Rundbriefe der AKTION LEBEN e.V.

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AKTION LEBEN   

    

 

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Rundbrief  Nr. 3/ 2002       

Aus dem Inhalt

Überlegungen zum Thema Bioethik
Kurz und bündig aus aller Welt
Junge Aktion Leben
Patientenverfügung
Aus Briefen an die Aktion Leben
Tagesseminar
Beilagenhinweis
Termine
Impressum
   

Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN,

hat das alles überhaupt noch einen Sinn? Diese Frage höre ich immer häufiger. Hierauf gibt es eine klare Antwort: Ja! Es ist uns zwar nicht gegeben, derzeit das Ruder in Kirche, Staat und Gesellschaft herzumzureißen, aber jede einzelne Seele und jedes bedrohte Leben, die gerettet werden können, sind alle Anstrengung wert.

Unsere Informationsarbeit scheint zu beißen: Zwischenzeitlich könnte man über die Schikanen, Einschränkungen, Zensuren und Behinderungen, die wir z. B. bei der Anmeldung und Durchführung von Info-Aktionen erleben, Bücher schreiben. Dank unseres sehr engagierten Rechtsanwaltes können wir dennoch einige Erfolge verbuchen. Jedenfalls scheint es sich bei den Behörden herumzusprechen, daß man mit uns eben nicht alles machen kann. Von den Reaktionen her zu urteilen, scheinen wir doch auf dem rechten Weg zu sein.

Diesen Weg weiter konsequent fortzuschreiten, dazu brauchen wir dringend Ihre Unterstützung durch Ihr Gebet, damit der Segen Gottes darauf ruht, aber auch durch Ihre Mitarbeit, soweit wie möglich und Ihre finanzielle Hilfe.

Mit herzlichem Gruß

Walter Ramm

P. S.: Vergelt‘s Gott für alle Anstrengung für die Verteidigung des menschlichen Lebens, der Würde des Lebens und der Gebote Gottes!

 

Überlegungen zum Thema "Bioethik"

Unter dem Stichwort -Bioethik- versucht man heutzutage, dem Bürger alle möglichen neuen technischen Errungenschaften vorzugaukeln. In raffinierter Weise wird versucht, die Zustimmung zu höchst umstrittenen Experimenten und daraus folgenden Produktionsverfahren zu erhalten. Dabei suggerieren die Wortteile -Bio- und -Ethik- moralisch hochstehenden Umgang mit diesen Fragen. Im Folgenden die Aussagen zweier führender Naturwissenschaftler, die aus agnostischer (Chargaff) und christlicher (Thürkauf) Sicht Stellung nehmen.

 

Prof. Erwin Chargaff

„Die Bioethik ist ja erst aufgekommen, als die Ethik verletzt wurde. Bioethik ist ein Ausweg, all das zuzulassen, was ethisch nicht erlaubt ist." (Prof. Chargaff in der FAZ vom 2.6.2001)

In der Zeitschrift „Stern" (Ausgabe vom 15.11 2001) äußerte sich der kürzlich im Alter von 96 Jahren verstorbene „Urvater der Genforschung" Erwin Chargaff im Gespräch mit einem Journalisten zu brisanten Themen wie folgt:

„Die Spaltung des Atomkerns ...

... und des Zellkerns sind die Sündenfälle der Naturwissenschaften. Und all die Versuche, die nun gemacht werden, daß man Gene in Genome einführt, die davon nicht geträumt haben, all diese Eingriffe in das Erbmaterial von Nahrungsmitteln oder Lebewesen: Das sind größte Verbrechen. Wenn diese Fabrikate in die Welt entlassen werden, kann man sie nicht mehr zurückholen. Daß der Mensch die Evolution in die eigene Hand nehmen will, das ist des Teufels, das ist der Auswurf. Der Mensch ist nun an eine äußerste Grenze angelangt, über die er nicht hinausgehen soll. Aber er wird es tun, obwohl er es nicht darf! ...

Kollegen von Ihnen sehen das anders. James Watson sagt: ‚Wir dachten bisher, unser Schicksal liegt in den Sternen. Jetzt wissen wir, daß es zum großen Teil in den Genen liegt.‘

Das ist Blödsinn! Die Gene sind heute ja alles. Da herrscht ein fundamentalistischer Glaube, die Naturwissenschaftler sind die Taliban der Moderne. Watson möchte ja auch gesündere und klügere Menschen schaffen. Die Züchtung des Übermenschen - ich halte mir die Ohren zu. Hat das nicht auch Hitler mal probiert? ...

