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Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V. |
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AKTION LEBEN |
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D 58888 |
Rundbrief Nr. 2/ 2003 |
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Aus dem Inhalt:
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Der Zustand ist bereits irreparabel! Aber offenbar kommt niemand von den Verantwortlichen auf die Idee, daß all diese Probleme im Sozial- und Gesundheitswesen, teilweise in der Wirtschaft und Gesellschaft, im wesentlichen durch den „Babycaust“ an Ungeborenen, den wir uns seit über 25 Jahren „leisten“, hausgemacht sind. Es fehlt ein Großteil der jungen Generation. Das ist nicht mehr zu übersehen. Wir haben sie ab-ge-trieben!
Und immer noch zahlen wir alle für die sexuelle Selbst-Verwirklichung!
Die Krankenkassen, die immer teurer werden und immer mehr Leistungen beschneiden müssen, tragen mit ihren Jugendmagazinen dazu bei, unsere Jugend noch weiter zu versexualisieren. Ist das ihre Aufgabe?
Sie zahlen für Viagra und für Verhütungsmittel (Mädchen/Kinder und junge Frauen bis zum 21. Lebensjahr bekommen die „Pille“ kostenlos.). Sie zahlen oder müssen die Tötung zukünftiger Beitragszahler vorfinanzieren. Sie müssen die Folgekosten der Tötungen und Selbst-Verwirklichung aufbringen.
Sie zahlen - oft als Folge dieser Selbst-Verwirklichung - Sterilitätsbehandlungen, künstliche Erzeugung von Kindern und die medizinischen und psychischen Behandlungen und Therapien.
Die Folgen der sexuellen Selbst-Verwirklichung sind auch Geschlechtskrankheiten wie Aids, die mit enormen Kosten verbunden sind. Ebenso zahlen sie die enormen Kosten der Heimunterbringung von verwaisten alten Menschen als eine Folge der Kinderarmut, usw.
Aber genau genommen sind es nicht die Krankenkassen, die zahlen: Wir alle müssen zahlen!
Sagt man etwas, wird der Vorwurf der Diskriminierung erhoben.
Die AKTION LEBEN aber schweigt nicht! Das brachte uns schon so manches Gerichtsverfahren, so manche Unannehmlichkeit, so manche Diskriminierung ein.
Bitte, begleiten Sie diesen Kampf durch Ihr Gebet und Opfer und helfen Sie uns auch, trotz all Ihrer anderen Verpflichtungen, durch Ihre Spende.
Mit herzlichem Gruß
Walter Ramm
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P. S.: Bitte, helfen Sie uns auch weiterhin durch Ihr Gebet, Ihre Mitarbeit, und damit wir das alles weiter tun können, auch finanziell. Vergelt’s Gott!
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Ein Arzt und eine Gruppe von Lebensrechtlern aus Tschechien, mit denen wir in Verbindung stehen, schrieben u. a. in einem Brief an das Europäische Parlament zu dem Argument, daß Untersuchungen angeblich zeigten, daß es weniger Abtreibungen in einigen Mitgliedstaaten gebe, die eine liberale Gesetzgebung zur Abtreibung mit einer effektiven Sexualerziehung kombinierten. Als Musterbeispiel eines Staates, in dem es angeblich trotz einer liberalen Gesetzgebung wenig Abtreibungen gebe, wird vor allem Holland genannt. Eigentlich müsse aber jedermann wissen, daß in den Niederlanden nur Abtreibungen in späteren Stadien statistisch registriert werden und das Gros der Abtreibungen als „Regulation der Menstruation“ behandelt wird. Zudem würden sich alle Abtreibungen durch sog. Verhütungsmittel wie „Pille“ und „Spirale“ jeder Statistik entziehen.
Die polnische Regierung kündigte an, daß sie in ihrem EU-Beitrittsvertrag versuchen wird, die polnische nationale Souveränität auf dem Gebiet der Abtreibungsgesetzgebung zu gewährleisten. Die Regierung hatte eine Nachricht nach Brüssel gesandt, in der sie auf einer Klausel besteht, die besagt, daß „keine EU-Verträge oder Hinzufügungen zu ihnen die polnische Regierung in Vorschriften über moralische Fragen oder jener, die den Schutz des menschlichen Lebens betreffen, behindern dürfen“. Das Ersuchen Polens sei von der Europäischen Kommission in Brüssel kategorisch abgewiesen worden. (Vgl. Wasaw Business Journal, 3.2.03.)
