| Nachrichten-Archiv - Meldungen aus aller Welt |
Aktuelle Kurznachrichten aus aller Welt von bleibendem Wert
rund um die Themen, die unsere Webseiten behandeln
Stand: 12.05.2009
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63
USA -Nichts daraus gemacht
Nach 16 Jahren Herrschaft der Republikaner in US_Parlamenten geht es, ähnlich wie in Deutschland, immer noch nur um eine Einschränkung der sog. „Spätabtreibungen". Kein Wunder, daß sie die Mehrheit verloren haben. (Vgl. Süddeutsche Zeitung, 8.12.2006.)
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62
Die „Pille danach" im
Ländervergleich
Ohne Rezept frei verkäuflich in Apotheken: Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Finnland, Griechenland, England, Island, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, USA, Australien, China, Indien, Israel, Jamaika, Kanada, Kongo, Neuseeland, Südafrika, Tunesien.
Mit Rezeptpflicht: Spanien, Deutschland (kostenlos unter 20 Jahren, unter 14 Jahren nur mit Einwilligung der Eltern), Peru (bis 18 Jahre mit Einwilligung der Eltern); in Gesundheitsprogrammen von 17 lateinamerikanischen und karibischen Staaten enthalten, u. a. El Salvador, Honduras, Jamaika, Venezuela, Bolivien (ohne Altersbegrenzung). (Vgl. CONDOR online, Cologia Dignidad.)
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Deutschland
- Der gute Tod
Im Deutschen Hygiene Museum (DHMD) in Dresden wurde am Abend des 24. November trotz vorangegangener heftiger Proteste der mit 12.000 Euro dotierte Medienpreis an den Journalisten und Autor Erwin Koch für seinen Beitrag „Der gute Tod" verliehen. Der Text, der am 4. März 2006 in „Das Magazin" in der Schweiz veröffentlicht wurde, beschäftigt sich mit dem Thema Sterbehilfe am Beispiel der Ausführungen des niederländischen Kinderarztes Eduard Verhagen, der Euthanasie an neugeborenen Kindern durchführt und bislang vier Kinder auf diese Weise mit staatlichem Wissen und Genehmigung durch eine Kommission getötet hat. Verhagen begründet seine Tötung schwer kranker und wehrloser Kinder mit ihrem großen Leid. Ihr Leben widerspreche den Interessen des kranken Kindes. Die Preisjury hob auf der Webseite des DHMD hervor, „daß Erwin Koch seine Leser mit der Dramatik eines moralischen Dilemmas konfrontiert, ohne ihnen eine bestimmte Sichtweise aufzuzwingen." (Vgl. Alfa, 25.11.2006.)
- Kind als Schaden?
Nach einem BGH-Urteil muß ein Frauenarzt wegen eines Fehlers beim Einsetzen eines Verhütungsmittels 18 Jahre lang Unterhalt für ein ungewolltes Kind bezahlen. (Az: VI ZR 48/06) Argumentiert wurde, daß nicht das Kind als Schaden, wohl aber die Belastung durch ein Kind eine Unterhaltsverpflichtung (monatl. rund 400 Euro) darstellen. (Vgl. Süddeutsche Zeitung, 15.11.2006.)
- Kondomführerschein und Babysimulator
Im Karlsruher Filmpalast drängten sich im Foyer über tausend Jugendliche. Anläßlich der Jugendfilmtage wurden Filme zum Themenkomplex Aids, Sexualität, Liebe und Freundschaft gezeigt. „Natürlich" ging es wieder einmal um das Coming Out eines jungen Homosexuellen. In einem Beitrag von „Die Rheinpfalz" heißt es, daß zahlreiche Aids_, Gesundheits_ und Sexualberatungsstellen Aktionsstände aufgebaut haben, darunter auch Diakonie und Sozialdienst katholischer Frauen. Geringer Andrang herrschte beim Tamponwerfen, dafür sei aber der Kondomführerschein heiß begehrt gewesen. Der Babysimulator habe wohl mehr abschreckende Wirkung (vor Kindern) gezeigt. Insgesamt herrschte aber eine „lockere Atmosphäre". Das ist es, was man unserer Jugend anzubieten hat! (Vgl. Die Rheinpfalz, 15.11.2006)Anmerkung: Zu diesem Beitrag schrieb eine Mitstreiterin an den Sozialdienst katholischer Frauen:
„... Über das Angebot des SKF macht der Artikel keine Angaben. War dies ebenso ein verhütungstechnisches Lehrstück? Oder ist es Ihnen gelungen, den jungen Leuten christ_katholische Sexualethik als tragfähigen Lebensstil vorzustellen? Das würde mich sehr freuen. Sind wir als Christen _ innerhalb einer wertverlorenen, verwirrten, stark sexistisch geprägten Gesellschaft mit allen negativen Folgen einer Aids_Seuche und Abtreibungstötung bis zu zerrütteten Ehen und Familien _ den jungen Leuten nicht geradezu schuldig, eine solide lebens_ und liebes_bejahende Orientierung zu geben?!!! Zum Beispiel, den Heranwachsenden das Leitbild ‘Wahre Liebe wartet’ vorzustellen, damit Liebe inmitten all dem Verhütungs_Konsumverhalten nicht zur Ware degradiert wird, damit Jugendliche so auch vor der tödlichen HIV_Infektion geschützt sind (Kondome können keinen sicheren Schutz bieten!! _ siehe beiliegende Infos). ..."
