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Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V. |
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AKTION LEBEN |
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D 58888 |
Rundbrief Nr. 5/ 2002 |
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Aus dem Inhalt:
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Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN,
Bioethik, ein Begriff, den es vor 25 Jahren überhaupt noch nicht gegeben hat, steht heute für eine gesellschaftliche Entwicklung und einen Umbruch von ungeahntem Ausmaß.
Dabei ist Bioethik in vielen Fällen nur ein anderes Wort für eine “Moral ohne Gott”, ohne Bindung an Normen.
In der Bioethik werden „Normen“ selbst vorgegeben und an den Bedürfnissen ausgerichtet. Deshalb spricht man auch von „utilitaristischer Ethik“ (Ethik nach Nützlichkeit) und versucht, dafür gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen.
Um ein Beispiel zu nennen: Vorbereitet durch die sog. Bioethik hat sich das Selbstverständnis des Ärztestandes fast vollkommen geändert. Ärzte helfen heutzutage nicht nur Leben zu retten (Hippokratisches Verständnis), sondern viele von ihnen haben auch gelernt zu töten (siehe Abtreibungstötungen). Unter wohlklingenden Namen, wie “Embryonen-Forschung”, “Prävention” (Vorbeugung), “Hirntod-Organtransplantation”, “In-vitro-Fertilisation” (künstliche Befruchtung etc.), “Kontrazeption” (Schwangerschaftsverhütung) oder sog. “Sterbehilfe” u.a., wird oft direkt oder indirekt getötet oder der Tod von Menschen in Kauf genommen.
Liebe Freunde, seien wir wachsam und informieren wir uns. Es kann im wahrsten Sinne des Wortes lebens-not-wendig sein.
Dazu will die Aktion Leben Hilfe anbieten und dazu brauchen wir Ihre Unterstützung durch Gebet, Mitarbeit (z.B. auch durch verabreden und organisieren von Vorträgen oder Info-Ständen) und natürlich brauchen wir auch Ihre Mithilfe durch eine Spende.
Mit herzlichem Gruß
Walter Ramm
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P. S.: Wir wissen, welches Opfer es bedeutet, gerade in schwierigen Zeiten auch noch zu spenden. Deshalb ist auch die kleinste Spende ein großherziges Zeichen, für das wir im fürbittenden Gebet Gott danken.
Allen unseren Mitgliedern und Freunden ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für Ihre Treue. Ein friedvolles Weihnachtsfest und Gottes Segen für das neue Jahr!
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Nun ist das Stammzellengesetz noch kein halbes Jahr alt (1.7.02) und von vielen Seiten, das war eigentlich abzusehen, kommt bereits die Forderung, das Gesetz zu reformieren. Die Begründung ist umwerfend: Wegen der Stichtagsregelung (Es dürfen nur embryonale Stammzellen eingeführt werden, die vor dem 1.1.02 gewonnen wurden.) müßten deutsche Wissenschaftler mit “veraltetem” Material forschen, das “keiner mehr will”. Diese Forderungen aus der Forschung machen sich Vertreter von Ethik-Kommissionen auch schon zu eigen. Der Vorsitzende der Zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung befürwortet die Forschung mit embryonalen Stammzellen und fordert, seine Kommission dürfe keine “ethische Fundamentalopposition” einnehmen. (Vgl. KNA, 11.11.02.)
Kleiner Finger - ganze Hand?
Das Transplantationsgesetz vom Dez. 98 wird auch bereits in Frage gestellt. Um an mehr Organe zu kommen, wird diskutiert und die Forderung erhoben, künftig Organe von weiterlebenden Organspendern (bei paarigen Organen) mit finanziellen Anreizen zu fördern und den möglichen Spenderkreis (bisher auf Angehörige beschränkt) zu erweitern. Damit will man angeblich Organkauf und -handel aus ärmeren Ländern verhindern. So wird auch diskutiert, als Anreiz für Spenderausweise oder Angehörigenzustimmung die Beerdigungskosten zu übernehmen, Steuerfreibeträge für Spenderausweise oder Spenderbonus bei der Krankenversicherung zu gewähren.
Anm.: Der wohlklingende Begriff „Spende“ tarnt ein fragwürdiges Geschäft.
