Nachrichten-Archiv - Meldungen aus aller Welt

 

Wissenswerte Nachrichten

2003

 

Aktuelle Kurznachrichten aus aller Welt von bleibendem Wert

rund um die Themen, die unsere Webseiten behandeln

 

Stand: 12.05.2009

108 Schottland

 

Ein 3-Millionen-Pfund schweres schottisches Sexualerziehungsprogramm ist kritisiert worden, nachdem man bemerkte, daß die Rate der Teenagerschwangerschaften gestiegen ist. Das Pilotprojekt im Gebiet Lothian beinhaltet die Verfügbarkeit von Kondomen in Schulen und der "Pille danach" in Kliniken. Während die Schwangerschaftsraten jedoch in ganz Schottland gesunken sind, stiegen sie in Lothian um 10 % an. (Vgl. SPUC, 8.12.03.)

 

107 Deutschland - Vom Sparen spricht niemand

 

Das Land Berlin gab im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Euro für Abtreibungstötungen aus. Neun von zehn Abtreibungen würden in Berlin aus der Landeskasse finanziert, damit lägen wir im bundesweiten Durchschnitt, sagte eine Sprecherin der Gesundheitssenatorin. Bis Ende Juli 2003 zahlte der Steuerzahler schon 2 Millionen Euro für diese "Dienstleistung" an "arme Frauen". (Vgl. Berliner Morgenpost, 15.12.03.)

 

106 USA - Kein Geschäft?

 

Der Jahresbericht der US-amerikanischen Planned Parenthood Federation (PPFA) (Schwester-organisation von Pro Familia) weist einen Gewinnzuwachs von 300% im Jahre 2002 aus. Danach wurden im Jahre 2002 227.385 Babys (14.000 Tötungen mehr als 2001) mit Unterstützung des US-amerikanischen Zweigs von PPFA abgetrieben, was dem Verband einen Rekordgewinn von 36,6 Millionen US-Dollar einbrachte. Weitere mögliche Abtreibungstötungen kommen durch den Verkauf von 633.756 "Pillen danach" hinzu. (Vgl. Kath.net, 16.12.03.)

 

105 Vatikan

 

Nach der neuen gesetzlichen Regelung zur IVF (künstliche Befruchtung) in Italien, hat Bischof Elio Sgreccia, Vizepräsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, darauf aufmerksam gemacht, daß ein Gesetz, welches die Empfängnis in einem Reagenzglas erlaubt, niemals als von der Kirche erlaubt betrachtet werden kann. In den Medien wurde dieses Gesetz, weil es restriktiv sei, als "katholisch" bezeichnet. (SPUC, 17.12.03.)

 

104 Irland - Willkommener Anlaß?

 

Das Thema Abtreibung läßt sich auch in Irland nicht vermeiden. Der erneute Anlaß ist, daß ein Mädchen nach einer Vergewaltigung schwanger geworden ist. Die 14-Jährige ist in der 23. Schwangerschaftswoche und soll nach England ausreisen, wo die Abtreibungstötung bis zur 24. Schwangerschaftswoche möglich ist. Abtreibungsgegner wollen das gerichtlich verhindern. Schon 1992 hatte es einen ähnlichen Fall gegeben. (Vgl. taz. 18.12.03.)

 

103 Deutschland

 

- Vorsorgevollmacht

Prof. Dörner schreibt: "Seit Rechtsanwälte, Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeiter von der gesetzlichen Betreuung (vormals Vormundschaft) leben können, hat sich in zehn Jahren die Zahl der Betreuten auf etwa eine Million mehr als verdoppelt. Der entsprechende Berufsverband will natürlich weiter expandieren, hält daher sechs Millionen Bundesbürger für betreuungsbedürftig." (Vgl. Prof. Klaus Dörner, Frankfurter Rundschau, 4.12.03.)

 

- "Sterbehelfer" besonderer Art

Der "Kannibale von Rotenburg" verteidigte sich vor Gericht: "Für mich war es kein Mord. Er (Internetbekanntschaft) hat mich als Werkzeug benutzt. Wenn man will, habe ich nur 'Sterbehilfe' geleistet." (Vgl. Hamburger Abendblatt, 3.12.03.)

  

- Gentests

"Die Gentests bescheren uns eine bislang noch nicht existierende Bevölkerungsgruppe, die der 'Noch-nicht-Kranken'. Sie leben gleichsam auf einer Zeitbombe." (Vgl. Prof. Klaus Dörner, Frankfurter Rundschau, 4.12.03.)

  

- Ausnahmeregelung für Praxisgebühr

Eine Ausnahmeregelung für Praxisgebühren (10,- Euro) soll es für Frauen geben, die sich die Pille verschreiben lassen. Sie soll höchstens zwei Mal pro Jahr erhoben werden, nämlich dann, wenn Frauen zur gynäkologischen Untersuchung kommen. Begründung: Man will bei jungen Frauen die finanzielle Belastung und damit das Risiko ungewollter Schwangerschaften reduzieren. (Vgl. www.presseportal.de)

 

102 USA

 

- Bau von Abtreibungsklinik boykottiert

Einen ungewöhnlichen Streik zugunsten des ungeborenen Lebens organisierten Bauarbeiter und Unternehmer in Texas. Sie legten die Schaufel aus der Hand, weil sie die Errichtung einer Abtreibungsklinik  von Planned Parenthood (Schwesterorganisation von "Pro Familia") nicht unterstützen wollten. Hunderte Firmen erklärten sich bereit, den Bau der Abtreibungsklinik zu boykottieren. (Vgl. Kath.net, 21.11.03.)

 

- Kirche muß Verhütungsmittel zahlen

Kirchliche Einrichtungen im US-Bundesstaat New York müssen ihren Angestellten im Rahmen eines Gesundheitsplans auch weiterhin Verhütungsmittel bezahlen. (Vgl. KAP 2.12.03.)

 

101 Philippinen - UNFPA kritisiert

 

Der UN-Bevölkerungsfonds UNFPA kritisierte die philippinische Regierung, weil deren Präsidentin Gloria Arroyo (gläubige Katholikin) 1,5 Millionen Dollar, die angeblich für künstliche Empfängnisverhütung vorgesehen waren, für Programme zur natürlichen Empfängnisregelung verwendet hat. (Vgl. Friday Fax, 28.11.03.)

 

100 Indien - UNFPA unterstützt Zwangsbevölkerungsprogramm

 

Die New York Times berichtet, in Indien werde über eine Vielzahl von Gesetzen zur Bevölkerungskontrolle beraten. In mindestens sechs indischen Staaten gebe es schon Gesetze, welche für Mitglieder der Dorfräte oder auch für Beamte eine Norm von zwei Kindern aufstellen. Man erwäge sogar die Streichung von Erziehungsgeldern für das dritte Kind. Immer mehr Staaten bieten Anreize für Regierungsbeamte (Gehaltserhöhung, Grundstücke, Wohnungen, die sich nach einem oder zwei Kindern sterilisieren lassen. Indien erhält vom UNFPA (UN-Bevölkerungsfonds) 75 Millionen Dollar für diese Programme. (Vgl. Friday Fax, 28.11.03.)

 

99 UNO – Geheimdokument

 

Pro Abtreibungs-Organisationen, die sich für Abtreibung einsetzen und den Status von Nicht-Regierungsorganisationen (NGO's) bei den Vereinten Nationen genießen, arbeiten daran, Abtreibung zum internationalen Grundrecht zu machen und nationale Gesetzgebungen auszuhebeln. (Vgl. Kath.net, 8.12.03.)

 

98 Österreich - Zwischenbilanz

 

Im letzten Jahr ließ Österreich aufhorchen mit der Einführung der Familien-Hospizkarenz. Angehörige haben Anspruch auf 3-monatigen bis max. 6-monatigen unbezahlten Urlaub mit Kündigungsschutz, um ihre Schwerkranken und Sterbenden selbst zu pflegen. Damit hatte Österreich eine Vorreiterrolle in Europa übernommen.

In einer Zwischenbilanz des Wiener Caritas-Direktors wird allerdings bedauert, daß man in der Karenz auf halbem Wege stehengeblieben sei. Die derzeit vorgesehenen Regelungen für die existentielle Absicherung, wie der „Härteausgleich" und das Pflegegeld für die Angehörigen, seien lückenhaft, kompliziert und in der Anwendung mit Rechtsunsicherheit verbunden. Daher werde die Familien-Hospizkarenz bisher kaum in Anspruch genommen. (vgl. kathpress.at, 17.11.03)

 

97 Schweiz

 

- Ermittlung in Sterbehilfe-Klinik

In Zürich sind Ermittlungen in einer Dignitas-Klinik eingeleitet worden. Untersucht werden die Todesfälle von drei Ausländern, die sich nicht im Endstadium einer Krankheit befanden. (vgl. SPUC, 24.11.03)

 

96 Deutschland

 

 -Transplantation

Auch in Deutschland gibt es seit Anfang des Jahres geklonte Schweine, die  genetisch so verändert wurden (transgene Schweine), daß sie als Organspender für den Menschen (Xenotransplantation) geeignet sein sollen. Ein großes Problem stellt indes noch die mögliche Übertragung von Viren und Bakterien vom Schwein auf den Patienten dar. Fraglich ist, ob das Schweineherz den aufrechten Gang verträgt. (vgl. netzeitung.de, 25.11.03)

 

- Rein - Raus

Was im Tierversuch bereits geklappt hat, soll schon in drei Jahren auch beim Menschen funktionieren: Nachwuchs in einer verpflanzten Gebärmutter (ähnlich wird auch mit Eierstöcken experimentiert). Bis zu 4% der unfruchtbaren Frauen könne so geholfen werden, Kinder zu bekommen. Weil das Immunsystem der Empfängerin ständig mit Medikamenten unterdrückt werden müsse, könnte die transplantierte Gebärmutter nach erfülltem Kinderwunsch wieder entfernt werden. (vgl. netzeitung.de, 25.11.03)

 

95 USA - Aus Gesundheitsgründen gegen Verbot?

 

Jüdische zionistische Frauengruppen in den USA haben das Verbot der Abtreibung während des Geburtsvorgangs verurteilt, weil es die Gesundheit und die Rechte der Frauen gefährde. (Vgl. SPUC, 17.11.03)

 

94 Deutschland - Wozu noch Spar-Appelle?

 

Allein das Land Nordrhein-Westfalen wendet in diesem Jahr mehr als neun Millionen Euro auf, um die Kosten von Abtreibungstötungen zu erstatten. Bundesweit werden jedes Jahr durchschnittlich mehr als 35 Millionen Euro aus Steuergeldern zur Finanzierung vorgeburtlicher Kindstötungen aufgewandt. Seit In-Kraft-Treten des Gesetzes 1996 haben die sechzehn Bundesländer bis heute weit mehr als 250 Millionen Euro nur für die Finanzierung von "rechtswidrigen", aber "straffreien" Abtreibungstötungen ausgegeben, wenn man die gemeldeten Zahlen zugrundelegt. 90,3 Prozent der vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Tötungen wurden so nach der "Beratungsregelung" durchgeführt. Danach kostete eine Tötung 308,94 Euro!

