| Nachrichten-Archiv - Meldungen aus aller Welt |
Aktuelle Kurznachrichten aus aller Welt von bleibendem Wert
rund um die Themen, die unsere Webseiten behandeln
Stand: 12.05.2009
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Uganda - Keuschheit
Der Erzbischof von Kampala setzt sich für ein voreheliches Keuschheitsgelübde unter Jugendlichen ein. Der Erzbischof wies auch seine Priester, die in der Schule unterrichten, an, die Schüler zu ermutigen, voreheliche Keuschheitsgelübde abzulegen.
In Uganda ist die Enthaltsamkeit vor der Ehe die beste und erfolgreichste Strategie gegen AIDS. Die AIDS-Rate sank in den letzten 15 Jahren um mehr als die Hälfte. Die Frau des Präsidenten veranstaltet demnächst aus diesem Anlaß eine große Party. Dazu sind rund 70.000 Jugendliche geladen, die sich zur vorehelichen Enthaltsamkeit entschlossen haben. (Vgl. Kath.net, 9.12.2004, Kreuz.net, 9.12.2004.)
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84
England - Religiöse Verunglimpfung
In England hat der Pharmakonzern Schering eine Werbekampagne für die "Pille danach" nach vielen Beschwerden zurückgezogen. Neben einer Verharmlosung der Abtreibung wurden die religiösen Gefühle von Christen verletzt. (Vgl. Kath.net, 8.12.2004.)
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Malta - Unglaubliche Anmaßung der UNO
"Der Druck, den der Rat der Vereinten Nationen zur Legalisierung der Abtreibung unter bestimmten Umständen auf den Maltesischen Staat ausübt, ist verwerflich und inakzeptabel", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Bischöfe von Malta. Die Bischöfe: "Wir ermutigen das maltesische Volk, in ihrer Wertschätzung und ihrer Verteidigung standhaft zu bleiben. Wir bestärken auch alle Vertreter unseres Volkes darin, Abtreibung nicht nur einschränkungsweise abzulehnen, sondern auch nie aufzuhören, als Verteidiger des Lebens gegen die durch Abtreibung bewirkte Tötung von Personen, die sich nicht verteidigen können, aufzutreten." (Vgl. Zenit,org, 2.12.2004.)
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Deutschland - Ein Skandal
Ian Wilmut, der "Vater" des Klonschafes, der in England auch die Genehmigung zum Klonen menschlicher Embryonen erhalten hat, bekommt im März 2005 in Deutschland den renommierten und mit 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstädter Preis. Der deutsche Steuerzahler kommt für die Hälfte des Preisgeldes auf, obwohl die Embryonenexperimente des Ian Wilmut in Deutschland verboten sind. (Vgl. Die Tagespost, 27.11.04.)
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USA - Erfreulich
Der amerikanische Kongreß hat 131 Millionen US-Dollar für die Förderung von Programmen zur Sexualerziehung bewilligt, welche Teenagern die voreheliche Enthaltsamkeit nahebringen sollen. Das ist positiv und sollte z.B. unsere Regierung zur Nachahmung anregen, um so mehr, da Statistiken bereits belegen, daß diese Programme sehr erfolgreich sind. Allerdings werden auch in den USA immer noch zwölf mal mehr Dollars für Programme ausgegeben, die den Akzent auf die Verwendung von Kondomen und dergleichen legen. (Vgl. kath.net, 30.11.04.)
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China - Folter für zweites Kind
Nach einem Bericht einer chinesischen Menschenrechtsorganisation mußte eine zweifache Mutter für ihren Einsatz gegen die Ein-Kind-Politik schlimmste Mißhandlungen ertragen. Nach dem Bericht wurden ihre Fußknöchel und Armgelenke mit Lederriemen gebunden. Danach streckte man ihren Körper, indem man ihre Gliedmaßen in verschiedene Richtungen zog. Ziel der Folter war, ein Geständnis für "Falschhandeln" zu erzwingen. Dabei kämpft China mit einer noch extremeren Überalterung als andere Länder und einem großen Mangel an Mädchen und Frauen. (Vgl. kreuz.net, 29.11.04.)
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Polen - Einmischung der UNO
Ein Vertreter der katholischen Kirche in Polen berichtet über Einmischungsversuche von UN-Organisationen in die Abtreibungsgesetze des Landes. Ein Bischof reagierte mit der Frage, "wer der UNO die Aufgabe gegeben hat, festzulegen, was richtig und was falsch ist"? (Vgl. Zenit.org, 15.11.04.)
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USA - Neue Sehkraft
Die Sehkraft einer fast erblindeten Amerikanerin hat sich angeblich nach der Tansplantation von Sehzellen eines abgetriebenen Kindes verbessert. (Vgl. Financial Times Deutschland, 28.10.04.)
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Deutschland
- Selbstbestimmt sterben?
Als "Katastrophe" wertet selbst der Bioethik-Experte, der Arzt und Bundestagsabgeordnete Dr. Wodarg (SPD), die Pläne von Bundesjustizministerin Zypries (SPD) zur gesetzlichen Verankerung der "Patientenverfügung". Nicht nur ihm ging die darin vorgesehene "Stärkung des Selbstbestimmungsrechts" von Patienten zu weit. Denn sogar ein nur mündlich geäußerter Wunsch, lebenserhaltende Behandlungen wie Beatmung, künstliche Ernährung oder Chemotherapie zu unterlassen, soll Ärzte selbst dann binden, wenn sie den Patienten heilen könnten. In den Krankenhäusern stünden Ärzte unter Druck, auf teure Geräte und Medikamente zu verzichten, um Geld zu sparen. (Vgl. Neues Deutschland, 6.11.04.)
Anmerkung: Die Aktion Leben e.V. lehnt aus vielerlei Gründen die "Patientenverfügung ab. Infos bei Aktion Leben e.V., Postfach 61, D 69518 Abtsteinach.
- Mehr Drillinge
Fortpflanzungsmediziner in Deutschland befürchten eine Zunahme von Drillingsgeburten nach künstlicher Befruchtung im Reagenzglas. Grund dafür sei, daß sich mehr Frauen die gesetzlich maximal erlaubten drei Embryonen in die Gebärmutter einsetzen ließen, um schnell schwanger zu werden. Paare wollten damit weitere Behandlungen und Mehrkosten vermeiden, da sie neuerdings die Hälfte der Kosten selbst zahlen müßten (Pro Behandlung ca. 1500 Euro). (Vgl. Handelsblatt, 12.11.04.)
Anmerkung: Was haben kleine Menschen im Labor im Reagenzglas überhaupt verloren?
- Spitzenforschung trotz Verbots
Ungeachtet der restriktiven Vorgaben durch das deutsche Embryonenschutzgesetz forschen deutsche Forscher in erster Reihe an EU-geförderten Stammzellenforschungsprojekten mit. Dies belegt eine vertrauliche Studie der Gesundheitsgeneraldirektorin der EU-Kommission. (Vgl. Die Welt, 20.11.04.)
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England
- Embryonen mit Krebsrisiko
Embryonen mit erhöhtem Krebsrisiko (z.B. Darmkrebs) dürfen in Großbritannien künftig bei der künstlichen Befruchtung aussortiert werden. (Vgl. Hamburger Abendblatt, 2.11.04.)
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Vatikan
- Nicht verpflichtet
Gesetze "verpflichten nicht", wenn sie kein Gut für die Menschheit sind. Es werde geglaubt, Gesetze seien gut, weil sie innerhalb des Rahmens demokratischer Regeln approbiert werden, sagte Kardinal Lòpez Trujillo bei der 16. Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Familie. (Vgl. Zenit.org, 22.11.04.)
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Europa
- Fauler Kompromiß
Der neue Entwurf des Schweizer Abgeordneten des Europarates, Dick Marty, zur Sterbehilfe enthalte zwar keine scharf kritisierte Passage mehr, dafür aber die Forderung, der Europarat solle den Mitgliedstaaten die Prüfung der positiven Erfahrungen, die in Belgien und den Niederlanden mit der straffrei praktizierten Sterbehilfe gemacht worden seien, empfehlen. (Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 15.11.04.)
