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Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V. |
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AKTION LEBEN |
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D 58888 |
Rundbrief Nr. 5/ 2003 |
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Aus dem Inhalt:
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Kürzlich sagte ein österreichischer Priester: Abtreibung ist eine häßliche und niederträchtige Sache. Es dürfte eigentlich nicht schwer sein, einen normal denkenden und empfindenden Menschen von deren Abscheulichkeit zu überzeugen.
Alle sagen, daß sie die abscheulichen Abtreibungen eigentlich gar nicht wollen. Dennoch werden alleine in Deutschland durchschnittlich täglich über 1.000 noch nicht geborene Kinder im Mutterschoß getötet.
Trotz der Feigheit der Politiker, in dieser Sache und angesichts der gewaltigen Probleme in unserem Staat tätig zu werden, trotz einer allgemeinen Tötungsmentalität haben wir - Gott sei es gedankt - immer wieder auch Anlaß zur Freude.
Jedes Kind, dessen Leben wir retten konnten, jede Mutter, die wir vor Schaden und Schuld bewahren konnten, sagt und zeigt uns: Macht weiter, gebt nicht auf!
Darum möchten wir auch Sie, unsere Mitglieder und Freunde, ganz herzlich bitten.
Ihr
Walter Ramm
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Man sagt: “Not macht erfinderich!” Nun, die blanke Not ist bei uns noch nicht ausgebrochen. Aber es ist eine verständliche Tatsache, daß bei vielen unserer Förderer das verfügbare Einkommen geringer geworden ist und damit auch die Möglichkeit zu spenden. Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß es noch viele Mitstreiter gibt, die Informationsmaterialien verbreiten. Dafür sind wir dankbar. Allerdings können viele diese Materialien nicht auch noch selbst bezahlen. Deshalb bitten wir diejenigen, die es vermögen, um großzügige Hilfe. Manche Mitglieder kommen auf großartige Ideen und scheuen sich nicht, diese auch umzusetzen.
Zur Nachahmung empfohlen: Mitglieder unseres Aktionskreises in der Vorderpfalz haben aus Anlaß eines Geschäftsjubiläums (der Inhaber der Firma ist selbst auch Mitglied) Kaffee und Kuchen verkauft. Der Erlös von ca. 500 Euro hat uns sehr geholfen. Andere Mitglieder haben anläßlich eines Geburtstages, Ehejubiläums, einer Geburt, manchmal auch einer Beerdigung zu Spenden aufgerufen. Manche haben uns auch in ihrem Testament bedacht. |
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken) |
Was können wir besseres sagen als: “Vergelt´s Gott!”
Aber wir wollen bei all den „Engpässen“ die Not anderer, die oft viel existenzieller ist, nicht vergessen. Unsere Pro-Life-Freunde in Paraguay schreiben, daß sie jetzt endlich mit unserer finanziellen Unterstützung Info-Materialien drucken konnten und schickten uns voll Freude vier wohl gelungene Belegexemplare zu mit einem herzlichen Dank an alle Spender hier.
Auch weiterhin wollen wir unsere Freunde in Afrika und Südamerika unterstützen. Helfen Sie mit? Vergelt's Gott!
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Unser Heftchen „Angst vor Viktoria“ wurde in französischer Sprache in einer Auflage von 50.000 Stück für unsere Partnerorganisation SEVA (Secours et Vie Afrique) gedruckt. Unser Bild unten zeigt einen Blick in unsere Druckerei während der Fertigung der Hefte.
Zwischenzeitlich erhielten wir die dankbare Nachricht aus Afrika, daß die gesamte Lieferung wohlbehalten angekommen ist. Bei dieser Gelegenheit wollen wir auch ausdrücklich der Fatima Aktion e.V. in Kisslegg-Immenried herzlich danken für die Übernahme der Frachtkosten.
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Das paradoxe an der Abtreibungstötung ist, daß sie den Roten, den sog. sozialen Demokraten, doch eigentlich nicht in den Kram passen kann. Bis 1995 gab es sogar, per Gesetz, eine “soziale Indikation” obwohl sie doch für die Kleinen und Schwachen sind, oder?
Die Abtreibungstötung trifft die Kleinsten und die Schwächsten! Sie wird das Proletariat, die ursprüngliche Zielgruppe der Roten, ausrotten! Sie ist auch der Versuch einer “Endlösung” der Behindertenfrage!
