Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V.

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AKTION LEBEN   

    

 

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Rundbrief  Nr. 4/ 2002       

Aus dem Inhalt

Richtschnur für die neue Bundesregierung
Keine Gratulation
EU-Parlament: Reproduktive und sexuelle Rechte
Irreparabel
Irland
Kurz und bündig aus aller Welt
Junge Aktion Leben
Aufklärung, Verhütung und Gesellschaft
Wichtiger Hinweis
Untergang der Kulturen
Aus Briefen an die Aktion Leben
Termine
Impressum
   

Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN,

täglich, ja stündlich laufen bei uns Meldungen zu unserer Thematik ein.

Ich sitze am Schreibtisch und suche nach sog. positiven Meldungen, um Ihnen in diesem Rundbrief nicht nur negative Berichte zu geben. Aber das fällt in der Tat nicht leicht.

Positiv ist zu vermelden, daß es uns doch immer wieder gelingt, ein Kind vor dem Abtreibungstod zu retten. Eine Frau, mit der wir lange gerungen haben, schreibt, daß sie überaus glücklich ist, das nicht getan zu haben, was sie vorhatte. Eine andere Frau, um nur zwei „Fälle" anzuführen, bedankt sich ganz herzlich für einen Scheck über „nur" 100 Euro. Sie schreibt: „... nicht nur wegen dem finanziellen, nein eher, daß es so unwahrscheinlich gut tut, daß da jemand ist, der an einen denkt und hilft. Das bringt sogar menschlich soviel, da wir uns ja persönlich auch gar nicht kennen, daran zu glauben, daß sich nicht jeder für eine Schwangere mit schon 3 Kindern schämt."

Liebe Mitstreiter, nicht nur solche „Erfolge" machen neuen Mut, sondern auch wenn jungen Leuten durch unsere Informationen die Augen geöffnet werden und ältere Menschen erkennen, daß auch sie Verantwortung tragen. Deshalb sagen wir Ihnen wieder ein ganz herzliches Vergelt‘s Gott, vor allem für Ihr fürbittendes Gebet, für alle Möglichkeiten, unsere Arbeit aktiv zu unterstützen und für Ihre finanzielle Hilfe, damit wir als AKTION LEBEN arbeiten und helfen können.

Mit herzlichem Gruß

Walter Ramm

P. S.: Vergelt‘s Gott für alle Anstrengung für die Verteidigung des menschlichen Lebens, der Würde des Lebens und der Gebote Gottes!

 

Richtschnur für die neue Bundesregierung

Dr. Klaus Arndt (SPD) sagte vor vielen Jahren:

„Welcher Unterschied besteht zwischen einem Staat, der die Geisteskranken und Krüppel vergast, weil sie ihm zur Last fallen, und jenem, der sich seiner Verpflichtung, auch dem schwächsten Glied seiner Gesellschaft, auch dem ärmsten Proletariersäugling, ein menschenwürdiges Dasein zu garantieren, dadurch entzieht , daß er den Mord an jenem unschuldigen Leben gesetzlich gestattet?"

In einem wirklichen Sozialstaat tötet man nicht die Schwächeren, man beschützt sie!

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Keine Gratulation

In diesem Jahr wurde die Organisation, die sich „Pro Familia" nennt, zur Zeit nach eigenen Angaben 5300 Mitglieder und 1000 Mitarbeiter hat und zu 75 % (Jahresetat 25,5 Mill. Euro) aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, 50 Jahre alt.

1952 wurde sie in Kassel gegründet. Gründungsmitglied war u. a. der NS-Bevölkerungswissenschaftler Prof. Hans Harmsen.

Diese Tatsache und daß „Pro Familia" in der Tradition von Margret Sanger, einer Rassistin, steht, deren Weltverband „International Planned Parenthood (IPPF)" „Pro Familia" heute noch angehört, wird geflissentlich verschwiegen. In der Öffentlichkeit gibt man sich linksliberal.