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Südafrika
- Auch Krankenschwestern dürfen
Die Nationalversammlung Südafrikas hat ein Gesetz verabschiedet, daß sich "Wahl bezüglich der Beendigung einer Schwangerschaft" nennt. Dieses Gesetz erlaubt es auch Krankenschwestern, Abtreibungstötungen zu machen und vereinfacht generell den Zugang zur Tötung noch nicht geborener Menschen. Es wird befürchtet, daß das Gesetz die Angestellten im Gesundheitswesen unter noch mehr Druck setzt. (Vgl. kreuz.net, 16.11.04.)
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Deutschland
Die CDU hat einen größeren Einsatz der Politik für Organspenden verlangt. Dabei wird schon eine unglaubliche Propaganda über die staatlich finanzierte „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" (BZgA) betrieben.
In der Broschüre der BZgA „Kleiner Leitfaden für die Durchführung von Informationsveranstaltungen" heißt es u. a.: „Alle geladenen Experten müssen im Vorfeld der Veranstaltung ein klares Briefing zu Zielen und Verlauf der Veranstaltung erhalten. Empfehlenswert ist es, sie bereits vorab um eine klare und auf die Zielgruppe abgestimmte Darstellung ihrer Kernthemen zu bitten ...". Im Kapitel „Inhalt und Ziele" wird die Frage gestellt: „... soll das Thema Hirntod diskutiert werden?" Sicher eines der unangenehmsten Aspekte der Organ-Transplantation.
(Wir empfehlen Ihnen, hierzu unser Info-Materialien - auch Kassetten - mit beigefügter Rückantwortkarte anzufordern. Außerdem bieten wir Vorträge zu den Themen Euthanasie/Sterbehilfe, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht an. Terminvereinbarung bitte unter Telefon 06201-2046, Fax 06201-23848 oder per E-Mail)
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Belgien
- Gesetz funktioniert
Das Gesetz zur Euthanasie in Belgien funktioniere gut, so der Tenor eines Berichtes der Kontrollkommission. Allerdings würden viele Ärzte aus Angst vor Repressionen oder Rufschädigung die von ihnen geleistete Sterbehilfe nicht melden.
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-
Schweiz
- Expreß-Tod
Immer mehr Menschen, vor allem Deutsche, reisen in die Schweiz, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als einziges Land der Welt erlaubt die Alpenrepublik eine Hilfe zum Selbstmord ohne ärztliche Betreuung.
Im vergangenen Jahr ließen sich schätzungsweise 260 Menschen beim Sterben „helfen". Allein in einer von der Organisation „Dignitas" angemieteten Wohnung in Zürich starben laut Staatsanwaltschaft 95 Menschen, 93 davon aus dem Ausland, Tendenz steigend. Die meisten „Sterbehelfer" sitzen in Zürich, es gibt sie aber auch in Bern und im Kanton Aargau, wo „Dignitas" ein weiteres „Sterbezimmer" eingerichtet hat.
Der Züricher Staatsanwalt Andreas Brunner sagt, daß bei dieser „Sterbehilfe" zum Teil auch Leute seien, „die noch Monate, Jahre oder vielleicht gar Jahrzehnte leben könnten". Es habe keinen Ausländer gegeben, „der mehr als einmal übernachtet hat". Dieser Expreß-Tod sei „höchst unwürdig".
- Zur weiteren Verwendung
Nach dem Tod eines Mannes, der sich unter Anleitung von „Dignitas" mit einem Medikament das Leben nahm, verfügte die Staatsanwaltschaft Zürich die Einziehung der übrig gebliebenen Medikamente in der Sterbewohnung. Der Generalsekretär von „Dignitas" verlangte vor Gericht die Herausgabe der sichergestellten Medikamente, um über die nicht gebrauchte Dosis „verantwortungsvoll" zu verfügen. Das Gericht bestätigte die Einziehung. (Vgl. Neue Züricher Zeitung, 4.8.04.)
- Zur Abstimmung bereit
Die Organspende soll in der Schweiz einheitlich geregelt werden. Die Regelung sieht vor, daß der Spender selbst seine Einwilligung schriftlich gibt oder die Angehörigen einer Entnahme von Organen nach sog. „Hirntod" zustimmen können. Damit ist dies eine ähnliche Regelung, wie in der Bundesrepublik. Die Vorlage in der Schweiz sieht zudem noch vor, daß tierische Organe (Xenotransplantation) erlaubt sein sollen. Damit setzt sich die Schweiz über viele ernste Bedenken hinweg.
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Österreich
- Wenn Abtreiber sich treffen
Im September 2004 fand in Wien der 6. Kongreß der Internationalen Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu Abtreibung und Verhütung (FIAPAC - Fédération Internationale des Associés Professionnels de l'Avortement et de la Contraception) statt.
Man diskutierte vor allem verschiedene politische Strategien zur Förderung der Abtreibung.
Eine Aktivistin aus Kanada plädierte für die Änderung der Ausdrucksweise in Bezug auf Frau und Mutterschaft.
Wesentlich sei die Abtreibung als moralisch gute und grundsätzlich positive Entscheidung zu sehen. Es sei nicht genug, sie zu akzeptieren, sondern sie müsse als guter Ausgang einer Schwangerschaft betrachtet werden. Eine Delegierte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte daraufhin, es sei notwendig, Ärzte durch das Gesetz zu Abtreibungen zu zwingen, weil sie es sonst nicht tun würden. (Vgl. Jugend für das Leben, Wien, 13.10.04.)
Anmerkung: Solche Aussagen gibt es, wenn euphorische Abtreiber glauben, unter sich zu sein.
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Deutschland
- Gentests?
Die deutschen Versicherer haben ihre Selbstverpflichtung zum Verzicht auf vorhersagende Gentests bis 2011 um 5 Jahre verlängert. Ausnahme bei Versicherungsleistungen über 250.000 Euro. (Vgl. Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft [GDV]-Pressemitteilung, 7.10.04.)
Anmerkung: Was wird sein, wenn die Gentests billiger und genauer werden? Ist dann doch ein Rabattsystem denkbar? England hat es den Versicherern bereits gestattet.
- Gentests immer beliebter
Die Polizei fordert, Gentests sollten zum Standardmittel der Ermittlungsarbeit werden. Was bislang nur auf freiwilliger Basis oder auf richterliche Anordnung bei einem kleinen Teil der Straftäter möglich ist, könnte bald schon beim bloßen Verdacht auf eine Straftat zum Polizei-Alltag gehören.
Derzeit sind in einer stetig wachsenden Datenbank DNA-Vergleichsmuster von ca. 300.000 Menschen angelegt. Bis März dieses Jahres konnten 13703 Straftaten aufgeklärt werden, berichtet das Bundeskriminalamt (BKA). (Vgl. Ärzte Zeitung, 29.9.04.)
Anmerkung: Das ist die gute Nachricht. Aber was bedeutet Gentest noch? Infos bei AKTION LEBEN e.V., Postfach 61, 69518 Abtsteinach.
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Großbritannien - Urteil um Leben und Tod
Das Oberste Gericht von London hat Ärzten in einer britischen Klinik erlaubt, gegen den klaren Willen der Eltern, ein schwer krankes frühgeborenes Baby sterben zu lassen, falls sein Gesundheitszustand sich deutlich verschlechtern und die Atmung aussetzen sollte. (Quelle: Südkurier, 9.10.04.)
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Polen - Bedingung der EU?