Die Krankenhausgesellschaften in der Region Kopenhagen wollen in Zukunft allen Schwangeren ein Mongolismus-Scanning anbieten. Unverhohlen wird vorgerechnet, daß die Abtreibung von Embryonen mit Down-Syndrom-Verdacht für das Gesundheitswesen einen erheblichen Spareffekt habe. In der Beschlußvorlage heißt es, daß 10 Kinder mit Down-Syndrom die Gesellschaft bisher 2 Millionen Kronen pro Jahr kosten, und da diese Menschen im Durchschnitt 55 Jahre alt werden, wird die Ersparnis für die Allgemeinheit weit über 100 Millionen Kronen betragen. (Vgl. Kristeligt Dagblad, 28.3.03.)
Eine Gruppe katholischer Ärzte aus ganz Lateinamerika startet eine Kampagne zum besseren Bewußtsein der lebensfeindlichen Natur von künstlicher Befruchtung (IVF) und der „Pille danach“. Die Abtreibung ist noch in jedem lateinamerikanischen Land gesetzlich vollständig verboten oder streng eingeschränkt, außer in Kuba und dem US-kontrollierten Puerto Rico. (Vgl. SPUC, 31.3.03.)
Das amerikanische Außenministerium hat Nordkorea wegen der Druchführung von Zwangsabtreibungen an weiblichen Häftlingen beschuldigt. Der veröffentlichte Menschenrechtsbericht bemerkt: „Es gab Berichte, daß nordkoreanische Beamte Lebendgeburten im Gefängnis verboten und daß regelmäßig eine Zwangsabtreibungspolitik durchgeführt wurde. In den Fällen, in welchen Lebendgeburten vorkamen, wurden die Babys, wie verlautet, sofort getötet.“ (Vgl. VOA News, 1.4.03.)
Gegnerinnen der freien Abtreibung in den USA machen vor dem Obersten Gericht geltend, daß Schwangere in Abtreibungskliniken nicht angemessen informiert und manchmal unter Druck gesetzt werden, den Eingriff vornehmen zu lassen. Zu den Aktivistinnen, gehört auch Norma McCorvey. Sie ist die Frau, deren Begehren auf Abtreibung unter dem Decknamen „Roe“ 1973 durch den Entscheid des Obersten Gerichts zur Freigabe der Abtreibungen in den USA führte. Nun dreißig Jahre später gehört McCorvey zu den Frauen, die gegen die Folgen der mit ihrem Fall erstrittenen Regelung kämpfen. (Vgl. livenet.ch, 2.4.03.)
Der abtreibungsbefürwortende United Nations Population Found (UNFPA) hat im Irak „mobile Geburtsvorsorge-Einheiten“ (beinhalten Abtreibungstötungen) eingesetzt. Der UNFPA, der die Vorgeschichte hat, an Flüchtlinge auf der ganzen Welt, einschließlich Afghanistan, manuelle Abtreibungsausrüstungen und abtreibende Medikamente verteilt zu haben, kündigte an, an Orten im Irak und in Nachbarländern „reproduktive Gesundheits-Grundausstattungen“ anzubieten, um den Bedürfnissen der irakischen Flüchtlingen gerecht zu werden. (Vgl. SPUC, 27.3.03.)
Das neuseeländische Parlament hat mit der Beratung über einen Gesetzesentwurf zur Freigabe der „freiwilligen Euthanasie“ begonnen. Katholiken kündigten Widerstand an. (Vgl. KNA, 25.3.03.)
Laut einer Meldung im „Standard“ hat der Vorstand der Uni-Frauenklinik Wien bestätigt, daß er „mindestens 15“ Abtreibungstötungen nach der 24. Schwangerschaftswoche in den Jahren 1998 bis 2001 durchgeführt habe. Die Todeskämpfe einiger der betroffenen Kinder waren haarsträubend: Nach Verabreichung von Prostaglandinen (sie regen den Uterus zu Wehen an) sind sie auf die Welt gekommen und hatten über eine Stunde gelebt, bis sie schließlich erstickt sind! (Vgl. Zenit, 18.3.03.)
Die Grüne Partei in England und Wales hat ein Statement herausgegeben, welches erwähnt, daß Frauen nach der Abtreibung sowohl psychologische als auch medizinische Komplikationen erleiden können. Man spricht von Depression, Benommenheit, Ausweglosigkeit und Schuld. Das Statement ruft die Regierung auf „zu handeln, da die Abtreibungsrate weiter steigt“. (Vgl. SPUC, 31.3.03.)
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Abtsteinach. Anläßlich der Fühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hat die Aktion Leben e. V., mitgliederstärkste Lebensrechtsbewegung in Deutschland, einige Forderungen an die deutschen Bischöfe.