Bei der Tötung durch Abtreibung ist unser Staat sehr großzügig. Damit die Frau nicht zum Sozialamt gegen muß, übernimmt die Krankenkasse die Vorfinanzierung und kümmert sich um alle Formalitäten. Die Einkommensverhältnisse werden, bzw. können dabei kaum geprüft werden. Die Krankenkassen sind bei der Ausstellung der Kostenübernahmeerklärung auf die "Eigenauskunft" der abtreibungswilligen Frau angewiesen. Hinzu kommen die immensen Folgekosten, weil Frauen physisch und psychisch krank werden, bis hin zu Kosten für künstliche Befruchtung (IVF), wenn Frauen durch die Abtreibung unfruchtbar wurden, sich aber später doch ein Kind "wünschen". Warum nur hört man davon nichts bei der allgemeinen Kostendiskussion? (Vgl. FAZ, 13.11.03 ; DT, 15.11.03)

 

93 Schottland - Stiller Holocaust

 

Ein schottischer Bischof fordert: "Indem wir an diesem Volkstrauertag stolz der fehlenden Generation gedenken, welche bei den Konflikten des vergangenen Jahrzehnts geopfert wurden, sollten wir gleichzeitig  - und hier mit Beschämung - des stillen Holocausts der schottischen Kinder gedenken, deren Namen niemals auf einem Denkmal erscheinen werden. Doch ihr Verlust wird in den kommenden Jahren spürbar bleiben." (Vgl. The Sunday Herald, 9.11.03)

 

92 China – Adoptionswochenende

 

Die chinesische Regierung verkauft Kinder an Paare im Westen. Das chinesische Adoptionsbüro veranstaltet "Adoptionswochenenden" in Hotels. Größtenteils werden Mädchen zur Adoption angeboten. (Vgl. The Daily Mail, 11.11.03)

 

91 England - Verhungern und Verdursten

 

Die Gesellschaft für Freiwillige Euthanasie/Sterbehilfe hat einen Gesetzesentwurf in England begrüßt, der sich für „passive Euthanasie" ausspricht. Zwar hat sich die britische Regierung gegen „aktive" Euthanasie/Sterbehilfe ausgesprochen, aber bei Annahme durch das Parlament würde der Gesetzentwurf zur Freigabe der „passiven" Euthanasie im kommenden Jahr in Kraft treten. Dann könnten Patienten durch Versorgungsabbruch getötet werden. Dies beinhaltet die Erlaubnis zur „passiven" Euthanasie/Sterbehilfe einschließlich des Abbruchs der künstlichen Ernährung und Flüssigkeitszufuhr mit dem Ziel, das Leben einer Person zu beenden, mit oder ohne vorheriges Verlangen des Patienten.

Ärzte oder Pfleger wären zur Mitwirkung bei der Tötung geistig und körperlich Schwacher durch Verhungern und Verdursten gezwungen. Sie müßten ansonsten aus ihrem Beruf ausscheiden, schreibt die führende Kolumnistin Melanie Phillips. (Vgl. SPUC, 13.11.03.)

 

90 Europa -Warnung - Holland als Modell für Europa?

 

Die Deutsche Hospiz-Stiftung warnt in einer Presseerklärung vor europaweiter Legalisierung der Euthanasie/Sterbehilfe. Sie schätzt, daß jedes Jahr 1000 Menschen durch „aktive Euthanasie" getötet werden könnten.

Eine neue Studie in Holland belegt, daß dort jedes Jahr ca. 900 Menschen auch ohne ihr Verlangen getötet werden. In 38 % der Fälle, bestätigen Ärzte, geschehe das auf Betreiben der Angehörigen. In 30 % wird den Schwerstkranken einfach der Wunsch nach Euthanasie/Sterbehilfe unterstellt. (Vgl. Hospiz-Stiftung, 18.11.03.)

 

89 Korea - Passiv oder aktiv?

 

Nach Eingeständnissen der Ärzteschaft ist die „passive Euthanasie" - gemeint ist der Versorgungsabbruch - im Land weit verbreitet. Versorgungsabbruch auf Anfrage der Familie ist seit 2001 erlaubt. (Vgl. The Korea Times, 2.10.2003.)

Anmerkung: Man versteht eben heute weltweit etwas anderes unter „passiver Euthanasie/Sterbehilfe" als man das in der klassischen Moral verstanden hat.

 

88 Deutschland - Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) klagt

 

Die „Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben" (DGHS) setzt sich für legale Euthanasie/Sterbehilfe ein und beklagt in Deutschland „einen Grauzonenbereich des Sterbens". - Die Strategie ist ähnlich wie bei der Einführung der Abtreibungstötung Anfang der 70er Jahre. Auch jetzt heißt es: „Kein Mensch weiß, wie oft Patienten in Deutschland mit starken Opiaten und Morphinen zum vorzeitigen Tod gebracht werden. Kein Mensch weiß, wie viele jener Patienten, die hierzulande mithilfe von passiver Sterbehilfe (...) oder terminaler Sedierung gestorben sind, diese Hilfe tatsächlich wollten." Weiter wird scheinheilig gefragt: „Wie viele Menschen müssen noch in diesem Grauzonenbereich sterben, wie viele Tragödien müssen sich noch abspielen, ehe die Bundesregierung hier endlich Handlungsbedarf sieht?"

Parallelen in der Argumentation zur Einführung der Abtreibungstötung sind nicht zu übersehen. Und in der Tat könnte das Abtreibungsstrafrecht (§ 218 StGB) Pate stehen. Heute kann niemand mehr unterscheiden, ob „rechtswidrig und straffrei" rechtmäßig bedeutet. (Vgl. DGHS, 2.10.2003.)

 

87 Österreich - „Umschwiegen"?

 

Für eine offene Auseinandersetzung mit dem Tabuthema Tod und Sterben sprach sich der steirische Altbischof Johann Weber aus. Das Thema werde in den Medien „umschwiegen". An den Tod zu denken, gehöre zur geistigen Zurechnungsfähigkeit. Der Altbischof warnte davor, alte und kranke Menschen nur als Kostenfaktor zu sehen. (Vgl. Pro Life Info, 31.10.2003.)

 

86 EU - Vorstoß

 

Bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Ende September 2003 wollten vor allem drei Mitgliedstaaten (Schweiz, Niederlande und Belgien) einen Vorstoß unternehmen, die „aktive" Euthanasie/Sterbehilfe europaweit zuzulassen. (Vgl. CDL, 29.9.2003.)

 

85 USA

 

- Mischmasch
Amerikanische Forscher sind bei dem Versuch gescheitert, geklonte Kinder mit dem Erbgut von drei Personen lebend zur Welt zu bringen. Das Experiment ist laut Deutschem Ärzteblatt in China durchgeführt worden. (Vgl. Alfa, 23.10.2003.)

 

- Eingefrorene Embryonen
Frauen, denen bei einer künstlichen Befruchtung ein Embryo eingepflanzt wird, der zuvor eingefroren war, leiden 17 Mal häufiger an einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter - zeigt eine amerikanische Studie. (Vgl. The Times, 14.10.2003.)

 

- Verklagt
Eine 17-Jährige aus Pennsylvania hat einen Abtreibungsanbieter erfolgreich verklagt. Er hatte sie vor den physischen und psychischen Gefahren der Abtreibung nicht gewarnt, z. B. daß Mädchen unter 18 Jahren ein doppeltes Brustkrebsrisiko durch die Abtreibungstötung haben. (Vgl. SPUC, 23.10.2003.)

 

84 Deutschland

 

- Stammzellbank und Beginn des menschlichen Lebens
Die Schaffung einer "hochwertigen europäischen Stammzellbank unter deutscher Beteiligung" verlangt der Direktor des Berliner Max-Dellbrück-Centrums für Molekulare Medizin und Mitglied des Nationalen Ethik-Rates Detlev Ganten. Die viel diskutierte Rede der Bundesjustizministerin Zypries hält Ganten für einen Fortschritt. Sie trage der Tatsache Rechnung, daß sich der Embryo ohne Einnistung in die Gebärmutter nicht zu einem Menschen entwickeln könne. "Also darf es unterschiedliche Stufen von Lebensschutz geben, wie wir das bei der Empfängnisverhütung ja auch akzeptieren", so Ganten.
Anmerkung:  Diese Äußerungen passen ganz in die Landschaft gegenwärtiger Bemühungen, den Lebensschutz und die Würde des Menschen von der Zellverschmelzung an auszuhöhlen. Dafür werden u.a. von der Bundesregierung teure Kongresse veranstaltet. Nach über 30 Jahren beginnt selbst die katholische Kirche "frühabtreibende" sog. Verhütungsmittel zu akzeptieren. Man sieht an den Worten Gantens, wie sich die kleinsten Inkonsequenzen rächen.