Den Grünen, die doch so der Natur verbunden sind, muß die Abtreibungstötung doch wie ein Haar in ihrer ideologischen Suppe vorkommen. Angeblich kämpfen sie für die Bewahrung, nicht für die Aus- und Abtreibung der Natur.
Die Abtreibungstötung ist ein gewaltsamer Eingriff, der nicht nur einen Menschen tötet und so gegen die pazifistische Einstellung der Parteigänger steht, sondern auch noch Frauen körperlich und seelisch tief verletzt. Gewalt pur!
Den Gelben, die sich der Liberalität, der Freiheit, verschrieben haben, ist die Abtreibungstötung doch eigentlich ein Schlag ins Gesicht. Sie müßte an ihr freiheitliches Selbstverständnis rühren. Ist es denn Freiheit, einen anderen zu töten, oder ist dies Mißbrauch der Freiheit?
Das Kind ist nicht ein Teil der Mutter, das dürften alle schon begriffen haben. Kann man denn wirklich Konflikte in der Schwangerschaft durch Töten, durch Gewalt, lösen?
Berufen sich die Schwarzen in ihren Parteiprogrammen nicht auf Gott und ein christliches Menschenbild?
Welche Schande, welche Gotteslästerung! Vor 30 Jahren waren sie noch generell gegen die Abtreibungstötung. Vor 25 Jahren “nur” noch gegen die “soziale Notlagenindikation”. Dann “nur” noch gegen die “Krankenkassenfinanzierung”. Im vergangenen Jahr nun hatten sie die “Kröte” bereits geschluckt und sprachen sich “nur” noch gegen “Spätabtreibungen” aus und forderten, die Tötungsfrist aus medizinischer Indikation wieder auf die 22. Schwangerschaftswoche zu begrenzen. Der neueste Antrag spricht “nur” noch davon, durch bestimmte Maßnahmen, wie eine “psychosoziale Beratung”, die Zahl der geschätzten 800 “Spätabtreibungen” pro Jahr einzuschränken. Der “Vorteil”: Mit dieser “Zwangsberatung” kann man die Kirche wieder mehr mit ins Boot nehmen.
Der “Mord in Massen” (Kard. Höffner) interessiert nicht mehr, vielleicht, weil die Betroffenheit der eigenen Klientel zu groß ist?
Warum also gibt es die abscheuliche Abtreibungstötung, obwohl sie eigentlich niemand wollen kann?
Warum gibt es sie gerade in jenen überalterten Gesellschaften wie der unseren, in denen das Märchen von der Überbevölkerung noch märchenhafter klingt als die Geschichte vom „Mann im Mond“?
Zu behaupten, man wolle mit der abscheulichen Abtreibungstötung, dem Morden im Mutterschoß, den armen Müttern doch nur helfen, ist eine Geschmacklosigkeit ersten Ranges. Was ist das für eine Hilfe, die den Mutterleib in einen Friedhof verwandelt?
Die Gründe für die abscheuliche Jagd auf die noch nicht geborenen Kinder sind geistiger Natur. Sie ist eine „Sumpfblüte der Gesellschaft ohne Gott“, schreibt ein Priester.
Denn wer ohne Gott ist, ist ohne Zukunft und weiß das auch. Menschen, die keine Zukunft haben, sind gefährlich! Sie sind zu allem fähig, weil sie nichts zu verlieren haben, das glauben sie jedenfalls. Wer dagegen eine Zukunft besitzt, wird einem lebenden Kind - dem Symbol der Hoffnung schlechthin - nie und in keinem Fall eine abscheuliche Abtreibung vorziehen.
Für den Gottlosen, der ohne Zukunft lebt, ist das Leben etwas, das einer Sanduhr gleicht: Es wird immer weniger, bis zum Tod, und dann ist es aus! Zukunft aber heißt Leben, ewiges Leben in der Anschauung Gottes!
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Aus Frankreich erreicht uns ein Brief
von einer Ordensschwester, die vor ihrem Eintritt in ein französisches Kloster aktiv bei uns mitgearbeitet hat. Sie ist heute in einem Mädcheninternat als Lehrerin tätig. Sie schreibt: “... um Ihnen ein herzliches Vergelt´s Gott zu sagen für das dicke Infopaket, das bei mir vor vier Wochen angekommen ist. Ich habe die Broschüren zum Thema Bioethik und Antibabypille studiert und bin sehr dankbar, mich auf diese Weise auf dem Laufenden halten zu können für meine Mädchen. Ich habe zwei Hl. Messen bestellt und will die Aktion Leben fest miteinschließen. Ihre Sr. M.S.“
So engagiert wie die Eltern ist auch die Tochter.