Unfaßbar, daß Frankfurt, eine deutsche Universität, einen Festakt zum 50jährigen Bestehen ausrichtete. Angesichts der vielen, vielen tausend ungeborenen Kinder, die diese Organisation gegen Bezahlung töten ließ oder in ihren eigenen sog. Familienplanungszentren selbst getötet hat, und angesichts der vielen, vielen tausend Kinder und Jugendlichen, die durch deren sog. Aufklärung sexuell verführt wurden, wäre ein nationaler Trauertag angebracht gewesen.

Gerade diese Organisation ist wie keine andere am sog. demographischen Desaster (der Überalterung unserer Bevölkerung) und all den Schwierigkeiten und Problemen im Sozial- und Gesundheitswesen, ja bis in fast alle Bereiche der Gesellschaft und Wirtschaft erheblich mitschuldig.

Statt dessen kann „Pro Familia" wohl stolz verkünden, daß sie - mit Zahlen belegt - der größte Totengräber der Nation ist. 

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EU-Parlament: Reproduktive und sexuelle Rechte

In einer knappen Abstimmung (280 Ja-, 240 Neinstimmen, 28 Enthaltungen) hat das Europäische Parlament umwälzende neue Bestimmungen auf den Weg gebracht bezüglich „reproduktiver und sexueller Rechte", einschließlich der Empfehlung, daß „Abtreibung legal, ungefährlich und für alle zugänglich gemacht werden sollte". Dieses Verlangen, alle verbleibenden rechtlichen Barrieren gegen die Abtreibung zu beseitigen, gilt sowohl den derzeitigen Mitgliedern einschließlich Irlands, Spaniens und Portugals als auch für die Länder auf der Warteliste wie Polen und Malta.

Ausgangspunkt war ein umstrittenes Papier von Anne van Lancker, Sozialistin und Mitglied der Europäischen Kommission für Frauenrechte und Gleichstellung. Darin wird behauptet, daß die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen einschließlich Abtreibung fundamentales Menschenrecht seien, das besonderen Schutzes bedürfe, und daß Frauen, die illegal abgetrieben hätten, auf keinen Fall belangt werden sollten.

Weiter wird gefordert, daß Minderjährige „so früh wie möglich" Sexualkundeunterricht und den Zugang zu umfassenden Leistungen einschließlich „Notfall-Verhütung" (emergency contraception) erhalten sollten. Keine Erwähnung finden in dem Papier die Eltern und deren Zustimmung.

Mittel zur „Notfall-Verhütung" einschließlich des „freien Verkaufs zu erschwinglichen Preisen" sollten weiteste Verbreitung finden mit der Begründung, das verringere die europäische Abtreibungsrate. Europäische Lebens- und Familienrechtler wie die Gesellschaft zum Schutz der Ungeborenen (Society for the Protection of the Unborn Children – SPUC) widersprechen dieser Logik und weisen darauf hin, daß diese Pillen bereits gezeugte menschliche Embryonen vernichten und dadurch selbst Abtreibungen verursachen.

Das Papier beruft sich weitgehend auf Abkommen und Verträge der Vereinten Nationen, nimmt häufig Bezug auf die 4. Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 und die Internationale Konferenz für Bevölkerung und Entwicklung 1994 in Kairo. Es scheinen sich auch die Befürchtungen der Verteidiger der Familie zu bestätigen, die immer wieder darauf hingewiesen haben, daß die vagen Formulierungen in UN-Dokumenten nach und nach in gezielte Abtreibungsgesetzgebung einfließen würden. So heißt es in dem Papier, daß das internationale rechtliche Rahmenwerk für ein europaweites Abtreibungsrecht auf der Empfehlung 21 des UN-Abkommens zur Abschaffung aller Formen der Diskriminierung von Frauen (CEDAW) beruht, die zwar Abtreibung nicht namentlich erwähnt, dafür aber den „Zugang zur Familienplanung" und die „Regulierung der Fruchtbarkeit" fordert.

Als die Struktur der EU ausgehandelt wurde, kam man überein, daß gesellschaftliche Belange wie Abtreibung den einzelnen Ländern überlassen bleiben, das räumt auch das Van-Lancker-Papier ein. Aber wie sich jetzt zeigt, übt die Zustimmung des EU-Parlaments wachsenden Druck auf die europäischen Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten aus, sich den Forderungen gegenüber aufgeschlossen zu zeigen, die unter Führung der nordischen Staaten von den meisten EU-Staaten gestützt werden. So sind Länder wie Irland bereits mundtot gemacht worden, wenn die EU bei den Vereinten Nationen die Abtreibung vorantreibt.