 

- Lob auch von der CDU
Als erster prominenter Unionspolitiker lobte der frühere CDU-Generalsekretär und evangelische Theologe, Peter Hintze, Ministerin Zypries für ihre "mutige" Äußerung. Es sei gut, daß sie die öffentliche Diskussion um die Grenzen der Forschung neu entfacht habe. Langfristig werde sich "die Ethik des Heilens" durchsetzen. (Vgl. Tagesspiegel, 31.10.2003.)

 

- Schluß mit Advent
Die Schill-Partei will in Hamburgs Schulen, neben den Kopftüchern, alle religiösen Symbole verbannen, z. B. auch Adventsfeiern. (Vgl. Hamburger Morgenpost, 23.10.2003.)

 

 

83 Dänemark - Spermaspenden eines Psychopathen

 
In Dänemark hat ein Psychopath seine zwei Babys umgebracht, der vermutlich Hunderte von Kindern durch Spermaspenden gezeugt hat. Er hatte 520 Spenden an eine dänische Spermabank gegeben, die 40 Länder beliefert. Ein Experte drängt nun darauf, daß Frauen, die meinen, sie seien von ihm schwanger, abtreiben sollten. (Vgl. SPUC, 28.10.2003.)


82 England - Sperma verwechselt

 
Ein Krankenhaus in Liverpool hat Paaren, deren Embryos versehentlich mit dem Sperma anderer Männer "hergestellt" wurden, versichert, ihre Embryos hätten auf keinen Fall Schaden erlitten. Die zehn Embryos waren vor der Entdeckung des Fehlers bereits eingepflanzt worden. (Vgl. SPUC, 27.10.2003.)


81 Nordkorea - Zwangsabtreibungen

 
Entwichene Häftlinge aus nordkoreanischen Gefängnislagern sagen aus, die Behörden wendeten aus ethischen Gründen Abtreibung und auch Kindsmord an. (Vgl. SPUC, 23.10.2003.)

 

80 Deutschland - Westerwelle attackiert Vatikan

 

Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat den Vatikan wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber homosexuellen Lebensgemeinschaften kritisiert. Diese Diskriminierung der Homosexuellen entspreche nicht seinem christlichen Glauben. Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernähmen und den Partner vielleicht bis zum Tode pflegten, dann übten sie im biblischen Sinne Nächstenliebe. Das verdiene den Segen und nicht die Diskriminierung der Kirchen. (Vgl. Kath.net. 11.9.03.)

 

79 Deutschland - Unternehmen erhält Erlaubnis zum Stammzellimport

 

Nach drei Universitäten hat jetzt erstmals auch ein deutsches Unternehmen die Genehmigung zur Einfuhr menschlicher embryonaler Stammzellen erhalten. Unter anderem sollen Auswirkungen von Medikamenten erforscht werden. (Vgl. RKI, 9.9.03.)

 

78 England

 

- Benimmregeln

Eine neue Forschung in England ergab, daß männliche Reisende immer seltener schwangeren Frauen ihren Sitzplatz in Bussen, Zügen und der U-Bahn überlassen. 25 % der befragten schwangeren Frauen sagten, sie seien gezwungen gewesen, jemanden um einen Sitzplatz zu bitten. (Vgl. SPUC, 3.9.03.)

 

- Verhaftet

Zwei pro-life Wahlkandidaten wurden in Wales wegen des Zeigens eines Bildes eines abgetriebenen Babys anläßlich einer Wahl-Kampagne verhaftet. Gegen sie wird die Klage eines Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung erhoben. Der Kläger behauptete, Passanten hätten wegen des Posters gelitten und es als Beleidigung empfunden. Wie das, wenn Abtreibung doch ganz normal ist? (Vgl. SPUC, 3.9.03.)

 

77 Belgien - Sterbehilfe in Belgien

 

Im vergangenen Jahr hat es in Belgien 170 gemeldete Fälle von sog. "aktiver Sterbehilfe" gegeben. Die tatsächliche Zahl liege aber vermutlich drei Mal so hoch, berichtete der belgische Rundfunk. (Vgl. Netzeitung, 2.9.03.)

 

76 USA - Wahlkampf in Kalifornien

 

Einer der Kandidaten (Republikaner) ist Arnold Schwarzenegger. Er tritt für Abtreibung, "Rechte" der Schwulen und für eine Legalisierung von Marihuana in der Medizin ein. (Vgl. Netzeitung, 1.9.03.)

 

75 China - Kaninchen-Mensch

 

Chinesische Wissenschaftler haben eine Stammzell-Chimäre erschaffen. Den Forschern sei es gelungen, den Kern einer menschlichen Hautzelle in eine Kaninchen-Eizelle einzupflanzen und zur Vermehrung anzuregen. (Vgl. Die Welt, 26.8.03.)

 

74 Deutschland - Unterversorgung

 

Das "Deutsche Ärzteblatt meldet, daß viele Pflegeheimbewohner nicht ausreichend zu essen und zu trinken bekommen. Sogar zwei Drittel der Bewohner, die über eine Magensonde ernährt werden, seien "kalorisch unterversorgt". (Vgl. Deutsches Ärzteblatt, 25.8.03.) 

 

73 England - Großmutter will Mutter werden

 

Eine 56-jährige Großmutter, die sich "verzweifelt" ein weiteres Kind wünscht, hat Anzeigen aufgegeben, um eine Eizellspenderin zu finden. Sie sei mit 24 Jahren sterilisiert worden, nachdem sie zwei Kinder hatte und später ein weiteres durch IVF bekam. Sie "hofft" auf Dr. Severino Antinoris Klinik in Rom. Dort verhalf Dr. Antinori einer 63-Jährigen zu Mutterglück. (BBC, 21.8.03.)

 

 

72 Österreich - Ein Dreck?

 

Der Wiener Fortpflanzungs-Mediziner Wilfried Feichtiger machte die Aussage, es sei "vertrottelt", befruchtete Eizellen "Embryonen" zu nennen. Wörtlich: "Ein Dreck ist das ein Embryo." (Vgl. KAP, 30.7.03.)

 

71 Deutschland

 

- Berufsverbot

Nach einer illegalen Abtreibung in der 22. Schwangerschaftswoche darf ein Gelsenkirchener Arzt nie mehr praktizieren. Das Landgericht Essen verurteilte ihn zu zwei Jahren Haft mit Bewährung und erkannte zusätzlich auf ein lebenslanges Berufsverbot. Er kassierte 500 Euro und versuchte, die Abtreibung mit wehenfördernden Mitteln durchzuführen. Als der "Erfolg" ausblieb, entschloß er sich zur "instrumentellen Ausräumung" mit Zange. Dies mißlang völlig. Dann zerstückelte er das Ungeborene im Mutterleib. Die Schwangere drohte zu verbluten, deshalb ließ er sie in ein Krankenhaus bringen. Die Frau wurde gerettet. Ein Verfahren gegen ihn im Jahre 1996 wurde gegen ein Bußgeld von 17.000 Euro eingestellt. (Vgl. WAZ, 31.7.03.)

 

- Syphilisfälle sprunghaft gestiegen

Die Zahl der Syphilis-Erkrankungen in Deutschland ist drastisch gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) registrierte im vergangen Jahr 2275 Fälle der Geschlechtskrankheit, rund 720 mehr als noch im Jahr 2001. Die Zunahme gehe vor allem auf Infektionen bei homosexuellen Männern zurück. (Vgl. dpa, 28.7.03.)

 

- PID - Standard?

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) wird nach Einschätzung des Reproduktionsmediziners Thomas Katzorke in Zukunft Standard sein. Wenn Paare für die künstliche Beruchtung künftig selber zahlen müßten, sei zu erwarten, daß sie "alles einfordern, was möglich ist".

 

 

70 England - Hat die Kirche doch Recht?

 

Viele Pioniere der Fruchtbarkeitsforschung geben im Nachhinein sogar der Kirche Recht, die 1978 gewarnt hatte, es werde mit der künstlichen Befruchtung ein Geist aus der Flasche gelassen, dem nie mehr Herr zu werden sei. Sogar Prof. Robert Edwards, der 1978 zusammen mit dem Gynäkologen Patrick Steptoe für das erste Retortenbaby verantwortlich war, betrachtet die heutigen "Babyfabriken" mit Entsetzen. (Vgl. DT, 24.7.2003)

 

69 Gen Tests für alle Babys?

 

Um Gentests am ungeborenen Kind durchführen zu können, genügt ein ganz normaler gynäkologischer Abstrich, wie er auch zur Krebsvorsorge entnommen wird. Das berichteten zwei australische Wissenschaftler auf einem internationalen Kongreß in Melbourne.

In den Abstrichen lassen sich Zellen des Fötus nachweisen. Diese  können dann angereichert und auf Gendefekte untersucht werden. Im Vergleich zu anderen Verfahren kann der Test bereits in einer sehr frühen Schwangerschaftsphase (ab 5 Schw.W. - Ergebnis innerhalb 1 Tages) durchgeführt werden. Der Test sei vergleichsweise "preiswert" und gefährde die "Schwangerschaft" nicht. So könne er in Zukunft (etwa 2 - 3 Jahre) "breite Anwendung" finden. "Erstmals kann eine Pränataldiagnostik allen Frauen angeboten werden", sagte der Forscher Irwin. Der Abstrich (Pap-Abstrich) könnte von jedem Arzt entnommen und an ein Labor weitergeleitet werden. (Vgl. Die WELT, 15.7.03.)

