| Nachrichten-Archiv - Meldungen aus aller Welt |
Aktuelle Kurznachrichten aus aller Welt von bleibendem Wert
rund um die Themen, die unsere Webseiten behandeln
Stand: 12.05.2009
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55
Niederlande
- Schau, schau
Eine fehlende
Sexualmoral unter
Jugendlichen beklagt
der holländische
Minister für Jugend
und Familie. Mädchen
würden als
Gebrauchsartikel
gelten, Sex werde
als Tauschmittel
angesehen, und er
meint, es gehe bei
diesem Thema nicht
um Kleinigkeiten,
sondern um ein sehr
ernstes Problem, das
die ganze
Gesellschaft
bedrohe. (AL,
25.11.2008)
- Kostenloser
Ultraschall?
Um mehr als 60
Prozent ist die Zahl
der
Abtreibungstötungen
zwischen der 20. und
24.
Schwangerschaftswoche
angestiegen, seitdem
in den Niederlanden
nach der 20.
Schwangerschaftswoche
Ultraschall-Untersuchungen
kostenlos angeboten
werden. (AL,
22.11.2008)
Anmerkung:
Was kostet der
„kostenlose"
Ultraschall? In
vielen Fällen ein
Menschenleben!
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54
Dänemark
Das Deutsche
Ärzteblatt meldete
Ende November 2008,
daß sich in Dänemark
die Zahl der
Geburten mit
Down_Syndrom seit
der Einführung eines
„besseren
Screenings"
(vorgeburtliche
Untersuchungsmethoden)
halbiert habe. Über
die Anzahl der
Abtreibungstötungen
nach positivem
Befund (Bestätigung
des Down_Syndroms)
wurde nichts
berichtet. (Vgl.
Ärzteblatt,
28.11.2008)
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53
Österreich
In Österreich wird
lautstark die
Abschaffung der „eugenischen
Indikation"
gefordert. Sie sei
eine
Diskriminierung.
Diese Forderung
erinnert an die
Situation in
Deutschland vor
1995. Damals sah man
die Diskriminierung
in der Tatsache, daß
nicht behinderte
Kinder „nur" bis zur
12.
Schwangerschaftswoche,
aber möglicherweise
Behinderte bis zur
24.
Schwangerschaftswoche
straffrei getötet
werden durften.
Die „eugenische
Indikation" wurde
1995 abgeschafft,
dafür aber die sog.
„medizinische
Indikation"
erweitert. Die
„Zumutbarkeit für
die Frau" mit einem
behinderten Kind
wurde entscheidend.
Dafür gibt es jetzt
keine Fristen mehr,
also bis unmittelbar
vor der Geburt kann
getötet werden. Die
Tötung des Kindes
gilt als „nicht
rechtswidrig", also
„rechtmäßig". (AL,
20.11.2008)
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52
Frankreich
In Frankreich haben
sich in den letzten
Jahren die
Abtreibungstötungen
bei jungen Frauen
erhöht. Laut Bericht
des
Gesundheitsministeriums
geschieht etwa die
Hälfte aller
Abtreibungen
medikamentös. (AL,
25.9.2008)
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51
Spanien
- Designer-Baby
In Spanien wurde das
erste Designer-Baby
geboren. Der kleine
Junge wurde im
Reagenzglas erzeugt
und soll seinem
kranken Bruder, der
an einer seltenen
Bluterkrankheit
leidet, durch eine
Therapie mit Zellen
seines
Nabelschnurblutes
heilen.
Wieviele Geschwister
vernichtet wurden,
deren genetische
Übereinstimmung
nicht gegeben war,
ist nicht bekannt
geworden. (AL,
23.10.2008)
- Nach
europäischem Vorbild
Die sozialistische
Regierung hat es
offenbar eilig.
Nachdem in Spanien
die „Homo-Ehe" und
die „Expreß-Scheidung"
eingeführt wurden,
sollen nun die noch
verbotene
„Sterbehilfe" und
die weitere
Liberalisierung der
Abtreibungstötung in
Angriff genommen
werden.
„Sterbehilfe" und
Abtreibung sind in
Spanien heftig
umstritten. Vor
allem die
katholische Kirche
versucht, dagegen
anzugehen. (AL,
20.11.2008)
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50
USA
-
Selbsttäuschung
„Eines Tages wird
unsere Nation auf
das, was wir
Menschen ihren
Müttern angetan
haben, zurückschauen
als auf ein
Verbrechen, das
nicht weniger
abscheulich ist als
jenes, das von
Hitler und Stalin
verübt wurde",
schreibt der New
Yorker Erzbischof in
seiner
Kirchenzeitung.