Lesen Sie hierzu unsere kleine Broschüre: „Was Sie über AIDS und Kondome wissen sollten", siehe beiliegende Bestellkarte.
- Recht in Gefahr?
Das Recht auf Abtreibung sei in Gefahr, schreibt Alice Schwarzer in „Emma". Die Zeichen würden sich mehren und sie befürchtet, daß alles wieder von vorne losgehen könnte. Und sie hat auch schon einen Schuldigen gefunden: Die Kirche! (Vgl. Emma, Nov./Dez. 2006.)
Anmerkung: Erstaunlich, es scheint sich um alte, ganz alte Ressentiments zu handeln, denn sonst hätte sie feststellen müssen, daß sich beide christlichen Kirchen (jedenfalls die meisten offiziellen Vertreter in Deutschland) allenfalls nur noch gegen die sog. „Spätabtreibungen" aussprechen.
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England - Nachgeburtliche Selektion
In Großbritannien wird laut über die Tötung behinderter Neugeborener „nachgedacht". Argumentation: Es könne besser sein, die Kinder zu töten und so die Eltern vor einer „seelischen Belastung" zu bewahren. (Vgl. KAP, 9.11.2006.)
Anmerkung: Es ist halt schwer einzusehen, daß man ganz legal bis zur Geburt vermutlich behinderte Kinder töten darf und Minuten später tatsächlich behinderte Kinder unter Strafandrohung nicht getötet werden dürfen.
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Polen - Immer kritischer
Die Polen sehen Abtreibungen immer kritischer. Dies geht aus einer Umfrage hervor. Demnach finden heute nur mehr 44 Prozent der Polen, daß eine Frau in den ersten Monaten der Schwangerschaft das „Recht" auf eine Abtreibung des Kindes haben sollte. Vor zehn Jahren waren es noch 65 Prozent und im vergangenen Jahr noch 57 Prozent gewesen.
Allerdings gibt es noch keine Mehrheit für ein grundsätzliches Verbot.
Aber ist das Lebensrecht noch nicht geborener Menschen wirklich von Mehrheiten abhängig? (Vgl. PLI, 30.11.2006; APA, 24.11.2006.)
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Portugal - Unabstimmbar
In Portugal weigern sich viele Ärzte und Krankenhäuser, Abtreibungstötungen vorzunehmen.
Die sozialdemokratische Regierung will nun die Abtreibungstötung per Volksabstimmung legalisieren. (Vgl. Die Rheinpfalz, 21.10.2006.)
Anmerkung: Nicht nur dort glaubt man, über Unabstimmbares mehrheitlich abstimmen zu können.
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USA
- Bischöfe
Die US-Bischofskonferenz hat die internationale Menschenrechtsorganisation „Amnesty International" zum zweiten Mal aufgefordert, dem Vorhaben, Abtreibung weltweit als Menschenrecht zu propagieren, eine eindeutige Absage zu erteilen. (Vgl. Zenit, 23.11.2006.)
- Anfälliger
Nach Forschungsergebnissen von Dr. Mary Croughan von der Universität von Kalifornien sind Kinder von Paaren, die sich Methoden der künstlichen Befruchtung unterzogen hatten, viermal anfälliger für Krankheiten wie Autismus, Krebs, Gehirnlähmung und Lernhemmnisse, die alle auf gesundheitliche Schäden der Eltern wie Diabetes und Bluthochdruck zurückgeführt werden, durch die wiederum das ungeborene Kind geschädigt werde, wobei die künstliche Befruchtung eine Rolle spielen könnte. 40 % solcher Kinder waren hyperaktiv, Hör- und Sehschäden traten bei deren Hälfte auf. Zudem hätten unfruchtbare Frauen auch unter mehr Komplikationen während der Schwangerschaft zu leiden. (Vgl. Guardian, 26.10.2006.)
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Neuseeland - Kondomwerbung für Pizza
Gar nicht lustig finden viele einen Marketing-Gag in Neuseeland: Die Kette Hell's Pizza (Höllen-Pizza) verschickte als Werbung für ihre „Wollust-Pizza" Kondome an die Haushalte - und löste damit die bislang größte Beschwerdeflut in der Geschichte der staatlichen Werbeaufsichtsbehörde aus. „Worüber sich die Leute am meisten aufregen, ist die Tatsache, daß die Werbung ein Kondom war, das in Briefkästen landete". Auf dem Werbezettel für die Pizza steht die genaue Gebrauchsanweisung für das beigefügte Präservativ. (Vgl. Die Rheinpfalz, 14.11.2006.)
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Nicaragua - Auch das gibt's
Das Gesetz Nicaraguas aus dem Jahre 1991 stellte die Abtreibungstötung straffrei, wenn das Leben der Mutter in Gefahr, das noch nicht geborene Kind behindert oder die Frau vergewaltigt wurde.
Lebensrechtler hatten seit langem auf eine Gesetzesänderung gedrängt. Anfang Oktober hatten sie 290.000 Unterschriften für ein Abtreibungsverbot vorgelegt. Am 26. Oktober hat das Parlament, gegen großen Widerstand von Abtreibungsbefürwortern, ein vollständiges Abtreibungsverbot beschlossen. (Vgl. kath.net, 27.10.2006.)