War das früher anders?

... der Mensch soll auch Angst und Krankheit akzeptieren. Denn Menschen, die nie Trauer empfunden haben, sind keine Menschen. Ich bin sehr gegen die Abschaffung des menschlichen Schicksals. ...

Mediziner der Universität Düsseldorf haben gerade erfolgreich einem Herzinfarkt-Patienten körpereigene Stammzellen (Anm. d. Red.: gemeint sind hier adulte Stammzellen) injiziert - man muß also nicht töten, um zu helfen.

Ich bin diesen euphorischen Berichten gegenüber sehr skeptisch. Jeder Sieg über die Natur wird mit einer Niederlage erkauft. Die Medien müßten all diesen dröhnenden Erfolgsmeldungen in zwei, fünf Jahren nachgehen. Wie geht es dem Patienten dann? Heraus käme, fürchte ich, meist der Obduktionsbericht. ...

Die pränatale Diagnostik (Anm. d. Red.: vorgeburtliche Untersuchungen) verspricht doch Wunderbares: Nur gesunde Menschen werden auf die Welt kommen!

Nein. Diese Diagnostik ist eine gräßliche Sache. Der Mensch hat nicht die Garantie, daß er gesund geboren wird. Dahinter ist doch der Wunsch nach einem verbesserten Hitler. Wer steht an der Rampe? Wer selektiert? ..."

„Der Fortschritt ist ein nicht aufhaltbarer Schrecken geworden - und die Moral zu einem Gummiband.

Sie pfuschen am Menschen herum, sie manipulieren an den Genen - ein molekulares Auschwitz droht.

Sie werden Kinder wie Cocktails zusammenschütteln, aber sie werden keine Menschen mehr sein. Die Seele kann man nicht klonen."

 

Prof. Max Thürkauf

Mit der Genmanipulation langt der Mensch schamlos in den heiligsten Ort der Schöpfung: in den Mutterschoß. Die Rechtfertigung der Menschenzüchter erstaunt nicht: Sie wollen einen besseren Menschen machen.

Die Frage ist nun: Wie sieht dieser „bessere Mensch" aus? Wer wohl bleibt den Genmanipulatoren in ihrem Hochmut als Vorbild, wenn nicht sie selbst? Zu ihrer Verteidigung behaupten sie, ihre Züchtung sei nichts anderes als eine Entwicklung - Evolution - der Züchtungen, welche von den Menschen seit Urzeiten betrieben worden seien.

In ihrem Eifer übersehen sie einen fundamentalen Unterschied: die klassische Züchtung beruht auf der Auswahl und Kreuzung von ganzen Lebensformen, das heißt von Geschöpfen, wie Gott sie uns in seiner allwissenden Weisheit über die Zusammenhänge zwischen seinen Geschöpfen mit dem Auftrag zur Gestaltung der Schöpfung geschenkt hat. Aus Gräsern und Kräutern haben wir Getreidesorten und Gartengemüse, aus Wildtieren unsere Haustiere gezüchtet. Die Ähre blieb Ähre, der Kohl blieb Kohl, und das Rind blieb Rind. Der Wille Gottes, der die Lebensformen geschaffen hat, wurde respektiert.

Niemand kam auf den Gedanken, durch Kreuzung eines Schweines mit einer Kuh eine Schuh zu züchten oder eine Kübe aus Kohl und Rübe.

Die Zerlegung durch die Molekularbiologen ist bis ins Innerste der Geschöpfe vorgedrungen: in die Zellkerne der Lebewesen. Die Gene werden zerlegt und nach Belieben wieder zusammengesetzt. Nicht mehr durch Auswahl und Kreuzung der Ganzheit wird gezüchtet, sondern durch Zerlegung der Erbsubstanz und deren Manipulation.

Darin besteht der fundamentale Unterschied gegenüber der seit Jahrtausenden getätigten Züchtung mit den von Gott geschenkten Lebensformen. Die Gentechnologen wollen vom „Baum des Lebens" essen (Gen 2,9), um zu werden wie Gott.

Der 8. Schöpfungstag

„Der achte Schöpfungstag" ist der Titel eines Romans eines amerikanischen Schriftstellers.

Der „achte Schöpfungstag" das soll der Abschluß der alten und der Übergang in eine neue Schöpfung sein, deren Beherrscher der Mensch sein soll. Viele Wissenschaftler fühlen sich in der Tat als Schöpfer einer „schönen neuen Welt", jenseits jeder göttlichen Bestimmung.