Polens Präsident Kwasniewski und die katholische Kirche haben sich gegen eine „weitere Liberalisierung" des nationalen Abtreibungsgesetzes ausgesprochen. Die Regierungspartei versucht diese Liberalisierung in Polen per Gesetz über „verantwortete Elternschaft" zu erreichen. Nebenbei sieht der Gesetzesentwurf eine obligatorische Teilnahme am Sexualkundeunterricht ab der ersten Vorschulklasse vor. (Vgl. kathpress, 22.9.04.)
Anmerkung: Die Regierung erfüllt vermutlich nur die Beitrittsbedingungen der EU!
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Irland - Permanenter Druck zeigt Wirkung
Angeblich sei die Mehrheit der irischen Bevölkerung für die Liberalisierung des Abtreibungsverbots. (Anmerkung: Eine interessante Formulierung)
Aus Meinungsumfragen ginge hervor, daß heute rund 90 % aller Patienten (?) unter 45 Jahren eine Liberalisierung befürworten. (Vgl. Ärzteblatt, 27.9.04.)
Anmerkung: Mitte der 80er Jahre schrieb man den absoluten Lebensschutz auf Grund einer Volksabstimmung in der Verfassung fest. Was ist sie noch wert?
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Europa
- Bevölkerung geht weiter zurück
Eine Studie der Europäischen Kommission geht davon aus, daß in wenigen Jahren der Bevölkerungsrückgang deutlich spürbar wird.
Bis 2010 werde es noch eine kurze Phase der Entspannung geben, aufgrund der zahlreichen jungen Menschen in den zehn neuen EU-Mitgliedstaaten. Allerdings sei es überall in den letzten 15 Jahren zu einem „dramatischen Geburtenrückgang" gekommen. (Vgl. kath.net, 8.10.04.)
- Die Werte Europas?
Auch im Europa-Parlament kommt es immer wieder zu Abtreibungsdebatten. Jüngstes Beispiel: Eine Diskussion über das holländische Abtreibungsschiff vor Portugal. Man beschuldigte Portugal, gegen das Recht auf Bewegungsfreiheit und Informationsfreiheit in der EU verstoßen zu haben. (Vgl. Die Tagespost, 28.9.04.)
- Antikatholisch
Was derzeit auf „höherer Ebene" der EU geschieht, erleben die „kleinen Leute" schon seit langem. Dem designierten Kommissar Rocco Buttiglione sei Dank, daß er als Katholik - sicher wohl wissend, was man unter "europäischen Werten versteht - die Homosexualität eine Sünde genannt hat. Deswegen wird er heftig attackiert und als ungeeignet hingestellt. Europa zeigt sein scheußliches Gesicht und bestimmt, was man unter „Gewissensfreiheit" und „Meinungsfreiheit" verstehen darf. Haben Christen - genauso wie andere Glaubensgemeinschaften in Europa - das Recht, Christen zu sein?
Wir Lebensrechtler erleben es in der Praxis täglich, daß man die sog. Abtreibung nicht mehr Tötung eines Menschen nennen darf. Die „neuen Werte" sehen in der Abtreibungstötung ein „Menschenrecht". Dann werden natürlich Bilder von dieser Scheußlichkeit, ja schon Bilder von kleinen Menschen im Mutterschoß, bereits als Psychoterror empfunden. Durch Anzeigen und Prozesse will man uns das Zeigen verbieten.
Dies ist „Rechtspositivismus"! Recht sei, was eine - angebliche oder manipulierte - Mehrheit für „Recht" hält. Wenn es genug Betroffene gibt, ob Homosexuelle oder durch Abtreibung, Euthanasie u. a. Betroffene, dann ändert sich die Meßlatte dafür, was sittlich und moralisch erlaubt ist, völlig. Am Ende steht dann ein „Antidiskriminierungsgesetz", das alle kriminalisiert, die von diesem „Dogma" abweichen.
Man hat vergessen, daß es auch in Demokratien Grenzen geben muß, die nicht überschritten werden dürfen, daß es Unabstimmbares gibt!
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Holland - Eine Stadt für Senioren
In Holland, durch Abtreibung und Euthanasie geschwächt, zeigen angeblich 3,9 Millionen Bürger Interesse an einer Stadt nur für Senioren.
Es soll eine Stadt entstehen ohne Schulen, ohne Kinder und Jugendliche, ohne Hektik und ohne Verkehrslärm. Eine Stadt mit vielen Ärzten, Krankenhäusern, Golfplätzen, Spielcasinos und Grünflächen. Eine Stadt, in der nur Menschen leben, die älter als 55 Jahre sind. Eine solche Stadt sei eine logische Antwort auf die demographische Entwicklung. Ein solches Projekt würde sich rechnen, stellte ein Finanzkonzern fest. Die Seniorenstadt wird im zuständigen Haager Ministerium diskutiert und soll im Zeeland oder Gelderland entstehen.
Ein Vorbild gibt es bereits in den USA. Im Sun City Projekt in Arizona leben bereits 40.000 Menschen, Durchschnittsalter 62 Jahre, friedlich und entspannt zusammen. (Vgl. Rheinpfalz, 30.9.04.)
Anmerkung: Es ist nicht bekannt, ob an zentraler Stelle ein Babycaust-Denkmal geplant ist.
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Deutschland - Stammzellforschung
Auch der Kölner Stammzellenforscher Jürgen Hescheler hat vehement eine Lockerung des deutschen Embryonenschutzgesetzes gefordert. "Wir brauchen dringend neue humane embryonale Stammzellinien, die wir aber auf Grund der deutschen Gesetzeslage nicht über therapeutisches Klonen gewinnen dürfen. Und neue Zellen aus dem Ausland dürfen wir ebenfalls nicht importieren", so der Stammzellforscher auf seiner Internetseite. (Vgl. ZDF, 6.9.04.)
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England
- "Sterbehilfe"
In Großbritannien wären laut einer aktuellen Studie 47 Prozent der Bevölkerung bereit, geliebten Menschen Sterbehilfe zu leisten, obwohl es gegen geltendes Recht verstößt. (Vgl. BBC, 9.9.04.)
- Weltweites "Recht" auf Abtreibungstötung
Bei einem Treffen von Abtreibungs-Organisationen in London sagte der Generaldirektor der International Planned Parenthood Federation (IPPF) (Dachorganisation von "Pro Familia"), die Abtreibungsbestimmungen der Internationalen Bevölkerungskonferenz seien nicht weit genug gegangen. "Wir glauben, es ist an der Zeit, nach vorne zu gehen, um die globalen Bewegungen zu stärken, die es jeder Frau garantieren, überall Zugang zu einer sicheren Abtreibung zu bekommen, wenn sie diese braucht." DieTeilnehmer unterzeichneten eine Erklärung, in der es heißt, man wünsche sich eine Welt, "in der Frauen und Mädchen Zugang zu sicherer und legaler Abtreibung haben können". Die Vorsitzende der Europäischen Kommission für menschliche und soziale Entwicklung, Lieve Fransen, habe sich über die Erklärung erfreut gezeigt und angekündigt, diese Empfehlung an den europäischen Ministerrat weiterzuleiten. (Vgl. Kath.net, 7.9.04.)
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Österreich - Abtreibungskongreß in Wien
In Wien fand vom 10.-12.9.2004 ein Internationaler Kongreß von Fachkräften und Verbänden für Schwangerschaftsabbruch und Verhütung in einem Universitätsgebäude mit offiziellem Empfang im Rathaus statt. Teilnehmer war auch der Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission. (Vgl. Kath.net.10.9.04.)
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Spanien - Das größte Verbrechen
Der spanische Bischof Jose Gea Escolano hat die Abtreibungstötung "das größte Verbrechen, das je in der Geschichte begangen wurde", genannt. "Wir sprechen über Morde, Konzentrationslager, Gulags, aber tatsächlich werden Tausende und Abertausende von Kindern in den Bäuchen ihrer Mütter geopfert, das ist so absurd, daß es mit keinem Genozid in der Geschichte verglichen werden kann". (Vgl. Kath.net. 9.9.04.)
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Peru - "Pille danach" keine abtreibende
Wirkung?