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Verschiedenes
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Italien -
Kongreß der
Abtreibungs-Profis
Im Oktober 2006 findet ausgerechnet in Rom der Kongreß der Abtreibungs-Profis statt. Die „Internationale Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption (Verhütung)" - FIAPAC - beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen:
„Neue Entwicklung bei der Durchführung von Abbrüchen"
„Grundlagen des medikamentösen Abbruchs"
„Abbruch in der Frühschwangerschaft"
„Schmerzbehandlung beim Abbruch"
„Aktuelles zur Kontrazeption"
„Wie fühlen sich Fachkräfte, die Abbrüche durchführen?
- Ärzte in öffentlichen Krankenhäusern
- Nicht-ärztliches Fachpersonal
- Innere Befriedigung bei der Behandlung von Patienten" etc.
(Vgl. www. fiapac.org)
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England - Druck
In England übt die Regierung Druck auf Ärzte aus, die nicht abtreiben wollen. (Vgl. Life Site, 4.7.2006.)
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Schweiz - „Recht auf
Abtreibung"
Die Chefin von „Amnesty International" (ai) Irene Khan verteidigt das „Menschenrecht auf Abtreibung". Viele Beispiele zeigten, „daß das Recht auf Abtreibung ein wichtiges Thema ist".
Es gebe einen „internationalen Konsens" in dieser Frage: „Gemäß Menschenrechtsgesetzgebung gibt es kein Recht auf Leben für einen Fetus. Das ist auch die Position des Europarates, des Schweizer Gesetzes und der Regelwerke anderer Länder." (Vgl. kath.net, 29.6.2006)
Das erinnert an Aktivistinnen von „ai", die auf die Frage nach den Lebensrechten der vorgeburtlichen Menschen antworteten: „Das muß jede Frau selbst entscheiden!" Da kann man nur noch sagen, als Verteidiger der Menschenrechte disqualifiziert!
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USA - Abgesetzt
Lakota-Indianer setzten ihre weibliche Reservatsvorsitzende ab, nachdem sie eine Abtreibungsklinik ins Sioux-Reservat holen wollte. Ein Ratsmitglied erklärte, die Lakota hielten das Leben für heilig und seien deshalb entschlossene Gegner der Abtreibung. (Vgl. The Guardian, 30.6.2006.)
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Deutschland
- Ist doch großartig - oder?
Sparen müssen wir alle. Die demographische Entwicklung zu immer weniger Kindern ermöglicht den Bundesländern laut einer Studie Milliarden Einsparungen im Bildungswesen. Bis zum Jahr 2020 summiere sich diese „demographische Rendite" (Schülerschwund) auf 80 Millarden Euro. Rechne man allgemeine Preis- und Lohnsteigerungen hinzu, ergebe sich sogar eine Einsparung von fast 100 Milliarden Euro. (Vgl. SZ, 17.7.2006.)
- Zauberwort Um- und Neudefinition
Forscher haben neue Kriterien aufgestellt, um zu bestimmen, wann ein Embryo tot ist. Das könnte ein Freibrief für die embryonale Stammzellenforschung sein. Kolumbianische Wissenschaftler analysierten die Berichte aus einer IVF-gezeugten (künstlich gezeugten) Embryokultur. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in „Regenerative Medicine". Laut „Pharmiweb.com" würden die neuen Todeskriterien, falls sie sich durchsetzten, die ethischen Bedenken für den Gebrauch von embryonalen Stammzellen in den Hintergrund rücken. (Vgl. Pharmi Web, 2.6.2006.)
Neu- und Umdefiniton hat sich ja „bewährt", ob am Lebensende („Hirntod") oder am Lebensanfang (§ 219: Die Schwangerschaft beginnt mit vollendeter Einnistung) oder beim Embryonenschutzgesetz (§ 8: Embryo im Sinne dieses Gesetzes ist der Embryo ab Kernverschmelzung).
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USA
- Homo-Botschafter
US-Präsident George W. Bush ernannte den Arzt und Homo-Ideologen Mark Dybul zum weltweiten Aids-Koordinator im Rang eines Botschafters der USA mit einem Budget von 15 Millionen Dollar. (Vgl. kreuz.net, 24.7.2006.)
Tötungspille
Bald soll in den USA die sog. „Pille danach" („Plan B") rezeptfrei zugelassen werden.
Drei Jahre blockierte die „Federal Food and Drug Administration" (FDA) die Zulassung. Jetzt soll sie rezeptfrei an Frauen ab 18 Jahren abgegeben werden. Aus Lebensrechts- und kirchlichen Kreisen kam heftige Kritik. (Vgl. kath.net, 9.8.2006.)
- Für
Evakuierung zu krank
Zwei Krankenpflegerinnen und eine Ärztin sind elf Monate nach dem schweren Hurrikan in New-Orleans wegen Mordes angeklagt worden. Vier Patienten seien nach ihrer Einschätzung für eine Evakuierung zu krank gewesen. (Vgl. N-TV, 19.7.2006.)
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Lettland - Trotz
EU-Richtlinie
Das lettische Parlament hat beschlossen, ein Diskriminierungsverbot bzgl. sexueller Orientierung aus seinem Anti-Diskriminierungsgesetz herauszunehmen - trotz einer bestehenden Richtlinie der EU und obwohl die Umsetzung des EU-Rechts Bedingung für Lettlands Beitritt zur Union im Jahre 2004 war.
Mehrere Mitglieder des Parlamentes bezeichneten Homosexualität als „sündhaft" und „entartet". Dies hat natürlich den Zorn der Homosexuellenlobby entfacht. Die Ehe zwischen Mann und Frau wurde im Zivilrecht und in der Verfassung Lettlands ausdrücklich gefestigt. (Vgl. Friday Fax, 23.6.2006.)
