Nachrichten-Archiv - Meldungen aus aller Welt

 

Wissenswerte Nachrichten

2009

 

Aktuelle Kurznachrichten aus aller Welt von bleibendem Wert

rund um die Themen, die unsere Webseiten behandeln

 

Stand: 24.10.2010

39 Deutschland

 

- Disqualifiziert

Die linke Politikerin Asja Huberty (22) sprach auf der Webseite der Linkspartei Schleswig-Holsteins vom noch nicht geborenen Kind als einen "Zellhaufen", der sich "im besten Falle auf der evolutionären Stufe einer Kaulquappe" befinde. Es sei "in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewußten Gefühlsleben einer Pflanze". (AL)

 

- Töten als Schutz vor Armut?

Nach Frau Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) bräuchten die Ärmsten und Schwächsten besonderen Schutz. Deswegen setzt sie sich für das weltweite Angebot von Familienplanung und für Möglichkeiten des sicheren Schwangerschaftsabbruchs ein. So beklagt sie, daß Nicaragua gegen Menschenrechte verstoße, weil das Land Abtreibungen verbiete. (AL)

Anmerkung: Ob sich an diesen Zielen der Bundesregierung in Zukunft etwas ändern wird?

 

- Bravo!

Der Bevölkerungswissenschaftler Prof. Dr. Herwig Birg meint:

"Wenn man die Kindersterblichkeit - und das sollte man unbedingt tun - bekämpfen will, kann man doch nicht erst mal, durch Abtreibung oder Verhütung, die Kinder abschaffen und damit die Sterblichkeit besiegen." (AL)

 

- Um jeden Preis...

Eine Studie des Instituts für Forschung, Entwicklung und Beratung für Infrastruktur und Gesundheit (IGES) stellt fest, daß eine 50prozentige Übernahme der Kosten für künstliche Befruchtung (IVF) durch den Staat zu jährlich ca. 7.900 mehr Geburten führen könnte. Die Kosten, die der Staat übernehmen müßte, bezifferte die Studie pro Kind auf "noch nicht einmal 10.000 Euro". (AL)

 

- Schlimm

Ein auf der Straße viel gehörtes Argument: "Persönlich bin ich gegen Abtreibung. Aber ich kann verstehen, wenn in einigen Fällen jemand keine andere Möglichkeit hat." Schlimm, wenn ein solch dummes Argument ein Kardinal vertritt wie Jean-Claude Turcotte, Kardinal von Montreal. (AL)

 

- Makaber

Sat 1, "Deutschland wird schwanger", eine Sendung, in der hundert Paare ein Jahr lang bei ihrem Versuch begleitet worden sind, sich fortzupflanzen. Die Show zeigt „Strategien der Paare, ihr Wunschkind durch alle möglichen Hilfsmittel und Rituale doch noch in die Welt zu setzen. Die Kandidaten arbeiten mit Babyflüsterern zusammen, feiern hoffnungsvolle Eisprung-Wochenenden in Wellness-Hotels, und der Höhepunkt jeder Folge ist natürlich der Schwangerschaftstest: der Augenblick, in dem über Erfolg und Misserfolg der Bemühungen entschieden wird", schreibt das Magazin der Süddeutschen Zeitung am 25.9.2009. (AL)

 

- Post Abortion Syndrom

Auf die massiven seelischen Probleme, die Frauen nach Abtreibungen ihr Leben lang erleiden, hat die Psychoanalytikerin Verena Strausz hingewiesen. Sie erlebe in ihrer Ordination immer wieder diese Abgründe von Leid. Sie spricht von schweren Traumatisierungen und neurotischen Erkrankungen, bei denen Ängste generalisiert werden und bei nicht erfolgter Behandlung in das Unbewußte absinken. "Plötzlich entsteht Angst in vielen anderen Lebensbereichen, die mit der Vorgeschichte und der eigentlichen Tat verbundenen Depressionen verselbständigen sich, das gesamte Leben kann von nun an sinnlos und ausweglos erscheinen." Dazu komme beim Bewußtwerden des Geschehenen ein enormes Schuldbewußtsein. (Quelle: KAP, 17.09.2009)

Anmerkung: Schuld aber kann man nicht "wegtherapieren"! Da hilft nur Reue und Bekenntnis in der Beichte! Gott ist es, der verzeiht!