Der Erzbischof
verweist auf die
Sklaverei und auf
die Verpflichtung
einer zivilisierten
Gesellschaft,
unschuldige Menschen
zu beschützen. Mit
Bezug auf die noch
nicht geborenen, von
Abtreibung bedrohten
Menschen sagt er:
„Wenn Sie sich
überzeugen können,
daß diese Wesen
etwas anderes als
lebendige und
unschuldige Menschen
sind, z. B. so etwas
wie ‘ein bloßer
Gewebsklumpen’,
haben Sie ein viel
grundlegenderes
Problem als das
bloße
Nicht_Anerkennen der
Falschheit der
Abtreibung. Und das
Problem ist _
verzeihen Sie _
Selbsttäuschung in
einer ganz extremen
Form." (AL,
19.9.2008)
- Spät aber ...
Jene
US-Amerikanerin, die
vor 35 Jahren fast
im Alleingang die
Abtreibungstötung in
den Vereinigten
Staaten
höchstgerichtlich
erstritten hatte,
Norma McCorvey,
damals 1973 unter
dem Decknamen „Jane
Roe" , spricht sich
seit einiger Zeit
öffentlich gegen
Abtreibungstötungen
aus.
1995 hat sie zum
christlichen Glauben
gefunden und
versucht seitdem
alles, damit dieses
berüchtigte Urteil
„Roe gegen Wade",
das den USA die
vollkommene Freigabe
der
Abtreibungstötung
brachte, revidiert
wird.
Sie wirft heute
ihren früheren
Rechtsanwälten vor,
ihre
Konfliktsituation
zur Durchsetzung
einer
Pro-Abtreibungspolitik
ausgenutzt zu haben.
1973 sei sie eine
„sehr verwirrte
21_jährige Frau mit
einem Kind und einer
ungeplanten
Schwangerschaft"
gewesen. Sie habe
zwar für die
Legalisierung der
Abtreibung gekämpft,
aber selbst nie eine
Abtreibung
durchführen lassen.
Dieser Einsatz sei
der größte Fehler
ihres Lebens
gewesen.
Anmerkung:
Info hierzu in
unserem Zeitdokument
Nr. 1 über die
Taktiken der
Abtreibungsbefürworter
von Dr. B. Nathanson.
- Künstl.
Befruchtung
Doppelt so häufig
wie andere Kinder
kommen Kinder, die
mit Techniken der
künstlichen
Befruchtung (IVF)
erzeugt wurden, mit
Fehlbildungen zur
Welt. Dies ergab
eine neue Studie aus
den USA.
Mehr als jede zehnte
Frau im gebärfähigen
Alter hat in den USA
schon einmal die
Dienstleistungen der
Reproduktionsmedizin
in Anspruch
genommen. Etwa jedes
100. Kind wird dort
durch eine Variante
der künstlichen
Befruchtung erzeugt.
(Vgl. Ärzteblatt,
18.11.2008.)
Anmerkung:
Lesen Sie hierzu das
Heft „Moderne
Befruchtungstechnologien"
von Prof. Dr.
Manfred Balkenohl,
Schriftenreihe der
Aktion Leben, Heft
21.
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49
Lateinamerika
Verheerende
Auswirkung zeigt die
Gender_Ideologie in
einigen Ländern
Lateinamerikas. Vor
allem in Mexiko,
Brasilien und
Argentinien. Trotz
des bremsenden
Einflusses der
katholischen Kirche
stelle sich in den
meisten Ländern nach
und nach der
„Erfolg" der
Abtreibungsbefürworter
ein, erklärte ein
argentinischer
Priester.
Die Gender_Ideologie
verletze „die Würde
der Ehe, die Achtung
des Rechts auf Leben
und die Identität
der Familie". Das
Christentum diene
als Schutzwall gegen
diese Ideologien.
„Aber wir müssen uns
der Tatsache bewußt
sein, daß es hierbei
nicht nur um eine
religiöse Frage
geht. Das Gebot „Du
sollst nicht töten",
das Recht, seine
eigenen Kinder zu
erziehen, die
Verurteilung der
Homosexualität als
ein widernatürliches
Verhalten, das sind
drei Themenfelder,
die zum Naturrecht
gehören, das Gott in
das Herz des
Menschen
eingeschrieben hat.