Anmerkung: Auch ein deutsch-schweizerisches Forscherteam arbeitet an einer Pränataldiagnose, bei der ab der 4. Schw. Woche über das mütterliche Blut Zellen des Kindes separiert und auf genetische Defekte untersucht werden können. "Schöne" Zeiten für Frauen in "guter Hoffnung".

 

 

68 Österreich - Alles machbar?

 

Ein österreichischer Forscher hat ein Patent auf die Erzeugung zweigeschlechtlicher Embryonen angemeldet. Der in den USA arbeitende Genetiker Norbert Gleicher hatte gemeldet, daß er Zellen aus einem drei Tage alten männlichen Embryo entnommen und weiblichen Embryonen eingepflanzt habe. Es gehe darum, eine Theorie zu einer Gentherapie-Alternative zu testen. (Vgl. AFP, 3.7.03.)

 

 

67 England

 

- Internet-Baby

Eine Website bietet Paaren und Einzelpersonen mit Kinderwunsch Samenzellen für umgerechnet 2000 Euro an. Mindestens 16 Frauen hätten bislang von dem Angebot Gebrauch gemacht. Die Initiative wurde von einem lesbischen Paar in Liverpool gegründet. Das erste "Internet-Baby" soll im August geboren werden. (Vgl. Ärzte Zeitung, 1.7.03.)

 

- Rabatt auf IVF - Menschenhandel

In England haben Patientinnen jetzt die Möglichkeit, eigene Eizellen zu spenden und dafür eine "preiswerte" In-Vitro-Fertilisationsbehandlung zu erhalten. Die britische Aufsichtsbehörde habe die Methode für zulässig erklärt. (Vgl. Deutsches Ärzteblatt, 27.6.03.)

 

 

66 USA - Koma

 

In den USA ist ein Mann nach 19 Jahren wieder aus dem Koma erwacht. Der heute 39-Jährige lag die ganze Zeit über querschnittgelähmt in einem Pflegeheim. Seine Eltern hatten ständigen Kontakt und holten ihn oft nach Hause. Er begrüßte seine Mutter plötzlich mit dem Wort "Mom". Jetzt kann er alles sagen und kann sich an vieles erinnern. (Vgl. rpo, 9.7.03.)

 

 

65 Deutschland - Wird Frau Merkel handeln?

 

Die forschungspolitische Sprecherin der Unionsfraktion sagte der Süddeutschen Zeitung in Bezug auf die Entscheidung der EU-Kommission zur verbrauchenden Embryonenforschung: "Wir brauchen Signale, daß wir zu unseren Wissenschaftlern stehen, und sollten Entscheidungen deshalb nicht allein unter ethischen Gesichtspunkten treffen."(Vgl. Süddeutsche Zeitung, 10.7.03.)

 

Anmerkung: Man wird gespannt sein dürfen, ob die Vorsitzende der CDU und auch der CSU-Vorsitzende, der Frau Reiche in sein "Kompetenzteam" holte, nun reagieren. Es handelt sich um eine grundsätzliche Frage von weitreichender Bedeutung. Frau Reiche scheint für Herrn Steuber das gleiche zu sein, wie Frau Süßmuth für Herrn Kohl seinerzeit.

 

 

64 UNO - Unvorschriftsmäßigkeiten

 

Gemäß seines eigenen Buchprüfungsberichtes für das Jahr 2002 weist der UN-Bevölkerungsfond (UNFPA) auch weiterhin dauerhafte Verwaltungsdefizite auf. U.a. verschiffte der UNFPA im letzten Jahr zehn Millionen fehlerhafte Kondome nach Tansania. (Vgl. Friday Fax, 6, Nr. 27.)

 

 

63 EU - Sonderabteilung

 

Die EU hat eine Sonderabteilung der EU-Kommission zur Bekämpfung amerikanischer Lebensrechtsgruppen eingesetzt, von welchen EU-Beamte meinen, sie seien innerhalb des EU-Parlamentes zu einflußreich geworden. Man ist der Meinung, daß man schnell reagieren müsse, da auch der Wandel in der amerikanischen Politik, insbesondere die US-Entscheidung, die Gelder für den UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wegen seiner Unterstützung der Zwangsabtreibung in China u.a. umzuleiten, das Resultat "effektiver Einflußnahme" dieser "anti-choice Gruppen" (Anti-Abtreibungs-Gruppen) ist. (Vgl. Friday Fax, 30.5.03.)

 

 

62 UNO - Verhütungsmittel für Kinder

 

Das UN-Kinderrechtskomitee verlangt für Kinder freien Zugang zu Verhütungsmitteln und "reproduktiven Gesundheitsdiensten" (Abtreibungstötung). Viele Rechtswissenschaftler sind wegen der großzügigen Vollmachten dieses Komitees besorgt. (Vgl. Friday Fax, 13.6.03.)

 

 

61 USA - Protest einer kath. Universität gegen Kardinal

 

Kardinal Arinze sprach vor der Georgetown Universität von der Wichtigkeit der Familie in der Römisch Katholischen Kirche. "In vielen Teilen der Welt wird die Familie angegriffen. Sie wird von einer lebensfeindlichen Mentalität abgelehnt, das zeigt sich in Verhütung, Abtreibung, Kindestötung und Euthanasie. Sie wird verachtet und banalisiert durch Pornographie, entweiht durch Unzucht und Ehebruch, mockiert durch die Homosexualität, sabotiert durch irreguläre Vereinigungen und entzweigeschnitten durch die Scheidung." Das war zu viel! Es wurde kritisiert, die Bemerkungen seien "völlig unangemessen ... gefühllos .... unchristlich". (Vgl. C-Fam, 27.5.03.)

 

 

60 Deutschland - Gentherapie ist gefährlicher als vermutet

 

Gentherapeutische Eingriffe mit modifizierten Viren sind riskanter als bislang angenommen. Zwei von elf Kindern, die wegen eines Immundefekts einer Gentherapie mit ML-Viren unterzogen worden waren, erkrankten kürzlich an Leukämie. Bei beiden Patienten hatte sich das Virusgenom in den Regulationsbereich eines Gens eingefügt, welches das Zellwachstum fördert. Die Berechnungen der Forscher lassen nun vermuten, daß die anderen neun Patienten großes Glück hatten. (Vgl. Berliner Zeitung, 17.6.03.)

 

 

59 Finnland - Eid

 

"Die finnischen Ärzte haben eindeutig Angst davor, vom Gesetzgeber gezwungen zu werden, Behandlungen durchzuführen, die sie mit ihrem Berufseid und mit ihren ethischen Grundsätzen nicht vereinbaren können", zitiert das "Deutsche Ärzteblatt" einen Sprecher des finnischen Ärzteverbandes. In Finnland schwören Ärzte seit kurzem wieder ihren traditionellen Eid. (Vgl. Deutsches Ärztblatt, 25.6.03.)

 

 

58 USA - Kondom schützt ???

 

In einem Bericht der Vereinten Nationen wurde die Sicherheit von Kondomen im Kampf gegen AIDS mit 90 Prozent angeführt.

Erfolgreich im Kampf gegen AIDS war bis dato nur das AIDS-Bekämpfungsprogramm Ugandas, das die Jugendlichen zu Abstinenz und Treue aufforderte. (Vgl. kath.net, 2.7.03.)

 

 

57 EU - Sonderabteilung

 

Die EU hat eine Sonderabteilung der EU-Kommission zur Bekämpfung amerikanischer Lebensrechtsgruppen eingesetzt, von welchen EU-Beamte meinen, sie seien innerhalb des EU-Parlamentes zu einflußreich geworden. Man ist der Meinung, daß man schnell reagieren müsse, da auch der Wandel in der amerikanischen Politik, insbesondere die US-Entscheidung, die Gelder für den UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wegen seiner Unterstützung der Zwangsabtreibung in China u.a. umzuleiten, das Resultat "effektiver Einflußnahme" dieser "anti-choice Gruppen" (Anti-Abtreibungs-Gruppen) ist. (Vgl. Friday Fax, 30.5.03.)

 

56 UNO - Verhütungsmittel für Kinder

 

Das UN-Kinderrechtskomitee verlangt für Kinder freien Zugang zu Verhütungsmitteln und "reproduktiven Gesundheitsdiensten" (Abtreibungstötung). Viele Rechtswissenschaftler sind wegen der großzügigen Vollmachten dieses Komitees besorgt. (Vgl. Friday Fax, 13.6.03.)

 

55 USA - Protest einer kath. Universität gegen Kardinal

 

Kardinal Arinze sprach vor der Georgetown Universität von der Wichtigkeit der Familie in der Römisch Katholischen Kirche. "In vielen Teilen der Welt wird die Familie angegriffen. Sie wird von einer lebensfeindlichen Mentalität abgelehnt, das zeigt sich in Verhütung, Abtreibung, Kindestötung und Euthanasie. Sie wird verachtet und banalisiert durch Pornographie, entweiht durch Unzucht und Ehebruch, mockiert durch die Homosexualität, sabotiert durch irreguläre Vereinigungen und entzweigeschnitten durch die Scheidung." Das war zu viel! Es wurde kritisiert, die Bemerkungen seien "völlig unangemessen ... gefühllos .... unchristlich". (Vgl. C-Fam, 27.5.03.)

 

54 Deutschland - Gentherapie ist gefährlicher als vermutet

 

Gentherapeutische Eingriffe mit modifizierten Viren sind riskanter als bislang angenommen. Zwei von elf Kindern, die wegen eines Immundefekts einer Gentherapie mit ML-Viren unterzogen worden waren, erkrankten kürzlich an Leukämie. Bei beiden Patienten hatte sich das Virusgenom in den Regulationsbereich eines Gens eingefügt, welches das Zellwachstum fördert. Die Berechnungen der Forscher lassen nun vermuten, daß die anderen neun Patienten großes Glück hatten. (Vgl. Berliner Zeitung, 17.6.03.)