Quelle: Friday-Fax vom 6. Juli 2002, herausgegeben vom „Christian Familiy and Human Rights Institute (C-FAM). Friday-Fax erscheint wöchentlich per E-Mail in englischer Sprache und informiert über Lebensrechtsfragen im Zusammenhang mit der UNO. Die Aktion Leben e.V. bietet 4 mal jährlich eine von D. Laudenbach zusammengefaßte Übersetzung der Meldungen vom vorangehenden Quartal zum kostenlosen Bezug per E-Mail an. Bitte bei Interesse ein E-Mail senden an fridayfax@aktion-leben.de

 

Zum Vergrößern bitte auf das Bild Klicken

Öffentlichkeitsarbeit ist immer noch der wichtigste Weg,

sich für die Lebensrechte einzusetzen.

 

Hier ein Infostand in München

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Irreparabel

Die Überalterung der EU-Bevölkerung kann durch verstärkte Einwanderung nicht ausgeglichen werden. Selbst bei doppelt so hohen Einwanderungsraten und doppelt so hohen Geburtenraten wie zur Zeit könnten keine nachhaltigen Verbesserungen für die Arbeitsmärkte und Altersversicherungssysteme bis 2050 erreicht werden, heißt es in einem Bericht der EU-Kommission zur sozialen Lage.

Die zuständige EU-Kommission rief die 15 EU-Mitgliedstaaten auf, „radikale Reformen" bei Arbeitsmarkt und Altersversorgungssystemen vorzunehmen. Nötig seien unter anderem eine stärkere Einbeziehung von Frauen und älteren Menschen in den Arbeitsmarkt. Bis September müssen die Mitgliedsländer über ihre Fortschritte in diesem Bereich berichten.

Jahrelang wurde die These von der Überbevölkerung in die Köpfe der Menschen hineingehämmert. Offenbar kommt niemand auf die Idee, den massenhaften Abtreibungsmord zu stoppen. Frauen noch mehr in den Arbeitsmarkt einzubeziehen fördert doch nur diese katastrophale Entwicklung.

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Irland

Die katholischen Bischöfe Irlands verurteilen die Euthanasie/Sterbehilfe scharf. Lebensbeendende Maßnahmen seien weder moralisch annehmbar noch notwendig. Euthanasie könne niemals eine Antwort auf chronische oder schwere Leiden sein. Ärzte und Pflegepersonal werden ermahnt, ihrem Gewissen zu folgen und nicht blind Anweisungen entgegenzunehmen. (Vgl. KNA, 8.10.02.)

Weitere interessante Nachrichten und Informationen zu den Themen Euthanasie, Organspende, Bioethik erhalten Sie, wenn Sie unseren kostenlosen EEG-Rundbrief abonnieren!

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Kurz und bündig aus aller Welt

Irland

Abtreibungstourismus

Insgesamt 1.689 Irinnen, davon 257 unter 20 Jahren, hätten in den ersten vier Monaten dieses Jahres eine Abtreibungstötung in England vornehmen lassen, wurde von einer sog. „Familienplanungsorganisation" mitgeteilt. In Irland ist die Abtreibungstötung noch weitgehend verboten. Durch diesen „Tourismus" wird es aber auch in Irland immer mehr „Betroffene" geben und die EU wird dazu beitragen, damit auch dieses Land an den europäischen Abtreibungsstandard angepaßt wird. (Vgl. KNA, 23.8.02.)

 

England

Proteste lohnten sich

Verschiedene britische Lebensrechtsorganisationen haben gegen die kostenlose Abgabe der sog. „Pille danach" durch zwei Supermarktketten protestiert. Diese abtreibenden Tabletten würden auch an Mädchen unter 16 Jahren abgegeben. Eine Supermarktkette hat aufgrund von Protesten die Abgabe der „Pille", die vom britischen Gesundheitsministerium gefördert wird, bereits eingestellt. (Vgl. KNA, 23.8.02.)