Diese Wahrheiten
sollten allen
Menschen
einleuchten, ob sie
gläubig sind oder
nicht. Es ist zwar
die Kirche, die das
Naturrecht
verkündet, aber wir
dürfen dabei nicht
vergessen, daß wir
Werte verteidigen,
die zur Natur aller
Menschen gehören."
(Vgl. Zenit.org,
27.11.2008)
Anmerkung:
Lesen Sie hierzu
Heft Nr.16 der
Schriftenreihe der
Aktion Leben „Das
Naturrecht von Prof.
Dr. Wolfgang
Waldstein hinweisen,
sowie das Büchlein
„Verstaatlichung der
Erziehung" von
Gabriele Kuby.
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48
Mexiko
In Mexiko hatte die
katholische Kirche
zu Allerheiligen und
Allerseelen die
Gläubigen
aufgerufen, der
abgetriebenen Kinder
zu gedenken. Es gibt
Bestrebungen, die
Abtreibungstötungen
weiter zu
liberalisieren. In
einigen
mexikanischen
Bundesstaaten ist
man gegen eine
Liberalisierung der
Abtreibungstötung,
aber nicht in der
Hauptstadtregion.
(AL, 10.11.2008)
Anmerkung:
Wie wichtig es ist,
daß die Kirche sich
lebensfeindlichen
Ideologien
entschlossen
entgegenstellt,
zeigt ein Hirtenwort
aus dem Jahr 1935.
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47
Uruguay
In Uruguay beschloß
der Senat am 12.
Nov. 2008 ein
Gesetz, das in den
ersten 12
Schwangerschaftswochen
unter bestimmten
Voraussetzungen
(Indikationen) die
Abtreibungstötung
erlauben sollte.
Der sozialistische
(!) Präsident
stoppte am 15.
November per Veto
dieses Gesetz.
Das Parlament
verfügte am 20.
November nicht über
die nötige Mehrheit,
um das Veto des
Präsidenten zu
überstimmen. Vor
allem die
katholische Kirche
hatte sich vehement
gegen das
Gesetzesvorhaben
ausgesprochen. (AL,
22.11.2008)
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46
Osttimor
In Kürze soll in
Osttimor ein Gesetz
verabschiedet
werden, das außer in
„extremen Fällen"
(leider)
Abtreibungstötungen
verbieten soll.
Angeblich begrüßte
die katholische
Kirche in Osttimor
diesen
Gesetzesentwurf.
Schlimm, daß man
sich nicht zu einer
wirklich
konsequenten Haltung
durchringen konnte!
(AL, 23.10.2008)
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45
Vatikan
Die vatikanische
Zeitung „Osservatore
Romano" mahnte an,
daß der
Gesundheitsbegriff
der UNO, die vor 60
Jahren
verabschiedete
Definition von
Gesundheit als
„Zustand
vollständigen
physischen,
geistigen und
sozialen
Wohlbefindens",
gefährliche
Konsequenzen gezeigt
habe. Sie
legitimiere die
Selbsttötung von
Kranken und lasse
Abtreibungstötungen
legal erscheinen.
(AL, 1.12.2008)
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44
Deutschland
- Rückgang der
Adoptionen
Noch nie wurden in
Deutschland weniger
Kinder adoptiert als
im Jahr 2007.
Über die Ursachen
macht sich die
hessische
Landesvorsitzende
eines
Adoptionsvereins
Gedanken. Sie
begrüßt den Rückgang
u.a., weil es
verbesserte
Aufklärung und auch
die Möglichkeit der
Abtreibung gebe.
(AL, 5.9.2008)
- Kaum zu
glauben
Ein Arzt in
Kaufbeuren verteilte
eine schriftliche
Erklärung:
„Hiermit möchte ich
Ihnen mitteilen, daß
ich die
Frauenarztpraxis ab
1.April übernehmen
werde. Seit Anfang
März 2008 werden
keine
Schwangerschaftsabbrüche
mehr durchgeführt.
Ich bitte Sie, zur
Wahrung meines Rufes
jegliche
Demonstrationen
dieser Art (Anm. d.