 

 

53 USA

 

- "Homoehe"?

Mit Texas hat nun der 37. Bundesstaat der USA ein Gesetz zum Verbot einer "Ehe" zwischen Homosexuellen verabschiedet. (Vgl. Kath.net, 5.6.03.)

 

- Betreuer angeordnet

Gouverneur Jeb Bush aus Florida, der Bruder des amerikanischen Präsidenten, ordnete die Einstellung eines Betreuers für ein ungeborenes Kind an, dessen psychisch kranke 22-jährige Mutter vergewaltigt worden war. Der Gouverneur wird als Abtreibungsgegner bezeichnet. (Vgl. SPUC, 14.5.03.)

 

- PAS

Eine Studie aus Kalifornien zeigt, daß Frauen, die abgetrieben haben, dazu neigen, schon innerhalb der ersten drei Monate psychiatrische Hilfe zu beanspruchen und während mindestens vier Jahren haben sie ein erhebliches Risiko sich einer Behandlung unterziehen zu müssen. Viele Therapeuten wiesen die Bedenken, die Frauen selbst wegen ihrer vergangenen Abtreibung haben, zurück. (Vgl. SPUC, 14.5.03.)

 

 

52 Schweiz - Demographische Katastrophe

 

Genau ein Jahr nach dem sog. "Fristenregelungsentscheid" in der Schweiz warnt die Schweizer Hilfe für Mutter und Kind (SHMK), daß die "Fristenregelung" zur demographischen Katastrophe beitrage. (Auch die damals angestrebte "Indikationen-Regelung" hätte sicher keine Abtreibungstötung weniger gebracht.) (Vgl. Kath.net, 5.6.03.)

 

 

51 Estland - Genomprojekt

 

In einem ehrgeizigen Genomprojekt sollen fast alle Erwachsenen Estlands, ca 1,4 Millionen Menschen, sich Blutproben für eine Genanalyse abnehmen lassen. Der estnische Bildungsminister: "Estland ist zu klein, um seine Wirtschaft auf Rohstoffen und dergleichen aufzubauen. Wissenschaft ist die einzige Option für den Aufbau unserer Gesellschaft." Geschäftemacher der biomedizinischen Forschung werden sich in Estland wie auch in Lettland engagieren. (Vgl. Ärzte Zeitung, 31.5.03.)

 

 

50 Deutschland - Genom Projekt wird fortgesetzt

 

Nach der Sequenzierung der Gene des Menschen stehen Genomforscher nun vor der viel größeren Herausforderung, die Funktionen der Gene bei Erkrankungen zu entschlüsseln. Etwa 300 Forschungsgruppen sind in dem biomedizinischen Großprojekt tätig. (Vgl. Ärzte Zeitung, 30.5.03.)

 

 

49 USA

 

- "Frosties"

Fast 400.000 menschliche Embryonen sind in den USA eingefroren. Etwa 11.000 könnten für die Forschung verwendet werden, 9.000 wurden anderen Paaren angeboten und weitere 9.000 sollen zerstört werden. Fast 90 % der Eltern der Embryonen wollten diese für eine Fruchtbarkeitsbehandlung verwenden. (Vgl. SPUC, 9.5.03.)

Anmerkung: In Deutschland dürfen lt. ESchG keine Embryonen eingefroren werden. Embryo im Sinne dieses Gesetzes ist nach § 8 ESchG aber nur der Embryo ab "Kernverschmelzung". Im sog. "Vorkernstadium" aber gibt es in deutschen Kühltruhen zehntausende kleiner Menschen.

 

- Fehlerhafte Tests

Bei zahlreichen Frauen in den USA haben fehlerhafte präntale Untersuchungen zu Fehlgeburten und Abtreibungen geführt. (Vgl. New Scientist, 30.4.03.)

 

- PAS

Frauen, die abtreiben, könnten bis zu zwei Drittel mehr zu klinischen Depressionen neigen, so die Ergebnisse einer neuen landesweiten amerikanischen Untersuchung. An fast 1.900 Frauen, die zum ersten Mal zwischen 1980 und 1992 schwanger wurden, ist die Studie durchgeführt worden. Die Forschung berücksichtigt Alter, Häufigkeit der Scheidungen, Bildung, Einkommen, Familienstand, Rasse und Maßnahmen hinsichtlich des psychologischen Zustandes der Frauen bevor sie schwanger wurden. Das Elliot Institut aus Illinois sagte, ihre Forschung gehöre zu den an Anzahl zunehmenden Studien, die zu einem ähnlichen Schluß gekommen seien. (Vgl. LifeSite, 8.5.03.)

 

- Keimzellen

Homosexuelle Paare könnten Babys haben, wenn die bei Mäuseembryonen benutzten Techniken auch bei Menschen verwendet werden könnten. Wissenschaftler in Amerika und Japan haben herausgefunden, daß sie sowohl Eizellen als auch Sperma aus geklonten Embryonen gewinnen könnten. (Vgl. New Scientist, 7.5.03.)

 

48 Frankreich - Versager

 

Laut einer Umfrage in Frankreich sind ein Drittel aller Schwangerschaften nicht geplant, was die Frauen in zwei Drittel der Fälle auf ein Versagen der Verhütung zurückführen. 21 % der Frauen hatten die Pille eingenommen. (Vgl. Deutsches Ärzteblatt, 5.5.03.)

 

 

47 USA - Hoffnung auch für uns?

 

Das ungewöhnlich starke Engagement von US-amerikanischen Teens für den Lebensschutz verwirrt offenbar deren Elterngeneration. In einem Bericht der "New York Times" mit dem Titel "Überraschung, Mama, ich bin gegen Abtreibung" analysiert der Bericht die Tatsache, daß sich hinsichtlich der Einstellung zur Abtreibung eine tiefe Kluft zwischen Eltern und Kindern aufgetan hat. Die Kinder seien heute unabhängig von der Meinung ihrer Eltern, von denen sich viele zu den Abtreibungsbefürwortern zählen. Die schockierten Mums und Daddies erklären sich das damit, daß ihre Kinder nicht die Zeit erlebt haben, in denen Frauen um ihre "Rechte" kämpfen mußten, bis die Legalisierung der Abtreibung in den USA endlich erreicht war. Als weiterer ausschlaggebender Faktor wird außerdem der wachsende Einfluß der Lebensrechtsbewegung gesehen, die eine enorme Bewußtseinsbildung leistet und die Kids informiert, was bei einer Abtreibung vor sich geht. (Vgl. kath.net)

 

46 USA - Abtreibungspolitiker und Katholik?

 

Es wird berichtet, einer der Abtreibungsbefürworter im amerikanischen Senat, Senator Tom Daschle, sei von seinem lokalen Bischof aufgefordert worden, Formulierungen in seinem Wahlkampf und in der Kongreßbiographie, in welchen er sich selbst als Katholiken bezeichnet, zurückzunehmen. (Vgl. SPUC, 24.4.03.)

 

 

45 EU - Ausweitung der Embryonenforschung

 

Ungeachtet ethischer Bedenken in zahlreichen europäischen Ländern plant die EU-Kommission langfristig offenbar eine deutliche Ausweitung der Embryonenforschung. In einem internen Gutachten verweist die Kommission auf die Potenziale der Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen und spricht sich für eine stärkere Förderung des umstrittenen Wissenschaftszweiges aus. Sollte diese Position reale Politik werden, würde die EU zukünftig auch mit deutschen Steuergeldern Projekte fördern, die mit deutschem Recht nicht vereinbar sind. (Vgl. Berliner Zeitung, 25.4.03.)

 

 

44 England - Pille steigert Krebsrisiko

 

Das "Deutsche Ärzteblatt" berichtet, daß nach einer englichen Studie die Langzeiteinnahme der "Pille" das Risiko für Gebärmutterhalskrebs um über 100 % erhöhe. (Vgl. Ärzteblatt, online, 8.4.03.)

 

 

43 Finnland - Abtreibung fast viermal "tödlicher" als Geburt

 

Eine neue von der Regierung finanzierte Studie in Finnland zeigt, daß Frauen, die abtreiben, ein ca. viermal höheres Risiko haben, im folgenden Jahr zu sterben, als Frauen, die ihre Schwangerschaft austragen. Außerdem ist das Sterberisiko bei Frauen, die gebären, nur halb so hoch wie bei Frauen, die nie schwanger waren. (Vgl. Post-Arbortion Review)

 

 

42 Holland - Eine niederländische Frau heiratet sich selbst

 

Eine 29-jährige Frau aus der niederländischen Stadt Haarlem will sich selbst "heiraten". Sie kündigte an, daß sie im Mai vor einen außerordentlichen Standesbeamten der Gemeide treten und sich feierlich die Treue geloben werde. Der Beamte wird das Ereignis vermerken, als offizielle Eheschließung wird es jedoch nicht in den Annalen der Stadt registriert. Sie bleibt offiziell ledig. "Ich will öffentlich bezeugen, daß ich mir treu bleibe", erklärte sie ihren Schritt. Platz für einen zukünftigen Lebenspartner gibt es trotzdem noch. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun". Man sei sicher ein wertvoller Partner, wenn man mit sich selbst im Gleichgewicht sei. (Vgl. Kath.net, 24.3.03.)

Anmerkung: Was ist, wenn die Dame einmal schizophren wird? Mit welchem ICH ist sie dann verheiratet?