Mehr und mehr herrscht ein sittlicher Zustand, von der „Bioethik" geformt, der keine Orientierung mehr durch vorgegebene sittliche Normen oder tradierten Werte findet. Gewissermaßen ein moralischer Ausnahmezustand, in dem nicht Gott und auch kein Gesetz mehr Gültigkeit hat, jedenfalls nicht für eine bestimmte Gruppe von Menschen.

Die neuen Halbgötter drohen nicht mit Vernichtung, wie in verflossenen Ideologien, sondern locken mit dem Paradies.

Jens Heisterkamp

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Kurz und bündig aus aller Welt

Europa

 

- Druck des EU-Parlaments

 

Obwohl soziale Angelegenheiten, wie z.B. Abtreibung, nicht in den Bereich der EU fallen, sondern den einzelnen Ländern überlassen bleiben, hat das EU-Parlament mit 280 zu 240 Stimmen einen Antrag angenommen, der neue Normen für reproduktive und sexuelle Rechte und legale Abtreibungen vorsieht, die sicher und für alle zugänglich gemacht werden müßten. Diese Entscheidung des EU-Parlaments bedeutet steigenden Druck auf die EU-Staaten und die Beitrittskandidaten. Staaten wie Irland wagen unter dem Druck auf Ausweitung der Abtreibung schon seit einiger Zeit nicht mehr, für ihre abweichenden Ansichten einzustehen. (Vgl.: kath.net, 3.7.2002)

Die Sozialdemokraten begrüßten das Abstimmungsergebnis. Es sei ein „Sieg für alle Frauen in Europa, die nun endlich das Selbstbestimmungsrecht über ihren eigenen Körper ausüben können". (Vgl.: KNA, 3.7.2002)

 

 

- Bischöfe protestieren

 

Die Bischöfe Maltas haben große Verbitterung über die Europaresolution vom 3. Juli 2002 zur Gesundheit und zu den sexuellen und reproduktiven Rechten bekundet, da man so in den Mitglieds- und Kandidatenstaaten der Union die Abtreibung legalisieren will. Die Bischöfe weisen darauf hin, daß das Parlament unbefugt ist, die Abtreibung zu legalisieren. Auch die Regierung Maltas hat sich entschlossen gegen die Abtreibung ausgesprochen. (Vgl.: kath.net, 10.7.2002)

 

 

- Scharfe Kritik an EU-Parlament

 

Die slowakischen Christdemokraten (KHD), in Regierungsverantwortung, haben scharfe Kritik am Bericht des EU-Parlaments zur Abtreibung geübt. Das Dokument unternehme den Versuch, den Mitglieds- und den Kandidatenländern der EU eine „breite Legalisierung der Abtreibung aufzunötigen". Es sei auch ein Angriff auf die europäische Auffassung von Menschrechten und Freiheit. (Vgl.: KAP, 18.7.2002)

 

 

UNO

 

Im jüngsten Report der Bevölkerungsabteilung im UNO-Büro für Wirtschafts- und Sozialfragen, der am 23. Juni 2002 veröffentlicht wurde, spricht die UNO erstmals von einem klaren Versagen ihrer Bevölkerungspolitik in Bezug auf die AIDS-Frage. In der Vergangenheit hatte die UNO mit massiv geförderten Projekten weltweit Millionen Kondome verteilt, um die AIDS-Epidemie einzudämmen. Ein Bericht kommt zu dem Schluß, daß diese Form der Bekämpfung ein völliger Fehlschlag ist und es keinerlei Hinweise dafür gibt, daß dadurch die betroffenen Menschen ihre Sexualgewohnheiten ändern würden. (Vgl.: kath.net, 3.7.2002)

 

 

Deutschland / Pille

 

- Hormon-Schweine

 

Großes Entsetzen: Vermutlich über 7000 hormonbelastete Schweine wurden nach Deutschland geliefert. Das Schweinefleisch ist mit dem Hormon MPA belastet. Beim Menschen wird dieses Hormon zur Behandlung von Tumoren und bei der „Anti-Babypille" eingesetzt.

