|
Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V. |
zurück um Auswahlmenü "Rundbriefe"
|
|
|
AKTION LEBEN |
|
|
|
D 58888 |
Rundbrief Nr. 6/ 2003 |
|
![]()
Aus dem Inhalt:
![]()
damals, vor fast 25 Jahren, haben wir in die Satzung der AKTION LEBEN geschrieben, daß wir uns von der Empfängnis (Zellverschmelzung) bis zum natürlichen Tod für das Lebensrecht und die Achtung der Menschenwürde einsetzen werden. Wir argumentierten: Wenn man heute der Mutter das Recht gibt, ihre Tochter zu töten, weil sie ihr „eine unzumutbare Belastung" ist, wird man logisch und folgerichtig morgen der Tochter das Recht geben müssen, ihre Mutter zu töten, weil sie ihr „eine unzumutbare Belastung" geworden ist. Wenn man das menschliche Leben in seiner schutzbedürftigsten Phase zur Disposition stellt, wird man es bald auch in seiner pflegebedürftigsten Phase, in Alter, Krankheit oder Behinderung, zur Disposition stellen.
Das wird derzeit nicht nur diskutiert, sondern auch vielfach praktiziert. Es ist leider, liebe Mitstreiter, keine frohe weihnachtliche Botschaft, aber es ist die Realität. Erneut wollen wir dem menschgewordenen Gottessohn an seiner Krippe versprechen, uns mit aller Kraft für die Lebensrechte, die unantastbare Würde, die alleine von Gott kommt, und für die Rechte Gottes einzusetzen.
Frohe Weihnachten und ein von Gott gesegnetes neues Jahr wünschen wir all unseren Freunden von ganzem Herzen.
Ihr
Walter Ramm
P.S.: Viele treue Mitstreiter mußten Ihre Spenden aus verständlichen Gründen reduzieren oder ganz streichen. Werden sich genügend Mitstreiter finden, die bereit und in der Lage sind, das auszugleichen? Gott vergelte es Ihnen!
![]()
Die „Pille danach" (eine etwa 4-Tagesration der Anti-Baby-Pille) soll nach einer Empfehlung des Sachverständigenausschusses ab 2004 rezeptfrei von jeder Apotheke verkauft werden dürfen.
Wenn „Pro Familia" in einer neuen Info-Kampagne versichert, daß diese nicht abtreibend sei und sogar für dieses Thema eine eigene Homepage eingerichtet hat, so ist dies, wie so vieles, was „Pro Familia" von sich gibt, nur eine Halbwahrheit.
„Pro Familia" bezieht sich in diesem Fall auf die offizielle Definition des Beginns der „Schwangerschaft" mit vollendeter Nidation (Einnistung), §§ 218 f. StGB. Aber die Schwangerschaft ist ein physiologischer Zustand und nicht das Rechtsgut, das Kind, der Mensch, der durch Abtreibung getötet wird. Da durch die „Pille danach" die Einnistung (Nidation) zweifellos verhindert wird (= Abtreibungstötung), ist es also letztlich eine Irreführung und gefährliche Verdummung, die „Pro Familia" betreibt.
![]()
| Im Sommer wurde unser
Infoanhänger durch einen unverschuldeten Verkehrsunfall zerstört - wir
berichteten darüber in der letzten Ausgabe. Unsere Freunde von Pro Vita
in Belgien liehen uns vorerst ihren Infowagen aus. Unser Bild zeigt den
belgischen Anhänger während eines Einsatzes in einer deutschen
Großstadt. Unseren belgischen Freunden vielen Dank für ihre
Unterstützung.
Es ist nicht einfach, wieder ein geeignetes Fahrzeug zu finden, auch ist die versicherungsrechtliche Seite noch nicht endgültig geklärt. Jedenfalls werden für einen neuen Wagen zusätzliche Kosten bei Anschaffung und Ausstattung auf uns zukommen. Dürfen wir da auf Ihre Mithilfe zählen? Wir sagen Ihnen schon jetzt von Herzen „Vergelt´s Gott". |
|
|
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken ! |
![]()
Der Vorsitzende des „Nationalen Ethikrates" (NER) scheint ein Spätzünder zu sein. Nicht nur in einem Interview in der „Welt am Sonntag" sagte er zur derzeit heiß diskutierten Frage des Beginns des menschlichen Lebens, daß dies in erster Linie keine wissenschaftliche, sondern eine moralisch religiöse Frage sei.