Red.: gemeint waren
Gebete vor der
Praxis) zu beenden."
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43
Norwegen/Deutschland
In Norwegen werden
nach einer neueren
Untersuchung 84
Prozent der Kinder
mit Down-Syndrom
abgetrieben. In
Deutschland würden
bis zu 98 Prozent
der durch
vorgeburtliche
Diagnose entdeckten
Kinder mit
Down-Syndrom durch
Abtreibung getötet.
(AL, 4.9.2008)
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42
Deutschland
Embryonenschutz-Gesetz
Fortpflanzungsmediziner
fordern in einem
Gutachten Änderungen
am
Embryonenschutz-Gesetz.
Es soll erlaubt
werden, Aufbau und
Struktur der
entstandenen
Embryonen zu
begutachten und den
„morphologisch
bestaussehendsten"
Embryo in den
Mutterleib
einzupflanzen. (AL,
12.9.2008)
Gendiagnostik-Gesetz
Im deutschen
Bundestag soll
demnächst der
Entwurf eines
Gendiagnostik-Gesetzes
verabschiedet
werden.
Kritisiert wurde der
Gesetzesentwurf u.a.
vom
NRW-Ministerpräsidenten,
der sagte, daß
danach ein Embryo
genetisch etwa auf
Alzheimer-Risiko
getestet und
abgetrieben werden
dürfe, obwohl
niemand sagen könne,
ob die Krankheit
Jahrzehnte später
tatsächlich
ausbrechen werde.
(AL, 15.9.2008)
Abschreckend
Ein Kommentator
einer liberalen
Tageszeitung zieht
den Schluß, daß die
Aktion „My little
Baby", bei der
Schüler eine
Hightech-Puppe mit
nach Hause bekommen,
um die sich intensiv
kümmern müssen, eher
für einen weiteren
Geburtenknick statt
für einen Babyboom
sorgt. Diese
Erkenntnis wünscht
man auch manchem
Bischof und
katholischen
Beratungsstellen,
welche dieses
Programm fördern.
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Niederlande
Die niederländische
Regierung hat am
Freitag beschlossen,
im Reagenzglas
gezeugte Kinder
genetisch auf ein
Krebsrisiko zu
untersuchen und bei
positivem Befund zu
töten.
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40
England
Frauen entscheiden
sich anders
„Pille verhindert
richtige
Partnerwahl", so
konnte man in der
netzeitung/wissenschaft
lesen. Der Grund:
Frauen, welche die
„Pille" nehmen,
wählten häufiger
genetisch ähnliche
Männer aus. Dies
könne jedoch neben
Fruchtbarkeitsproblemen
auch zum Scheitern
von Beziehungen
führen. Der
natürliche Instinkt
bei der Partnerwahl
sei getrübt, zeigt
die Studie an der
Universität
Liverpool.
Die Frau fühle sich
normalerweise anhand
des Geruchs von
einem Mann
angezogen, der
genetisch
verschieden von ihr
ist. Das sei für die
Nachkommenschaft
sehr wichtig. Durch
die Pille aber suche
sich eine Frau eher
genetisch ähnliche
Partner aus.
Respekt verloren
Ein englischer
Bischof sieht einen
Zusammenhang von
Abtreibung und
Jugendgewalt. Die
jungen Leute hätten
den Respekt vor dem
menschlichen Leben
verloren. (AL,
15.9.2008)
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39
Mexiko
Gegen die
Liberalisierung von
Abtreibungstötungen
durch den Obersten
Gerichtshof in
Mexiko hat die
Kirche mit einem
halbstündigen
Glockengeläut
protestiert. (AL,
20.9.2008)
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38
USA
Rassismus
Ein katholischer
Bischof aus den USA
hat darauf
hingewiesen, daß die
Abtreiber schwarze
Frauen geradezu „ins
Visier" genommen
hätten. Die
Organisation „Planned
Parenthood
Federation" (PPF)
habe 80 % ihrer
Tötungseinrichtungen
in Gebieten mit
schwarzen
Mehrheiten, gemäß
ihrer Gründerin
Margaret Sanger
(1879_1966), die das
„Neger Projekt" zur
Reduzierung der
schwarzen
Bevölkerungsgruppe
gesehen habe.
Übrigens: Die
deutsche
Schwester_Organisation
ist „Pro Familia".