Sie schreibt uns: „Ich bin 14 Jahre alt und gehe in die 8. Klasse. Im Deutschunterricht sollte jeder von uns ein 15 Minuten langes Referat unserer Wahl halten. Mein Referat hat 1 Stunde gedauert. Ich wählte das Thema Abtreibung, weil meine Mitschüler nicht sehr viel über dieses Thema Bescheid wußten. Die Informationen habe ich aus den Unterlagen und Informationen meiner Eltern und ein Video von Euch. (...) Die Reaktion, von meiner Lehrerin und meinen Mitschülern, war erstaunlich. Sie waren sehr interessiert, aufmerksam und auch schockiert. Sie sagten, ich hätte sie besser informiert, als es eine Beratungsstelle gekonnt hätte.“ A.M.
“Es gibt doch Mittel und Wege”
Hiermit möchte ich mich ganz herzlich für alle finanziellen Hilfen und Unterstützungen der Aktion Leben für Frauen und Familien in Not, die ich betreue, bedanken. Auch in diesem Jahr konnte ich durch die schnelle und unbürokratische Hilfe der Aktion Leben wieder Familien und Frauen, die durch eine Schwangerschaft in Not kamen, helfen, “Ja” zu ihrem Kind zu sagen. Zur Zeit betreue und begleite ich eine Mutter, die ihr siebtes Kind erwartet. Sie benötigt Unterstützung, Ermutigung und Zuspruch, denn vielmals bekommt sie zu hören: “Es gibt doch Mittel und Wege.” Sie wurde unter Druck gesetzt, das Kind abtreiben zu lassen, hat sich jedoch diesem Bestreben tapfer und mutig entgegen gesetzt. Wer weiß, was geschehen wäre, wenn sie alleingelassen worden wäre. Viele Frauen halten diesem Druck nicht stand. “Einer trage des anderen Last, so erfüllt ihr Christi Gesetz.” E.Ü.
Informationen
Eine Frau schreibt u.a.: “Ich bin froh darüber, daß ich schon in jungen Jahren viel aus Ihrer ‘Ecke’ mitbekommen habe.“
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Im Generalvikariat (GV) Münster entfaltet sich seit Jahrzehnten – gewissermaßen in vorauseilendem Gehorsam – reges gruppendynamisches Leben. Von 1979 bis 2002 leitete Frau Prof. Dr. M. Fehlker das Referat für Personalbegleitung und Beratung. Den Doktorgrad hatte sie mit einer Arbeit über Supervision (!) erlangt. Mit solcher „Fachkompetenz“ ausgestattet, hat sie Priester, Pastoralreferenten, Diakone und unzählige hauptamtliche Mitarbeiter im Dienst der Kirche aus- und fortgebildet, in (gruppendynamischen) Prozessen beraten und sich als Supervisorin das Vertrauen ihrer Vorgesetzten erworben. Kurse mit Gruppendynamik und Supervision gehörten jahrelang zum Pflichtprogramm im Priesterseminar.
Aus der Kooperation zwischen dem Bischöflichen Ordinariat und der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH/NRW), Fachbereich Sozialwesen, ist der „Weiterbildungsstudiengang Supervision“ hervorgegangen, der erste Aufbaustudiengang für Sozialtherapeuten in Deutschland. Dieser gruppendynamische Studiengang unterscheidet sich von anderen Ausbildungsgängen, etwa durch die „Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V.“ oder medizinische Fachverbände, vor allem dadurch, daß der Themenbereich „Ethik und Spiritualität“ einbezogen wird. Er schließt nach fünf Semestern mit dem akademischen Grad „Master of Science“ (M.Sc.) ab.
Nach Prof. Fehlker ist Supervision „angewandte Wissenschaft, Arbeitslabor zwischen Theorie und Praxis“. Hier ist hinzuzufügen, daß der angewandten Wissenschaft, der Supervision und dem gruppendynamischen Arbeitslabor die Psychologie zugrunde liegt, speziell die sog. Tiefenpsychologie Freuds, die Verhaltenstheorie des amerikanischen Behaviorismus und deren Vertreter Maslow, Skinner und Watson sowie die Theorie der Gruppendynamik Morenos (s. 2. Folge). Diese drei Äste vom „Baum der Erkenntnis“ können als Wissenschaften zur Manipulation bezeichnet werden, die der christlichen Ethik, Spiritualität und Anthropologie, dem christlichen Menschenbild, eine Absage erteilen.