Im Pressedienst ihrer Organisation fordert die AKTION LEBEN die Bischofskonferenz und im besonderen Bischof Dr. Gebhard Fürst auf, nicht länger „Feigenblatt“ für den von Bundeskanzler Schröder eingesetzten Nationalen-Ethik-Rat (NER) zu sein. Gerade die kürzlich vom NER abgegebene Empfehlung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) zeige im von Bischof Fürst mitgetragenen und unterschriebenen Minderheiten-Votum mehrere Passagen, die gegen die katholischen Lehre verstoßen oder äußerst problematisch seien.
„Die Signalwirkung einer solchen Einbindung ist verheerend und trägt zur Verdunkelung der Lehre bei“, sagte Walter Ramm, Vorsitzender Aktion Leben. Der Lebensrechtler empfiehlt den Bischöfen, wieder einmal die vatikanische Instruktion „Donum vitae“ aus dem Jahre 1987 zu lesen und zu beherzigen und die Fesseln der „Königsteiner Erklärung“ abzustreifen. Dann könnten die Hirten den Gläubigen wieder Orientierung in Fragen wie „Verhütung“, In-vitro-Fertilisation (IVF) u. a. geben, Orientierung, an der es schmerzlich mangelt oder die einfach totgeschwiegen wird.
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Wer unsere aktuellen Pressemitteilungen direkt per E-Mail erhalten möchte, gebe uns bitte seine E-Mail-Adresse bekannt. Alle Pressemitteilungen können unter
http://www.aktion-leben.de/presse.htm abgerufen werden.
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(von Rudolf Willeke - 2. Folge)
Die „Kongregation für das katholische Bildungswesen“ gab im Februar 2002 die „Orientierungshilfen für den Gebrauch der Psychologie bei der Aufnahme und Ausbildung der Priesteramtskandidaten“ heraus. In seiner Ansprache vor den Prälaten forderte Papst Johannes Paul II., daß die Hilfe der Psychologie in ausgewogenem Maße in den Werdegang eines Priesters einbezogen werde, indem man die Psychologie in das globale Ausbildungsprogramm der Kandidaten integriere. Der Papst warnt also nicht vor der Psychologisierung von Theologie und Seelsorge.
Mit diesen Orientierungshilfen aus dem Jahr 2002 öffneten 30 Kardinäle und Bischöfe der Psychologie und den psychologischen Techniken die Türen der Seminare und damit der Kirche. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine vom 22.07.02 räumte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Lehmann ein, daß selbst einzelne große und personalintensive Diözesen mit bestimmten Problemen nicht mehr alleine fertig werden könnten und daß deshalb das Bedürfnis nach Transparenz, Koordination und gemeinsamen Leitlinien der Prävention, der Therapie und des Vorgehens wachse. Auch eine stärkere Einbeziehung externer Fachleute und Ansprechpartner werde empfohlen. In deutschen Diözesen werden Kommissionen gegründet, die Theologen, Geistliche und externe Fachleute (der Psychologie) einbeziehen und die den Diözesanbischof bei der Prävention, der Therapie und beim disziplinarischen Vorgehen beraten.
Im Februar dieses Jahres gaben Kardinal P. Poupard, Päpstlicher Rat für die Kultur, und Erzbischof M. L. Fitzgerald, Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog, ein Grundsatzdokument mit dem Titel „Jesus Christus – Bringer des lebendigen Wassers – Eine christliche Reflexion über ‚New Age’“ heraus.
In diesem Grundsatzdokument (von 2003) wird die christliche Religion von der Pseudoreligion des New Age und der Esoterik klar abgegrenzt. Die neue Heilslehre des New Age vermenge in synkretistischer (religionsvermischender) Weise jüdische, christliche und kosmologische Elemente miteinander und verbinde traditionelle religiöse Symbole mit esoterischen Riten und Zeichen, mit orientalischen Elementen und mit psychologischen Techniken. Diese psychologischen Techniken, die in die Aus- und Fortbildung sowie Therapie der Priester Eingang gefunden haben, werden durch dieses Grundsatzdokument in die Nähe der neuen Heilslehre des New Age gerückt.
Die heute am weitesten verbreiteten psychologischen Techniken sind unbestritten Gruppendynamik, Gruppentherapie und Gruppenpsychotherapie, die sich letztlich alle auf Sigmund Freud und dessen Lehre der Tiefenpsychologie (Psychoanalyse und Psychotherapie) und auf Jacov Levi Moreno und dessen Lehre über Soziometrie, Soziogramm und Psychodrama stützen.