Uns Lebensrechtlern kommt das bekannt vor. Schreibt nicht Dr. Bernard Nathanson, Gründer der amerikanischen „Nationalen Vereinigung für Abtreibungen" (NARAL) im Jahre 1968, zwischenzeitlich bekehrt, daß sie damals in den USA, danach weltweit, nach der „katholischen Karte" eine andere wichtige Taktik anwandten. Diese Taktik bestand darin, „daß wir den wissenschaftlichen Beweis, der unwiderlegbar zeigt, daß das Leben mit der Empfängnis beginnt, leugnen müssen. Wir müssen darauf bestehen, daß die Frage, wann das menschliche Leben beginnt, eine theologische, rechtliche, ethische oder auch philosophische Frage ist - nur keine wissenschaftliche."Genau das tut man jetzt wieder, sogar mit großem Aufwand, um die Präimplantationsdiagnostik (PID), die Stammzellforschung zu therapeutischen Zwecken u. a. durchzusetzen.
Da werden zu einer Jahrestagung des „Nationalen Ethikrates" (NER) je 2 Vertreter der sog. Weltreligionen, Buddhisten, Hindus, Islam und Judentum eingeflogen, um letztlich allseits Bekanntes der staunenden Öffentlichkeit zu präsentieren, nämlich, daß wir in einem pluralistischen, multikulturellen Staat über den Beginn des menschlichen Lebens keine wissenschaftliche Aussage machen könnten.Es ist die alte Taktik, neu verpackt von Prof. Simitis u.a.
Eine Wissenschaft und Forschung, die wider besseres Wissen wissenschaftlich nicht in der Lage ist, den Beginn des menschlichen Lebens zu beweisen, verdient auch keine milliardenschwere Förderung.
Anmerkung: Das Zeitdokument Nr. 1 der Aktion Leben von Dr. Bernard Nathanson ist so aktuell wie eh und je. Sie können es mittels beigelegter Karte anfordern. Empfehlenswert ist auch das Zeitdokument Nr. 13 „Naturgesetz oder Irrtum", in dem Prof. Blechschmidt das „Biogenetische Grundgesetz" von Haeckel widerlegt.
![]()
Margaret Sanger ist die Gründerin von „International Planned Parenthood Federation" (IPPF), der internationalen Dachgesellschaft von deutschen Organisation „Pro Familia". Ihr „Plan für den Frieden" wurde im April 1932 im „Birth Control Review" veröffentlicht. Eine ihrer Empfehlungen lautete: "Es soll eine Bestandsaufnahme nach Kriterien wie Analphabeten, Sozialhilfeempfänger, Arbeitsunfähige, Kriminelle, Prostituierte und Rauschgiftabhängige gemacht werden; dann sollen diese Menschengruppen in speziellen Abteilungen unter medizinische Aufsicht gestellt und in Arbeitshöfen oder anderen öffentlichen Einrichtungen verwahrt werden, bis sie gebessert sind und ein moralisches Verhalten entwickelt haben."
Das war nur wenige Jahre, bevor Hitler davon Gebrauch machte und eine Politik begründete, die diese Empfehlungen im wesentlichen übernommen hat. (Vgl. International Right to Life Federation, Inc., International Newsletter, Sept./Okt. 2003.)Anmerkung: Weitere Informationen zur Sangerschen Philosophie finden Sie auch auf unserer Internetseite: www.aktion-leben.de/Medienliste/sld01.htm bzw. können Sie mit beigelegter Antwortkarte bestellen: „Margaret Sanger - Gründerin der modernen Gesellschaft", Heft 1 der Schriftenreihe der Aktion Leben.
![]()
(vom 01.12.2003)
Abtsteinach. Der CDU-Abgeordnete Hohmann wird nicht nur gemaßregelt, sondern sogar aus der Partei ausgeschlossen, wegen angeblich parteischädigendem Verhalten.