 

 

38 Frankreich

Überzählig oder verwaist

Die Zahl der überzähligen oder verwaisten Embryonen nach künstlicher Befruchtung (IVF) steigt in Frankreich rapide an. Ende 2006 waren es schon fast 180.000 kleine Menschen, die tiefgefroren darauf warteten, entweder für andere unfruchtbare Paare oder für Forschungszwecke freigegeben zu werden oder aber vernichtet zu werden. (AL)

 

  

37 USA

Deutliche Worte

Beim Empfang des neuen Botschafters der USA beim Heiligen Stuhl kritisierte Papst Benedikt XVI. das Abtreibungsgesetz der USA aufs schärfste. Der Heilige Vater betonte "das unveräußerliche Recht auf Leben vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Tod". Die Gesellschaft rede von Menschenrechten, verstoße aber gleichzeitig radikal dagegen. (AL)

 

Abtreibung verwaltet

Unter Strafandrohung werden Abtreibungsärzte im Bundesstaat Oklahoma ab dem 1. November 2009 verpflichtet, im Fall einer Abtreibung einen Fragebogen mit insgesamt 37 Fragen on-line auszufüllen. Die Antworten auf diese Fragen sollen anschließend auf einer Internet-Seite öffentlich gemacht werden. So erhofft man sich eine Verringerung der Abtreibungszahlen. Abtreibungsbefürworter wollen jetzt gegen das Inkrafttreten dieses Gesetzes klagen. (AL)

Anmerkung: Ob aber solche "Nebenkriegsschauplätze" im Kampf um das Lebensrecht der ungeborenen Kinder wirklich etwas bringen?

 

36 Deutschland

 

- Mord an Abtreiber

Anläßlich eines Berichtes über den Mord an einem Abtreibungsarzt in Amerika am Pfingstmontag, den natürlich jeder aufrechte Christenmensch entschieden ablehnen und verurteilen muß, versucht die deutsche Pro Familia in einer Presseerklärung nicht nur wiederholt ein Recht auf Abtreibungstötung zu postulieren, sondern auch eine eindeutige Hetze gegen Lebensrechtler zu lancieren. Menschen, die sich für das uneingeschränkte Lebensrecht einsetzen, werden als potentielle Mörder verunglimpft.

Pro Familia interpretiert selbstherrlich das nun sechzigjährige Grundgesetz der BRD im Sinne eines angeblichen Rechtes auf Abtreibungstötung und bezeichnet Abtreiber als heroische, selbstlose Gehilfen eines angeblichen Selbstbestimmungsrechtes von Frauen. (AL)

 

- Irrtum

Der katholische Embryonalforscher Jens Reich kann keinen Widerspruch sehen zwischen seiner Arbeit mit embryonalen Stammzellen und seiner Religion.

Es sei seine Gewissensentscheidung. Der Forscher verkennt, daß jeder Katholik, ob Forscher, Politiker oder Privatmann, die Pflicht hat, sein Gewissen an der Lehre der katholischen Kirche auszurichten. (AL)

 

 

 

35 Österreich

 

- Viele Millionen Euro

In Österreich geben Frauen jährlich rund 17,5 Millionen Euro für die Tötung ihrer noch nicht geborenen Kinder aus. Nicht gerechnet sind die enormen Kosten für physische und psychische Folge-Erkrankungen. (AL)

 

 

 

34 Schweiz

 

- Trotz Beratung und Hilfen

ist statistisch die Zahl der Abtreibungstötungen in der Schweiz im letzten Jahr gestiegen. (AL)

 

 

 

33 Spanien

 

- Mit der Brechstange

Mitte Mai hat die spanische Regierung ein noch freizügigeres Abtreibungsgesetz durchgesetzt. Frauen können ohne Angabe von Gründen straffrei und kostenlos bis zur 14. Schwangerschaftswoche abtreiben, bei Mißbildungen bis zur 22. Schwangerschaftswoche. Damit ist Spanien auf dem Niveau der 27 EU-Länder. Etwa 100.000 Menschen hatten am 29. März in Madrid mit einem „Marsch für das Leben" gegen ein Liberalisierung der Abtreibungsregelung in Spanien demonstriert. (AL)