Kleiner Finger - ganze Hand?
Passagen aus dem Vortrag „Bioethik im Dilemma mit den Menschenrechten“ bzw. aus dem Heft 14 der Schriftenreihe der Aktion Leben e.V. (Bitte beachten Sie die Bestellkarte).
Ein Fremdwörterlexikon verzeichnet unter dem Begriff Ethik „Lehre vom sittlichen Wollen und Handeln“ und „ethisch“ „auf Verantwortung beruhend, sittlich“. Ein Blick ins große Herderlexikon ist geradezu verwirrend, was die Vielfalt von Ethik-Begriffen angeht. In einem Buch über Ethik fiel mir auf, daß es dafür überaus viele Bezeichnungen gibt, die ich nur zum Teil zusammengetragen habe. Einige Bezeichnungen möchte ich hier vortragen:
Fundamentalethik, konsequentialistische Ethik, deontologische Ethik, prinziporientierte Ethik, Gesinnungsethik, praktische Ethik, Situationsethik, ärztliche Ethik, autoritative Ethik, relative Ethik, Wertethik, absolute Ethik, Verantwortungsethik, utilitäre Ethik (eine Ethik nach Nützlichkeit), Erfolgsethik, deskriptive Ethik, philosophische Ethik, Normative Ethik, Metaethik usw.
Dann gibt es noch ethisches Handeln. Ich weiß nicht, wer da noch weiß, was das sein soll. Ethische Hinweise, ethische Normen, ethische Überlegungen, ethisches Konfliktpotential und, was recht bekannt ist, die „ethische Indikation“ des § 218 StGB. Aber was daran ethisch ist, daß man ein noch nicht geborenes Kind töten darf, wenn sein Vater ein Verbrecher ist, der die Mutter vergewaltigt hat, begreife ich nicht. Aber genau das, so scheint es, will man bewirken, daß niemand mehr weiß, was Ethik überhaupt sein soll.
Die „Bioethik“, etwa 20 Jahre alt, ist - wie wir sehen werden - eine einflußreiche ideologische Strömung. Sie arbeitet an philosophischen Begründungen für die anstehenden humantechnologischen Eingriffe und will eine universale Ethik sein. Sie will die Fragen von lebenswert und lebensunwert wissenschaftlich beantworten.
„Die Verbesserung des Menschen wird mit ihren wissenschaftlichen, sozialen und politischen Folgen das Leben jedes einzelnen betreffen“, schreibt der Autor des Buches „Der bioethische Mensch“. 1
Oder mit den Worten des Urvaters der Gentechnologie, Erwin Chargaff, zu sprechen: „Die Bioethik ist ja erst aufgekommen, als die Ethik verletzt wurde. Bioethik ist ein Ausweg, all das zuzulassen, was ethisch nicht erlaubt ist. Man kann aber Ethik und Moral nicht suspendieren, weil es der Forschung guttäte. Die Naturwissenschaft ist Teil der Marktwirtschaft geworden.“ (FAZ, 2.6.2001)
Der Begriff „Bioethik“ wurde wesentlich von dem australischen Philosophen Peter Singer mitgeprägt. Was er darunter versteht, beschreibt er z. T. in seinem Buch „Muß dieses Kind am Leben bleiben?“2: „Philosophen und sogar Moraltheologen sind sich im allgemeinen darin einig, daß Ethik keiner Religion bedarf.“
Er bestätigt damit praktisch, daß Ethik heute als „Moral ohne Gott“ verstanden wird.
Für Peter Singer ist nicht das „Mensch“-Sein das entscheidende Kriterium, sondern das „Person“-Sein. Nach Singer ist eine „Person“ nur, wer bestimmte „charakteristische Merkmale wie Denkvermögen und Selbstbewußtsein“3 und Kommunikationsfähigkeit besitzt.