 

Stammzellenbank

Die erste nationale Stammzellenbank Großbritanniens soll bereits im September eingerichtet werden. Der Medizinische Forschungsrat (MRC) werde die Bank betreiben und die dafür benötigten embryonalen Stammzellen beschaffen, wenn der Plan vom zuständigen Ministerium genehmigt ist, womit gerechnet wird. (Vgl. Kathpress, 30.8.02.)

 

Australien

Klonverbot

Das australische Repräsentantenhaus hat einstimmig ein gesetzliches Verbot jeder Form des Klonens beschlossen. Eine Entscheidung über die Nutzung embryonaler Stammzellen wurde vertagt. (Vgl. KAP, 30.8.02.)

 

USA

Mehr Einsatz

für den Schutz des Lebens haben die katholischen Bischöfe der USA gefordert. Die Mißachtung vor dem Recht auf Leben sei nicht auf einige Gegenden der Erde beschränkt, betonten die Bischöfe. Angefangen von den USA bis hin nach China gebe es genügend Beweise für die Mißachtung des Rechts auf Leben. Die Abtreibungstötung werde unter dem Schlagwort der Freiheit propagiert. (Vgl. KNA, 2.10.02.)

 

Abtreibungstötung rückläufig?

Die Zahl der Abtreibungstötungen sei laut Statistik zwischen 1994 und 2000 um elf Prozent zurückgegangen, berichtete das „Alan-Gutmacher-Institut" in Washington. (Vgl. KNA, 11.10.02.)

 

Lateinamerika

Druck auf Regierungen

Der lateinamerikanische Bischofsrat hat der EU und den Vereinten Nationen vorgeworfen, zugunsten familienfeindlicher Gesetze Druck auf die südamerikanischen Regierungen auszuüben. Konkret geht es darum, Gesetze zugunsten von Homosexuellen, Abtreibung und Scheidung zu erlassen. Abtreibung ist in allen lateinamerikanischen Ländern außer Kuba illegal. (Vgl. KNA, 5.9.02.)

 

Vatikan

Warnung an Abgeordnete

Angesichts einer absehbaren neuen Abtreibungsdebatte hat der Vatikan Italiens katholische Parlamentarier an ihre Gewissenspflicht erinnert. Abtreibung und Euthanasie/Sterbehilfe seien Verbrechen, die „für rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann". Ziel katholischer Politiker müsse die Abwendung oder vollständige Aufhebung von Abtreibungsgesetzen sein. (Vgl. KNA, 6.9.02.)

 

In-vitro-Fertilisation

Mehr Hirnschäden

Die weltweit jährlich 56.000 künstlich gezeugten Kinder (IVF) haben ein vierfach erhöhtes Risiko, Hirnschäden zu erleiden. (Vgl. Lancet, 2002.)

 

Spanien

15-Jährige „darf" Mutter werden

Eine 15-jährige schwangere Spanierin hat vor Gericht durchgesetzt, ihr Baby gegen den Willen ihrer Eltern zur Welt bringen zu dürfen. Die Eltern wollten die Tochter zur Abtreibung drängen. (Vgl. dpa, 8.10.02.)

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Junge Aktion Leben

Texte ... nicht nur für Jugendliche

Tarnbegriffe und Verschleierungen

gab es in der Geschichte schon oft. Man denke nur an die erfinderischen Wortschöpfungen, deren man sich im III. Reich bediente. Hinter harmlos klingenden Begriffen wie z.B. Familienlager oder Rassenhygiene verbargen sich ungeheure Verbrechen gegen die Menschenwürde. Der Slogan „Arbeit macht frei" verschleierte die Schicksale der Menschen, die, wenn sie diesen Slogan das erste Mal gelesen hatten, die Freiheit erst im Tode erblickten.