 

41 Dänemark - Endlösung?

 

Die Krankenhausgesellschaften in der Region Kopenhagen wollen in Zukunft allen Schwangeren ein Mongolismus-Scanning anbieten. Unverhohlen wird vorgerechnet, daß die Abtreibung von Embryonen mit Down-Syndrom-Verdacht für das Gesundheitswesen einen erheblichen Spareffekt habe. In der Beschlußvorlage heißt es, daß 10 Kinder mit Down-Syndrom die Gesellschaft bisher 2 Millionen Kronen pro Jahr kosten, und da diese Menschen im Durchschnitt 55 Jahre alt werden, wird die Ersparnis für die Allgemeinheit weit über 100 Millionen Kronen betragen. (Vgl. Kristeligt Dagblad, 28.3.03.)

 

40 Lateinamerika - Kampagne

 

Eine Gruppe katholischer Ärzte aus ganz Lateinamerika startet eine Kampagne zum besseren Bewußtsein der lebensfeindlichen Natur von künstlicher Befruchtung (IVF) und der "Pille danach". Die Abtreibung ist noch in jedem lateinamerikanischen Land gesetzlich vollständig verboten oder streng eingeschränkt, außer in Kuba und dem US-kontrollierten Puerto Rico. (Vgl. SPUC, 31.3.03.)

 

 

39 England - Beachtenswert

 

Die Grüne Partei in England und Wales hat ein Statement herausgegeben, welches erwähnt, daß Frauen nach der Abtreibung sowohl psychologische als auch medizinische Komplikationen erleiden können. Man spricht von Depression, Benommenheit, Ausweglosigkeit und Schuld. Das Statement ruft die Regierung auf "zu handeln, da die Abtreibungsrate weiter steigt". (Vgl. SPUC, 31.3.03.)

 

38 UNO - Krieg nach dem Krieg

 

Der abtreibungsbefürwortende United Nations Population Found (UNFPA) hat im Irak "mobile Geburtsvorsorge-Einheiten" (beinhalten Abtreibungstötungen) eingesetzt. Der UNFPA, der die Vorgeschichte hat, an Flüchtliche auf der ganzen Welt, einschließlich Afghanistan, manuelle Abtreibungsausrüstungen und abtreibende Medikamente verteilt zu haben, kündigte an, an Orten im Irak und in Nachbarländern "reproduktive Gesundheits-Grundausstattungen" anzubieten, um den Bedürfnissen der irakischen Flüchtlingen gerecht zu werden. (Vgl. SPUC, 27.3.03.)

 

37 Japan - Selbstmorde

 

Durch den Rückgang der Geburtenrate, die derzeitige wirtschaftliche Stagnation und durch den trendbedingten Verfall des Familienlebens verüben immer mehr ältere Japaner Selbstmord. Weil das traditionelle Familienleben zusammenbricht, erfahren die Senioren nur wenig Hilfe und Unterstützung. (Vgl. LifeSite News.com)

 

36 Österreich - Euthanasie im Mutterschoß

 

Laut einer Meldung im "Standard" hat der Vorstand der Uni-Frauenklinik Wien bestätigt, daß er "mindestens 15" Abtreibungstötungen nach der 24. Schwangerschaftswoche in den Jahren 1998 bis 2001 durchgeführt habe. Die Todeskämpfe einiger der betroffenen Kinder waren haarsträubend: Nach Verabreichung von Prostaglandinen (sie regen den Uterus zu Wehen an) sind sie auf die Welt gekommen und hatten über eine Stunde gelebt, bis sie schließlich erstickt sind! (Vgl. Zenit, 18.3.03.)

 

35 USA - Mehr Krankheiten druch Abtreibung

 

In den USA haben Forscher herausgefunden, die Legalisierung der Abtreibung habe zu einem 25%igen Anstieg der durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten (STDs) geführt. (Vgl. LifeSite, 31..3.03.)

 

34 USA - Nordkorea

 

Zwangsabtreibungen

Das amerikanische Außenministerium hat Nordkorea wegen der Druchführung von Zwangsabtreibungen an weiblichen Häftlingen beschuldigt. Der veröffentlichte Menschenrechtsbericht bemerkt: "Es gab Berichte, daß nordkoreanische Beamte Lebendgeburten im Gefängnis verboten und daß regelmäßig eine Zwangsabtreibungspolitik durchgeführt wurde. In den Fällen, in welchen Lebendgeburten vorkamen, wurden die Babys, wie verlautet, sofort getötet." (Vgl. VOA News, 1.4.03.)

 

33 USA - Abtreibungs-Horror

 

Gegnerinnen der freien Abtreibung in den USA machen vor dem Obersten Gericht geltend, daß Schwangere in Abtreibungskliniken nicht angemessen informiert und manchmal unter Druck gesetzt werden, den Eingriff vornehmen zu lassen. Zu den Aktivistinnen, gehört auch Norma McCorvey. Sie ist die Frau, deren Begehren auf Abtreibung unter dem Decknamen "Roe" 1973 durch den Entscheid des Obersten Gerichts zur Freigabe der Abtreibungen in den USA führte. Nun dreißig Jahre später gehört McCorvey zu den Frauen, die gegen die Folgen der mit ihrem Fall erstrittenen Regelung kämpfen. (Vgl. livenet.ch, 2.4.03.)

 

32 UNO - Äthiopien

 

Ein Projekt der UN Entwicklungsprogramme hat empfohlen, daß "alle angemessenen Mittel", einschließlich eines "Belohnungs- und Strafsystems", zur Einschränkung der Familiengröße erforscht werden sollten, um die fortschreitende Bevölkerungsexplosion in Äthiopien zu stoppen. (Vgl. SPUC, 25.3.03.)

 

31 UNO - Kenya

  

Gegen Legalisierung der Abtreibung

Ein kenyanischer Beamter des United Nations Population Fund (UNFPA) hat sich gegen die Legalisierung der Abtreibung in seinem Land ausgesprochen. Die Abtreibung sei eine kriminelle Handlung, die unter keinen Umständen legalisiert werden sollte. (Vgl. SPUC, 19.3.03.)

 

30 USA - Schäden nach In-vitro-Fertilisation (IVF)

 

Kinder, die durch IVF hergestellt wurden, könnten erheblich mehr zu urologischen Schäden wie der Entwicklung der Blase außerhalb des Körpers neigen. Das John Hopkins Kinderzentrum in Maryland hat herausgefunden, daß solche Störungen bei IVF-Kindern siebenmal wahrscheinlicher sind. (Vgl. SPUC, 21.3.03.)

 

29 Polen - Kirche von Unten

 

Die Gruppierung "Kirche von Unten" gehört zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes, der die Liberalisierung der Abtreibung in Polen vorantreiben soll. (Vgl. Kath.net, 24.3.03.)

 

28 China - China fehlen Mädchen

 

In China soll die Geschlechtsbestimmung eines ungeborenen Kindes gesetzlich verboten werden. In China ist es durch die Ein-Kind-Politik sowie die kulturell bedingte Bevorzugung von Jungen zu einem dramatischen Mangel an Mädchen gekommen. (Vgl. Alfa-Newsletter, 28.3.03.)

 

27 England

 

- Zahl der Babys "reduziert"

Dutzende von Frauen, die nach Fruchtbarkeitsstimulierungen mit mehr als einem Kind schwanger wurden, ließen in England diese zusätzlichen Kinder durch eine Injektion ins Herz töten, so berichtet BBC. Für das Jahr 2001 meldete das Statistikamt 49 Kinder, die auf diese Weise getötet wurden. In zwei Fällen wurden Vierlinge auf ein Baby "reduziert", in fünf Fällen Drillinge. Eine Frau, die mit acht Kindern schwanger war, wollte die Zahl auf wenige "beschränken", worauf sie letztendlich alle verlor. (Vgl. news.bbc.co.uk.)

 

- Angenommen

Das Oberhaus des englischen Parlamentes hat die erste Etappe eines Gesetzentwurfes zum Verbot der Euthanasie durch Verhungern und Verdursten angenommen. (Vgl. SPUC, 13.3.03.)

 

 

26 USA

 

- Töten durch Absaugung des Gehirns

Der US-Senat hat mit 64 zu 33 Stimmen einem Gesetz zugestimmt, das eine besonders grausame Abtreibungsmethode verbietet. Bei dieser Methode wird das Kind fast ganz geboren. Die Gegner der Methode nennen sie "partial-birth abortion" (Teilgeburtsabtreibung), die Befürworter sprechen von "Dilation and Extraction, kurz "D&X".

Abgelehnt hat der Senat einen Versuch, die abtreibende "Pille danach" für Patientinnen, die behaupten, sie seien Opfer von Notzucht, in der Notfallaufnahme der Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen. (Vgl. SPUC, 12.3.03.)

 

- Rekordzahl

Im US-Bundesstaat Oregon wurde im vergangenen Jahr 38 Menschen mit "Hilfe" eines Arztes das Leben genommen. Seit fünf Jahren ist dort die sog. Sterbehilfe legalisiert. (Vgl. KAP, 7.3.03.)

 

 

25 Philippinen - Frühe Abtreibungstötung

 

Der Gesundheitsminister der Philippinen hat ein Verbot der Intrauterinpessare vorgeschlagen, weil diese Frühabtreibungen (Nidationshemmung - Verhinderung der Einnistung)  verursachen können. Die Verfassung der Philippinen versichert, daß der Staat "das Leben der Mutter und das Leben des Ungeborenen von der Empfängnis an gleicherweise schützen soll". Demgemäß wurde die "Pille danach" (diesen Effekt gibt es bei jeder "Pille") 2001 veboten. Auf den Philippinen benutzen derzeit 434.500 Frauen ein Intrauterinpessar. (Vgl. The Manila Times, 11.3.03.)

 

 

24 Kenya - Tadel

 

Ein katholischer Erzbischof hat eine Ordensfrau wegen ihrer Äußerung von abtreibungsbefürwortenden Ansichten öffentlich getadelt. (Vgl. SPUC, 13.3.03.)