Moreno arbeitete seit 1930 in der „Kommission für Gruppenbeziehungen innerhalb des Jüdischen Weltkongresses“ und im amerikanischen nationalen Trainingslabor NTL. 1949 feierte er seine psychologischen Techniken als die „größte Revolution des 20. Jahrhunderts“ und seit der Französischen Revolution von 1789. Jede große gesellschaftliche Revolution (Makro-Revolution) bedürfe zu ihrem Gelingen der millionenfachen psychischen Revolutionen im kleinen (Mikro-Revolutionen). Für Moreno ist Gruppendynamik/Soziometrie eine „Sozialrevolution kleineren Ausmaßes“.
Moreno hat seiner Erfindung einen quasi-theologischen Sinn verliehen: „Ich habe die Menschen gelehrt, Gott zu spielen“, und „ich habe versucht, die Saat der schöpferischen Revolution zu säen“, und „es gibt nur einen Weg, das Gottessyndrom auszumerzen, das Rollenspiel in der Gruppe“. Die Psychotechnik der Gruppendynamik ist nach Morenos Aussage eine religionsfeindliche Strategie gegen das „Gottessyndrom“, zur „Heilung“ der Menschheit von Religion und Christentum sowie zur Einübung in die neue „Weltreligion ohne Gott“ (New Age), in eine „therapeutische Weltanschauung“ und eine „therapeutische Gesellschaft“ zwischen Sozialismus und Kapitalismus. In dieser therapeutischen Weltgesellschaft analysiert, therapiert, kontrolliert jeder jeden.
Gruppendynamik ist praktischer, praktizierter Atheismus. Aus christlicher Sicht ist daher der Auffassung der vatikanischen Räte zuzustimmen, daß viele psychologische Techniken, Methoden und Verfahren unvereinbar mit dem christlichen Glauben sind und der christlichen Ethik widersprechen. Deshalb darf ihnen kein Platz in der kirchlichen Seelsorge eingeräumt werden. Die Psycho-Techniken stellen fürwahr eine „große Herausforderung für die Kirche“ dar.
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Es ist geplant, alle Folgen dieser Serie in der „Schriftenreihe der Aktion Leben e.V.“ herauszugeben, sobald alle Texte fertiggestellt sind. Bis dahin erfolgt gelegentliche Veröffentlichung an dieser Stelle im Rundbrief. Bei Interesse können Sie die Schrift bei uns vorbestellen.
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... ist in unserer Gesellschaft längst zu einem Schlagwort ersten Ranges geworden. Unabhängig sein, Einfluß haben, Karriere machen. All das scheint der Begriff „Selbstverwirklichung“ in einem einzigen Wort zusammenfassend zum Ausdruck zu bringen. Unaufhörlich wird der Begriff „Selbstverwirklichung“ dem Volk nahe gebracht. Daß er jedoch als anmutige und verführerische Verpackung für einen falschen Inhalt dient, merken nur wenige. Die Folge davon ist, daß täglich zahllose ungeborene Kinder, die der Selbstverwirklichung im Wege zu stehen scheinen, derselben zum Opfer fallen. Es drängt sich die Frage auf, was der Begriff „Selbstverwirklichung“ im eigentlichen und wahren Sinn zum Ausdruck bringen möchte: Ein Bauplan, z.B. für ein Haus, ist dann verwirklicht, wenn das Haus gemäß dem Plan erbaut wurde. Ähnlich ist es auch beim Menschen. Als Christen glauben wir, daß jeder Mensch eine göttliche Berufung hat. Diese zu verwirklichen heißt, sich selbst zu verwirklichen. Menschen, die im Namen der Freiheit gegen den Willen Gottes handeln, jagen einer falschen Selbstverwirklichung nach. Wenn man eine Sonnenblume im Namen der Freiheit an einen schattigen Ort pflanzt, kann sich die Pflanze nicht verwirklichen. Genauso wenig kann sich der Mensch verwirklichen, der gegen seinen, von Gott gegebenen Plan verstößt. Gut für den Menschen ist nämlich, was seiner Natur entspricht. Nur der Mensch wird das wahre Glück finden, der sich im echten und wahren Sinn selbst verwirklicht. Lassen wir uns also nicht von einer Lügenpropaganda verführen, die uns Freiheit verspricht, aber zur Unfreiheit führt.
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„Es war für mich eine schöne Überraschung, als ich nach der Wende im Jahre 1990 aus der alten Heimat - der Tschechoslowakei - von unserem gut bekannten Kinderchirurgen Prof. Dr. Václav Tosovský einen Brief bekommen habe mit der Bitte, einige von Ihrer Bewegung empfohlene Schriften für den Kampf gegen die Abtreibung zu besorgen.
