende Mutter eines Kindes ihr gesamtes Vermögen bis auf einen bescheidenen Schonbetrag einsetzen muß (Einkommen des Kindsvaters spielt keine Rolle), bevor sie Sozialhilfe empfängt, wird bei der Abtreibungspraxis kaum eine Einkommens- und Vermögensprüfung stattfinden, schreibt Hubert Hüppe.
Man gibt sich mit einer „Eigenauskunft" zufrieden, und den lästigen und oft demütigenden Gang zum Sozialamt erspart man den tötungswilligen Frauen auch.
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In einer Zahnarztpraxis lag ein Faltblatt der sog. „Pro Familia" mit dem Titel „Kinder zeigen Zähne".
Im Text heißt es: „Tragen Sie durch die Spende Ihres Zahngoldes dazu bei, die präventive Arbeit gegen sexuelle Gewalt zu unterstützen. Die Erlöse aus dem Zahngold werden ausschließlich für die sexualpädagogische Kinder- und Jugendarbeit, sowie für die Beratung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Multiplikatoren/-innen eingesetzt."
Ist die Beratung von „Pro Familia", so wie dort geschrieben wird, „Gold wert"? Die wahren ideologischen Hintergründe und Ziele der „Pro Familia" werden im neuen Heft der Schriftenreihe der Aktion Leben e.V. „Die malthusianische Täuschung" von Steven W. Mosher aufgezeigt. Dieses Heft Nr. 17 kann mit beigelegter Antwortkarte bestellt werden.
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Wann beginnt das menschliche Leben?
Diese Frage glaubten wir für erledigt ansehen zu können, aber wir haben nicht mit der Raffinesse der Bioethiker gerechnet. Ihnen ist es gelungen, diese Frage erneut auf die Tagesordnung zu setzen.
Zum Beispiel fand im letzten Jahr ein Kongreß in Berlin statt (Veranstalter: Nationaler-Ethik-Rat - NER), bei dem die Haltung der großen Weltreligionen zu dieser Frage im Mittelpunkt stand.
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Befruchtete Eizelle mit 2 Vorkernen:
Mensch von Anfang an - nicht erst ab Kernverschmelzung, wie man heute gerne behauptet, sondern schon ab Zellverschmelzung! |
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Man scheute weder Kosten noch Mühen, um je 2 Vertreter von Hindus, Buddhisten, Juden und Moslems zu dieser Tagung einzufliegen. Dabei wußte man schon im voraus, welche Haltung diese Religionen zu dieser Frage einnehmen. Sie wurden regelrecht vorgeführt. Nach Überzeugung der Buddhisten sei alles Leben kontinuierlich, auch Ei- und Samenzelle seien deshalb als Leben anzusehen. |
Oberstes Handlungsgebot im Buddhismus sei die Achtsamkeit gegen alle Lebewesen, also das Bemühen, kein Leid zuzufügen oder zu töten. Doch solche Gebote gelten niemals absolut, sie sollten immer neu überdacht und dürften im Konfliktfall auch übertreten werden.
Im Islam würde der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle nicht die Bedeutung beigemessen, die ihr im Christentum zukomme. Nach islamischer Auffassung beginne mit diesem Vorgang lediglich das Leben in seiner körperlichen Dimension. Der Mensch aber entstehe erst, wenn Gott dem Embryo den Lebensatem einhauche und ihn damit beseele. Wann das geschehe, darüber ist man sich in islamischen Rechtsschulen allerdings nicht einig. "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Für den gläubigen Juden beginne ein Menschenleben im engeren Sinne erst mit dem ersten Atemzug nach der Geburt. Der Embryo werde als Teil des Körpers der Mutter angesehen. Als potenzielles Leben genieße er zwar großen Schutz, doch stehe ihm kein absolutes Lebensrecht zu. Deshalb habe man auch keine großen Probleme, an „überzähligen" Embryonen zu forschen.