 

 

 

32 Monaco

 

- Auch in Monaco

Ein Gesetz zur Liberalisierung des Abtreibungsstrafrechtes hat das Parlament des Fürstentums Monaco Anfang April 2009 beschlossen. Die Parlamentarier billigten das Gesetz einstimmig. 2007 scheiterte ein ähnlicher Versuch noch am Einspruch von Fürst Albert II. (AL)

 

 

 

31 Europa

 

- Lieber zurückgetreten

Bei einem europäischen Forum sagte der ehemalige Staatspräsident Polens und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa, daß er lieber zwanzigmal zurückgetreten wäre, als daß er ein Gesetz unterzeichnet hätte, welches die Tötung ungeborener Kinder ermöglicht hätte.

Es ist bekannt, daß die EU auf Mitgliedsländer Druck ausübt, die Abtreibungstötung freizugeben. Interessant. Irland gesteht man nun im Rahmen des erneuten Referendums zu, das Abtreibungsstrafrecht ohne Reglementierung durch die EU auf nationaler Ebene zu regeln. (AL, 5.6.2009)

 

 

 

30 UNO

 

- Osttimor widersetzt sich

Das UNO-Komitee zur Beseitigung aller Formen von Diskriminierung gegen Frauen kritisiert Osttimor wegen dessen Haltung zur Abtreibungstötung. Dort wird Abtreibung weiterhin als Straftat geahndet. Die UNO unterstützt finanziell Organisationen, die ein „Recht auf Abtreibung" fordern. (AL)

 

 

 

29 Peru

 

- Unglaubliche Unterstützung

Die peruanische Bischofskonferenz hat die kanadischen Bischöfe offiziell in einem Brief gebeten, darauf hinzuwirken, daß die katholische Organisation „Development and Peace (D&P)" aus Kanada künftig keine Abtreibungsorganisationen in Peru weiter offiziell fördert. Auch in Mexiko werden fünf abtreibungsbefürwortende Organisationen von dieser kanadischen Organisation unterstützt. (AL)

  

 

28 USA

 

- Ausgerechnet der Afroamerikaner Barack Obama fördert mit aller Kraft die Abtreibungstötung.

Dabei ist nachweislich die Abtreibung auch ein Genozid an schwarzen Ungeborenen.

Schwarze machen nur 12,3 Prozent der amerikanischen Frauen aus, aber 37 Prozent aller im Mutterleib getöteten Babys haben schwarze Eltern. In Mülltonnen hinter einer Klinik in Südkalifornien wurden vor einigen Jahren 15.000 tote Babys gefunden, 12.000 davon waren Farbige.

78 Prozent aller Planned-Parenthood-Klienten sind in Wohngegenden Farbiger angesiedelt. Initiatorin der International Planned Parenthood Federation (IPPF, einer Dach-Organisation, an deren Gründung u.a. auch die deutsche Pro Familia beteiligt war) war die „Frauenrechtlerin" Margaret Sanger (1879 - 1966). Sie trat für eine „rigide Politik der Sterilisation und Segregation (d.h. Absonderung)" schwacher Bevölkerungsteile ein, so der Schwarzen, der irischen Katholiken und der Armen. Sanger sagte: „Farbige sind Unkraut, das ausgerottet werden muß."

 

- 20-jährige gegen größte Abtreibungsorganisation

Seit vier Jahren deckt die heute 20-jährige Studentin Lila Rose die Arbeitsweisen von "Planned Parenthood" ("Geplante Elternschaft"), der größten Abtreibungsorganisation der USA, auf. Mit versteckter Kamera gibt sie sich als Minderjährige aus, die von einem älteren Mann schwanger sei. Dieser Tatbestand gilt gesetzlich als Mißbrauch von Minderjährigen. Das Ergebnis: Mitarbeiter von Planned Parenthood weisen sie jedes Mal an, bezüglich ihres eigenen Alters oder des Alters des Kindsvaters zu lügen, um die Sache nicht behördlich melden zu müssen, wozu die Organisation gesetzlich verpflichtet wäre. (AL)

 

- Abwärtstrend

In den USA ist ein Trend gegen die Abtreibungstötung feststellbar. Das ergab eine Gallup-Umfrage im Vergleich zum Vorjahr mit denselben Umfragemethoden. (AL)