Die CDU-Abgeordnete Katharina Reiche - vor der Bundestagswahl von Kanzlerkandidat Stoiber in sein Kompetenzkabinett berufen, heute familienpolitische Sprecherin der Union - darf offenbar ungestraft gegen eherne Regeln der C-Parteien verstoßen. In einem Artikel in „Die Welt" stellt Reiche rhetorisch die Frage: „Was wiegt schwerer - der Schutz bereits verworfener (!) extrakorporal befruchteter Eizellen oder das Leben und die Gesundheit von Menschen wie du und ich?" Sie gibt dann gleich die Antwort: „Im Rahmen einer ethischen und rechtlichen Abwägung sollte der Lebensschutz des Menschen einen Vorrang gegenüber befruchteten Eizellen in den Tiefkühlbehältern der Reproduktionsmedizin genießen."Allein diese beiden Sätze werfen eine Fülle von grundsätzlichen Fragen auf. Eines wird jedenfalls deutlich: Frau Reiche spielt das Lebensrecht gegen die Menschenwürde aus, so wie sie beides interpretiert. Für sie sind die über 60.000 tiefgefrorenen „befruchteten Eizellen" im Vorkernstadium bereits „Verworfene", weil sie ihnen keine Menschenwürde zubilligen will. Was vor 60 Jahren mit dem Begriff „lebensunwert", Ballastexistenzen, Volksschädlinge usw. bezeichnet wurde, bezeichnet man heute als „Verworfene".
Ganz offensichtlich plädiert Frau Reiche, ähnlich wie die Bundesjustizministerin Zypries, für einen abgestuften Lebensschutz und für eine abgestufte irgendwie zuerkannte Menschenwürde. Wo bleibt der Aufschrei von Merkel, Koch und Stoiber?![]()
Das Diözesanbildungswerk Münster lud kürzlich zur „Systematischen gruppendynamischen Weiterbildung Workshop 1: Rolle(n) und Normen" in das Bernhard-Otte-Haus, Hopsten, ein, 4 Tage für 280 €uro.
Was erwartet den Teilnehmer? Was verbirgt sich hinter „Gruppendynamik" und „gruppendynamischer Weiterbildung"?
Gruppentherapie und Gruppendynamik gehen auf Sigmund Freud (s. Folge 1) und besonders auf Jacov Levi Moreno (s. Folge 2) zurück. „Seit Sigmund Freud Anfang des 20. Jahrhunderts die Psychoanalyse begründete, haben sich rund 700 Analyse- und Therapieformen entwickelt, seriöse und vor allem fragwürdige", heißt es in der „Titelgeschichte: Gaukler und Heiler Was kann Psychotherapie?" in DER SPIEGEL, Nr. 30 vom 25.07.1994.
Selbst die von Politik und Ärztevertretung anerkannte Psychoanalyse wird heute von vielen renommierten Fachleuten des In- und Auslandes, von Bischöfen und Ärzten als Schwindel zurückgewiesen. Analytische Gruppendynamik und Gruppentherapie zählen fraglos zu den „fragwürdigsten" Formen der verschiedenen Psychotechniken.
Ihr Hauptziel ist die Änderung und Aufhebung der (alten) Identität, die „Entstabilisierung der Bildungssubjekte", kurz: die anthropologische Revolution. Im gruppendynamischen Prozeß soll die bestehende, lebensgeschichtlich geprägte Ich-Identität gegen eine neue, gruppenvermittelte, manipulierte Wir-, Gruppen- oder Kollektiv-Identität ausgewechselt werden. Insofern ist die Gruppentherapie eine der „Gehirnwäsche" vergleichbare Psychotechnik, die auf den, wie Freud es nennt, „psychischen Apparat" von Es, Ich, Über-Ich Einfluß nimmt, und zwar durch Instrumentalisierung von Angst und Gruppendruck. Psychotechnik ist Manipulation, weil den Teilnehmern oder deren Erziehungsberechtigten weder die wahren Absichten noch die tiefenseelischen Veränderungen noch die Verwundungen bekannt gemacht werden, die da stattfinden. Verändert bis aufgehoben werden vor allem die Gewissenskontrolle und die Eingrenzung der Triebe.Der Gang in den gruppendynamischen Workshop stellt ein psychologisches Experiment am eigenen Ich dar. Gruppendynamik und Psychotechnik wirken als gefährlicher Sprengsatz für alle, auch kirchliche Institutionen.
W. Coulsen, katholischer Mitarbeiter des amerikanischen Psychologen und Psychotherapeuten Carl Rogers, berichtet von einem gruppendynamischen Experiment mit dem amerikanischen Frauenorden IHM (Immaculate Heart of Mary), in dessen Folge über 550 Ordensfrauen den Orden verließen und ihrem Gelübde der Keuschheit (der sexuellen Enthaltsamkeit) absagten. 60 Primar- und Sekundar-Schulen des Ordens mußten daraufhin schließen.