Daß die katholische Lehre über den Beginn des menschlichen Lebens von der Wissenschaft in beeindruckender Weise bestätigt wurde, das verschwieg man bei dieser Tagung und wird generell in der aktuellen Diskussion ausgeklammert.
Mit dieser Veranstaltung sollte "klar"-gestellt werden: Die Weltreligionen sind sich nicht einig. Und: Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, die ja darauf Rücksicht zu nehmen hat. Die Wissenschaft, die sonst so gerne bemüht wird, „weiß" also nichts, d. h. es muß weiter geforscht, experimentiert und manipuliert werden.
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Ein ungeborenes Kind in der 15.Woche. Leben - kein Leben? |
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Aus dem gruppendynamischen Leben der Kirche
6. Folge:
Den Glauben an Gott nicht mehr bekämpfen?Der führende Psychotherapeut Tilmann Moser hat in dem aufschlußreichen Beitrag unter dem Titel „Psychoanalyse und Religion Die Fähigkeit zur Andacht" (Psychologie heute, 11/03) versprochen, daß die Psychotherapie den Glauben an Gott nicht mehr „bekämpfen" und diesen Kampf nicht mehr mit der Bezeichnung „Psychotherapie" tarnen wolle. Er schreibt: „Sie (die Psychotherapie) darf sich weder in den Dienst einer Glaubensgemeinschaft stellen noch Gläubigkeit und Religiosität prinzipiell bekämpfen, will sie nicht selbst einem missionarischen und oft sogar neurotischen Atheismus (!) verfallen."
Offen bleibt, ob dieses Versprechen auch für den Berufsstand der Psychotherapeuten sowie für die therapeutisierenden Psychotechniker in den Bischöflichen Ordinariaten und Klöstern von Münsterschwarzach, Freising, St. Georgen/Ffm. und Bad Schönbrunn (CH) gilt.
Moser, geb. 1938, studierte zunächst Philologie und Sozialwissenschaften und ließ sich anschließend am „Sigmund-Freud-Institut" der Frankfurter Schule als Psychoanalytiker ausbilden. Nach dieser Ausbildung war er als Dozent für Psychoanalyse und als frei praktizierender Therapeut tätig.
Einen Namen gemacht hat er sich vor allem mit seiner Schrift „Gottesvergiftung" (Suhrkamp, 1980), einem Taschenbuch, das bis heute ein „gängiger Artikel" in den Buchhandlungen ist. Darin behauptet er, daß religiöse Sozialisation „Gottesvergiftung" sei. Aus dem tiefen Gefühl, durch Gott „vergiftet" worden zu sein, erwacht Moser morgens mit einem Fluch auf den Lippen, der dem Fluch Friedrich Nietzsches gegen das Christentum (s. 1. Folge) kaum nachsteht:
„Lieber Gott, ich möchte mit einem Fluch beginnen, ... mit einer Beschimpfung, ... einer Art Explosion, die dich zerfetzte. ... Du warst eine solche Enttäuschung in meinem Leben, daß ich, als ich ganz allmählich und unter Qualen dahinterkam, dich links liegen ließ."
Diesen Haß auf Gott übertrug Moser zum Teil auch auf seine Eltern-Familie, die ihm diese Gotteskrankheit („Tumore der Seele") eingeträufelt habe, die ihm „tückischerweise" die Überzeugung beigebracht habe, daß Gott alles höre, alles sehe und auch die geheimen Gedanken erkennen könne, sich also im Gewissen zu Wort melde. Diese Erziehung habe ihn ganz klein, Gott hingegen übergroß, bedrohlich-mächtig, eben „unerträglich" gemacht.
Mit dieser „Bekenntnisschrift" gibt Moser indirekt zu erkennen, daß er weder durch Gott noch durch die protestantisch-calvinistische Familienerziehung, sondern vielmehr durch klassische Psychoanalyse und durch gruppentherapeutisches Training allmählich dahinterkam, vergiftet worden zu sein.