Enrique Ezcurra, der bei der WHO für "Sexuelle und reproduktive Gesundheit" in den amerikanischen Ländern zuständig ist, erklärte in Lima, die WHO kenne keinerlei wissenschaftliche Beweise für irgendeine abtreibende Wirkung der sog. "Notfall-Verhütungsmethode" wie z.B. die "Pille danach" (Levonorgestrel). Er kündigte an, ein von der WHO zusammengestelles Expertenkomitee werde einen technischen Bericht anfertigen, "um zu bestätigen, daß es z. Z. keinerlei wissenschaftliche Evidenz für das Bestehen des sog. dritten theoretischen Mechanismus bei der Durchführung einer 'oralen Notfall-Schwangerschaftsverhütung' gibt". (Vgl.Kath.net, 11.9.04.)
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England -
- Tötung zu Hause
Britische Frauen sollen künftig mit der Tötungspille RU-486 (Mifegyne) Abtreibungen in den eigenen vier Wänden durchführen können. Die britische Regierung überlegt derzeit, diese Richtlinie schon ab September zuzulassen. In Frankreich und den USA gibt es bereits eine solche Regelung.
Mit dem Argument Steuern zu sparen übte die Abtreibungsorganisation British Pregnancy Advisory Service (BPAS) starken Druck auf die Regierung aus, den Heimgebrauch von Mifegyne zuzulassen. Befürworter des Heimgebrauchs halten die Methode für humaner, weil Frauen "die embryonalen Überreste in die Toilette hinunterspülen können". (Vgl. kath.net, 13.8.04.)
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Malaysia - Hauptursache Abtreibungen
Die malaysische Regierung ist alarmiert wegen der hohen Scheidungsrate (5%) bei nicht-muslimischen Paaren. Sie will deswegen landesweit einen neuen Ehevorbereitungskurs einführen. Die Erfahrung lehrt, daß Abtreibung eine Hauptursache für zerbrechende Beziehungen ist. In Ehevorbereitungskursen soll der Film "Der stumme Schrei" gezeigt werden. (Vgl. kath.net, 11.8.04.)
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USA - Vertauscht
Ein Gericht in San Francisco hat einer Frau eine Million Dollar Schadenersatz zugesprochen, weil ihr Ärzte nach einer künstlichen Befruchtung einen falschen Embryo eingesetzt haben. (Vgl. Die Welt, 5.8.04.)
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England - Designerbaby
Großbritannien lockert die Bestimmungen für die Schaffung von "Designerbabys", die als Embryonen nach "wünschenswerten Merkmalen" ausgesucht werden können. Eine solche Vorauswahl ist nun zulässig, wenn damit Geschwisterkinder "gerettet" werden können. Ärzte sollen nun durch künstliche Befruchtung bis zu zwölf Embryonen schaffen und dann prüfen, welcher die genetischen Eigenschaften hat, die für eine Therapie des Geschwisterkindes benötigt werden. Dieser Embryo soll dann der Mutter eingepflanzt werden. Die anderen werden "verworfen"! (Vgl. Berliner Morgenpost, 23.7.04.)
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USA - Makaber
Die weltweit größte Abtreibungstötungsorganisation "International Planned Parenthood Federation" (IPPF; deutsche Schwesterorganisation "Pro Familia") hat eine makabre Sommeraktion gestartet: Sie verkauft T-Shirts mit der Aufschrift "I had an abortion." (Ich habe abgetrieben.) Damit soll eine "kraftvolle Botschaft für die Frauenrechte" lanciert werden, heißt es von Seiten der Organisation. (Vgl. kath.net, 29.7.04.)
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Kommentar der AL: EU -
Kein zivilisiertes Gebilde
Seltsam, da streitet man in vielen Ethikkommissionen überall auf der Welt,
ob ein Embryo schon mit der Zellverschmelzung ein Mensch ist, der eine
inhärente Würde besitzt, den es auch im Reagenzglas zu schützen gilt - und
dann das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in
Straßburg vom 8. Juli 2004.
In diesem Urteil wird sogar einem 5 Monate alten noch nicht geborenen Kind
die Menschenwürde abgesprochen! Die überwiegende Mehrheit der Richter (14:3)
kam zu der Auffassung, daß Artikel 2 der europäischen
Menschenrechtskonvention das Grundrecht auf Leben von Ungeborenen nicht
schützt. Der Lebensschutz liege im Ermessensspielraum der einzelnen Staaten.
Gerade die Tatsache der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen zeigt, daß
Handlungsbedarf besteht, weil der Fötus eben nicht Teil der Mutter, sondern
eine eigene Person ist.
An diesem Urteil wird deutlich, auf welch wackeligem Fundament Europa
aufgebaut wird. Man kann sich offensichtlich in den verschiedenen
europäischen Konventionen nicht einmal einigen, wer überhaupt Mensch ist.
Andererseits wird eine unentwegte Debatte darüber geführt, ob jeder noch
nicht geborene Mensch (genetisch) auch eine Person sei. Man macht es sich
ganz einfach, indem dann gesagt wird - wie auch der deutsche Nationale Ethi-
Rat (NER) -, man könne diese Frage derzeit nicht wissenschaftlich
beantworten.
Die Straßburger Richter drückten das dann so aus, daß die Frage, ob der
Embryo oder Fötus im Sinne der Menschenrechtskonvention schon ein Mensch,
eine Person sei, „weder wünschenswert noch möglich“ sei.
Die Amtssprachen des Gerichts verwenden hier übrigens nicht den Begriff
„Mensch“. Der englische Text spricht von „jedermann“, der französische von
„jede Person“.
Was man in zivilisierten Staaten jedem Angeklagten im Zweifelsfalle
zugesteht, den Freispruch mangels Beweisen (in dubio pro reo), das gesteht
man einem unschuldigen ungeborenen Kind nicht zu, nämlich im Zweifel für das
Leben zu votieren, „in dubio pro vita“. Hinter dieser Haltung stehen nicht
wissenschaftliche, sondern politisch-ideologische Gründe, aber das will man
nicht zugeben.
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USA - An Tollwut gestorben
In den USA sind drei Patienten an Tollwut gestorben, denen infizierte Organe von demselben Spender übertragen worden waren. Es werde nun geprüft, ob Organspenden auf den Tollwutvirus untersucht werden müssen. Tollwut beim Menschen tritt selten auf. (Vgl. Yahoo-Nachrichten 1.7.04.)
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Deutschland
- Schäden bei IVF
Genetiker und Reproduktionsmediziner befürchten, daß die künstliche Befruchtung außerhalb des Mutterleibs (IVF) beim Menschen ähnliche Schäden verursachen könnte wie das Klonen bei Tieren. Dabei handele es sich um Erbschäden wie Unter- oder Übergewicht, seltene Entwicklungsstörungen oder Krebs. Diese Schädigungen träten oft erst später auf. (Vgl. Rheinische Post, 8. 6.04.)
- Umfrage zur PID
In einer Umfrage unter 200 Paaren, die sich zwischen Oktober 2003 und Mai 2004 am Fertility Center Berlin in reproduktionsmedizinischer Behandlung befanden, sprachen sich 97 Prozent der Befragten für die Zulassung der Prä-Implantations-Diagnostik (PID) zur Feststellung krankhafter, genetischer Auffälligkeiten bei im Reagenzglas erzeugten Embryonen aus. (Vgl. Ärzte Zeitung, 30.6.04.)
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Österreich - Stammzellenforschung
Schwere Bedenken angesichts jüngster Entwicklungen in der Stammzellenforschung äußerten zwei Mitglieder der Bioethikkommission im österreichischen Bundeskanzleramt. Es dürfe nicht so weit kommen, daß Menschen zum "Rohmaterial quasi verwurstet werden". Das sog. "therapeutische Klonen" halten sie für einen "semantischen Trick". Klonen ziele immer auf Reprokuktion ab, und beim jetzigen Stand der Forschung sei "weit und breit keine Therapie in Sicht". (Kathpress, 24.6.04.)