Damals konnten die Bücher aus der Tschechoslowakei noch nicht bestellt werden. Selbstverständlich habe ich es sofort getan, aber für mich war ein Grund zur Freude die Tatsache, daß Ihre Tätigkeit hinter dem Stacheldraht bekannt war.“ M.A.
„Die letzte ‘Aufklärungsaktion’ in der Schule meiner Tochter Anna (14 Jahre), bei der ich von Euch mit Material versorgt wurde, verlief in unserem Sinne erfolgreich: Anna hat vor Beginn der Veranstaltung die Klasse mit der Broschüre ‘Was ihr über Sex und Kondome wissen solltet’ versorgt.
Dermaßen aufgeklärt boten die Mädchen den ‘Aufklärern“ dermaßen Paroli, daß sie keinen Fuß mehr auf den Boden brachten. Seitdem allerdings wird die Klasse von allen Seiten gemobbt und muß viel aushalten.
Bitte unterstützt uns weiterhin im Gebet.“ G.H.
„Wieder einmal mit ‘Aufklärungsunterricht’ befaßt, benötige ich Info-Material zum Thema Pro Familia. Diese Organisation darf demnächst bei meinem Sohn Ulrich (13 Jahre) die Sex-Aufklärung betreiben. Der Schulleiter wurde bereits mit entsprechendem Material eingedeckt und bei ihm eine Befreiung beantragt. Er reagierte wie erwartet ablehnend.
Bei einem nachgeschobenen Schreiben, in dem ich darauf hinwies, daß Ulrich von uns die Anweisung hätte, der Veranstaltung fernzubleiben, wenn er nicht von ihm beurlaubt würde, kam keine Reaktion. Ich werte dies als Zustimmung. Vielleicht ist er meinem Rat gefolgt und hat die vielsagenden Websites der Pro Familia studiert.“ G.H.
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In allen Ländern, in denen Präimplantationsdiagnositk (PID) erlaubt ist - derzeit in über 10 Ländern der EU -, kann man beobachten, daß die eng begrenzte Zulassung von PID in Ausnahmefällen sehr schnell zur allgemeinen Regel ausgeweitet wird.
Gerade auch die Pränataldiagnostik (PND) zeigt das sehr deutlich.
Am 23. Januar 2003 hat die Mehrheit des sog. Nationalen Ethik-Rates (NER) dem Bundeskanzler und dem Parlament empfohlen, die PID in „eng begrenzten Fällen“ zuzulassen. Sind diese Experten so naiv, zu glauben, das funktioniere, oder wissen sie genau, was die Folge sein wird?
Die Erfahrung zeigt, daß die Ausnahme, wenn sie zur Regel wird, nach und nach jeden Maßstab zum Verschwinden bringt und zur Orientierungslosigkeit führt.
Man glaubt offenbar wirklich, daß es für möglicherweise behinderte Menschen besser sei, früher „verworfen“ als später zerstückelt oder gar zum Leben „verdammt“ zu werden.
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„Ein britischer Fabrikarbeiter und seine Frau waren begeistert, als sie Jahre nach Ihrer Heirat erfuhren, daß sie bald ihr erstes Kind bekommen würden. Nach dem Bericht des Autors Jill Briscoe, der diese wahre Geschichte erzählte, war der Ehemann eifrig bemüht, diese gute Nachricht seinen Arbeitskollegen zu erzählen. Er sagte ihnen, Gott hätte seine Gebete beantwortet. Aber sie machten sich lustig darüber, daß er zu Gott betete, um ein Kind zu bekommen.
Als das Baby geboren war, wurde ein Down-Syndrom bei ihm festgestellt. Als der Vater sich auf den Weg zur Arbeit machte, dachte er darüber nach, wie er es wohl den Kollegen sagen sollte, daß das Kind diese Krankheit habe. Er betete: ‘Gott, bitte gib mir Weisheit!’ Aber genau wie er befürchtet hatte, sagte jemand spöttisch zu ihm: ‘So, Gott hat dir nun das Kind gegeben!’ Der neugebackene Vater stand eine lange Zeit da und betete still, Gott möge ihm helfen. Dann plötzlich antwortete er: ‘Ich bin froh, daß Gott dieses Kind mir gegeben hat und nicht dir!’“ H.F.
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Die Mitarbeiter der AKTION Leben und unserer befreundeten Lebensrechtsorganisation PRO VITA aus Belgien trafen sich in der Schnee-Eifel zu einem Arbeitswochenende. |
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Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.
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Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
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