Moser gibt in dem eingangs erwähnten Beitrag zu, daß er praktische Psychotherapie als Waffe gegen Gott und Religion betrieb, womit er unermeßlichen Schaden anrichtete. Heute erst, nach langjähriger therapeutischer Praxis, bringt der inzwischen 65-Jährige seine Erkenntnis zu Papier, daß es keinesfalls Sache des Therapeuten ist zu entscheiden, was der Patient glauben oder nicht glauben soll.
Hier spricht der führende Therapeut nicht nur für sich, sondern für die klassische Psychoanalyse, wie sie am Sigmund-Freud-Institut vertreten wird. Wenn das so ist, stellt sich die Frage, ob noch etwas und was dann von der klassischen Psychoanalyse übrigbleibt.
In der 2003 erschienenen Schrift „Von der Gottesvergiftung zu einem erträglichen Gott" wird dieser als ein Gott dargestellt, der nicht mehr als „strenger Richter aller Sünder" Höllenängste erzeugt, die Menschen „terrorisiert", unterwürfig und hilfsbedürftig macht, sondern sich in die Weiten des Himmels zurückzieht. Er „greift in dein Leben und in die Welt nicht ein, er ist nicht so mächtig, wie du denkst" und ... wie die Theologien uns das weismachen wollen.
Hier wird ein anderes Gottesbild propagiert, mit dem die revisionistische Psychoanalyse glaubt, ihren Frieden schließen zu können. Doch nach wie vor gilt:
Der prinzipielle Atheismus der Tiefenpsychologie und die prinzipielle Religions- und Kirchenfeindlichkeit der Psychotechniken sind mit (christlicher) Wissenschaft, mit dem Bemühen um moralisches Verhalten und der Sorge um das Seelenheil gemäß christlicher Lehre unvereinbar.
Rudolf Willeke, Münster
| Es ist geplant, alle Folgen dieser Serie in der „Schriftenreihe der Aktion Leben e.V." herauszugeben, sobald alle Texte fertiggestellt sind. Bis dahin erfolgt gelegentliche Veröffentlichung an dieser Stelle im Rundbrief/Internet. Bei Interesse können Sie die Schrift bei uns vorbestellen |
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Junge Aktion Leben - Texte ... nicht nur für Jugendliche
Erlaubt ist, was Spaß macht!
"Es ist alles erlaubt, was Spaß macht". Mit dieser Grundregel führt nicht nur der Verein „Pro-Familia" seine Sexualberatung durch, dieser Slogan hat sich auch schon in den Köpfen unserer Zeitgenossen fest eingeprägt. "Was dir und deinem Partner Spaß macht, ist erlaubt." Eine solche Ethik, die den Spaß als höchstes Gut und sogar als Richtschnur für ethisches Handeln betrachtet, ist nichts anderes, als wertloser Hedonismus.
Dieser Slogan, den man heute allgemein als Grundregel für den sexuellen Bereich ansieht, entbehrt jedoch bei näherer Betrachtung jeglicher Vernunft und wird zu recht insbesondere von der katholischen Kirche, aber auch von anderen gläubigen Christen verworfen und bekämpft.
Stellen wir uns nur einmal vor, was es bedeuten würde, wenn wir den Spaß als Handlungsregel auch für die anderen Bereiche des Lebens definieren würden. Gott sei es gedankt, dass es noch Menschen gibt, die, einer besseren Einsicht wegen, auf Dinge verzichten und auf der anderen Seite auch Dinge tun, die nicht den bloßen Spaß zum Ziel haben.
Zurecht bekämpft also die Kirche den Grundsatz, der alles erlaubt, was Spaß macht. Das Argument "Das macht aber Spaß", ist ein Scheinargument, welches die Menschen zu Sklaven ihrer Triebe macht.
Daß die katholische Sexualmoral vernünftig ist und daß das Befolgen dieser Moral uns zu freien Menschen macht, darauf möchte ich im nächsten Beitrag näher eingehen.
| Wer einen Gedankenaustausch mit dem Verfasser dieser Zeilen wünscht, schreibe bitte an: Michael.Ramm@addcom.de |
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Deutschland ist in Europa Schlußlicht bei den Geburten, meldet das EU-Statistikamt Eurostat. (8,6 Geburten pro 1.000 Einwohner. Nur im EU-Kandidatenland Bulgarien wurden im vergangenen Jahr weniger Kinder geboren. An der Spitze liegt Irland. (15,5 Geburten pro 1.000 Einwohner). (KNA, 9.1.04.)