Ist also dieses Hormon für die Frauen und ihren Nachwuchs in Form der Anti-Baby-Pille bekömmlicher und ungefährlicher als bei hormonbelastetem Schweinefleisch? (Vgl.: Die Rheinpfalz, 8.7.2002)

 

- Umwelt Bundesamt warnt

 

Als Beispiel nannte das Amt die Anti-Baby-Pille. Deren Hormone würden wieder ausgeschieden und gelangten so in den Wasserkreislauf. Auf Grund der Verkaufsdaten der Pille gingen Experten davon aus, daß die Oberflächenwasser in Deutschland mit zwei Mikrogramm pro Liter des Östrogens 17alpha-Ethinylestradiol belastet sind. Bereits 0,5 Mikrogramm pro Liter führten bei Fischen zu Hormonstörungen. Fischmännchen verweiblichten und bildeten Eidotter aus, das Geschlechterverhältnis verschiebe sich und die Fische bekämen weniger Nachwuchs. Das Umweltbundesamt: „Wir wollen ohne jeden Alarmismus frühzeitig sagen, wo wir zukünftige Probleme sehen." (Vgl.: Fuldaer Zeitung 28.6.2002)

 

 

USA - Rassismus

 

Rechtliche Schritte gegen die weltweit agierende Organisation Planned Parenthood Federation (IPPF) - Deutscher Zweig „Pro Familia" - hat ein Anwalt in Missouri eingeleitet. Er wirft der Organisation vor, daß sie Frauen, die eine Abtreibungstötung vornehmen lassen, Informationen vorenthält. Außerdem ziele IPPF besonders auf arme Minderheiten und Randgruppen, damit deren Zahl sich verringere und das sei Rassismus. IPPF habe nur eine Mission: Soviele Kinder wie möglich abzutreiben, dafür habe er Beweise. (Siehe seinerzeit sog. „soziale Indikation" in Deutschland.) Der US-Anwalt vertrat die Ansicht, IPPF sei eine Organisation, die aus kriminellen Motiven gegründet wurde und nur aus diesen Motiven betrieben werde. (Vgl.: kath.net, 20.7.2002)

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Junge Aktion Leben

Texte ... nicht nur für Jugendliche

Der Straftäter - ein Opfer unserer Wertvorstellung?

Geht es Euch auch manchmal so, daß Ihr für einen Straftäter ein tiefes und erschütterndes Mitleid empfindet, so daß der Täter praktisch in Eurer Überlegung zu einem Opfer wird?

Hierbei ist es oft egal, ob es sich um belanglose Straftäter wie Taschendiebe oder aber um sogenannte Schwerverbrecher wie z. B. Amokläufer handelt, die in einem Schulgebäude umherirren und wahllos Menschen erschießen.

Ist es nicht tatsächlich so, daß diese Täter in Wirklichkeit Opfer sind, nämlich Opfer unserer falschen Wertvorstellungen? Ist es denn verwunderlich, daß aus einer Kultur des Todes in der wir heute leben, solche Früchte entstehen? Niemand wird erwarten, daß ein Apfelbaum Birnen hervorbringt. Es soll auch niemand erwarten, daß unsere Wertvorstellungen, die täglich Tausenden ungeborenen Kindern das Leben kosten, moralisch gute und gesunde Menschen hervorbringen.

Solange wir versuchen, eine Moral ohne Gott aufzubauen, eine Moral, die sich in keinster Weise an den Bestimmungen des Schöpfers orientiert, haben wir auch keine guten Früchte zu erwarten. Das Tötungstabu ist in unserer Gesellschaft bereits gefallen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die daraus folgenden Früchte reif werden. Einige werden, wie mir scheint, bereits geerntet. Nachdem man vor dem ungeborenen Leben keine Ehrfurcht mehr hat, wird nun die Ehrfurcht vor alten und kranken Menschen geschickt und durch vielerlei Methoden abgebaut.

Der schlechte Baum bringt schlechte Früchte. Nur wenn wir uns besinnen und nach den Geboten Gottes pflanzen, werden wir wieder gute und gesunde Früchte ernten können.

Wer einen Gedankenaustausch mit dem Verfasser dieser Zeilen wünscht, schreibe bitte an: Michael.Ramm@addcom.de

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Patientenverfügung / Sterbehilfe

Ein Beispiel religiöser Vorsorge berichtete uns eine Mitstreiterin, die folgendes erlebte:

Auf einer Intensivstation lag ein Mann mit Kehlkopfkrebs, es ging ihm nicht gut. Die Mitstreiterin, die bei ihrem Vater am Nachbarbett wachte, kümmerte sich zeitweise mehr um diesen Patienten als um ihren eigenen. Sie hielt ihm die Hand und betete mit ihm.