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Ohne Land - Ewige
Jugend
„Ewige Jugend"
ist für rund 22.000 Euro zu
haben. Man denkt besser, schläft
besser, sieht besser und jünger
aus. Die Lebensqualität und die
Libido nimmt vielleicht zu. Das
verspricht eine Therapie mit
Stammzellen von in der 6. - 12.
Schwangerschafts-Woche
abgetriebenen Kindern. Diese
Therapien werden z.B. in Moskau,
in der Dominikanischen Republik
oder in Barbados angeboten.
(Vgl. kreuz.net, 9.8.2006.)
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- „Woche für
das Leben"
Das Motto der
„Woche für das Leben" 2006 lautet: „Von Anfang an uns
anvertraut. Menschsein beginnt vor der Geburt." Warum nicht
deutlicher, liebe Verantwortliche in Katholischer und
Evangelischer Kirche? War das der kleinste gemeinsame
Nenner? Tatsache ist, daß heute sich jeder seinen
individuellen Lebensbeginn selbst bastelt, wie wir aus
unzähligen Gesprächen wissen.
Für Bastler am
menschlichen Keim und für künstliche Erzeuger beginnt das
Leben nach § 8 des Embryonenschutzgesetzes (1990) mit der
Kernverschmelzung.
Für Pillen-
und Spiralenbenutzer nach § 219 StGB mit vollendeter
Einnistung.
Für die
meisten Abtreiber im 3. Monat oder später und, und, und ...
Warum sagt man
nicht, was auch wissenschaftlich belegt ist: „Menschsein
beginnt mit der Verschmelzung der mütterlichen Eizelle und
der väterlichen Samenzelle."
„Ein Mensch
entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch, er
wird nicht Mensch, sondern ist Mensch von Anfang an!" (Prof.
Dr. Erich Blechschmidt)
Aus dem
Internet kann man entnehmen, daß im Rahmen der diesjährigen
„Woche für das Leben" im gemeinsamen Veranstaltungsprogramm
des Bistums Fulda und der Evangelischen Landeskirche von
Kurhessen-Waldeck auch Workshops und Initiativen des „Pro
Familia" - Beratungszentrums Kassel angeboten werden. Themen
sind: Systematische Paarberatung, Paaren nach der Geburt von
Kindern helfen „die Lust zu entdecken", sowie Workshops zum
Thema „Liebe und Partnerschaft, Sexualität, Kinderwunsch und
Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung".
Da kaum
anzunehmen ist, daß sich diese Veranstaltungen am
christlichen Menschenbild oder gar der Morallehre der
katholischen Kirche orientieren werden, ist wohl jeder
Kommentar überflüssig.
-
'Überlebensfabriken'
FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher (46) im „Spiegel":
„Familien erweisen sich, wenn ich das so sagen darf, als
'Überlebensfabriken'. Sie produzieren Altruismus (Anm.
Uneigennützigkeit). Sie opfern sich auf, sie entwickeln eine
Ökonomie des Teilens, und zwar sowohl materieller wie
immaterieller Art. Sie teilen Nahrung, aber auch
Informationen. Wer schwach, also Kind oder Greis ist, hat
als Familienmitglied mehr Chancen, einer Katastrophe zu
entkommen. Er hat die begründete Hoffnung: Ich werde nicht
zurückgelassen."
Anmerkung:
Wann wird es im „Spiegel" ein Interview mit dem Papst geben?
- Kaum zu
glauben
Die
feministische Basisgruppe „Rote Emma" bewarf kürzlich eine
Berliner Abtreibungsanstalt mit blutroten Farbbeuteln und
forderte ein Ende der Schlachtung von 80.000 deutschen
Mädchen jährlich.
Die
Abtreibungspropaganda sei ein „schmutziger Trick der
Bourgeoisie."
Mit dem
„grausamen Mechanismus Frauenrecht gegen Kinderrecht",
welcher der Abtreibung zugrunde liege, hätten die
herrschenden patriarchalen Kräfte die Frauenbewegung in ihr
„Mördersystem" eingebunden. Das Blutbad an den Ungeborenen
im Namen „der Frauen" sei die tiefste Erniedrigung, die das
weibliche Geschlecht habe erleiden müssen. Frauen seien von
ihrem Wesen und dem Gefühlsreichtum ihrer Seelen auf das
Leben und das Lachen der Kinder und nicht auf
Massenschlachtungen von Säuglingen und auf die verhärteten
Gesichter der Kinderabtreiber ausgerichtet.
(Kopie des
ganzen Artikels erhältlich.)
28
-
Steuersenkung
Angesichts
vieler Teenager-Schwangerschaften soll in England die
Mehrwertsteuer auf die „Pille danach" und Kondome gesenkt
werden. (Vgl. Daily Telegraph, 3.3.2006.)
- Billige
Abtreibung
In
Großbritannien steigt die Zahl der ins Land einreisenden
schwangeren Frauen, die auf Staatskosten ihre ungeborenen
Kinder durch Abtreibung töten lassen. Im Jahre 2004 waren es
mehr als 9000 Schwangere. (Vgl. Ärztezeitung, 2.3.2006.)
-
„Misch-Embryonen"
Britische
Forscher wollen nun Misch-Embryonen aus Mensch und Kaninchen
herstellen. Beteiligt ist Ian Wilmut, der „Schöpfer" von
Klon-Schaf Dolly.