 

- Unglaublich

Eine Pastorin der Episkopal-Kirche in Amerika verkündete, daß sich Gott über die Abtreibungen „freue". Im April beschrieb eine andere Pastorin derselben Kirche die Abtreibungen als Segen. (AL)

 

- Anschläge auf HLI

P. Tom Euteneuer, Präsident von Human Life International, berichtet von Bedrohungen und Gewalt gegen ihn und andere Lebensrechtler durch Abtreibungsbefürworter. Es gab Vergiftungsversuche, Todesdrohungen und körperliche Verletzungen, Angriffe, Beleidigungen und sakrilegische und blasphemische Handlungen. (AL)

 

 

 

27 China

Nach Berichten des Weltbevölkerungsfonds (United Nations Population Fund, UNFPA) soll angeblich die chinesische Regierung wegen der Ein-Kind-Politik keine Zwangsmaßnahmen mehr ausüben. Aber sowohl das Population Research Institute (Forschungsinstitut für Bevölkerung) als auch das amerikanische Außenministerium kamen in ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, daß die Zwangspolitik fortgesetzt wird. Die Strafe für die illegale Geburt eines Kindes beträgt das 3-5fache des jährlichen Einkommens, von einem zweiten Kind das 5-7fache. Ebenso gibt es Strafen für die illegale Aufnahme eines Kindes, für ein außereheliches Kind, ein Nicht-Einhalten der Altersgrenze der Frau von 28 Jahren oder der geforderten Wartezeit bei einem erlaubten 2. Kind (falls das erste Kind ein Mädchen ist). Weiters wird mit dem Verlust der Arbeit, der Enteignung und Zerstörung des Eigentums, der Vorenthaltung der staatlichen Wohlfahrt (Gesundheitsdienste) gedroht, nicht zu sprechen von den Zwangssterilisationen, verpflichtenden Abtreibungen, eingesperrten Familien und entführten Kindern.

 

Entweder weiß der Weltbevölkerungsfonds nicht, was wirklich geschieht, oder er verdeckt absichtlich die Wahrheit, um mehr Geldmittel zu erhalten. Unter Präsident Bush wurden ihm die Gelder gestrichen. Barack Obama schüttete ihm hingegen 50 Millionen Dollar vom Fonds für auswärtige Zuwendungen aus. Der Weltbevölkerungsfonds war an der Umsetzung der Ein-Kind-Politik in China massiv beteiligt. (AL)

 

 

26 Australien

- „Umweltselbstmord"?

In Australien forderte eine Bevölkerungs- und Umweltorganisation u.a. eine Ein-Kind-Politik ähnlich der in China. Die Bevölkerungszahl müsse radikal von derzeit 22 Millionen auf 7 Millionen gesenkt werden, sonst drohe Australien ein „Umweltselbstmord".

Ein Professor für Geburtshilfe forderte eine „Emissionsabgabe auf Babys" und ab dem dritten Kind sollten die Eltern jährlich eine Steuer von 500 Euro als Ausgleich für die Emissionen zahlen.

Ob die Känguruhs von diesen Maßnahmen auch betroffen sein sollen, wurde nicht bekannt. (AL) 

 

25 Deutschland

- Immer weniger

2007 sank die Zahl der Minderjährigen im Vergleich zu 2006 um rund 200.000 auf 13,8 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Vor 10 Jahren gab es noch 15,6 Millionen Jugendliche. Auch die Gesamtzahl der Familien mit Kindern unter 18 Jahren sank von 9,4 Millionen 1997 auf 8,6 Millionen 2007. Als Familie zählen die Statistiker alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, also auch Alleinerziehende oder unverheiratete Paare mit leiblichen oder Adoptiv- und Pflegekindern. (AL)

 

- Ausgerechnet

Für staatliche Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung hat sich der CSU_Abgeordnete Singhammer ausgesprochen. Er argumentierte mit einer „Asymmetrie bei der Übernahme der Kosten für Beendigung von Schwangerschaften einerseits und Nichtbezahlung künstlicher Befruchtungen andererseits". Auch Familienministerin von der Leyen wünscht sich mehr Retortenbabys.