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Holland - "Sterbehilfe"
In Holland vollzieht sich die Ausweitung der sog. aktiven Sterbehilfe seit Jahrzehnten immer nach dem gleichen Muster. Einzelfälle werden im Wechselspiel von Ärzteschaft und Justiz zum Tabubrecher. Dadurch, daß eine Tötungshandlung nicht verfolgt wird, rufen die Juristen "positive" Reaktionen des niederländischen Ärzteverbandes hervor. Als nächstes erfolgt dann das Handeln des Gesetzgebers, der die Legalisierung der "aktiven Sterbehilfe" weiter vorantreibt. So wurden die Patiententötungen in den Niederlanden innerhalb von drei Jahrzehnten gesellschaftsfähig gemacht. Nun können auch Alzheimer-Patienten "aktive Sterbehilfe" bekommen. (Vgl. FAZ, 29.6.04.)
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Neuseeland - Euthanasie steht auf der
Tagesordnung
Die Fälle von aktiver Sterbehilfe steigen in Neuseeland rapide an. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das "New Zealand Medical Journal" veröffentlichte. Glaubt man dieser Umfrage, leisteten knapp 700 Ärzte aktive Sterbehilfe an schwer kranken Patienten, obwohl das in Neuseeland illegal ist. (Vgl. kath.net, 3.7.04.)
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USA
- Die US-Regierung übt "erheblichen finanziellen Druck" aus, um innerhalb der UNO den UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wegen seiner Unterstützung von Abtreibungen zu isolieren. Washington habe Abteilungen der UN und Hilfsorganisationen den Entzug von Beitragsgeldern und finanziellen Beihilfen angekündigt, falls sie weiter mit dem UNFPA zusammenarbeiten. Davon ist auch das Kinderhilfswerk der UN, UNICEF, betroffen. (Vgl. FAZ, 21.6.04.)
- Gegen die Lehre
Ein Urteil des kalifornischen Obersten Gerichts ordnete an, daß katholische Sozialeinrichtungen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge für Verhütungsmittel für ihre Mitarbeiter aufkommen müssen. Der Bischof von Sacramento kündigte Berufung gegen dieses Urteil beim Supreme Court an. Durch die Aufnahme von Verhütungsmitteln in den Gesundheitsvorsorgeplan der Mitarbeiter werde eine Lebensführung finanziert, "von der die Kirche sagt, daß sie sündhaft ist". (Vgl. kath.net, 24.6.04.)
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Peru - Attentat gegen das Leben
Die katholischen Bischöfe Perus sind "entsetzt" über die Freigabe der "Pille danach" durch das Gesundheitsministerium. Es sei ein "Attentat gegen das Leben", weil diese "Pille" eine abtreibende Wirkung habe. (Die Tagespost, 19.6.04.)
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Italien - Europäisches Niveau?
Weil er die Behinderung eines ungeborenen Kindes nicht erkannt hat, muß ein Arzt in Italien Schadenersatz zahlen. Das Kassationsgericht entschied, das Nichterkennen der Behinderung sei ein berufliches Versagen des Arztes. Daraus sei der Betroffenen Schaden entstanden, weil sie im Fall einer sachgerechten Information eine Abtreibung vornehmen hätte können. (Vgl. KAP, 23.6.04.)
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Deutschland
- Menschenwürde
Gerade am Anfang und am Ende des Lebens sowie bei Behinderten müsse die Menschenwürde besonders geachtet werden, sagte die SPD-Politikerin Herta Deubler-Gemelin beim Katholikentag in Ulm. Damit wandte sie sich gegen ihre Nachfolgerin als Justizministerin, Brigitte Zypries, die die Menschenwürde von Embryonen im Reagenzglas nicht anerkennen will. (Vgl. idea, 21.6.04.)
- Pro Familia?
Die Beratungsstellen von Pro Familia in Hessen verlieren möglicherweise die staatliche Anerkennung. Der hessische Rechnungshof habe die Landesregierung aufgefordert, den Verein nicht mehr zu fördern. Nach Ansicht des Rechnungshofes seien die "Zentren" von Pro Familia wirtschaftlich wie organisatorisch nicht hinreichend von den Beratungsstellen getrennt. (Vgl. FAZ, 19.6.04.)
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Deutschland
- Patientenautonomie?
In einer Presseerklärung zu der Vorstellung des Berichtes der Arbeitsgruppe des Justizministeriums "Patientenautonomie am Lebensende" erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe u.a.: "Der Bericht enthält außerordentlich gefährliche Tendenzen, die klar abzulehnen sind. Gilt bisher, daß ein einwilligungsunfähiger Patient mutmaßlich mit Maßnahmen zur Erhaltung seines Lebens einverstanden ist, es sei denn, er habe einer Maßnahme vorher ausdrücklich widersprochen, so dreht der vorliegende Bericht dies um: Nur, wenn eine ausdrückliche oder mutmaßliche Einwilligung festgestellt ist, darf ärztlich gehandelt werden. Besonders sensibel ist die Einbeziehung Minderjähriger. Dies betrifft nicht nur Entscheidungen im direkten Sterbeprozeß, sondern auch Maßnahmen wie die künstliche Ernährung." (Vgl. Hüppe, 10.6.04.)
- Beratungspflicht?
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Klaschik hat eine Beratungspflicht zur Patientenverfügung gefordert. (Vgl. Die Welt, 14.6.04.)
Anmerkung: Ob er und andere an eine Beratungspflicht ähnlich der Schwangerschaftskonfliktberatung denken? Wir lehnen die "Patientenverfügung" aus vielerlei Gründen ab. Informationen bei AKTION LEBEN e.V., Postfach 61, D-69518 Abtsteinach.
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Deutschland
- "Phantastische Vorschläge"
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner schlug im "Rheinischen Merkur" vor, das Thema Organspende in die Lehrpläne aufzunehmen. Daneben solle es bei der Führerscheinprüfung Bestandteil des Theoriestoffes werden. Zudem gebe es Überlegungen, so die Politikerin, auf den Versicherungschips der Krankenkassen zu vermerken, ob eine Person Organspender ist oder nicht. (VGl. Ärzteblatt, 4.6.04.)
- Unfehlbar?
Der Vorsitzende der Deutschen Hospiz Stiftung sagte zu der Entwicklung in den Niederlanden, daß diese vorschreiben, daß zwei voneinander unabhängige Ärzte entscheiden müssen, ob ein Patient euthanasiert wird. "Das allein ist ein Todesurteil für Tausende von Menschen. Seit wann wird denn aus zwei subjektiven Meinungen eine objektive? Das Beispiel Niederlande zeige: Wer einmal Ja sagt, spricht klare Todesurteile aus. Das löst einen Dammbruch aus, der nicht mehr gestoppt werden kann." (ALFA-Newsletter, 7.6.04.)
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Schweiz - Sterbetourismus
Innerhalb von 24 Stunden nach seiner Ankunft in Zürich durfte sich ein Brite in einer Dignitas-Klinik unter Aufsicht selbst töten. Seine Familie sei schockiert und habe sich an die britische Polizei gewandt. Weitere 500 Personen seien zur Selbsttötung unter Aufsicht vorgemerkt. (Vgl. Kath.net, 4.6.04.)
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USA - Kein Verbot
Ein US-Bundesgericht in der kalifornischen Stadt San Francisco hat das Verbot einer speziellen Abtreibungsmethode (Partial-Birth Abortion - Teilgeburtsabtreibung) in den USA für verfassungswidrig erklärt. Planned Parenthood (Schwester-Organisation von Pro Familia) war gegen das Gesetz vor Gericht gezogen. Das Gesetz schränke die Rechte der amerikanischen Frauen ein, die eine Abtreibung wünschten. (Vgl. Tiroler Tageszeitung, 1.6.04.)
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Deutschland
- Segen für Organspender?