Er meint, vielleicht lasse sich einmal zeigen, daß Elefanten, Affen, Hunde, Schweine „sich ihrer Existenz bewußt sind und denken können. Dann müssen auch sie als Personen angesehen werden“.4
So gilt das Tötungsverbot auch nicht für „Menschen“, sondern nur für „Personen“. Peter Singer wörtlich: „Wenn der Fötus nicht denselben Anspruch auf Leben wie eine Person hat, dann hat ihn das Neugeborene offensichtlich auch nicht, und das Leben eines Neugeborenen hat also weniger Wert als das Leben eines Schweines, eines Hundes oder eines Schimpansen“, denn die sind sich nach Singer ihrer Existenz bewußt und haben Kommunikationsfähigkeit.5
Auch der Düsseldorfer Philosophieprofessor Dieter Birnbacher tat sich schon bei Symposien in diesem Sinne hervor. Er befürwortet Selektion durch Tötung bis zum Geburtstermin und die Freiheit von Eltern, „über die qualitative Beschaffenheit der eigenen Kinder zu entscheiden“. Die Geburtsgrenze sei wegen ihrer problemlosen Feststellbarkeit günstig, weil das Kind ohne Selbstbewußtsein und ohne Bewußtsein von Leben und Tod sei und „deshalb den ihm im Zuge der Selektion auferlegten Tod nicht fürchten kann“.6
Ein weiterer Deutscher, Prof. Norbert Hörster (Mainz), vertritt eine vergleichbare Position wie Peter Singer, daß nämlich „Person“ nur derjenige sei, der Ichbewußtsein und ein auf die Zukunft gerichtetes Interesse hat. Nur derjenige, der von sich weiß, daß es ihn gibt, der also „Ich“ sagen kann, und deshalb auch Interesse am Weiterleben hat, darf nicht getötet werden.7
Offenbar rechtfertigt eine „wissenschaftlich“ geführte Diskussion jeden Tabubruch.
Der Bonner Ethiker Prof. Honnefelder sagte im Dezember 1995 bei einer Tagung im Wissenschaftszentrum in Bonn sinngemäß: Die Ethiker müssen schauen, was an sittlichen Grundsätzen in der Gesellschaft akzeptiert wird und haben das dann zu formulieren.
Ethik, wie sie heute praktiziert wird, versteht sich also als eine Art Beruhigungsmittel für die Bevölkerung. So wie zwei und zwei vier ist, so muß Bio und Ethik auch etwas Gutes sein. Aber das ist ein großer Irrtum, eine große Lüge.
Der Autor des Buches „Der bioethische Mensch“, Jens Heisterkamp, vergleicht die Humantechnologien in ihren Auswirkungen mit der Atomkraft. Er meint aber, im Unterschied zur Debatte um die Atomenergie hätten die Protagonisten der Humantechnologie, also im menschlichen Bereich, die damit verbundenen ethischen Einwände und gesellschaftlichen Widerstände von Anfang an mitbedacht und ihr in intelligenter Voraussicht der zu erwartenden Grundsatzdebatten eine „Rechtfertigungsphilosophie“ mit auf den Weg gegeben: die Bioethik.8
Indem Ruf und Ansehen der traditionellen Ethik durch solche Benennungen gewissermaßen im „Handstreich“ auf diese neue „Service-Philosophie“ übertragen wurden, gelang in der Öffentlichkeit ein beachtlicher Verschleierungserfolg.
Die Strategie der Verschleierung verlief bisher wohl auch wunschgemäß, denn nur wenige haben sich kritisch mit den Positionen der Bioethiker auseinandergesetzt. Wer weiß schon, um was es wirklich bei den Stichworten Gentechnologie, Keimbahntherapie, Forschung und Therapie mit embryonalen Stammzellen, künstliche Befruchtung, Kloning, Tissue Engineering, Präimplantations-Diagnostik (PID), Fruchtwasserdiagnose und andere pränatale (vorgeburtliche) Diagnosen, Organtransplantation/Hirntod, Euthanasie/Sterbehilfe, Forschung an nicht einwilligungsfähigen Personen u.a. geht?
Anmerkung: Die im Text gekennzeichneten Fußnoten können im o.g. Schriftenreiheheft nachgelesen werden.
Wir verweisen auch auf unser Flugblatt zur Bioethik, das für Verteilaktionen in größeren Mengen bestellt werden kann.
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Papst Johannes Paul II. sagte, daß Kath. Universitäten, die die Lehre der Kirche auf bioethischem Gebiet nicht respektieren, nicht als katholisch definiert werden können. Kath. Universitäten, so der Papst, „haben die Pflicht, die Lehre des Lehramtes zu leben“. (Vgl. SPUC, 6.12.02.)