Zwölf Jahre alte Embryonen
In Jerusalem sind erstmals zwei Babys aus zwölf Jahre alten eingefrorenen Embryonen geboren worden. Man hatte der Frau drei Babys eingepflanzt, eines der drei wurde in der 13. Woche durch Abtreibung getötet. (Vgl. KNA, 4.2.04, SPUC 2.2.04.)
Mehrheit für Liberalisierung?
Eine große Mehrheit der Portugiesen sei einer Umfrage zufolge für eine „Liberalisierung" der Abtreibungstötung. 1998 hatten die Portugiesen bei einem Referendum noch mit Mehrheit die Straflosigkeit der Tötung noch nicht geborener Kinder abgelehnt. Allerdings kann straffrei bei Gefahr für das Leben der Mutter, bei möglicher Behinderung oder Vergewaltigung getötet werden. (Kathpress, 8.2.04.)
Eigene Enkel geboren
Eine 46jährige Frau hat ihre eigenen Enkel zur Welt gebracht. Die Frau bot sich als Leihmutter an, weil ihre Tochter keine andere geeignete Frau fand. Das Verfahren wurde in Indien durchgeführt, weil es in England verboten ist. (Vgl. SPUC, 2.2.04.)
Die Zahl der Schwangerschaften bei Minderjährigen wird durch die sog."Pille danach" nach Meinung der britischen Lebensrechtsorganisation „Pro Life" nicht reduziert. In den vergangenen zehn Jahren sei die Zahl der an Teenager ausgestellten Rezepte für die „Abtreibungspille" um 284 Prozent in die Höhe geschnellt, die Zahl der Abtreibungstötungen bei den unter 16-Jährigen sei jedoch gleich geblieben. (KNA, 14.1.04.)
Konsequent
Der Bischof von Missouri sagte, er würde dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry wegen dessen aktiver Unterstützung der Abtreibungstötung die Hl. Kommunion verweigern. (Vgl. SPUC, 2.4.04.)
Schätzungsweise 400.000 menschliche Embryonen werden in den USA tiefgefroren „gelagert". Viele Tausende davon sind elternlos. Manche Paare haben vergessen, daß sie noch eingeforene Kinder in der „Truhe" haben. (Vgl. SPUC, 2.2.04.)
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Sehen wir zu schwarz, wenn wir vor der Manipulation am menschlichen Genom warnen? Immerhin ein Nobelpreisträger, der weltweit bekannte James Watson, sagte: "Wenn wir durch das Wissen, wie man Gene zusammensetzt, bessere Menschen machen könnten, warum sollten wir das nicht tun? Was soll daran schlecht sein?"
Ein anderer Wissenschaftler, Lester Thurow, stimmt dem zu: "Die Biotechnologie führt zwangsläufig zu einer Welt, in der Menschen teilweise von Menschen gemacht werden. Stellen Sie sich vor, Eltern könnten zum IQ ihrer Kinder 30 Punkte hinzufügen. Sollten Sie das nicht tun? Und wenn nicht, wird Ihr Kind das dümmste in der ganzen Nachbarschaft sein."
Biotechnologie wird jeden betreffen.
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Eine Familie mit bereits 3 Kindern (1-2- und 3 1/2 Jahre ) erwartet ihr 4 Kind.
Durch die Arbeitslosigkeit des Vaters ist die Familie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Da der Altersunterschied der Kinder sehr gering ist, benötigen Sie 2 Aufsätze für ihren bereits vorhandenen Zwillingskinderwagen. Die Aktion-Leben hat die Kosten für die 2 Aufsätze übernommen und konnte somit wenigstens ein kleinwenig helfen.
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Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.
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Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
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