Der Weiterbildungslehrgang Supervision der KFH/NRW soll die gruppendynamischen Trainer und Supervisoren für den kirchlichen Dienst in der Diözese des Landes NRW qualifizieren. Die ersten 26 Frauen und Männer im pastoralen und schulischen Dienst haben sich bereits der neuen Studien- und Prüfungsordnung unterzogen und warten z.T. noch auf die Einstellung in den kirchlichen Dienst.
Die Einstellungschancen scheinen gut, denn „der Bedarf nach dieser Beratungsform wächst auch im kirchlichen Bereich“. Laut Bistumszeitung hat das Bistum Münster schon 60 Männer und Frauen als Supervisoren angestellt. Da immer weniger Männer sich zum Priester-Seelsorger berufen fühlen, aber immer mehr den psychologischen Beraterdienst anstreben, ist abzusehen, daß es im Bistum bald mehr bischöfliche Supervisoren als Geistliche geben wird.
Die psychologische Begleitung und Supervision, die in den letzten 30 Jahren aufgebaut wurden, zeigen sich vor allem in den Angeboten für Seelsorge und Bildung des GV. Das Referat Frauenseelsorge gibt für alle Dekanate des Bistums das Seelsorge- und Bildungsprogramm heraus, wie das Programm für das 2. Halbjahr 2002, dem das Programm 2003 des Referates Ehe- und Familienseelsorge stark ähnelt.
Die Kursleiterinnen in Münster werden darin als „Referentinnen“ oder als „Ehrenamtliche“ vorgestellt, nicht aber als für den Psycho-Service speziell Qualifizierte. Das läßt den Schluß zu, daß die Seminare und Kurse entweder als „wilde“ Gruppendynamik (d.h. von Laien angeleitete, unstrukturierte Gruppendynamik) ablaufen oder daß die gruppendynamischen Titel wie Trainerin, Supervisorin, Gestalt-Therapeutin verschwiegen werden.
Die Anwendung der Tiefenpsychologie in Theologie und Seelsorge zeigt, daß die Fähigkeit zur Scheidung der Geister, die klare begriffliche Differenzierung zwischen „Seele“ und „Psyche“, zwischen Theologie und Psychologie, Seelsorge und Therapie verlorengeht. Auf diese Weise werden Institutionen der Seelsorge und Bildung zu Anstalten der Analyse und zu Laboratorien für Therapie und Manipulation des Verhaltens umfunktioniert.
Das GV Münster bietet ebenso wie das in München-Freising (s. 3. Folge) einen Psycho-Trainings-Mix aus Aromatherapie, Feminismus, Koran, Enneagramm, Eutonie, Tanz, Psychoimagination, NFP, NLP, EPL, TZI und Bibliodrama an. Ruth Cohn, die Grand-Dame der TZI (Themenzentrierte Interaktion) und eifersüchtige, leicht angestaubte Ikone der Bewegung, hätte ihre helle Freude an ihren folgsamen katholischen Referentinnen und TZI-Konvertitinnen der Diözese Münster.
Es ist geplant, alle Folgen dieser Serie in der „Schriftenreihe der Aktion Leben e.V.“ herauszugeben, sobald alle Texte fertiggestellt sind. Bis dahin erfolgt gelegentliche Veröffentlichung an dieser Stelle im Rundbrief. Bei Interesse können Sie die Schrift bei uns vorbestellen.
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Unter diesem Titel veröffentlichte die „Zeit“ am 1. 10.2003 einen langen Artikel über Hormontherapie in den Wechseljahren. Dabei wurde besonders auch über die Risiken solcher Therapien berichtet und wie diese von der Ärzteschaft heruntergespielt werden.
Unser Mitglied, Frau F., nahm diesen Artikel zum Anlaß, in einem Leserbrief an die „Zeit“ darauf hinzuweisen, daß die Risiken der Hormonbehandlung ja bereits bei der Verhütung anfangen. Sie schreibt:
„Frauen werden nicht erst in den Wechseljahren hormonell vergiftet, sondern schon als junge Mädchen - gedopt durch sexistisch-freizügigste sogenannte ‘Aufklärung’ im ‘pro familia-Stil’: Alles ist erlaubt, verhütet nur schön. Derweil ist wissenschaftlich längst belegt, welch enorme Gesundheitsschäden - inclusive potentiell abortiver Wirkung - Anti-Baby-Pillen & Co. verursachen.