Oder denkt man vielleicht an eine Konjunkturankurbelung bei der „notleidenden" Pharma-Industrie. Mit mehr Kunden wird der Markt natürlich noch attraktiver. Die Unternehmen können jährlich ca. 150 Millionen Euro mit den benötigten Hormonpräparaten umsetzen. Jedenfalls machen sie eine gute Lobbyarbeit. (AL)

 

24 Schweiz - Nachfrageboom

Seit 2002 ist in der Schweiz die rezeptfreie Abgabe der sog. „Pille danach" von verkauften 8.000 Packungen des Marktführers im ersten Jahr auf 93.500 Packungen im Jahr 2008 gestiegen. Das alarmierte jetzt auch die katholische Schweizer Bischofskonferenz. (AL)

 

23 Monaco - Weiterer Versuch

Monaco war eines der letzten Länder mit strengen Gesetzen bei der Tötung von noch nicht geborenen Kindern. Sie war bislang aber schon bei Lebensgefahr der Mutter erlaubt, obwohl man für solch seltene Fälle keine gesetzliche Regelung brauchte. Im Jahre 2007 gab es einen Versuch, die Regelungen weiter zu liberalisieren. Am Einspruch von Fürst Albert II. scheiterte der damalige Versuch. Nun wird eine Liberalisierung erneut diskutiert. Der Erzbischof von Monaco lehnt den Vorschlag entschieden ab und sieht in diesem Versuch, weitere Ausnahmen zuzulassen, eine Öffnung hin zu einem Prozeß, der das Schlimmste befürchten lasse. (AL)

 

22 Belgien - Und so weiter ...

Noch ist Sterbehilfe an Minderjährigen in Belgien verboten. Eine neue Studie hat jedoch festgestellt, daß trotz gesetzlichem Verbot diese bereits praktiziert wird, und zwar seien in den letzten beiden Jahren in mindestens 25 Fällen bei Minderjährigen lebensbeendende Mittel verabreicht worden. Bei weiteren 51 Fällen hätten die Ärzte die Behandlung eingestellt und Mittel verabreicht mit dem Nebeneffekt lebensverkürzender Wirkung. Eine Entscheidung über die Vergabe werde im Regelfall von den Ärzten getroffen. Zur Erinnerung: in Belgien ist die "aktive Sterbehilfe" seit 2002 gestattet, wenn der Patient den Wunsch zu sterben, "freiwillig, überlegt und wiederholt" geäußert hat. (AL)

 

21 England

- Gegen den Willen der Eltern

In London haben Ärzte ein schwer krankes, neun Monate altes Baby gegen den Willen der Eltern sterben lassen. Ein Gericht hatte den Medizinern erlaubt, die lebensnotwendige Beatmung des Kindes einzustellen. Die Eltern sind davon überzeugt, daß ihr Sohn trotz seiner schweren Krankheit ein lebenswertes Leben gelebt habe. (AL)

 

- Überraschung?

Forscher haben hunderte britischer Psychotherapeuten befragt - und eine Überraschung erlebt, schreibt spiegel.de. Viele versuchen "noch immer", Homosexuelle in Heterosexuelle zu verwandeln. (AL)

 

- TV-Werbung

Die Werbeaufsichtsbehörde will die Beschränkungen auf Werbung für Kondome und andere Verhütungsmittel in der Fernsehwerbung lockern. Auch für Schwangerschaftskonfliktberatung und Abtreibungsdienste soll künftig geworben werden dürfen. Angeblich will man die Zahl der Schwangerschaften unter Teenagern reduzieren. Die Entwicklung der letzten zehn Jahre hat allerdings gezeigt, daß das Gegenteil der Fall ist. (AL)

 

20 Spanien - Rechtssicherheit

In Spanien will die sozialistische Regierung das Abtreibungsstrafrecht weiter aushöhlen. Seit 1985 gibt es die Möglichkeit der straffreien Abtreibungstötung in drei Fällen: Bei Vergewaltigung, Mißbildung des Kindes sowie bei Gesundheitsgefährdung der Mutter. Ein neuer Entwurf der Regierung sieht generell eine straffreie Tötung noch nicht geborener Kinder bis zur 14. Schwangerschaftswoche vor. Zudem sollen Minderjährige ab 16 Jahren künftig eine Tötung ihres Kindes auch ohne Einverständnis der Eltern vornehmen lassen dürfen, bei Mißbildung des Kindes und Gesundheitsgefahr der Mutter bis zur 22. Schwangerschaftswoche. Nahezu 96 Prozent aller vorgeburtlichen Kindestötungen, 112.000 im vergangenen Jahr, waren mit der sog. medizinischen Indikation begründet worden. Die Regierung will mit einem neuen Gesetz „Rechtssicherheit" schaffen. (AL)