Anläßlich des "Tages der Organspende" am 5. Juni findet im Bamberger Dom ein ökumenischer "Dankgottesdienst" mit Weihbischof Radspieler und anschließendem Symposion statt. (Vgl. "Von Mensch zu Mensch".)
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England - Geklonte Egoisten
Schlechte Nachricht für alle, die hoffen, daß man bedrohte Tierarten bald durch Klonen retten kann. Der britische Evolutionsbiologe Joel Peck sagt voraus, daß in asexuellen Populationen selbstlose Verhaltensweisen - z.B. daß sich eine Biene für den Erhalt des Stocks opfert - zunehmend verschwinden. Und das würde das Aussterben der Spezies bedeuten. (Vgl. "Lea", 5/04.)
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USA
- Eierstock-Spende
Eine Frau hat ihrer eineiigen Zwillingsschwester einen ihrer beiden Eierstöcke gespendet. Gegen diese Transplantation wurden Bedenken geäußert. Sie biete Frauen die Möglichkeit, ihre Schwangerschaft zu verschieben, indem sie ihr Eierstockgewebe entfernen, einfrieren und später wieder einpflanzen lassen könnten. (Vgl. Breaking News, 23.4.04.)
- Verbot für Abtreibungsbefürworter
Der Erzbischof von Kansas City ersucht alle katholischen Kirchen, Schulen und Einrichtungen seiner Erzdiözese, keine Redner mehr einzuladen oder zu beherbergen, welche die Legalisierung der Abtreibungstötung befürworten. (Vgl. Choose Life, 4-2004.)
- Raus aus meinem Uterus
Bei einer Demonstration von Abtreibungsbefürwortern in Washington wurden Transparente mitgeführt mit der Aufschrift: "Raus aus meinem Uterus!" (Vgl. Die Tageszeitung, 28.4.04.)
- Kandidat für Abtreiber
Der amerikanische Abtreibungsanbieter International Planned Parenthood Federation (Schwesterorganisation von Pro Familia) hat sich für John Kerry als Präsidenten ausgesprochen. Sie nannten ihn einen "konsequenten und leidenschaftlichen Befürworter" der Abtreibung. (Vgl. Lifenews, 24.4.04.)
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UNO
Ein Dokument, das vom Wirtschafts- und Sozialrat der UN herausgegeben wurde, hat aufgedeckt, daß 61 % der Frauen im gebärfähigen Alter Verhütungsmittel benutzen, davon sind weltweit 133 Millionen sterilisiert. (Vgl. LifeSiteNews, 22.4.04.)
- Menschenrecht auf Abtreibung
Eine UN-Resolution verlangt von den Mitgliedstaaten, "alle genehmigten Hilfsmittel für die Umsetzung der Menschrechte zu ratifizieren" und in diesem Sinne auch die "neuen Rechte der Frau" anzuerkennen, die auch die Abtreibung beinhalten. Die mexikanischen und ägyptischen Delegationen beharrten darauf, daß sie niemals einen Wortlaut akzeptieren würden, der die Abtreibungstötung unterstützt. (Vgl. Zenit, 28.4.04.)
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USA - Länger im Labor
Anhand neuer Techniken können sich Embryos bis zum Blastozystenstadium im Labor entwickeln. Das bedeute eine höhere "Erfolgsrate" bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) und räume ihnen größere Überlebenschancen ein. Da dann einzelne Embryos eingepflanzt würden, könnten Mehrlingsschwangerschaften vermieden werden. (Vgl. Reuters, 9.4.04.)
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Australien
Der Ärzteverband Australiens kritisierte die freie Verfügbarkeit der "Pille danach" schon für 13 Jahre alte Mädchen. Junge weibliche Teenager würden häufig die "Pille danach" kaufen, die seit Anfang des Jahres ohne Einschränkung verkauft wird.
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England
- Verhungern und Verdursten
In britischen Krankenhäusern würde Patienten bereits Nahrung und Flüssigkeit verweigert. Das berichtet die Lebensrechtsorganisation SPUC. (Vgl. Preston Today, 1.4.04.)
- Infektionen steigend - trotz oder wegen Aufklärung und ...
Die Anzahl der sexuell übertragbaren Infektionen bei englischen Teenagern hat sich laut eines neuen Berichts innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt. (Vgl. The Telegraph, 30.3.04.)
- Schulden, Schulden, Schulden
Laut Financial Times müssen die Industrienationen mit niedrigen Fruchtbarkeitsraten und Überalterung der Bevölkerung mit Schuldenlasten rechnen, die höher sind als während des Zweiten Weltkrieges. Der Bericht von Standard and Poor's gibt an, daß die Schulden in europäischen Ländern, einschließlich Deutschland, Frankreich und Griechenland bis zum Jahr 2050 auf über 200 % des Bruttoinlandprodukts anwachsen könnten, während Japan mit Schulden von über 700 % rechnen müsse. (SPUC, 1.4.04.)
- Rückgängig machen?
Es kommt immer häufiger vor, daß Männer versuchen, eine Vasektomie (Unfruchtbarmachung) rückgängig machen zu lassen, um mit einer neuen Partnerin eine Familie zu gründen. Das gelingt aber bei weitem nicht immer. (Vgl. Sky News, 31.3.04.)
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Niederlande - Forschung an embryonalen
Stammzellen
Erstmals hat eine niederländische Forschungseinrichtung die Genehmigung erhalten, mit embryonalen Stammzellen aus sog. "überzähligen" Embryonen zu forschen. (Vgl. KAP, 31.3.04.)
Anmerkung: Wird das in Europa einen neuen Wettlauf auslösen?
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Italien - Kinderprämie
Um die katastrophal niedrige Geburtenrate Italiens zu bekämpfen, hat die italienische Regierung angekündigt, sie werde Paaren mit mindestens einem Kind, die im Laufe des Jahres 2004 ein weiteres Kind bekommen, 1.200,- Euro schenken. (Vgl. Intern. Right to Life, 31.3.04.)
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Japan - Schulen schließen
In Japan hatten im vergangenen Jahrzehnt über 2.000 öffentliche Schulen geschlossen, da die Geburtenrate weiter sinkt. (Vgl. Shinichi Okada, 31.3.04.)
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28
UNO - Abtreibungstötung - Menschenrecht
Bei der 60. Sitzung des UN-Menschrechtsausschusses (UNHRC) soll ein weltweites "Abtreibungsrecht" gefordert werden. (Vgl. LifeSiteNews.com, 18.3.04.)
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Schweiz - "Selbstmordtouristen"
Die Schweizer Behörden planen, gegen "Selbstmordtouristen" vorzugehen. Diese reisen in die Schweiz, um in der Dignitas-Klinik in Zürich ihr Leben zu beenden. Künftig sollen Ausländer sechs Monate lang in der Schweiz ansässig sein, bevor sie für assistierten Selbstmord in Frage kommen. Im vergangenen Jahr "starben" 91 Ausländer durch die "Hilfe" von Dignitas. (Vgl. SPUC, 15.3.04.)
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England
- Alkohol und Sex
Eine Expertin für Sexualität hat die Verbindung zwischen dem Alkoholgenuß Minderjähriger und sexuellen Gesundheitsproblemen herausgestellt. In der Dokumentation heißt es, daß 13 % der Mädchen zwischen 14 und 20 Jahren Alkohol als Hauptfaktor für den Verlust ihrer Jungfräulichkeit angeben. (Vgl. SPUC, 15.3.04.)
- Sexualkunde verführt
Ein Bericht, der von der Stiftung für Familienbildung veröffentlicht wurde, zeigt, daß detaillierte Sexualerziehung in Schulen zu einem Anstieg der Rate der Teenagerschwangerschaften geführt hat. An Schulen, an denen Kondome kostenlos zur Verfügung stehen und Mädchen "vertrauliche Gesundheitsuntersuchungen" angeboten werden, ist die Zahl der Schwangerschaften um bis zu 34 % angestiegen. Sexualerziehung sei ein "Werkzeug zur Manipulation", um den Einfluß der Eltern durch die Autorität des Staates zu ersetzen. (Vgl. The Times of London, 14.3., BBC, 15.3.04.)