(AL, 17.10.2008)
Geschäft mit den
Kinderlosen
Weltweit ist die
Erzeugung von
Kindern im Labor zu
einem
milliardenschweren
Geschäft geworden.
Manche Anbieter
werben bereits in
Plakataktionen und
Werbeveranstaltungen
und bieten ihre
Dienste in
Rundum_Paketen mit
Wellnessangeboten
an.
Was vor 30 Jahren
mit einem
Eizell_Klau begann,
ist heute mit der
Befruchtung von
weltweit täglich
2000 Eizellen und
der Geburt von
200.000
Retortenbabys pro
Jahr zur „Routine"
geworden. Bereits
dreieinhalb
Millionen wurden
geboren. Der Umsatz
der
Fruchtbarkeitsindustrie
wird weltweit
jährlich auf rund
sieben Milliarden
Euro geschätzt,
wobei ein großer
Teil der Einnahmen
an die
Pharmaunternehmen
geht. Wie man sieht,
kann man sowohl mit
der
Unfruchtbarmachung
(„Pille",
Abtreibung, etc.)
als auch dann mit
der Fruchtbarmachung
Geld verdienen.
Kein Wunder, daß die
Zahl der
Fruchtbarkeitskliniken
schnell steigt. Ein
Versuch kostet rund
3.000 Euro und jede
fünfte Behandlung
ist „erfolgreich".
Man darf gar nicht
daran denken,
wieviele erzeugte
kleine Menschlein
dabei „auf der
Strecke" bleiben ...
Eigentlich sollte
man angesichts
dieser Entwicklung
die Enzyklika „Humanae
vitae" heute besser
verstehen.
Hinweis: Lesenswert
hierzu unsere Hefte
aus der
Schriftenreihe der
Aktion Leben: Nr. 6:
„Künstliche
Befruchtung _ ein
Ausweg bei
Unfruchtbarkeit? von
Dr. Bruno Hügel und
die Nr. 21: „Moderne
Befruchtungstechnologien
_ Anmerkungen aus
ethischer
Perspektive von
Prof. Dr. Manfred
Balkenohl.
Single - Embryo -
Transfer
Dabei werden
zunächst mehr als
ein Embryo erzeugt,
es findet eine
Selektion
(Aussonderung) nach
Entwicklungsfähigkeit
statt, der „beste"
Embryo wird in die
Gebärmutter
transferiert.
Natürlich spricht man in Fachkreisen nicht gerne von Selektion (biologisch: Auslese), man verwendet lieber den Begriff „Elektion"(Wahl, Auswahl) (eSET).
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37
Mehr Hormone
Das deutsche „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte" hat die Zulassung von „Mifegyne" ausgeweitet. Ab 1. Juli darf das Kindergift bis zum 63. Tag einer Schwangerschaft eingenommen werden. (AL, 4.7.2008)
Image-Kampagne
Sowohl der „Bundesverband der Reproduktionsmediziner" als auch Pharmakonzerne haben diverse Kampagnen gestartet, um die sog. „demographische Katastrophe" abzuwenden.
So gibt es neben der „Initiative Wunschkinder - Zukunft für Deutschland" der Pharmaindustrie eine Initiative des „Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren in Deutschland", wonach pro künstlich erzeugtem Kind (IVF) 25,- Euro an einen Kinderhilfe_Verein gespendet werden sollen. Dadurch will man das Image der „Kinderfabriken" aufbessern und die Politik bewegen, einen größeren Teil der IVF-Kosten aus Steuermitteln zuzuschießen. (AL, 01.08.2008)
(Kinder-) armes Deutschland
Immer weniger Geburten in Deutschland stehen immer mehr Sterbefällen gegenüber.
Im 1. Quartal 2008 wurden 1,1 Prozent weniger (66.000) lebend geborene Kinder als im Vergleichszeitraum des Vorjahres registriert, aber 5,3 Prozent mehr Sterbefälle. Die Zahl der Frauen zwischen 15 und 45 Jahren hat von 1996 bis 2006 um 900.000 abgenommen. Durch den Geburtenrückgang der vergangenen 30 Jahre fehlt heute eine ganze Müttergeneration. Das heißt, daß die Entwicklung rasant abwärts gehen wird, mit all den Folgen, die bereits jetzt sichtbar sind. Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes unsere Zukunft abgetrieben oder verhütet. (AL, 05.08.2008)
Interessante Argumentation
Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrates (DER), Christiane Woopen, setzte sich in einem Interview für eine offenere Haltung bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) ein. Dies sei „ethisch vertretbar".