Die Forscher
besitzen bereits eine staatliche Lizenz zum Klonen
menschlicher Embryonen. (Vgl. Süddeutsche Zeitung,
17.1.2006.)
27
Tschechische
Zeitungen berichten, daß der frühere Staatspräsident Václav
Havel die Einführung der Homo-Ehe begrüßt hat.
Sein
Nachfolger als Staatspräsident wurde im Parlament
überstimmt. Er bezeichnete die Einführung der „registrierten
Partnerschaft" als „falsch verstandenen Liberalismus".
Havel setzte
noch einen drauf und nannte die klassische Familie eine
absurde und materielle Ideologie, bei der die Familie eine
Art Kälberstall sei, „in dem die Bullen den Kühen zugeführt"
würden, um Kälber zu erzeugen. (Vgl. Mlada Fronta Dnes,
27.3.2006.)
26
Die
Schwesterorganisation von „Pro Familia" in den USA Planned
Parenthood verteilt Kinokarten an Jugendliche, die
Altersgenossen über ihre Abtreibungsstellen informieren.
Diese Kampagne in den USA heißt „Tell-a-friend" (Sag's einem
Freund) und beinhaltet auch ein Plakat: „Willst du gratis
ins Kino? Dann informiere einen Freund über Planned
Parenthood." Douglas Scott, Präsident von „Life Decisions
International": „Planned Parenthood will mit Taktiken aus
der Wirtschaft Jugendliche dazu aufhetzen, ihre
Altersgenossen zu freiwilligen Opfern von
Abtreibungsbefürwortern zu machen." (Vgl. Life News, 30.
März 2006.)
- Todesopfer
nach RU 486
Die
US-Gesundheitsbehörde berichtet, daß zwei weitere Frauen an
der Tötungspille RU 486 gestorben sind. Bisher gab es in den
USA 6 Todesfälle. Weiterhin gibt es etwa 600 protokollierte
Zwischenfälle. (Vgl. kreuz.net, 23.3.2006.)
- Rechtsstreit
beendet
Der Oberste
Gerichtshof der USA hat einen 20 Jahre währenden
Rechtsstreit um insgesamt 121 Blockadeaktionen vor
Abtreibungskliniken aus dem Jahre 1986 beendet. Es handele
sich nicht um eine Straftat. (Vgl. KAP, 2.3.2006.)
25
Die
Zwei_Kind_Politik verzögert sich aus Mangel an Unterstützung
im philippinischen Kongreß
Der
Gesetzentwurf der Philippinen, der den Familien eine
radikale Begrenzung der Kinderzahl auferlegen würde, scheint
weniger Unterstützung im Kongreß zu finden als zuvor
berichtet. (Vgl. Catholic Family and Human Rights Institute,
New York, Friday Fax Nr. 4 vom 13. Januar 2006 und Nr. 10
vom 24. Februar 2006.)
24
Weil in Indien
viele Mädchen im Mutterschoß aufgespürt und durch Abtreibung
getötet wurden, gibt es ein riesiges Ungleichgewicht von
Jungen und Mädchen. Auf 1000 männliche Geburten kommen
derzeit nur 814 weibliche.
Indiens
Hauptstadt Neu Delhi versucht nun, mit Prämienzahlungen für
jedes neugeborene Mädchen und Verbot von vorgeburtlicher
Geschlechtsbestimmung gegen diese Misere anzukämpfen.
Für jedes
geborene Mädchen werden rund 100 Euro hinterlegt. Das
Mädchen kann ab seinem 18. Geburtstag auf dieses Geld
zugreifen und z. B. seine Schul- oder Berufsausbildung
finanzieren.
Interessant:
In Indien wurden erstmals zwei Abtreibungsmediziner
verurteilt, weil sie gezielt Mädchen durch Abtreibung
getötet haben. (Vgl. Deutsche Welle, 10.4.2006.)
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Irland - Wurde Druck
ausgeübt?![]()
Italien - Hirntod?![]()
USA![]()
Deutschland![]()
England - Selektion![]()
Vatikan - Keine
Kondome![]()
China - Nur ein Sohn![]()
Indien - Druck![]()
Deutschland![]()
England
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Tschechien - Václav Havel und die
Kälber![]()
USA![]()
Philippinen - Zwangsweise Begrenzung![]()
Indien Mangel an Mädchen![]()
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20
Pakistan - Verbrechen an
Krankenschwester
In Pakistan ist eine 26jährige Krankenschwester von drei Männern vergewaltigt worden, weil sie sich weigerte, Abtreibungen durchzuführen. (Vgl. Life Site, 2.2.2006.)
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Nordkorea - Qualitative
Bevölkerungspolitik
In Nordkorea werden nach Aussage eines Arztes alle behinderten Babies getötet. Ri Kwang-ch, der aus seinem Land geflüchtet ist, sagte, die Kindstötung sei weitverbreitet, um die Zahl kranker Menschen niedrig zu halten. Die Regierung ermutige sogar dazu, um die Bevölkerung zu „säubern". (Vgl. Life News, 22.3.2006.)
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Afrika - Rückläufig
Durch ein verändertes Sexualverhalten (Treue und Enthaltsamkeit) ist jetzt auch in Simbabwe, nach Uganda und Kenia, die HIV-Ansteckung zurückgegangen. (Vgl. imabe.org, 3.3.2006.)