Der behandelnde Arzt trat mit den Kindern dieses Mannes ins Zimmer. Ungeniert unterhielten sie sich über deren Vater. Man konnte aus dem Gespräch entnehmen, daß er katholisch war und ein eifriger Kirchgänger („... wenn die Glocken läuteten, ist er zur Kirche gelaufen."). Schließlich fielen die Worte: „Es lohnt nicht mehr."

Die Besucher verließen das Zimmer. Eine Krankenschwester kam und hängte die Infusionsflasche ab. Die Mitstreiterin beobachtete in der Folge, daß der Urin des Mannes im Urinbeutel am Bett immer dunkler wurde (typisches Zeichen von Wasserentzug).

Eine Ordensschwester kam und fragte den Vater der Mitstreiterin, ob er am nächsten Morgen die hl. Kommunion empfangen möchte. Die Mitstreiterin machte die Ordensschwester darauf aufmerksam, daß der andere Patient auch katholisch sei. Da beugte sich diese über den Mann und fragte, ob er die hl. Kommunion möchte. - Keine Reaktion!

Die Mitstreiterin war sehr beunruhigt und sagte dem Pfleger der Nachtwache, daß sie die Polizei holen wolle, weil man den Mann verdursten lasse. Nach längerer Diskussion meinte dieser: „Ich nehm’ es auf meine Kappe", ging ins Stationszimmer und kam mit einer Infusionsflasche zurück.

Am Morgen brachte die Ordensschwester die hl. Kommunion. Die Mitstreiterin sagte: „Bitte, versuchen Sie es doch noch einmal." Der Mann reagierte, machte den Mund einen Spalt weit auf und konnte so einen größeren Partikel der hl. Hostie zu sich nehmen. Einige Stunden später verstarb er, getröstet mit der „Wegzehrung".

War das Gnade? Sicher! Durch das Eingreifen wurde die Mitstreiterin zu einem Werkzeug. Gott wollte seinen treuen Diener nicht ungetröstet sterben lassen. Ist uns noch bewußt, daß die Sterbestunde die wichtigste Stunde unseres Lebens ist? Ist uns bewußt, daß trotz einer „vernünftigen Vorsorge" das Wichtigste der Vorsorge das Übernatürliche, das Gebet und das bewußte Leben als Christ ist?

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Aus Briefen an die Aktion Leben

... ich heiße T. und bin 15 Jahre alt. Ich finde Eure Homepage echt super! Sie hat mir klar gemacht, wie grausam Menschen sein können! Ich wollte Euch eigentlich fragen, ob Ihr mir Prospekte, Informationen usw. über Abtreibung, Schwangerschaft und so weiter schicken könntet.

 

... vielen Dank für die Internetseiten zum Thema Abtreibung. Die Seiten sind informativ und gut ausgearbeitet. Abtreibungen werden begründet angeklagt und zugleich versucht den betroffenen Personen zu helfen.

 

... die neue Form der Zeitschrift gefällt mir sehr gut: kurz, aktuell, gut zu lesen. Für den früheren „Wälzer" hatte ich meist nicht gleich Zeit zu lesen. Bis ich dann dazu kam, war es natürlich nicht mehr aktuell und meiner Meinung nach haben sich manche Themen wiederholt.

 

... hiermit möchte ich Euch zu Eurer Neukonzipierung der Rundbriefe gratulieren. Die Hefte waren zwar immer sehr interessant und informativ, oft aber in den Artikeln zu lang (bei der heutigen Informationsfülle muß man sondieren...) Da erfüllen ausführliche Informationshefte, nach Themen geordnet, wie sie ja weiterhin angeboten werden, den gleichen Zweck. Am jetzigen Rundbrief finde ich sehr positiv, daß aktuelle Informationen aus unterschiedlichen Ländern knapp wiedergegeben werden.

 

... ich möchte Euch ermuntern, die Zeitschrift weiterhin ganz auf dem jetzt eingeschlagenen Wege zu gestalten. Danke!

 

... die neue Konzeption der Mitgliederzeitschrift finde ich gut gelöst: sie ist handlich und übersichtlich und büßt an Information nichts ein. Gut, wenn auf Seite 1 und 4 nicht nur Ihr Gruß, sondern auch Themen stehen, die man nicht schnell weglegt.

 

... erst einmal möchte ich Ihnen mein großes Lob für Ihre Arbeit aussprechen. Es ist einfach wundervoll, daß es in diesem Land noch Menschen gibt, die richtig stark an Gott und Seine Macht glauben.