Ihr Argument: Wenn ungeborene behinderte Kinder bis zur Geburt getötet werden dürften, dann sei es unverhältnismäßig, dies in einem viel früheren Stadium der Embryonalentwicklung ausnahmslos zu verbieten.
Auch plädierte sie für sog. „Rettungskinder", die durch künstliche Befruchtung entstehen und Zellspender für kranke Geschwister sein können. Es wird dann von mehreren Embryonen der ausgewählt, der den Wünschen entspricht.
Wann wird es „Rettungskinder" für kranke Eltern geben? (AL, 05.06.2008)
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36
Österreich
„Unser Kind hat einen Schaden, ist aber kein Schadensfall", so argumentierten Eltern aus Vorarlberg, deren ungeborener Sohn vermutlich mit einer Fehlbildung der Wirbelsäule zur Welt kommen wird. Die Eltern wollen mit einer Feststellungsklage den Gesetzgeber „wachrütteln", weil nach einem Urteil des OGH ein behindertes Kind „schadensersatzfähig" ist. Sie sehen in diesem Urteil eine Infragestellung und Diskriminierung der Existenzberechtigung und Mißachtung der Menschenwürde behinderter geborener und ungeborener Menschen. (AL, 15.07.2008)
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35
Polen
Mittäterschaft
Die polnische Gesundheitsministerin hat mitgeholfen, daß bei einem 14-jährigen Mädchen eine Abtreibung durchgeführt werden konnte.
Sie machte ein Spital ausfindig, das die Tötung des ungeborenen Kindes durchführte, nachdem andere Krankenhäuser das Begehren ablehnten. Lebensrechtler und Katholiken forderten öffentlich die Exkommunikation , weil die Aktion öffentlich war.
„Gestern war ich in der Kirche, darum habe ich keinen Grund, mich schuldig zu fühlen", so die katholische Ministerin. (AL, 3.7.2008)
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34
Niederlande
Fehlerfrei
Die niederländische Regierung hat am Freitag beschlossen, im Reagenzglas gezeugte Kinder genetisch auf ein Krebsrisiko zu untersuchen und bei positivem Befund zu töten.
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33
Europa
Bevölkerungsentwicklung
Ein EU-Institut stellte fest: Alle 30 Sekunden scheitert eine Ehe und wird ein Kind abgetrieben. Laut Statistik gibt es in Europa jährlich rund 1,2 Millionen Abtreibungstötungen, sie ist die häufigste Todesursache auf dem Kontinent. (AL, 4.6.2008)
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32
USA
Lebensrechtsapotheken
In den USA breiten sich Apotheken aus, die keine Verhütungs- und Abtreibungsmittel verkaufen. (AL, 1.7.2008)
Nicht wählbar
Ein international anerkannter Theologe, George Weigel, (USA), sagte in einem Gespräch in einem Internetportal, daß der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama z.B. für Katholiken nicht wählbar sei. Er sei der Kandidat für „ein Reich der individuellen Selbstbestimmung".
Wer sich theologisch, philosophisch oder moralisch für seriös halte, könne nicht für Obama stimmen, der „radikale" Positionen bezüglich Abtreibung, gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Stammzellforschung vertrete. Der republikanische Kandidat John McCain sei dagegen Abtreibungsgegner. (AL, 19.07.2008)
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31
Brasilien
Zurückgewiesen
Ein Gesetzes_Entwurf, der vorsah, Abtreibungstötungen in den ersten drei Monaten zu legalisieren, wurde von der Justizkommission des Abgeordnetenhauses in Brasilia mit 57 zu 4 Stimmen abgelehnt. (AL, 16.07.2008)
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30
Indien
Kardinal würde Kind adoptieren
Weil die Ärzte einem hinduistischen Paar sagten, daß ihr Kind an einem Herzfehler leide, wollten die Eltern dieses Kind im siebten Monat der Schwangerschaft durch Abtreibung töten lassen. Das oberste indische Gericht in Bombay hat den Eltern verboten, ihr Kind zu töten. Der Erzbischof von Bombay, Kardinal Gracias, bot an, das Kind zu adoptieren, „wenn es für die Mutter zu viel" würde. (AL, 05.08.2008)
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08
Deutschland -
Warten
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