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Vereinte Nationen
Datenmaterial der Vereinten Nationen zeigt deutlich, daß das Verbot der Abtreibung nicht die Müttersterblichkeit erhöht
Neuen Daten zufolge, die zu Beginn dieses Jahres im „Bericht über weltweite Sterblichkeit 2005" durch die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen veröffentlicht wurden, haben Länder mit freizügiger Abtreibungsgesetzgebung im Vergleich zu Ländern mit restriktiver Gesetzgebung keine niedrigeren Müttersterblichkeitsraten. (Vgl. Catholic Family and Human Rights Institute, New York, Friday Fax vom 17. Februar 2006, Nr. 9, Jg. 9.)
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Vatikan
- Größtes Unrecht
Papst Benedikt XVI. bezeichnete die Tötung noch nicht geborener Kinder durch Abtreibung als größtes Unrecht unserer Zeit. Der Papst erwähnte bei einer Ansprache auch die Angriffe der Vereinten Nationen auf die Ungeborenen und die Familie. (Vgl. Life News, 22.3.2006.)
Der Papst mahnt Abgeordnete der Europäischen Volkspartei zum Schutz des Lebens: Der wichtigste Grundsatz aller Politiker müsse der „Schutz des Lebens in allen seinen Abschnitten sein, vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zum natürlichen Tod". Er sprach im Hinblick auf die Politik von den Grundsätzen, die dem Menschen ins Herz eingeschrieben sind: Schutz des Lebens und das Erziehungsrecht der Eltern. (Vgl. zenit.org, 30.3.2006.)
- Verfehlte Bevölkerungspolitik
Im Namen des Hl. Stuhls hat Erzbischof Migliore die Mitgliedstaaten der UNO dazu aufgefordert, die verfehlte Bevölkerungspolitik der vergangenen Jahre durch Strategien zu ersetzen, die der Würde des Menschen gerecht werden. (Vgl. zenit.org, 7.4.2006.)
- Der neue Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Levada, bekräftigte, daß katholische Politiker bei Fragen der Abtreibungsgesetzgebung gemäß ihres Glaubens entscheiden müssen. Politiker, die anders entscheiden, sollten so ehrlich sein, einzugestehen, „daß sie offenbar nicht gleichzeitig ihren Glauben praktizieren und Politiker sein können". (Vgl. KAP, 21.3.2006.)
- Kinder - Kernthema der sozialen Frage
So sieht es Papst Benedikt XVI.: Für Christen sei der Einsatz für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod eine ethische Pflicht. (Vgl. KAP, 27.1.2006.)
- Bevölkerungsexplosion?
Das Land mit der höchsten Geburtenrate der Welt ist Somalia: 6.91 Geburten pro Mutter. Gefolgt von Nigeria 6.83, Afghanistan 6.78 und Jemen 6.75. Diese Länder sind alle moslemisch.
USA 2.07, Deutschland und Österreich 1.3, Rußland und Italien 1.2, Spanien 1.1.
Im Jahre 2050 wird es etwa 100 Millionen Europäer weniger geben.
In den letzten Jahren ging der Anteil der Industrienationen in der Weltbevölkerung auf 20% zurück. Der Anteil der moslemischen Nationen wuchs von ca. 15% auf 20%. (Vgl. kreuz.net, 16.4.2006.)
- Der Zukunftsforscher Andreas Esche:
„In 44 Jahren sieht Deutschland ziemlich alt aus: Das Durchschnittsalter wird über 50 Jahre liegen, jeder dritte über 60 sein. Auf jedes neugeborene Baby kommen 49 Senioren." (Vgl. Bild am Sonntag, 19.3.2006.)
Anmerkung: Pflegeroboter und Hightech-Puppen werden den Alten Zuwendung geben. Wir haben unsere Zukunft abgetrieben!
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Deutschland
- Bevölkerungsimplosion
Laut statistischem Bundesamt ging die Zahl der Lebendgeburten in Deutschland von 706.000 im Jahr 2004 auf 680.000 im Jahr 2005 zurück. (Vgl. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 20.1.2006.)
- Nur zu hoch?
Am 18. Januar 2006 hielt Bundespräsident Köhler eine viel beachtete Rede.
„Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in unserem Land ist mit rund 130.000
(Anm. d. Red.: statistisch gemeldet) jährlich anhaltend hoch - zu hoch."Anmerkung: Ist das alles, Herr Bundespräsident? Wie viele dürfen es denn sein, Herr Bundespräsident? Sind Sie nicht auch der Bundespräsident der noch nicht geborenen Kinder?
- Kein
Vertrauen
Nach seinen eigenen Worten hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, selbst keine „Patientenverfügung" gemacht, obwohl er Mitherausgeber der sog. „Christlichen Patientenverfügung" ist, die Zehntausende Gläubige guten Glaubens unterschrieben haben.
Aber vielleicht hat Kardinal Lehmann ja auch keinen Organspendeausweis, obwohl er verschiedentlich dafür geworben hat. (Vgl. Bremer Stadtgespräche, 13.3.2006.)
Anmerkung: Zu diesem Thema „Patientenverfügung" können Sie Infomaterialien (auch Kassetten) mit beigefügter Rückantwortkarte bestellen. In unseren Rundbriefen der Europäischen Euthanasie-Gegner informieren wir nicht nur über die rasante Entwicklung auf diesem Gebiet, sondern wir geben auch „lebenswichtige und lebenserhaltende" Hinweise und Empfehlungen, so z.B., welche Folgen eine „Patientenverfügung" und welche Bedeutung eine „Vorsorgevollmacht" hat. Ebenfalls bestellbar mit beigefügter Antwortkarte.