Der Vatikan bekräftigte erneut seine ablehnende Haltung gegenüber der Bekämpfung der Immunschwäche AIDS durch Kondome. Der zuständige Präsident der Kongregation für die Mitarbeiter im Gesundheitswesen postulierte Keuschheit als einzig wirklich wirksames Mittel gegen die Ausbreitung von AIDS. (Vgl. kath.net, 13.11.02.)
Provision
Ein Zweig der weltweit größten Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“ (Mutterorganisation von Pro Familia) beabsichtigt, Teenager zu bezahlen, wenn sie Freunde an die Abtreibungskliniken vermitteln. Nach einer Übereinkunft zwischen PP und dem örtlichen Schulwesen im Morrow County im US-Bundesstaat Ohio sollen die Jugendlichen 100 Dollar erhalten. Das Projekt soll aus staatlichen Zuwendungen finanziert werden. (Vgl.kath.net, 4.12.02.)
Abtreibung aus dem Strafrecht
Die Vorsitzende der SPÖ-Frauen und die Bundesfrauensekretärin forderten die Entfernung der Abtreibung aus dem österreich. Strafrecht. Ferner sollten an den Schulen Verhütungsmittel zu erhalten sein. (Vgl. Wiener Zeitung, 13.11.02.)
Ursache für Unfruchtbarkeit
60 Prozent der russischen Kinder werden angeblich durch Abtreibung getötet. Nur Rumänien habe eine höhere Abtreibungsquote. Mediziner sehen Abtreibung als Hauptursache für die um sich greifende Unfruchtbarkeit. Die Sowjetunion war 1921 das erste Land, das die Abtreibungstötung legalisierte. (Vgl. LSN, 24.10.02.)
Babyklappen?
„Experten“ haben nach einer Studie an der Uni Hannover ein sofortiges Verbot von Babyklappen und anonymen Geburten gefordert. Die Zahl der ausgesetzten oder getöteten Babys sei durch diese Angebote nicht zurückgegangen. Zugleich seien jedoch „mit Sicherheit mindestens 90 Kinder, vermutlich aber 100 bis 120, zusätzlich zu Findelkindern gemacht“ worden. Babyklappen und anonyme Geburten hätten „desaströse Folgen“ für die betroffenen Kinder und Mütter. (Vgl. KNA, 21.11.02.)
Genetische Daten für Biowaffen
Daten aus genetischen Analysen und aus klinischen Studien können möglicherweise dazu dienen, um Biowaffen zu entwickeln, die nur bestimmten Bevölkerungsschichten schaden. (Vgl. Ärzte-Zeitung, 11.11.02.)
Als erstes Unternehmen in Europa bietet eine Münchener Biotech-Firma jedem Interessierten die Erstellung seines „genetischen Fingerabdrucks“ an. „Warum sollten nur Straftäter ihr persönliches DNA-Profil erhalten?“, fragt das Unternehmen. Jeder kann sich bei dem auf Erbgutanalyse spezialisierten Unternehmen für 95,- Euro innerhalb einer Woche sein individuelles DNA-Erkennungsprofil erstellen lassen. (Vgl. Rheinpfalz Online, 19.11.02.)
Anmerkung: Über die Bedeutung und Reichweite solcher Tests siehe: Vortrag „Bioethik“ auf Kassette.
Neue Maschine
Ein australischer pro Euthanasie Aktivist hat eine neue Maschine zur Erleichterung des Selbstmords entworfen. Die Erfindung soll die Benutzer befähigen, Selbstmord durch das Einatmen von Karbonmonoxyd zu begehen. Sie wird jedoch aus gesetzlichen Gründen als Oxygenmaschine vermarktet. Der gleiche „Arzt“ brachte Anfang des Jahres die sog. „exit bag“ (Tasche, Packung) auf den Markt, um Selbstmord durch Ersticken zu „erleichtern“. (Vgl. SPUC, 3.12.02.)