 

19 Europa - Traumpaar

Wenn Gerüchten zufolge wirklich Tony Blair Präsident der Europäischen Union (EU) wird, wären er und US_Präsident Obama das Traumpaar der Abtreibungsbefürworter. (AL)

 

18 Vatikan

- Exkommunikation

Der Vorsitzende des Obersten Vatikanischen Gerichts, Erzbischof Burke, stellt klar: Befürworter der Abtreibung sind von der heiligen Kommunion ausgeschlossen (exkommuniziert). Wenn Katholiken öffentlich die Abtreibungstötung befürworten, darf ihnen das heilige Sakrament nicht gegeben werden, noch können sie es würdig empfangen. (AL)

 

- Gesundheitsfürsorge?

In einer Rede in Angola sagte Papst Benedikt XVI., es sei bittere Ironie, wenn Abtreibung unter dem Stichwort „Gesundheitsfürsorge" für die Mütter gefördert werde. (AL)

17 USA

- Größte Kampagne

Mit der landesweit größten Kampagne in der Geschichte der USA versuchen die Katholiken in den Diözesen des Landes u.a. mit Millionen Postkarten und E-Mails auf ihre Volksvertreter Einfluß zu nehmen, sich gegen die bundesstaatliche Finanzierung und Förderung von Abtreibungen durch die Regierung Obama zu wehren. Präsident Obama spricht sich, wie einige seiner wichtigsten Kabinettsmitglieder, für ein „Recht auf Abtreibung" aus.

 

- Unverantwortlich

Die Behörden in Kalifornien ermitteln gegen einen unbekannten Fruchtbarkeitsspezialisten, durch den eine Frau 14 Kinder gebar, darunter Achtlinge, drei der Kinder sind behindert. Die Mehrlingsgeburt kostete Berichten zufolge 3 Millionen Dollar. Die Frau ist nicht verheiratet und arbeitslos. Nun sucht sie im Internet um Unterstützung. Egal wieviele Kinder nach einer In-vitro-Fertilisation (IVF) geboren werden, bei dem Prozeß werden immer viele andere Embryonen getötet. (AL)

 

- Augenfarbe

Ein großer Konzern in den USA, der Fruchtbarkeitskliniken unterhält, bietet seit kurzem die Auswahl von Augen- und Haarfarbe sowie des Teints eines durch künstliche Befruchtung zu erzeugenden Babys an. Die Kliniken sind schon Marktführer bei der Auswahl des Geschlechtes. Für den kleinen Prinzen oder die Prinzessin müssen die Eltern rund 18.000 Dollar investieren. Die meisten Kunden kommen nicht wegen Fruchtbarkeitsproblemen, sondern zur Geschlechtswahl.

Anmerkung: Aber was ist, wenn dem Gör seine Haar- oder Augenfarbe dann doch nicht paßt? (AL)

 

16 Brasilien

Abtreibung bei einer Neunjährigen

Trotz heftiger Proteste und Hilfsangeboten aus Kirche und Gesellschaft wurde bei einem 9_jährigen Mädchen, das seit seinem 6. Lebensjahr vom 23-jährigen Stiefvater mißbraucht wurde und Zwillinge erwartete, eine Abtreibung vorgenommen. (AL)

 

15Deutschland / USA

Begrüßt

Die Geschäftsführerin der „Deutschen Stiftung Weltbevölkerung" begrüßt den Kurswechsel des neuen US-Präsidenten in der Abtreibungsfrage. Barack Obama hob als eine seiner ersten Amtshandlungen, zwei Tage nach Amtsantritt, das Verbot von Präsident Bush auf, zur Durchführung von Abtreibungen und Beratung in Abtreibungsfragen im Ausland den NGOs staatliche Finanzmittel zu gewähren. (AL, 4.2.2009)

 

Tödliche Nebenwirkungen?