 

... in dieser Deutlichkeit habe ich mir das noch nie klar gemacht. Wenn ich darüber nachdenke, muß ich weinen. Mein Sohn ist 1 Jahr alt. Ich denke, selbst ein Kind zu haben, sensibilisiert sehr für dieses Thema... Bin aufmerksam gemacht worden durch einen Infostand in Stuttgart.

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Tagesseminar

 

Die Frankfurter Schule und die 68er-Kulturrevolution:

Kampfansage an Religion und Rechtsstaat.

Was ist daraus geworden?

 

Die Nr. 10 unserer „Schriftenreihe der AKTION LEBEN" ist seit ihrem Erscheinen im Jahre 2000 zu einem wahren Renner geworden, der seine Leser in Deutschland und über Internet bis in Chile erreicht hat.

Am 30. November 2002 wollen wir in einem Vortrag des Autors Rudolf Willeke mit anschließender Diskussion hören, zu welch tiefgreifenden Umwälzungen in den Bereichen ‘Religion und Kirche’, ‘Familie und Erziehung’, ‘Volk und Staat’ die Kritische Theorie der Frankfurter Schule ursächlich beigetragen hat.

 

Termin: 30. Nov. 2002, 9.00 bis 16.00 Uhr

 

Thema: Die Kulturrevolution der Frankfurter Schule: Ihre Folgen in Kirche, Familie, Gesellschaft. Wo stehen wir heute? Welche Trends sind erkennbar?"

 

Anhand zahlreicher Beispiele soll dargelegt werden, daß unser Volk wie kaum ein anderes von einer fünffachen Geisteskrankheit heimgesucht wird, von einem

Verlust an Realitätsbewußtsein,

Verlust an Religionsbewußtsein,

Verlust an Rechtsbewußtsein,

Verlust an Sittlichkeitsbewußtsein,

Verlust an Geschichts- und Nationalbewußtsein.

 

Weitere Auskünfte und Anmeldungen an die Redaktion

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Beilagenhinweis

Aufgrund von Hinweisen in unseren Publikationen hat ein Teil unserer Mitglieder bereits unseren EEG-Rundbrief (Europäische Euthanasie-Gegner) zu Fragen der Euthanasie/Sterbehilfe abonniert. Auch hat unsere „Vorsorgliche Willensbekundung" eine solche Resonanz gefunden, daß wir uns entschlossen haben, sie diesem Rundbrief beizulegen. Wir empfehlen Ihnen dieses Dokument ganz besonders dringend. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, es durchzulesen und Ihre Schlüsse daraus zu ziehen.

Weitere Exemplare können Sie selbst kopieren oder bei uns anfordern.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch nochmals unsere einschlägigen Infos zur Euthanasie/Sterbehilfe empfehlen: „Patientenverfügung" aus der Schriftenreihe der Aktion Leben, Nr. 13 oder als Tonkassette, sowie unsere EEG-Rundbriefe.

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Termine

Infostände Sept. / Okt. 2002

Eckernförde, Husum, Schleswig, Kiel, Lübeck, Lüneburg, Goslar, Fulda, Reutlingen, Tübingen, Kassel, Koblenz, Euskirchen, Köln-Porz, Leverkusen, Grevenbroich, Limburg, Ravensburg, Lindau.

Helfer bitte Kontakt aufnehmen unter Telefon: 06201-2046, Fax: 06201-23848 oder post@aktion-leben.de

 

Gebetskreise

Bitte vergessen Sie nicht unsere Anliegen im Gebet!

Eine Liste der Gebetsgruppen und deren Termine können Sie bei uns anfordern.

 

Vorträge

zu den Themen Abtreibung, Euthanasie/Sterbehilfe, Sexualität, Organspende etc. bitte vereinbaren unter Tel: 06201-2046

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Impressum

Herausgeber: Aktion Leben e.V. - Postfach 61 - D-69518 Abtsteinach/Odw.

Telefon: 06201 - 2046 - Fax: 06201-23848

Homepage: www.aktion-leben.de

Versand erfolgt an alle Mitglieder der Aktion Leben e.V.

(Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten)

Nachdruck bei Quellenangabe und Übersendung eines Belegexemplares gestattet

Spendenkonto: 17914 bei Volksbank Überwald-Gorxheimertal eG, BLZ 509 616 85

Aktion Leben - Konsequent für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod

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