Liebe Lebensrechtler, es wäre naiv zu glauben, es gäbe heute diese raffinierten Methoden der Tarnung und Verschleierung nicht mehr. Wohl ist man zu raffiniert, um zu sagen „Abtreibung macht frei", könnte doch diese Formulierung Assoziationen zu dem bereits genannten Slogan hervorrufen. Aber sagt der Slogan, der die Tötung durch RU 486 die „schonende Methode" nennt, nicht im Grunde das gleiche aus? Ist es nicht interessant, daß ein Verein, der bereits Tausende unschuldiger Kinder auf dem Gewissen hat, sich „Pro Familia" (für die Familie) nennen darf? Ist der Slogan „Mein Bauch gehört mir!" nicht eine perfekte, wenn auch dumme Verschleierung, unter der das Recht, einen unschuldigen Menschen zu töten, proklamiert wird?

Manchmal frage ich mich, wie lange es noch dauern wird, bis die Gesellschaft unter dem Tarnbegriff „Euthanasie/Sterbehilfe" zustimmen wird, daß Menschen mit der Giftspritze sanft in den Tod begleitet werden?

Liebe Lebensrechtler, ich glaube, daß sich viele Zeitgenossen nicht mehr bewußt sind, welche Verbrechen sich hinter dem Begriff „Abtreibung" verbergen. Täglich müssen alleine in Deutschland ca. 1000 Kinder sterben. Sie werden abgetrieben. Ist die Abtreibung aber erst einmal geschehen, wird die Mutter alleine gelassen. Viele Mütter sagen uns: „Hätte ich gewußt, was eine Abtreibung ist und bedeutet, ich hätte es nie geschehen lassen." Lassen wir uns also nicht von dieser lügnerischen Verschleierungstaktik verführen. Der Mensch hat einen unendlichen Wert, er ist nach Gottes Ebenbild geschaffen. Niemand hat das Recht, einen unschuldigen Menschen zu töten.

Wer einen Gedankenaustausch mit dem Verfasser dieser Zeilen wünscht, schreibe bitte an: Michael.Ramm@addcom.de

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Aufklärung, Verhütung und Gesellschaft

Während die neugewählte Miß Amerika 2003 sexuelle Enthaltsamkeit propagiert und die US-Regierung Programme für Enthaltsamkeit finanziell fördert, läuft die Entwicklung in Deutschland gerade in die andere Richtung.

In unseren Breiten sieht man zwar auch, daß z. B. zwischen 1996 bis 2001 die Abtreibungstötungen bei jungen Mädchen im Alter von 15 - 17 Jahren um 58,5 % und bei den unter 15-Jährigen gar um 90,7 % gestiegen sind, aber die Schlußfolgerungen sind ganz andere. Man sucht die Gründe in einer „mangelnden Aufklärung", statt einmal die Frage zu stellen, ob durch diese Art der „Aufklärung" nicht Bedarfsweckung betrieben wurde und wird. Natürlich findet man auch gleich die Schuldigen. Schuld daran sei, daß die Sexuelle Revolution der 68er Generation nicht konsequent durchgezogen wurde. Nun, die gegenwärtige Regierung kann und wird das sicher nachholen. Mit großzügig geförderten Programmen (in diesem Jahr 5,1 Mill. Euro) werden unserer jungen Generation noch mehr „Aufklärung" und noch mehr „Verhütungsmittel" angeboten. Die Folge ist noch mehr Orientierungslosigkeit und noch mehr mangelnde Bindungsfähigkeit und, und, und ...

Die AKTION LEBEN versucht, durch das Angebot von Info-Materialien und Info-Veranstaltungen in Schulen und Gruppen dieser unheilvollen Entwicklung gegenzusteuern.

Anfragen nach Info-Material oder Referenten für Vorträge oder für die Schule richten Sie bitte an 06201/2046, oder schreiben Sie an unsere Postadresse oder per E-Mail an post@aktion-leben.de

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Wichtiger Hinweis:

Über die Auswirkungen der 68er Kulturrevolution in „Religion und Kirche", „Familie und Erziehung", „Volk und Staat" können Sie mehr in unserem Tagesseminar mit Rudolf Willeke, dem Autor unserer Schriftenreihe Nr. 10, erfahren.

Termin: 30. November 2002, 9.00 bis 16.00 Uhr. Anmeldungen bis 14 Tage vor Seminarbeginn erbeten.