- Frau von der Leyen
Als niedersächsische Sozialministerin hatte Frau von der Leyen, heute Bundesfamilienministerin (CDU) Internetseiten zur Thematik „Schwangerschaftsabbruch - Was Sie wissen müssen", „Schwangerschaftsabbrüche und Konfliktberatung", „Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne", Zusatzhonorare im Rahmen eines Schwangerschaftsabbruchs", „Sexualaufklärung, Verhütung und Prävention" etc. zu verantworten, die ganz auf der Linie des Zeitgeistes lagen.
Eine Mitstreiterin hatte sie vergeblich schriftlich um eine Stellungnahme gebeten. Wundern wir uns da noch über ihre heutige Politik als Familienministerin?
- Auch ein Karikaturen-Streit
Der Verlag „Süddeutsche Zeitung" hat ein Buch mit dem Titel „Fußball unser" herausgegeben. Will schon dieser blasphemische Titel provozieren? Welcher Stumpfsinn zeigt sich im Gleichsetzen von Fußball mit Gott!
- Keine Versicherung
Angesichts vieler Urteile der letzten Jahre, die das „Kind als Schaden" bewerten, lehnt eine große französische Versicherung für Ärzte es ab, künftig Gynäkologen und Geburtshelfer zu versichern.
Eines der letzten Beispiele für diese Urteile lieferte das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe: Es verurteilte Anfang Februar einen Frauenarzt, den Eltern eines nicht gewollten Kindes Schadenersatz zu zahlen, weil ihm bei der Verhütungsbehandlung ein Fehler unterlaufen ist. Auch dem nichtehelichen Vater stehe Schadenersatz zu. (Vgl. Az: 13 U 134/04.)
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Schweiz -
Abtreibung aus der Apotheke
Immer mehr und immer jüngere Frauen greifen zur sogenannten „Pille danach". Allein in der Bahnhofsapotheke im Zürcher Hauptbahnhof wird das „Medikament" mit dem Namen Norlevo an Wochenenden bis zu 50 mal verlangt, so daß dort nun sonntags ein zweiter Apotheker Dienst tut. Die Bahnhofsapotheke verkaufte im vergangenen Jahr 2462 Packungen. Seit der Zulassung dieser Pille im Oktober 2002 ist die Tendenz steigend. Die Gesamtverkaufszahlen hält der Hersteller zurück. (Vgl. businessportal24.com, 31.1.2006.)
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Tschechien
Ein im Parlament verabschiedetes Gesetz erlaubt Wissenschaftlern, künftig an überzähligen Embryonen zu forschen. (Vgl. AL, 2.2.2006.)
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England -
Eklatanter Widerspruch
Eine 52-jährige Mutter - die selbst als Teenager eine Abtreibung hatte und sie „bitter bereut" hat - versuchte, das derzeit gültige Gesetz gerichtlich anzufechten.
In England ist Abtreibung für Mädchen unter 16 Jahren möglich, ohne daß die Eltern davon in Kenntnis gesetzt werden müssen.
Der oberste britische Gerichtshof entschied nun, daß dies weiterhin möglich sein dürfe. Die Mutter gab zu bedenken, daß nicht einmal ein Schmerzmittel an Schulkinder ohne die Zustimmung der Eltern abgegeben werden dürfe. Auch dürften Jungendliche unter 16 Jahren keine Zigaretten, keinen Alkohol und auch keine Feuerwerkskörper kaufen. „Aber ein kleines Mädchen darf die Entscheidung fällen, das Leben eines anderen Menschen zu beenden, ohne daß seine Eltern etwas darüber wissen." (Vgl. Zenit, 13.2.2006.)
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USA / Italien
- Marsch für und gegen das Leben
Am jährlichen „Marsch für das Leben" in Washington gingen in diesen Wochen Zehntausende Menschen auf die Straße.
In Italien, Neapel, gingen auch Massen auf die Straße, um gegen das Leben und für ein „Recht" auf Tötung durch Abtreibung zu demonstrieren. (Vgl. AL, 13.2.2006.)
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Afrika -
Enthaltsamkeit und Treue
In vielen Ländern Afrikas müssen junge Menschen früh erleben, daß Eltern, Verwandte oder enge Freunde in schneller Folge sterben.
Nun konnten Experten beobachten, daß bei afrikanischen Jugendlichen ein Rückgang von HIV-Infektionen eingetreten ist. Die Forscher fanden heraus, daß viele Jugendliche nicht mehr so früh Sex haben wie vor einigen Jahren. Auch sind flüchtige sexuelle Kontakte nicht mehr so häufig wie früher, ständiger Partnerwechsel scheint weniger attraktiv zu sein. Bisher konnte man das nur in Uganda beobachten. (Vgl. Süddeutsche Zeitung, 3.2.2006.)
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09
Brasilien -
Keine Chance
Die Regierung Brasiliens mußte jetzt eingestehen, daß eine Gesetzesvorlage, die Tötung durch Abtreibung zu legalisieren, keine Chance hat, nachdem der Widerstand im Lande, angeführt von den Bischöfen, zu stark geworden ist. Der Papst hatte die Bischöfe ermutigt. (Vgl. Life News, 10.1.2006.)
