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Pressemitteilung vom 16.12.2011  

Presseerklärung der Aktion Leben e.V.

Verbotene Trauer

Ein Film wider die Jahrhundert-Lüge


Abtsteinach. Abtreibung löst Probleme. Abtreibung befreit die Frauen vom lästigen Gebärzwang. So lauten seit über 100 Jahren die Slogans der emanzipatorischen Frauenbewegung. Mit der uneingeschränkten Freigabe der Abtreibung wollte man den Frauen einen weiteren Schritt zu Selbstbestimmung und Selbständigkeit erkämpfen.
Eine kürzlich erstellte Videodekumentation mit dem Titel „Verbotene Trauer" zeigt jedoch auf, daß das Gegenteil erreicht wurde: Statt der versprochenen Befreiung führte die Abtreibung bei dem überwiegenden Teil der Frauen zu neuen Abhängigkeiten und der schmerzlichen Erkenntnis, daß ihre Probleme nicht gelöst wurden. Vorher bestehende materielle Probleme bestehen weiter, das gleiche gilt für Probleme mit dem Partner, größtenteils vertiefen sich diese noch, bei ca. zwei Dritteln geht die Beziehung in die Brüche. Es entwickeln sich starke Schuldgefühle, oft geht das Selbstwertgefühl verloren oder es können Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken entstehen. Die Betroffenen flüchten sich in neue Abhängigkeiten wie Drogen und Alkohol oder suchen Vergessen und Betäubung in übermäßiger Arbeit (Workoholic) und werden doch durch diese Belastung immer weniger fähig, ihre täglichen Aufgaben zu bewältigen. Zu diesen direkt Betroffenen gesellt sich eine große Schar indirekt Betroffener: Sogenannte Abtreibungsüberlebende (z.B. Geschwisterkinder oder Kinder, die irgendwann erfahren, daß ihre Mutter während sie mit ihnen schwanger war an Abtreibung dachte), die Väter des durch Abtreibung getöteten Kindes, Großeltern und andere Verwandte und Freunde der Eltern, nicht zuletzt auch Beraterinnen und medizinisches Personal, die irgendwann ihr unmenschliches Treiben mit großem Entsetzen begreifen. So hat sich die angebliche Frauenbefreiung als die größte Lüge des 20. Jahrhunderts herausgestellt.
Gemeinsam mit der Aktion Leben e.V. haben sich zwei Studentinnen der Medienwissenschaft dieses Themas angenommen und im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit einen Film erstellt. Neben einer betroffenen Mutter spricht Frau Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen, eine bekannte Psychotherapeutin und Spezialistin auf dem Gebiet des Post Abortion Syndroms (PAS - Folgeerkrankungen nach Abtreibung). Mitarbeiter der Aktion Leben e.V. kommen ebenfalls zu Wort wie ein katholischer Priester. Der Film zeigt, daß das auch nach Jahrzehnten Abtreibungspraxis immer noch geleugnete Krankheitsbild des PAS wirklich existiert und versucht, Wege der Heilung aufzuzeigen.
Dieser Film „Verbotene Trauer" ist bei Aktion Leben e.V. ( www.aktion-leben.de) auf Spendenbasis erhältlich. „Die Aktion Leben e.V. steht betroffenen Menschen hilfreich zur Seite. Scheuen Sie sich nicht, uns anzurufen oder zu schreiben!", sagt Gabriele Hüter-Weber, bei Aktion Leben e.V. verantwortlich für diesen Aufgabenbereich.

 

Die Aktion Leben e.V., gegründet 1979, ist die größte Lebensrechtsbewegung in Deutschland. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Lebensrecht aller Menschen zu verteidigen, ob geboren oder ungeboren, ob gesund oder krank, ob alt oder jung.

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