 

 

23 Südafrika

 

- Überlebt

In einem südafrikanischen Krankenhaus hat ein Baby im fünften Schwangerschaftsmonat seine Abtreibung überlebt. Es hat 1,1 kg gewogen und wurde so nach dem Gesetz medizinisch versorgt. Hätte es nur 100 Gramm weniger gewogen, wäre es nicht als Person angesehen worden. (Vgl. SPUC, 11.3.03.)

 

- Aufruhr

In einer südafrikanischen Stadt gab es einen Aufruhr, nachdem Frauen, die abtreiben lassen wollten, vom lokalen Krankenhaus abgewiesen wurden. Das Personal hatte aus religiösen Gründen die Abtreibungen abgelehnt. (Vgl. SPUC, 4.3.03.)

 

 

22 China - Abtreibungsklinik für Teenager

 

In China wurde die erste spezielle Abtreibungsklinik für Teenager eröffnet. Sie bietet jungen Mädchen "Notfallverhütungsmittel" und kostenlose Abtreibungstötungen an. (Vgl. SPUC, 11.3.03.)

 

 

21 Afrika - So fängt es immer an

 

Bei einer Konferenz der Vereinten Nationen (UNO) in Addis Abeba forderten laut dpa rund 100 Vertreter  von 13 afrikanischen Staaten die Legalisierung der Abtreibungstötung, um sie "sicherer" für die abtreibungswilligen Frauen zu machen. (Vgl. Alfa, 17.3.03.)

 

 

20 Niederlande

 

- Illegale Euthanasie/Sterbehilfe 

In Holland führen Ärzte an Tausenden von Patienten - selbst nach holländischen Gesetzen - illegale Euthanasie/Sterbehilfe durch, weil sie die vom Gesetz verlangten Meldungen als lästig ansehen. Das berichtete eine holländische Untersuchung im Fernsehen. (Vgl. SPUC, 3.3.03.)

 

- Lüge - Meineid - Statistik

 Niederländische Ärzte finden legale Euthanasie/Sterbehilfe zu zeitraubend. Schneller geht es, wenn man nicht auf die Erlaubnis wartet, ist offenbar die Meinung zahlreicher Ärzte. Ein Fersehbericht deckte auf, daß viele Mediziner einfach ohne "Genehmigung" handeln. Es soll tausende Fälle von lebensverkürzenden Maßnahmen gegeben haben, die in keinerlei Akten Eingang gefunden haben  und somit auch jene gesetzlich vorgeschriebenen Regionalkomitees nie gesehen haben, die letztendlich "entscheiden", ob Sterbehilfe zulässig ist oder nicht. Nach offiziellen Statistiken soll die Zahl der Euthanasie-Fälle im Vorjahr um acht Prozent zurückgegangen sein. Kein Wunder! Eine Studie unter 355 Lungen-Fachärzten ergab, daß zahlreiche Ärzte das offizielle Euthansie-Protokoll und ihre Meldepflicht ablehnen und es zu zeitraubend finden. Häufig geben sie dann schwerkranken Menschen eine tödliche Dosis Morphin oder sedieren sie, bis sie bewußtlos sind, und führen ihnen dann keine Nahrung und keine Flüssigkeit mehr zu. (Vgl. kath.net, 4.3.03.)

 

19 England

 

- Verwechslung mit Folgen

Das Oberste Gericht in England beschloß, daß ein schwarzer Mann, dessen Sperma in einer IVF-Klinik versehentlich zur Befruchtung von Eizellen einer weißen Frau benutzt worden war, der gesetzliche Vater der beiden daraus resultierenden Zwillingen sei. (Vgl. SPUC, 26.2.03.)

 

- Patientenverfügung - "Patientenumfrage"

In London machte man jetzt eine "Patientenumfrage", um zu spezifizieren, ob die Patienten behandelt und/oder künstlich ernährt werden möchten, wenn sie Beschwerden wie das Angewiesensein auf einen Rollstuhl oder Blindheit erlägen. Auf Formularen werden Arten der Krankheit und Behinderung, sowie Vereinbarungen über medizinische Behandlung und besondere Ernährung aufgelistet. Behandlungen beinhalten auch Antibiotika, künstliche Sauerstoffzufuhr, das Hängen an Infusionsapparaten, Herzwiederbelebung und chirurgische Eingriffe. (Vgl. SPUC, 24.2.03.)

Anmerkung: Wir weisen auf unsere Materialien und das Formular "Vorsorgliche Willensbekundung" hin.

 

18 USA - Nicht zur Last fallen

 

Im US-Bundesstaat Oregon greifen immer mehr ältere Menschen zu assistiertem Selbstmord. Häufiger Grund: Sie wollen anderen nicht zur Last fallen. In Oregon ist die Beihilfe zum Selbstmord seit 1994 per Gesetz erlaubt. (Vgl. kath.net, 21.2.03.)

 

17 Deutschland - Selbstmord

 

Jugendliche verabreden sich zunehmend in Internetforen, um gemeinsam Selbstmord zu begehen. Das berichtet das Deutsche Ärzteblatt. So hätten sich z.B. ein 25-jähriger Norweger und eine 17-jährige Österreicherin nach einer Verabredung via Internet von einem Felsen in Norwegen gemeinsam in den Tod gestürzt. Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention beobachtete ein Jahr lang ein Suizidforum im Internet. Nach ihren Angaben melden sich bis zu sechs Personen am Tag, wenn ein Internet-Nutzer nach einem Suizidpartner sucht. (Vgl. kath.net, 23.2.03.)

 

16 WHO - Impfprogramm

 

Dr. Jong Wook Lee wurde zum neuen Vorsitzenden der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ernannt. Kurz nach seiner Wahl wurde bekannt, daß es bei diesem Mann um den Hauptverantwortlichen einer Reihe von skandalösen Impfprogrammen der WHO gegen Tetanus handelt. Laut einem Bericht der BBC soll er 1994 im Auftrag der WHO ein Programm mit Tetanusimpfungen an Frauen im gebärfähigen Alter auf den Philippinen durchgeführt haben. Dabei wurde in Kombination auch eine Substanz verwendet, ein Wirkstoff, der Schwangerschaften verhindern soll. In späterer Folge kam es bei vielen der behandelten Frauen zu Fehlgeburten. Angeblich soll im Auftrag der WHO zwischenzeitlich in Mexiko ein ähnliches Impfprogramm mit sterilisierender Wirkung durchgeführt werden. (Vgl. kath.net, 4.2.03.)

 

15 Polen - Druck

 

150 Abtreibungsbefürworter (Katholiken für die Freie Wahl CFC) aus 46 Ländern haben einen Brief unterzeichnet, der den polnischen Präsidenten drängen soll, die Liberalisierung des polnischen Abtreibungsgesetzes zu fördern. (Vgl. SPUC, 20.2.03.)

 

14 Malta - EU-Beitritt

 

Die Maltesische Regierung besteht darauf, daß Malta nicht zur Legalisierung der Abtreibung verpflichtet sein wird, wenn es der Europäischen Union beitritt. (Vgl. Malta Media, 13.2.03.)

 

13 EU - Gezwungen

 

Alle Mitgliedstaaten der EU sind künftig gezwungen, Abtreibungen im Rahmen der Entwicklungshilfe mitzufinanzieren. Der Sandbaek-Bericht wurde in der Plenarsitzung im Europäischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt und angenommen. Als Finanzrahmen für den Zeitraum von 2003 bis 2006 forderten die Abgeordneten einen Betrag von 73,95 Millionen Euro. (Vgl. kath.net, 15.2.03.)

 

12 USA - Zur Erinnerung

 

Vor 30 Jahren, im Januar 1973, wurde in den USA vom Obersten Gerichtshof das Urteil "Roe gegen Wade" über die Legalisierung der Abtreibungstötung gesprochen. Die Klägerin Norma McCorvey alias Jane Roe hatte, wie man heute weiß, selbst nie eine Abtreibung. Die Klägerin die ihr damaliges Engagement für die "Freiheit zur Abtreibung" heute bedauert und bereut, kämpft heute in den Reihen der Abtreibungsgegner und hat selbst 3 Kinder. Frau McCorvey und mit ihr viele andere verstehen immer mehr, daß die Feministinnen sie nur benutzt und belogen haben. Sie versprachen eine Welt, in der es weniger ungewollte und ungeliebte Babys und größere Achtung vor den Frauen gäbe, wenn Frauen die "Freiheit der Wahl" hätten. (Vgl. The Hill, 25.1.03.)

Interessant: Auch eine der 374 Frauen, die 1971 bei der Kampagne "Wir haben abgetrieben" des "Stern" mit unterzeichnet hat, gesteht heute: "Die meisten von uns hatten keinen Abbruch hinter sich. Und ich war auch nicht Hausfrau. Ich habe hier in Berlin am Otto-Suhr-Institut studiert und lebte in einer Wohngemeinschaft. Als Hausfrau habe ich mich nur ausgegeben, damit nicht nur Studentinnen dabei waren." Die Berliner Zeitung schreibt: "Die große Kampagne der Alice Schwarzer ein Bluff, ein gelungener Verkaufsschlager des 'Stern'? Schwarzer selbst bestätigte, daß sie  - 'wie einige wenige' - nicht abgetrieben hatte. Das Selbstbekenntnis war kein moralischer, sondern ein politischer Akt." Wahrlich! (Vgl. Berliner Zeitung, 6.6.01.)

 

Also doch!

Unter bestimmten Umständen sollen an dem US-amerikanischen 15 Milliarden Dollar-Programm zur Bekämpfung von Aids in Afrika und der Karibik auch Organisationen beteiligt werden, die Abtreibungstötungen durchführen. Diese Entscheidung traf US-Präsident George W. Bush. Organisationen könnten beispielsweise finanzielle Unterstützung zur Aidsbekämpfung in einem Land erhalten, auch wenn sie in einem anderen Land Abtreibungen durchführen, gab ein Regierungssprecher bekannt. Bushs Entscheidung wird vermutlich auf Widerstand bei Kongreßabgeordneten der Republikaner stoßen. (Vgl. taz, 17.2.03.)