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08
Neuseeland -
Unsagbares Leid
Eine Studie aus Neuseeland bestätigt erneut, daß Abtreibung nicht nur ein Kind tötet. Frauen, die abtreiben, entwickeln häufig schwere Depressionen und Angstzustände (Post-Abortion-Syndrom [PAS]). Eine Tatsache, die man allerdings stets zu unterdrücken versucht. (Vgl. kath.net, 4.1.2006.)
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07
Kinder -
Kernthema der sozialen Frage
So sieht es Papst Benedikt XVI.: Für Christen sei der Einsatz für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod eine ethische Pflicht. (Vgl. KAP, 27.1.2006.)
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06
ai - auf einem
Auge blind?
Warum, so fragt man sich, muß man bei amnesty international (ai) lange darüber debattieren, ob Menschenrechte auch für noch nicht geborene Menschen gelten? Ja, man wollte sogar im Sommer letzten Jahres ausdrücklich ein „Recht" auf Abtreibungstötung fordern. Ein gewichtiger Grund dürfte eine vielfache Betroffenheit von ai-Aktivisten und eine ideologische Verblendung sein, die das Selbstbestimmungsrecht der Frau als sog. Menschenrecht absolut setzt. Bis 2007 will man eine „Lösung" gefunden haben. Im Juni dieses Jahres will die deutsche Sektion sich in dieser Frage positionieren. (Vgl. www.pressrelations.de)
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05
Der Vater der
Lüge ...
Abtreibungslobbyisten argumentieren mit astronomisch hohen Zahlen. Die hohe Sterberate bei sog. illegalen Abtreibungstötungen soll durch Legalisierung gesenkt werden. Diese Strategie wurde und wird weltweit angewendet - leider mit Erfolg.
- Behauptung: „Die Zahl der Frauen, die in Mexiko jährlich an der Abtreibung sterben, liegt bei ungefähr 100.000." (Quelle: Mexikanisches Institut für Geschlechterkunde, 1989.)
Vergleich: Die Gesamtzahl der Frauen, die jährlich in Mexiko zwischen dem 15. und 44. Lebensjahr an allen möglichen Todesursachen sterben, liegt bei 20.000. (Quelle: Weltgesundheitsorganisation, 1989.)
- Behauptung: „Mehr als 400.000 Frauen in Brasilien sterben jedes Jahr durch illegale Abtreibungen." (Quelle: Womens Health & Reproduction Rights, 1991.)
Vergleich: Gesamtzahl der in Brasilien im gebärfähigen Alter verstorbenen Frauen pro Jahr: 40.000. (Quelle: Demographisches Jahrbuch der UNO, 1988.)
- Behauptung: „500.000 Frauen sterben jährlich in Indien an illegalen Abtreibungen." (Quelle: Worldwatch Paper no. 97.)
Vergleich: Zahl der Todesfälle bei indischen Frauen im gebärfähigen Alter: 500.000.
(Vgl. kreuz.net, 31.1.2006.)
Anmerkung: Einen informativen Beitrag über die Taktiken der Abtreibungsbefürworter schrieb auch Dr. Bernard Nathanson, den Sie mit beiliegender Karte anfordern können.
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04
Deutschland - Wende zur
Euthanasie/Sterbehilfe
Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat das Jahr 2005 als Wendepunkt in der öffentlichen Diskussion um die Euthanasie bezeichnet. Er warnte vor einer Entwicklung hin zu einer „Euthanasie-Praxis wie in den Niederlanden und Belgien". (Vgl. kreuz.net, 3.1.2006.)
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03
Frankreich - Der Weg über das
Selbstbestimmungsrecht
In Frankreich gibt es eine Neuauflage der Debatte über Euthanasie/Sterbehilfe. Befürworter verlangen eine öffentliche Diskussion. Wie überall spricht man in diesem Zusammenhang von einem „Recht auf einen würdigen Tod".
Auch in Frankreich geht man den Weg über die „Patientenverfügung". Auch in Frankreich will angeblich niemand „aktive Euthanasie/Sterbehilfe". Auch in Frankreich strebt man Behandlungsabbruch, Einstellung künstlicher Ernährung als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts auch schon vor der Sterbephase an. Auch in Frankreich gibt es keinen hinreichenden Widerstand aus der Kirche. (Vgl. Pilger, 8.1.2006.)
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02
England - Freiwillig - unfreiwillig
Eine Ärztebefragung in England zeigt, daß es dort im Jahre 2004 nicht nur 3000 Fälle sog. „aktiver Sterbehilfe" gegeben hat, sondern auch, daß bei jedem dritten Todesfall Medikamente zu einem früheren Sterben führten. In rund 900 Fällen seien Mediziner dem ausdrücklichen Wunsch von schwer kranken, nicht sterbenden Patienten nach Sterbehilfe oder assistiertem Selbstmord gefolgt. Bei 1950 Patienten hätten sich die Mediziner aber selbständig zur aktiven Sterbehilfe entschieden. (Vgl. KAP, 19.1.2006.)
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01
USA - Sie atmet wieder
Eine elfjährige Amerikanerin im Koma, deren künstliche Ernährung und Beatmung eingestellt werden sollte, wird weiter am Leben erhalten. Das Mädchen begann selbständig zu atmen, als man das Beatmungsgerät abgeschaltet hatte - einen Tag, nachdem das höchste Gericht des US-Bundesstaates Massachusetts „erlaubt" hatte, das Kind sterben zu lassen. Es gibt eben nichts Hundertprozentiges in der Medizin. (Vgl. Der Standard, 20.1.2006.)
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