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Belgien - Kondom-Automaten Pflicht in
Schulen?
Ein "scharfsinniges" Parlamentsmitglied brachte ins Flämische Parlament eine Gesetzesvorlage ein, wonach jede weiterführende Schule, ob konfessionell oder nicht, zu verpflichten sei, einen Kondomautomaten anzubringen. (Vgl. Pro Vita, Belgien, April 2004.)
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Schottland - Bischöfe im Widerstand
Kardinal Keith O'Brien und Erzbischof Mario Conti rufen die schottischen Katholiken zum Widerstand gegen einen Sexualerziehungsplan der Regierung auf . Dieser würde Schulkrankenschwestern gestatten, Kinder ohne die Zustimmung der Eltern über Verhütungsmittel und Abtreibung zu beraten. (Vgl. SPUC, 15.3.04.)
Anmerkung: Leider lassen unsere Bischöfe die Eltern mit ähnlichen Problemen völlig allein. Glückliche Schotten.
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Südkorea/USA
- Stammzellen enttäuschen
Mit eigenen Stammzellen (adulte Stammzellen) versucht man, Schäden z.B. nach einem Herzinfarkt auszubessern. Eine Studie an der Nationalen Universität von Seoul in Südkorea hat dazu geführt, daß dort keine Herztherapien mit Stammzellen mehr durchgeführt werden. Bei 7 von 20 Herzinfarkt-Patienten bildeten sich um den implantierten Koronargefäßersatz (Katheder) zur Offenhaltung der Arterien abnormale Wucherungen. (Vgl. The Guardian, 11.3.04.)
Zwei US-Studien (Tierversuche) haben den Erwartungen von Forschern auch einen Dämpfer versetzt, daß Stammzellen in Zukunft einmal "kaputte" Herzen flicken können. "Nature" berichtete, daß in beiden Studien die aus adultem Knochenmark gewonnenen Stammzellen im infarktgeschädigten Herz lebender Mäuse die erhofften Funktionen nicht übernommen haben. Beide Gruppen berichteten, daß zum einen längst nicht alle Stammzellen überlebten. Zum anderen aber bildeten sich selbst die Stammzellen, welche die Transplantation überstanden, nicht zu Herzmuskelzellen aus, sondern reiften lediglich zu traditionellen Blutzellen heran. (Vgl. dpa, 22.3.04.)
- Fruchtbarkeit "verschieben"?
In Amerika hat eine Frau ihr Eierstockgewebe, nachdem es sechs Jahre lang eingefroren worden war, wieder in ihren Unterleib einpflanzen lassen. Sie sei nun durch IVF schwanger geworden. (Vgl. The Times of London, 9.3.04.)
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Deutschland - Abtreibungszahlen
rückläufig???
Der leichte Rückgang, der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Abtreibungszahlen, beruht allein auf der Tatsache, daß die Zahl der gebärfähigen Frauen in Deutschland zurückgegangen ist. Die Zahl der Frauen zwischen 15 und 45 Jahren ist zwischen 1996 und 2001 von 17,1 Millonen auf 16,7 Millonen gesunken. Setzt man diese Zahl ins Verhältnis zu den gemeldeten Abtreibungstötungen, so ist die Quote von Abtreibungen pro 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter von 7,65 auf 8,04 Abtreibungen gestiegen. Auch das Verhältnis zwischen Geburten und Abtreibungstötungen hat sich verändert. 1996 sind auf 1.000 Geburten 163 gemeldete Abtreibungstötungen gekommen, im Jahr 2001 sind es bereits 182,4 gewesen. (Vgl. Die Welt, 17.3.04.)
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England
- Unterstützung für Abtreiber
Die britische Regierung wird ihre finanzielle Unterstützung für den Abtreibungsanbieter International Planned Parenthood Federation (IPPF) (deutscher Zweig "Pro Familia") verstärken. Grund sei der finanzielle Rückzug der amerikanischen Regierung für
- Abtreibungsaktivitäten.
Amnesty International (AI) hat das Verbot Amerikas, internationale Organisationen, welche in die Abtreibung verwickelt sind, finanziell zu unterstützen, kritisiert. AI schlägt vor, die Überzeugungen der Mitglieder zugunsten einer Abtreibungspolitik zu beeinflussen. (Vgl. The Independent, 6.3.04, SPUC, 8.3.04.)
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USA - PAS
Eine Gruppe ehemaliger Abtreibung befürwortender Frauen, die durch die eigene Erfahrung mit der Abtreibung ihre Meinung geändert haben, hat einem Komitee des Senats Beweismaterial über die physischen und psychischen Folgen der Abtreibung übergeben. (Vgl. SPUC, 8.3.04.)
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Portugal - Zurückgewiesen
Das portugiesische Parlament hat Anfragen zur Liberalisierung der Abtreibungsgesetze zurückgewiesen. (Vgl. SPUC, 4.3.04.)
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Deutschland - Bitte klonen?
Rund 42 Prozent der Deutschen würden sich angeblich Gewebe aus geklonten Embryonen einsetzen lassen. 52 Prozent möchten für sich in keinem Fall ein solches Gewebe nutzen. (Vgl. WELT, 23.2.04.)
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Israel - Grünes Licht
Israels Gesundheitsministerium will Grünes Licht für das "therapeutische" Klonen geben. Israel ist bislang "führend" im Bereich der embryonalen Stammzellforschung. (Vgl. Haaretz, 5.3.04.)
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England - Verhungern und verdursten
Ein todkranker Mann in Großbritannien hat gegen die Möglichkeit der Ärzte geklagt, die medizinischen Geräte für lebensverlängernde Maßnahmen abzuschalten. Der Mann sorgt sich, laut britischen Presseberichten, daß Ärzte seinen Zustand irgendwann als lebensunwert einschätzen und die künstliche Ernährung abstellen könnten. Der Patient argumentiert, er werde bei normalem Krankheitsverlauf und fortschreitendem körperlichen Verfall dennoch bis zum Tod bei Bewußtsein bleiben. Auf diese Weise wäre er sich seines qualvollen Verhungerns und Verdurstens über Tage völlig bewußt, während er sich jedoch nicht mehr bemerkbar machen könnte. (Vgl. Guardian, 26.2.04.)
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Südkorea – Ausgerechnet
Die südkoreanischen Wissenschaftler, welche menschliche Embryonen geklont und daraus Stammzellen gewonnen haben, verlangten ein weltweites Verbot des sog. "reproduktiven" menschlichen Klonens. Sie selbst hatten 30 menschliche Embryos geklont und daraus Stammzellen zur "therapeutischen" Anwendung gewonnen. (Vgl. Reuters, 13.2.04, Spiegel Online, 12.2.04.)
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England - Stiefbruder geboren
In England hat eine Frau ihren Stiefbruder geboren. Sie hatte in eine "Leihmutterschaft" für ihre Mutter und ihren Stiefvater eingewilligt. Sie benutzte eine Do-it-yourself Besamungsvorrichtung. Mutter und Stiefvater haben sich seitdem getrennt. (Vgl. SPUC, 13.2.04.)
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UN – Äthiopien – Druck
Die Vereinten Nationen fordern Äthiopien auf, die Abtreibungstötung zu legalisieren. Das UN-Komitee zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau brachte die Angelegenheit anläßlich eines Treffens mit der Regierung vor. (Vgl. SPUC, 10.2.04.)
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12
USA – Tiermenschen
Amerikanische Wissenschaftler meinen, eines Tages könnte es möglich sein, Tier-Mensch-Hybriden herzustellen, um Organe für Transplantationen zur Verfügung zu stellen. (Vgl. BBC, 18.12.03.)