So wie dieser Orden wurden zwei Drittel aller Orden der USA gruppendynamisch zersetzt, nicht zuletzt der Jesuitenorden.
Die bewußt herbeigeführten, in Kauf genommenen und statistisch erfaßten Veränderungen und Verwundungen reichen von Verunsicherung, Verstörung bis zur Persönlichkeitsspaltung. Nicht selten laufen Gruppendynamik und Gruppentherapie auf Verstöße gegen das Grundgesetz, Art.2(2), hinaus: „Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit", wozu auch der „psychische Apparat" zählt, sowie gegen unser Wert- und Normensystem, das sich christlicher Sittlichkeit und Ethik verdankt.Mit welchem Recht richten Trainer von gruppendynamischen Workshops ihre nichtsahnenden Klienten auf fragwürdige Ziele aus und führen sie dazu in Identitätskrisen, Verhaltensdilemmata, ja seelische Zusammenbrüche? Werden hier etwa Begrenztheiten des Menschen, Nöte, unerfüllte oder unrealistische Sehnsüchte finanziell ausgenützt, gegebenenfalls auch auf Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherung? Werden dadurch gar realistische Möglichkeiten seelischer Hilfe, wohlwollender Rat aus wirklicher Lebens- und Gotteserfahrung verschüttet?
Zu den Zielen der Gruppendynamik paßt ein Zitat des Zeitgeistkritikers und Verteidigers des Glaubens, Gilbert Keith Chesterton (1874 1936): „Jene, die dem Menschen seine Identität verweigern, indem sie ihm eine neue, schönere, erfolgreichere anbieten, tragen die Signatur Satans."
Sie feiern den Verlust der Ich-Kontrolle als „Weiterbildung" und den Verlust der Freiheit und Selbstbestimmung als „Befreiung".Rudolf Willeke, Münster
Es ist geplant, alle Folgen dieser Serie in der „Schriftenreihe der Aktion Leben e.V.“ herauszugeben, sobald alle Texte fertiggestellt sind. Bis dahin erfolgt gelegentliche Veröffentlichung an dieser Stelle im Rundbrief. Bei Interesse können Sie die Schrift bei uns vorbestellen.
![]()
![]()
Dieser Atlas berichtet, daß 25% der chinesischen Bevölkerung der Zugang zu sauberem Wasser fehlt, während 83% der Frauen im gebärfähigen Alter Zugang zu Verhütungsmitteln haben. In Vietnam haben 44% kein sauberes Wasser, aber 75% haben Verhütungsmittel. (Vgl. International Right to Life Federation, Inc., International Newsletter, Sept./Okt. 2003)
Eine Richterin in Argentinien hat die Produktion und den Absatz von oralen Verhütungsmitteln und Intrauterinpessaren verboten und führte die Pillen an, die abtreibend wirken. Sie ordnete außerdem die Vernichtung bestehender Vorräte an. Dieselbe Richterin hatte 2001 die abtreibende "Pille danach" verboten. (Vgl. International Right to Life Federation, Inc., International Newsletter, Sept./Okt. 2003)
In China haben Wissenschaftler anhand von Klontechniken einen Mensch-Hasen Hybridembryo hergestellt. Sie haben durch die Fusion menschlicher Hautzellen mit Haseneizellen davon über 100 produziert. Nach einigen Tagen haben sie alle getötet, um die, wie sie vermuteten, embryonalen Stammzellen zu gewinnen. Vorher sind Versuche in Massachusetts, einen Mensch-Kuh-Hybriden herzustellen, fehlgeschlagen. (Vgl. International Right to Life Federation, Inc., International Newsletter, Sept./Okt. 2003.)
Die UNESCO nennt die Abtreibung auf Verlangen "ordnungsgemäßer" medizinischer Eingriff für Mädchen. In einem vor kurzem ans Licht gekommenen UNESCO-Dokument (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) mit dem Titel „Ungewollte Schwangerschaft und Unsichere Abtreibung" von 2002 wird eine große Regierungsreform verlangt, welche die Abtreibung allen Frauen und jungen Mädchen ohne Einschränkung zur Verfügung stellen soll. Die einzelnen Regierungen sollen die Abtreibung subventionieren und Frauen, denen der Zugang zur Abtreibung verweigert wurde, eine "Entschädigung" anbieten.