In den USA wurde die erste Studie mit menschlichen embryonalen Stammzellen am Menschen genehmigt. Der bekannte deutsche Stammzellforscher Prof. Hescheler warnte jedoch eindringlich vor möglichen Gefahren für die Patienten. Unerwartete Nebenwirkungen könnten zum Tod des Patienten führen. (AL, 3.2.2009)

 

14Deutschland

Kein Menschenrecht

„Abtreibung ist kein Menschenrecht", sagt der Direktor des „Deutschen Instituts für Menschenrechte". Wenn Vorgeburtlichen die Würde abgesprochen würde, hätte das auch Auswirkungen auf die Achtung der Menschenwürde der Geborenen. Allerdings sei die weitgehende Entkriminalisierung der Abtreibung nicht dasselbe wie ein Recht auf Abtreibung, meint der Direktor dieses Institutes. (AL, 5.2.2009)

 

13Österreich

Steuerfreie Abtreibung

Nach einem ministeriellen Erlaß ist seit November 2008, wenn ein „therapeutisches Ziel" bei einer Abtreibungstötung im Vordergrund steht, diese umsatzsteuerfrei. Die Beurteilung des Vorliegens dieser Voraussetzung obliegt dem Arzt und müsse von den Finanzbehörden akzeptiert werden. (AL, 3.2.2009)

Anmerkung: Die Konsequenz wird die Stimulierung der Abtreibungen sein. 

 

12Irland

Also doch

Um die Iren im zweiten Anlauf doch noch für den Lissabon-Vertrag zu gewinnen, wollen die EU-Staats-und Regierungschefs den Iren mit Garantien beim Lebensschutz entgegenkommen. Ein neues Referendum ist für den Herbst 2009 geplant. (AL, 28.12.2008)

 

 

11Spanien

Am „Tag der unschuldigen Kinder" feierte der Erzbischof von Madrid mit etwa einer Million Katholiken eine hl. Messe gegen die Abtreibung. Der Kardinal nannte die Abtreibungstötung „eines der schlimmsten Übel unserer Zeit". (AL, 5.1.2009)

 

10Luxemburg

Ja sagen zum Leben

Mitte Januar veranstaltete die katholische Kirche in Luxemburg erstmals eine „Woche für das Leben". Vielleicht will der Erzbischof von Luxemburg sich selbst Mut machen, entschiedener für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einzutreten. (AL, 1.2.2009)

 

09Belgien

Kritik am Embryonen-Gesetz

Die katholischen Bischöfe Belgiens haben das neue Bioethik-Gesetz mit Entrüstung abgelehnt. Das Gesetz bezeichnet menschliche Embryonen als „organisches Material". (AL, 18.1.2009)

 

08 England

Für das Leben

Eine 25-jährige Britin hat sich entgegen dem ärztlichen Rat, ihre siamesischen Zwillinge durch Abtreibung zu töten, für das Leben ihrer Kinder entschieden. (AL, 15.1.2009)

 

 

07 Mensch-Tier-Klon funktioniert nicht

Vor etwa einem Jahr hatten die britischen Behörden die Genehmigung zum Cybrid-Klonen (Mensch-Tier-Klonen) erteilt. Nun kann man sagen, daß die Reprogrammierung mit tierischen Eizellen zum „therapeutischen Klonen" nicht funktioniert. (AL, 5.2.2009)

 

Mehrfachabtreibungen bei Jugendlichen

Seit 1991 sind Mehrfachabtreibungen bei Teenagern um beinahe 70% gestiegen. 2007 hatten rund 5.900 Teenager unter 20 Jahren eine weitere Abtreibung, die nicht deren erste war. Die Family and Youth Concern (Organisation für Familien und Jugend) sieht die Ursache des Problems in der Idolisierung des Sex (der Vergötzung des Geschlechtsverkehrs) durch die Gesellschaft. Der Britische Beratungsdienst für Schwangere bezeichnet es als positiv, daß die Abtreibung akzeptabler geworden ist. Der Konsum von Alkohol fördere Teenager-Schwangerschaften, meint der englische Kultusminister. Eines von fünf 14-jährigen Mädchen trinkt mindestens einmal die Woche Alkohol. (SPUC, 26.1. 2009)

 

06 Europa

Recht auf Abtreibung?