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Neuseeland – Erfreut
Schering Neuseeland hat mitgeteilt, der Absatz der "Pille danach" sei im Land erheblich angestiegen. Der Verband für Familienplanung äußerte sich erfreut über diese Entwicklung und riet den Frauen, die "Pille" vorher schon zu kaufen. (Vgl. SPUC, 6.2.04.)
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10
Israel - Neue Methode
Israelische Experten für Unfruchtbarkeit haben eine neue Methode zur künstlichen Befruchtung (IVF) entwickelt. Bei dieser neuen Methode (IMSI) werden die Spermazellen bis zu 6000mal vergrößert, was eine genauere Untersuchung von Sperma-Abnormalitäten ermöglichen soll. (Vgl. BMJ,com.7.2.04.)
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09
Deutschland
- Ein vorbildlicher Sozialminister?
Obwohl sich Thüringens Sozialminister Klaus Zeh (CDU) gegen Spätabtreibungen ausgesprochen hat, gibt es nach Ansicht der AKTION LEBEN e.V. noch lange keinen Grund, ihn als "vorbildlich" für den Lebensschutz hinzustellen. Mit Minimalforderungen gibt man sich heute schon in der Politik und bei manchen Lebensschützern zufrieden! (Vgl. DT, 3.2.04.)
- Lebensbeginn mit Nidation?
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Gehb forderte, der Gesetzgeber solle den Beginn des Lebens mit der Einnistung des Embryos in die Gebärmutter (Nidation) festschreiben. Es gehe ihm vornehmlich darum, "Auswüchse", die mit der künstlichen Befruchtung eingesetzt haben, zu vermeiden. Kein Wissenschaftler könne rechtsverbindlich sagen, wann das Menschsein beginne. Seltsam, er weiß aber, daß es mit der "Einnistung" beginnt. Die AKTION LEBEN e.V. fordert Biologie-Unterricht für Abgeordnete! (Vgl. Die Welt, 3.2.04.)
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08
Portugal - Mehrheit für Liberalisierung?
Eine große Mehrheit der Portugiesen sei einer Umfrage zufolge für eine "Liberalisierung" der Abtreibungstötung. 1998 hatten die Portugiesen bei einem Referendum noch mit Mehrheit die Straflosigkeit der Tötung noch nicht geborener Kinder abgelehnt. Allerdings kann straffrei bei Gefahr für das Leben der Mutter, bei möglicher Behinderung oder Vergewaltigung getötet werden. (Kathpress, 8.2.04.)
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07
USA
- Konsequent
Der Bischof von Missouri sagte, er würde dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry wegen dessen aktiver Unterstützung der Abtreibungstötung die Kommunion verweigern. (Vgl. SPUC, 2.4.04.)
- 400.000 Embryonen
Schätzungsweise 400.000 menschliche Embryonen werden in den USA tiefgefroren "gelagert". Viele Tausende davon sind elternlos. Manche Paare haben vergessen, daß sie noch eingeforene Kinder in der "Truhe" haben. (Vgl. SPUC, 2.2.04.)
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06
Israel - Zwölf Jahre alte Embryonen
In Jerusalem sind erstmals zwei Babys aus zwölf Jahre alten eingefrorenen Embryonen geboren worden. Man hatte der Frau drei Babys eingepflanzt, eines der drei wurde in der 13. Woche durch Abtreibung getötet. (Vgl. SPUC 2.2.04.)
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05
England - Eigene Enkel geboren
Eine 46jährige Frau hat ihre eigenen Enkel zur Welt gebracht. Die Frau bot sich als Leihmutter an, weil ihre Tochter keine andere geeignete Frau fand. Das Verfahren wurde in Indien durchgeführt, weil es in England verboten ist. (Vgl. SPUC, 2.2.04.)
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04
Deutschland
- Gute Gene - schlechte Gene?
Nicht mehr Gott würfeln lassen, sondern selbst die Zukunft in die Hand zu nehmen, fordert der Nobelpreisträger James D. Watson. Er appelliert an die Vernunft der Leute, ihre Kinder vor der Geburt auf mögliche Erkrankungen durchchecken zu lassen. Diese "moderne" Form der Eugenik verspreche dem Einzelnen ein leichteres Leben und dem Staat geringere Gesundheitskosten. (SWR2, Wissen, 19.1.04.)
- Gefährliche Ideologie
Thesen des australischen Bioethikers Peter Singer : "Warum sperren wir Schimpansen in Käfige und drehen ihnen Schrauben in den Kopf oder schmieren ihnen giftige Substanzen in die Augen, während wir menschliche Lebewesen, die geistig schwer behindert und eindeutig weniger intelligent als Schimpansen sind, behutsam pflegen? In manchen Fällen verfügen sogar Delphine oder Schweine über höhere Erkenntnisfähigkeit als stark behinderte Menschen.Wenn Menschen auf einem so niedrigen intellektuellen Entwicklungsstand sind, daß sie ihrer selbst nicht bewußt sind, dann sind wir nicht verpflichtet, sie am Leben zu erhalten."
- Das kann man auf der Internetseite des Rostocker Landtagsabgeordneten der SPD nachlesen. Er ist Sprecher seiner Fraktion für Hochschulen, Kinder- und Jugendpolitik. Ob das wohl Konsequenzen hat für den 26-jährigen Jungpolitiker? (Schweriner Volkszeitung, 10.1.04.)
- Gendefekte bei Retortenbabys
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin glaubt, daß es bei Paaren, die eine künstliche Befruchtung anstreben, oft "eine Neigung zu genetischen Störungen" gebe. Dies könne sowohl der Grund für die Zeugungsprobleme als auch Mißbildungen bei den künstlich gezeugten Kindern sein. Andere Risiken lägen in der Methode, die zu Fehlbildungen führe. (Vgl. WELT, 5.1.04.)
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03
USA
- Bischof vor Abtreibungsklinik
Den Heiligen Abend hat der neue Bischof von Phoenix/Arizona zusammen mit etwa 200 Lebensrechtlern betend vor einer Abtreibungsklinik verbracht. Es war sein erster öffentlicher Auftritt. Er sehe es als seine Aufgabe an, sich für das Leben einzusetzen. Er habe eine besondere Verpflichtung, die Lehre der Kirche zu erklären und die frohe Botschaft über das Leben weiterzugeben. (Vgl. ALfA, 14.1.04.)
- Keine Kommunion
Politiker, die Abtreibung und Euthanasie/Sterbehilfe befürworten, werden in der US-Erzdiözese La Crosse (Wisconsin) nicht mehr zur Kommunion zugelassen. Der Bischof in einer Erklärung: Wenn Katholiken nicht die unverletzliche Würde des menschlichen Lebens aufrecht erhielten, begingen sie eine schwere Sünde und gäben allen treuen Gläubigen Grund zum Anstoß. Er hatte drei katholische Senatoren brieflich aufgefordert, ihre Meinung zu Abtreibungstötung und Euthanasie zu ändern. Nachdem dies abgelehnt worden sei und auch eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch nicht angenommen wurde, habe er sich zu dieser Maßnahme gezwungen gesehen, so der Erzbischof. (Kathpress, 9.1.04.)
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02
Irland - Keine Unterstützung für Stammzellforschung
Die Stammzellforschung wird nicht auf der Agenda der irischen Regierung während deren EU-Präsidentschaft stehen. (The Times of London, 11.1.04.)
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01
Kanada
Die Planned Parenthood Federation von Kanada (Schwesterorganisation von "Pro Familia"!) hat einen Brief an ihre Mitglieder in Umlauf gebracht, in dem Schwangerschaftshilfezentren der Schikane, Einschüchterung und Lüge gegenüber den Frauen beschuldigt werden. Lebensrechtler sagten, die Abtreibungsindustrie versuchen die Arbeit der Zentren, welche Frauen helfen und Leben retten, zu unterminieren. (SPUC, 13.1.04.)
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