  

11 England - Demographische Veränderungen

 

Die hohe Abtreibungsrate Englands und seine fallende Geburtenrate tragen zu einer Überalterung der Bevölkerung bei, in der über 65-Jährige den unter 16-Jährigen zum ersten Mal im Jahr 2014 zahlenmäßig überlegen sein werden. Im Jahre 2000 endeten 23 % aller Schwangerschaften in der Abtreibungstötung, gegenüber 12 % im Jahre 1970. Die Geburtenrate ist im letzten Jahrzehnt um 10 % gefallen. (Vgl. SPUC, 12.2.03.)

 

10 Euthanasie/Sterbehilfe - Wohnheim für holländische Senioren

 

Ein Wohn- und Pflegeheim für deutsche und holländische Senioren soll in Bocholt entstehen. Das Pilotprojekt soll dem Wunsch vieler Niederländer entgegenkommen. Die Angst, Opfer des neuen Euthanasie-Gesetzes in Holland zu werden, ist groß. Eine Studie der Universität Göttingen ergab, daß in Holland jährlich über 4000 Menschen durch "Sterbehilfe" getötet werden. In jedem vierten Fall geschieht dies ohne Einwilligung des Patienten. In 41 % der Fälle ging der Wunsch zur Tötung von den Angehörigen aus. Wird die Euthanasie/Sterbehilfe sie nicht in Deutschland einholen? (Vgl. kath.net, 7.2.03.)

  

09 U N O

 

- Jetzt Angst vor dem Aussterben

Ein neuer UNO-Bericht warnt davor, daß die Welt bald mit der gefährlichen Situation eines Bevölkerungsrückgangs konfrontiert sein wird. Im Gegensatz zu Vorhersagen einer Überbevölkerung meinen die UN-Demographen jetzt, der Rückgang der Fruchtbarkeitsrate mache nicht bei 2,1 Kindern pro Familie halt. Bis 2050 gehe die Fruchtbarkeitsrate auf 1,85 zurück, warnt der UN-Bericht. Wissenschaftler warnen vor den Auswirkungen auf die Wirtschaft und das Sozialsystem. (Vgl. kath.net, 7.2.03.)

 

- Abtreibungsbefürworter bestätigen ihr Engagement

Der abtreibungsbefürwortende United Nations Population Fund (UNFPA) und Rotarier International (RI) haben ihr Engagement in der Zusammenarbeit in Bevölkerungsfragen auf der ganzen Welt bestätigt. Die UNFPA fördert die Abtreibungstötung und ist sogar in Zwangsabtreibungsprogramme verwickelt. RI ist eine freiwillige Organisation, die angeblich "humanitären Dienst" in 160 Ländern durch 30.000 Rotary-Klubs anbietet. (Vgl. SPUC, 6.2.03.)

 

 

08 Nigeria - Krieg gegen die Abtreibung

 

Ein Kandidat auf einen Gouvaneursposten in Nigeria versprach, "einen Krieg gegen die Abtreibung und alle Formen der Zerstörung des Lebens zu führen", wenn er die Wahl im April gewinne. Er sagte: "Unsere Regierung wird gegen die Abtreibung sein; niemand hat das Recht zu töten."  (Vgl. This Day, Lagos, 4.2.03.)

 

 

07 Polen - EU und Abtreibung

 

Die polnische Regierung kündigte an, daß sie in ihrem EU-Beitrittsvertrag versuchen wird, die polnische nationale Souveränität auf dem Gebiet der Abtreibungsgesetzgebung zu gewährleisten. Die Regierung hatte eine Nachricht nach Brüssel gesandt, in der sie auf einer Klausel besteht, die besagt, daß "keine EU-Verträge oder Hinzufügungen zu ihnen die polnische Regierung in Vorschriften über moralische Fragen oder jener, die den Schutz des menschlichen Lebens betreffen, behindern dürfen". Das Ersuchen Polens sei von der Europäischen Kommission in Brüssel kategorisch abgewiesen worden. (Vgl. Wasaw Business Journal, 3.2.03.)

 

  

06 USA - Kannibalismus

 

Kalifornische Ärzte behaupten, das Sehvermögen zweier Patienten mit einer erblichen Augenkrankheit durch die Transplantation von Netzhautgewebe abgetriebener ungeborener Kinder verbessert zu haben. (Vgl. BBC News online, 30.1.03.)

 

  

05 Belgien

 

- Therapeutisch?

Der international bekannte Genforscher Axel Kahn hat Kritik an der geplanten Zulassung des "therapeutischen" Klonens in Belgien geübt. Ein solcher Schritt wäre "ein Beweis für eine totale wissenschaftliche Verantwortungslosigkeit". Es gebe eine "schockierende Heuchelei", wenn dabei Hoffnungen auf neue Heilerfolge geweckt würden, die in Wirklichkeit illusorisch seien. (Vgl. KAP, 3.2.03.)

 

- Katholisch?

Die alte katholische Universität Löwen/Belgien unterstützt Stammzellenforschung an menschlichen Embryonen. Die Webseite der Univ. sagt in französischer Sprache, daß Eltern ihre überschüssigen IVF-Embryonen "in ethischem Geist der Solidarität" für die Forschung spenden können. Auch wird sog. therapeutisches Konen geduldet. (Vgl. SPUC, 28.1.03.)

 

04 Europa

 

- Fischerei, Landwirtschaft und Abtreibung

Am 14. Jan. 2003 endeckte die Europa-Abgeordnete Dana Resemary Scallon, daß die Eu-Kommission bereits seit dem Jahre 2001aus dem Fischerei-Haushalt 50 Millionen Euro und aus dem Landwirtschafts-Budget 10 Millionen Euro abgezweigt und zur Finanzierung von Abtreibungsmaßnahmen in Afrika bereitgestellt hat. (Vgl. euro-fam.org, 16.1.03.)

 

- Finanzierung von Abtreibungsprogrammen in Entwicklungsländern

Die Neuorientierung der europäischen Entwicklungshilfe (Finanzierung von Abtreibungsprogrammen in Entwicklungsländern) wird mit den tödlichen Auswirkungen von unsachgemäß vorgenommenen Abtreibungen begründet, um die Legalisierung der Abtreibungstötung zu fördern.

Eine Studie (1997) des staatlichen Statistikamtes von Finnland beweist jedoch, daß die durchschnittliche Sterblichkeitsrate bei Frauen selbst nach einer medizinisch korrekt durchgeführten Abtreibung drei mal höher liegt als bei Frauen, die ihre Schwangerschaft zu Ende führten. Finnland, das vor 30 Jahren bereits die Abtreibungstötung legalisiert hat, verfügt über breitangelegtes Datenmaterial durch die finnischen Krankenkassen.

Bei einer Studie des British Medical Journal (1997) stellte sich heraus, daß die Selbstmordquote bei Frauen nach einer Abtreibung sechs mal höher war als der Durchschnitt. (Vgl. euro-fam.org., 16.1.03.)

 

03 USA - Betroffene brechen das Schweigen

 

Sie wollen nicht mehr schweigen. Frauen, die Abtreibungen durchführen ließen, werden sich im Januar in vielen Städten der USA versammeln, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. "Silent No More" heißt die Kampagne, welche die psychischen und physischen Folgen einer Abtreibungstötung thematisiert. Es sei absolut notwendig, daß die ganze Wahrheit über dieses Thema bekannt wird. (Vgl. kath.net. 15.1.03.)

 

02 England

 

- Wahl des Geschlechtes

Eine Mutter von vier Söhnen möchte nun eine Tochter. Weil es in England aber illegal ist, die PID zur Geschlechtsauswahl anzuwenden (außer bei medizinischen Gründen), versucht das Paar sein "Glück" im europäischen Ausland, wo dies möglich ist.

Die 33-jährige Mutter sagte, das Verfahren würde ihre Familie "komplett" machen.  (Vgl. BBC New World Edition, 7.1.03.)

 

- Grenzüberschreitungen

Der römisch katholische Erzbischof von Glasgow sagte, menschliches Klonen wäre heute kein Thema, wenn wir nicht schon verschiedene Grenzlinien überschritten hätten. Ein moralisches Problem folge auf ein anderes, und dies habe mit der Akzeptanz der In-vitro-Fertilisation (IVF) begonnen. (SPUC, 13.1.03.)

Anmerkung: Wir möchten hinzufügen, auch PID wäre kein Problem usw. Nur die Grenzlinie wurde in der Tat schon viel früher überschritten. Zu danken ist dem Bischof, daß er IVF überhaupt nennt. In Deutschland scheint IVF von kirchlicher Seite voll akzeptiert.

 

01 Polen - Vor zehn Jahren verabschiedet

 

In Polen wurde vor 10 Jahren das heutige Abtreibungsgesetz verabschiedet. Danach ist die Abtreibungstötung im Falle der Vergewaltigung, Inzest, fötaler Behinderung oder Bedrohung des Lebens der Mutter erlaubt. Starke Kräfte fordern jetzt eine weitere Liberalisierung. Die verantwortliche Ministerin sagte sogar, das derzeitige Abtreibungsgesetz sei "schändlich". (Vgl. SPUC,10.1.03.)

Anmerkung: Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dieses Gesetz als "restriktiv" bezeichnet, aber wie will man in anderen Fällen (als den vom Gesetz "erlaubten" Fällen) rechtfertigen, nicht töten zu dürfen? Entweder das menschliche Leben ist schützenswert - in jedem Fall, oder man kann darüber verfügen, je nach Nützlichkeit. Dafür hat man die "utilitäre Ethik" (eine Ethik nach Nützlichkeit) erfunden. Die EU fordert ihren Tribut!

 

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