Das Dokument empfiehlt den Regierungen, die Abtreibung "legal, sicher und erschwinglich" zu machen. Die Gesetzgeber sollten gesetzliche Einschränkungen für den Zugang Jugendlicher zu Abtreibungs- und Familienplanungsdiensten streichen. Wo es das Gesetz erlaubt, soll die Vertraulichkeit garantiert werden.
Die UNESCO hat besonders die Abschaffung von Gesetzen, welche die Zustimmung der Eltern verlangen, zum Ziel. Jugendliche könnten von ordnungsgemäßen medizinischen Eingriffen (Abtreibungen) abgehalten und zu alternativen, illegalen und unsicheren Abtreibungen geführt werden.Um den Zugang zur Abtreibung zu erleichtern, sollen die Gesetze, die innerhalb der Länder gelten, umgangen werden. In Bangladesh, z. B., wo die Abtreibung illegal ist, sieht das Gesetz eine Hilfe zur `Regelung der Menstruation' vor, wodurch Ärzte bis zur achten Woche nach der letzten Menstruation Abtreibungen durchführen können. Dies wird zweckmäßig als Familienplanung betrachtet.
In einem Begleitdokument beschreibt die UNESCO, wie man auf die einzelnen Nationen Druck ausüben kann, welche diese Revolution der reproduktiven Rechte Jugendlicher nicht übernommen haben: Jetzt ist es über das Amt des Hohen Menschenrechtskommissars der Vereinten Nationen (UNHCHR) und das Komitee zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) möglich, "Länder für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich zu machen". (Vgl. C-Fam, Friday-Fax, 31.10.03.)![]()
Eine 17-jährige Muslimin wandte sich an uns um Hilfe. Sie war in der 10. Schwangerschaftswoche. Der Vater des Kindes war verheiratet und selbst Vater von 3 Kindern. Von ihm wurde sie massiv unter Druck gesetzt, ihr Kind töten zu lassen. Bei einem persönlichen Gespräch mit einer Mitarbeiterin zeigte sich, daß das Mädchen in einer Abtreibung die einzige Lösung ihres Problems sah.
Es begann ein zähes Ringen um das Leben des Kindes. Ihre größte Sorge als Muslimin galt ihrer Jungfräulichkeit, die sie ja verloren hatte, und jetzt noch ein uneheliches Kind, da würde sie auf jeden Fall von ihrer Familie verstoßen.
Tief schockiert war sie von dem Film „Der stumme Schrei," aber ihre Angst vor ihrer Familie und der Druck des Kindsvater war größer. Zwar war das Angebot, ihr Kind in einem Mutter-Kindheim auf die Welt zu bringen (wir hatten schon einen Platz für sie) und es anschließend in eine Pflegefamilie zu geben, für sie am Anfang verlockend, jedoch der Einfluß der eigenen Familie war so stark, daß wir sie nicht davon überzeugen konnten. Ihre Familie würde die Schwangerschaft mitbekommen und davor hatte sie allergrößte Angst. Auch am Tag der Abtreibung hatte unsere Angestellte noch Kontakt, aber leider ist es geschehen. Es wurde ein unschuldiges ungeborenes Kind getötet. Auch jetzt steht unsere Mitarbeiterin noch in Kontakt mit ihr. Es geht dem 17-jährigen Mädchen sehr schlecht. Sie macht nun der Mitstreiterin den Vorwurf, warum sie sie nicht einfach eingesperrt habe. Dann würde ihr Kind noch leben.![]()
Sie können diesen Rundbrief online auch im Original-Format lesen, wenn Sie den AcrobatReader auf Ihrem PC installiert haben. Klicken Sie hier!
Wenn Sie ihn im Original-Format ausdrucken und dann offline lesen wollen, steht Ihnen dieser im PDF-Format (als .exe-Datei verpackt) zum Download zur Verfügung. Dazu klicken Sie hier!
|
Interessante Kurzmeldungen und Kommentare finden Sie auf unserer Homepage:
Bestellen Sie kostenlos zu den Fragen von Euthanasie/Sterbehilfe den „Infodienst“ der EEG (Europäische Euthanasie-Gegner). |
![]()
Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.
Telefon: 06201 - 2046 - Fax: 06201-23848
Homepage: www.aktion-leben.de
Versand erfolgt an alle Mitglieder der Aktion Leben e.V.
(Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten)
Nachdruck bei Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplares gestattet
Spendenkonto: 17914 bei Volksbank Überwald-Gorxheimertal eG, BLZ 509 616 85
![]()
Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
![]()