Sobald entsprechende Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit gelangen, verstummen sie erstaunlich schnell wieder. Ein solch lukrativer Hormon-Pillen-Markt ist seitens Pharmazie und Medizin offensichtlich horrendes Schweigegeld wert. Millionen Mädchen und Frauen schlucken weiterhin konsumhörig die „bitteren Pillen“ - und verseuchen damit obendrein durch die nicht abbaubaren künstlichen Hormone Trinkwasser und Umwelt. Ob nicht auch die stetig zunehmende Unfruchtbarkeit von Männern hier ihre Ursache hat? Wissenschaftliche Forschung bezeugt diesen Sachverhalt (Vgl. auch: ZDF heute Journal vom 7.4.2003). Mysteriöserweise verstummen jedoch alle diese Zeugen ... Schweigegeld?“
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USA - Doppelte Zwillinge
Eine 18jährige Amerikanerin hat zwei Paar jeweils eineiige Zwillinge (also 4 Kinder) zur Welt gebracht. Die junge Mutter sagte, es sei ihr zur Abtreibung geraten worden, weil sie so jung und zudem unverheiratet sei. „Ich habe so hart dafür gekämpft, ich wollte meine Babys, alle vier.“ (Vgl. dpa, 16.9.2003)
Indien - Abtreibung von Mädchen
Weil in Indien viele Mädchen durch Abtreibung getötet werden, hat das Oberste Gericht die Stillegung sämtlicher Ultraschallgeräte angeordnet, mit denen in Kliniken das Geschlecht eines ungeborenen Kindes festgestellt werden kann. In den Schriften des Hinduismus werden Jungen bevorzugt.
Bei der Volkszählung aus dem Jahr 2001 waren die Zahlen von Mädchen unter sechs Jahren in manchen Regionen auf 800 gegenüber 1.000 Jungen gefallen. Werden vielleicht in Zukunft Kriege um Frauen geführt werden? (Vgl. KNA, 10.9.2003)
Polen - Mehrheit für Liberalisierung der Abtreibungstötung?
61% der Polen seien angeblich für eine weitere Liberalisierung des Abtreibungsstrafrechts (vielfach wird fälschlicherweise von „Abtreibungsrecht“ gesprochen). Das habe eine Umfrage ergeben.
Nach dem aktuellen Gesetz ist die Abtreibungstötung bei Lebensgefahr der Mutter, nach einer Vergewaltigung, bei Inzest oder einer schwerwiegenden Behinderung des Kindes straffrei erlaubt. Bei illegalen Abtreibungen wird nur der Arzt, nicht die „Mutter“ bestraft. (Vgl. KNA, 10.9.2003)
Deutschland - Nur Experten?
Die Diskussion um bioethische Fragen muß nach Ansicht des Vorsitzenden der Enquete-Kommission des Bundestages „Ethik und Recht der modernen Medizin“, René Röspel (SPD), auf breiter gesellschaftlicher Ebene geführt werden. Er warnte vor einer Beschränkung auf Expertendiskussionen. Wer Fachkenntnisse als Voraussetzung für die Mitsprache bei solchen Themen erwarte, strebe häufig nach einer Barriere, um lästige Fragen als „unqualifiziert“ oder „ideologisch“ abzustempeln. Bio- und Gentechnologie tangierten das Grundverständnis von Natur, Kultur und Menschsein. Für die Bewertung seien nicht Kenntnisse der Molekular- oder Zellbiologie entscheidend, sondern Lebenserfahrung, Wertevorstellungen sowie ethische oder religiöse Prinzipien. Wer bei diesen Fragen Andersdenkende oder -fühlende nicht respektiere, „rührt an den Grundfesten unserer Demokratie“. (Vgl. KNA, 14.09. 2003)
Anmerkung: Die Aktion Leben bietet Vorträge und Informationsmaterial zu diesen Themen an, die auch für den „biologischen Laien“ verständlich sind.
Westerwelle attackiert Vatikan
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat den Vatikan wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber homosexuellen Lebensgemeinschaften kritisiert. Diese Diskriminierung der Homosexuellen entspreche nicht seinem christlichen Glauben. Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernähmen und den Partner vielleicht bis zum Tod pflegten, dann übten sie im biblischen Sinne Nächstenliebe. Das verdiene den Segen und nicht die Diskriminierung der Kirchen. (Vgl. KNA, 10.9.2003, und kath.net, 11.9.2003)
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Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.
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Homepage: www.aktion-leben.de
Versand erfolgt an alle Mitglieder der Aktion Leben e.V.
(Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten)
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Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
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