Mitte Januar 2009 hat das Europäische Parlament mehrheitlich einen Text angenommen, der faktisch ein „Recht" auf Abtreibungstötung innerhalb der EU fordert. Man nennt das „reproduktive und sexuelle Gesundheit". (AL, 30.1.2009)

 

05 Vatikan

Kritik an US-Bischöfen

Der Präfekt des Obersten Gerichts im Vatikan, Erzbischof Burke, übte Kritik an einem Teil der US-Bischöfe, weil ihr Verhalten dafür gesorgt habe, daß Obama im Wahlkampf von Katholiken teils massiv unterstützt wurde.

In einem Schreiben hatten die Bischöfe gemeint, daß ein Katholik „mit gutem Gewissen" für einen Kandidaten stimmen könne, der Abtreibung unterstütze, weil es dafür „andere schwerwiegende Gründe" gäbe, wie z.B. Wirtschaftssituation, Irak-Krieg, etc. (AL, 1.2.2009)

 

 

04 Australien

Die australische Regierung wird demnächst darüber entscheiden, ob sie wie Amerika auch Abtreibungen in anderen Ländern finanziell unterstützt. (SPUC, 30.1. 2009)

 

03 USA

„Reduktion" = Mord

Die Mutter der in Kalifornien geborenen Achtlinge hatte es nach Angabe ihrer Ärzte abgelehnt, einen Teil der „Föten" (Kinder) abzutreiben. Sie hatten der Schwangeren eine „selektive Abtreibung" (Reduktion) angeboten. (AL, 30.1.2009)

 

Mensch-Tier-Kreuzungen

Die Advanced Cell Technology (Spitzen-Zell-Technologie) in Massachusetts berichtet in der Fachzeitschrift für Klonen und Stammzellen, daß die Mensch-Tier-Embryonen nicht entwicklungsfähig zu sein scheinen. Die Wissenschaftler des Unternehmens versuchten Kühe, Mäuse und Kaninchen mit Menschen zu kreuzen. (SPUC, 3.2.2009)

 

Abtreibung ist gefährlich

Eine Frau, die vor 27 Jahren eine Abtreibung hatte, erzählte von ihrem späteren Gefühl von Schuld, Scham und Depression. Auf der Internetseite einer Zeitung schrieb sie: „Abtreibung zu erlauben, macht sie nicht zu einer ungefährlichen (sicheren) Sache. Legale Abtreibung macht sie für mehr Frauen zugänglich und erweckt den Anschein, daß alles in Ordnung sei. Mehr Frauen werden wahrscheinlich körperlich, geistig, gefühlsmäßig und seelisch verletzt." Sie wurde von ihrem Trauma durch Christus geheilt und fügte hinzu: „Rechtmäßige oder unrechtmäßige Abtreibung verletzt Frauen." (SPUC, 3.2.2009)

 

Keine Nachricht wert

Einen Tag nach dem Amtsantritt von Präsident Obama machten sich - von den Medien nicht oder kaum beachtet - rund 200.000 Lebensrechtler in Washington zum 36. Mal auf zum „Marsch für das Leben". In der Basilika von der Unbefleckten Empfängnis hatten sich Tausende Katholiken zu einer Gebetswache für das Leben versammelt. (AL, 23.1.2009)

 

02 Brasilien

Erlaubt - nicht erlaubt

Weil die brasilianische Rechtsprechung Abtreibung als „Verbrechen gegen das Leben" einstuft, aber Abtreibungstötungen in besonderen Fällen „erlaubt", sind eben in diesem Bereich (medizinische Indikation) die Tötungen 2008 um 43 Prozent gestiegen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. (AL, 28.1.2009)

 

 

01 Uruguay

Lob für den Staatspräsidenten

Der uruguayische Staatspräsident ist nach 25 Jahren Mitgliedschaft aus der Sozialistischen Partei ausgetreten. Die Genossen hatten ihn heftigst kritisiert, weil er mit seinem Vetorecht die Einführung der Abtreibungstötung verhinderte. (AL, 28.12.2008)

 

 

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