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Wenn man bei einem Unkraut nur die Blätter vom Stengel rupft, kann man es nicht vertilgen. Es wächst nach und wird stärker als zuvor. Will man das Unkraut vernichten, so muß man die Wurzeln entfernen. Auch beim Problem der Abtreibungstötung müssen wir an die Wurzel gehen. Wir wollen uns von den Humanisten unterscheiden, die nur von einem oberflächlichen Mitleid und immer wieder nur von diesem Mitleid sprechen. Die Wurzeln der Abtreibungstötung aber liegen tiefer, sie liegen bei der Ehrfurchtslosigkeit vor dem Schöpfer. Liebe Lebensrechtler, wenn wir vor dem Schöpfer allen Lebens keine Ehrfurcht haben, wie sollen wir dann vor den Geschöpfen Ehrfurcht haben können? Anders gesagt: Glaubt Ihr wirklich, daß ein Mensch, der sein Geld mit der brutalen Tötung von Menschen verdient, Ehrfurcht vor dem Schöpfer haben kann? Wenn wir keine Ehrfurcht vor Gott haben, haben wir auch keine Ehrfurcht vor dem Geschöpf, daß nach Seinem Ebenbild geschaffen ist. Der Mensch nämlich in seiner Ebenbildlichkeit mit Gott unterscheidet sich vom Tier durch Verstand und freien Willen und nicht zuletzt durch seine unsterbliche Seele. Wir leben in einer Zeit, in der Tierschutzvereine größeren Zulauf haben als die Vereine, die sich dem Schutz des Ebenbildes Gottes, nämlich des Menschen widmen. Ja, wir adoptieren heute Delphine und tragen Frösche über die Straße. Doch sozusagen mit der gleichen Handbewegung werfen wir unsere Kinder in den Klinikmüll. Liebe Lebensrechtler: Ohne die Ehrfurcht vor unserem Schöpfer kann man kein wirklicher Lebensrechtler sein, wohl kann man einen billigen Humanismus vertreten und die Blätter des Unkrautes oberflächlich entfernen. Die Wurzeln jedoch liegen bei der Ehrfurchtslosigkeit vor dem, nach dessen Ebenbild wir erschaffen sind.
Wer einen Gedankenaustausch mit dem Verfasser dieser Zeilen wünscht, schreibe bitte an: Michael.Ramm@addcom.de
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Der neue Generalsekretär der SPD, Olaf Scholz, erklärte im Radio, die Regierung wolle mit dem Ausbau der Ganztagesbetreuung eine “kulturelle Revolution” erreichen. Die von ihm vorgestellte Strategie gipfelte in dem Satz: Die SPD wolle “die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern”!
Die Deutsche Tagespost schreibt am 5.11.02: “Das überrascht nicht. Dieser Schritt ist zwangsläufig. Die Lufthoheit über die Ehebetten hat sich die Regierung ja bereits in der letzten Legislatur gesichert. Nun geht es also an die Kinder. Raus aus der Verantwortung der Eltern, rein in die staatliche Erziehungsmanufaktur. ‘Von der Wiege bis zur Bahre ist der Staat das einzig Wahre’.” Es wird also Zeit, daß wir Abwehrraketen in Stellung bringen.
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“Immer bekommen wir Ihren Rundbrief, wir lesen ihn, besonders jetzt in der neuen Kurzform ganz durch, erhoffen wir doch gute Impulse für unsere Arbeit hier in Paraguay. Vor allen Dingen tut es uns gut zu wissen, daß wir nicht allein auf weiter Flur für das Leben kämpfen. Es ist wichtig, daß wir miteinander Kontakt haben. Hier in Lateinamerika spannen wir bereits ein Kontaktnetz von Mexico bis Argentinien, von Chile, Paraguay, Brasilien bis Columbien.”
Gerne möchten wir den Lebensrechtlern in Paraguay eine einmalige Spende zukommen lassen für das Drucken von Plakaten, Handzetteln und kleinen Broschüren.
Die Not und die Uninformiertheit ist in diesen Ländern sehr groß. Wir erbitten, gerade zu Weihnachten, eine Sonderspende, auch angesichts der Kampagnen von internationalen Organisationen, die das Jahrhundertverbrechen nicht nur fördern, sondern vielfach von diesen Ländern erzwingen. Bitte als Sonderspende “Paraguay” kennzeichnen.
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Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
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