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Untergang der Kulturen

Jede Kultur, die Homosexualität praktiziert hat, ging dramatisch unter - z.B. Hellas (Griechenland), Sparta, das alte Rom. Die Kulturen standen in Blüte, es gab früh-demokratische Gesetze. Dann folgte eine Zeit des Übermuts, der hemmungslosen Sexualität. Und dann der Untergang. Welche Parallele zu unserer Zeit: Zunächst „sexuelle Aufklärung", dann Porno, hemmungsloser Sex und in der Endphase tolerierte und legalisierte Homosexualität.

(A. Rieger in PRO VITA, Belgien)

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Aus Briefen an die Aktion Leben

... ich war in diesen Tagen auf dem Christival in Kassel und erhielt eine Broschüre von Ihnen mit dem Titel „Was Frauen und Männer unbedingt wissen sollten!". Ich selbst bin ein Gegner der Abtreibung und finde Ihre Broschüre sehr gut. Ich würde diese gerne einigen Freunden und Bekannten von mir geben und wollte sie daher fragen, ob es unter Umständen möglich wäre, mir ein paar dieser Broschüren zuzuschicken. Wenn Sie sonst noch Infomaterial hätten, würde ich mich auch sehr darüber freuen.

... Meine Name ist M. und ich bin 15 Jahre alt. Im Deutschunterricht sollen wir demnächst ein Referat halten. Ich habe mir als Thema „Abtreibung" ausgesucht, da ich erschreckt festgestellt habe, daß viele gar nicht wissen, was dabei passiert. Ich wollte Sie fragen ob Sie eventuell Informationsmaterial oder auch Bilder haben, die ich in mein Referat einbauen könnte. Außerdem wollte ich Sie fragen, ob Sie wissen, wo ich den Film „Der stille Schrei" bekommen könnte. Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar!

... Ihren Entschluß, den Rundbrief einzukürzen, finde ich gut. Das Wichtigste zusammengefaßt läßt sich besser lesen und so kann man ihn auch besser weiterreichen. Danke für Ihren Einsatz. Ich bete für Sie, daß Sie Liebe, Mut und Kraft behalten, aber auch für die ganze Menschheit, daß Ihre Aufgabe nicht mehr nötig sein möge. Gottes Segen Ihnen persönlich und Ihrem Werk!

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Termine

Infostände Nov. / Dez. 2002

Paderborn, Bielefeld, Osnabrück, Arnsberg, Bonn, Münster, Limburg, Koblenz, Aachen, Düren, Euskirchen.

Helfer bitte Kontakt aufnehmen unter Telefon: 06201-2046, Fax: 06201-23848 oder post@aktion-leben.de

 

Gebetskreise

Bitte vergessen Sie nicht unsere Anliegen im Gebet! Eine Liste der Gebetsgruppen und deren Termine können Sie bei uns anfordern.

Lichterprozession am 28. Dezember 2002 (Fest der hl. Unschuldigen Kinder), 16.30 Uhr, von St. Heribert, Köln - Deutz, zum Kölner Dom.

 

Vorträge

zu den Themen Abtreibung, Euthanasie/Sterbehilfe, Sexualität, Organspende etc. bitte vereinbaren unter Tel: 06201-2046.

 

Aktion Davidsschleuder

Jugend Pro-Life-Aktionstreffen vom 27. bis 30.12. 2002

Nähe Heidelberg - Thema für dieses Jahr: Euthanasie

 

Anmeldung und weitere Informationen bei:

Aktion Leben e.V. , Postfach 61, D-69518 Abtsteinach

Telefon: 06201-2046 - Fax: 06201-23848

E-Mail: post@aktion-leben.de

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Impressum

Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.

Telefon: 06201 - 2046 - Fax: 06201-23848

Homepage: www.aktion-leben.de

Versand erfolgt an alle Mitglieder der Aktion Leben e.V.

(Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten)

Nachdruck bei Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplares gestattet

 

Spendenkonto: 17914 bei Volksbank Überwald-Gorxheimertal eG, BLZ 509 616 85

Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod

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