Nachrichten-Archiv - Meldungen aus aller Welt

 

Wissenswerte Nachrichten

2002

 

Aktuelle Kurznachrichten aus aller Welt von bleibendem Wert

rund um die Themen, die unsere Webseiten behandeln

 

Stand: 12.05.2009

39 USA-Bericht des UNFPA:

 

Die in sinkende Geburtenraten gesetzten Erwartungen haben sich nicht erfüllt

 

Jahrelang haben die Befürworter der Geburtenkontrolle behauptet, niedrigere Geburtenraten seien mit wirtschaftlichem Wachstum  verbunden. Im jüngsten Bericht (State of the World Population 2002, People, Poverty and Possibilities) nennt der UNFPA nur wenige Länder als Beispiele (namentlich Brasilien und die „Tiger-Staaten“ Ostasiens), bei denen er diesen Zusammenhang glaubt herstellen zu können.

 

Die Abteilung Statistik der Vereinten Nationen, die Population Division, hat wiederholt darauf hingewiesen, daß sinkende Geburtenraten ökonomische Stagnation, politische Instabilität und die Notwendigkeit massiver Zuwanderung hervorrufen.

(Quelle: Friday Fax, Nr. 50, 06. Dez. 02)

 

38 USA

 

- Bricht Hormon-Markt zusammen?

Die USA setzt alle Antibabypillenhormone auf die Liste krebserzeugender Substanzen. Aus ärztlicher Sicht ist die Therapie mit weiblichen Geschlechtshormonen mit zahllosen Veränderungen des Stoffwechsels verbunden.

Ein weiteres Problem betrifft die Umwelt. Die eingenommenen Wirksubstanzen werden nämlich von den Frauen über den Urin wieder ausgeschieden. (Vgl. kath.net, 20.12.02.)

 

- Kein Asyl bei Zwangsabtreibung?

Vor vier Jahren floh ein Paar aus China wegen einer drohenden Zwangsabtreibung und -sterilisation. Ihr Asylantrag wurde jetzt von einem Gericht in Florida abgelehnt. (Wir berichteten schon häufig über Zwangsabtreibungen in China.) Das junge Paar wird möglicherweise Berufung einlegen. (Kath.net., 9.12.02.)

 

- HIV-Superinfektion

Ein erneuter Fall einer Zweitinfektion mit einem anderen HIV-Stamm wird aus den USA gemeldet. Eigentlich hätte das Immunsystem des therapierten Mannes dies verhindern müssen. (Vgl. Netzeitung, 4.12.02.)

  

37 Holland

 

Das holländische Oberste Gericht hat entschieden, daß seelisches Leiden kein legitimer Grund für legale Euthanasie ist. Die Entscheidung bedeutet, daß sich das holländische Euthanasiegesetz von dem in Belgien verabschiedeten Gesetz unterscheidet, nach welchem psychisches Leiden als Grund für Euthanasie angegeben werden kann. (Vgl. SPUC, 27.12.02.)

 

36 Israel - Experimente mit Menschen

In Israel haben Ärzte "erfolgreich" Zellen von abgetriebenen ungeborenen Kindern zur Züchtung funktionstüchtiger Nieren in Mäusen benutzt. Die Kinder wurden zwischen der siebten und achten Schwangerschaftswoche getötet und ihre Nierenstammzellen in Mäuse transplantiert. (Vgl. BBC News, 23.12.02.)

 

35 AIDS - Prävention durch Kondome?

 

Wie eine neue Studie aus Südafrika zeigt, hat sich die Verwendung von Kondomen bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren verdreifacht. Die Aids-Seuche hat sich aber dennoch weiter ausgebreitet.

Im Gegensatz dazu stützt sich Uganda bei seiner sensationell erfolgreichen Strategie zur Aids-Bekämpfung nur sehr wenig auf Kondome. Eine kürzlich durchgeführte Harvard Studie ergab, daß von den späten 80ern bis 2001 die Zahl der schwangeren HIV-infizierten Frauen von 21,2 auf 6,2 Prozent sank. Grund dafür war die Propagierung von Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue in der Ehe. (Vgl. PLI, 12.12.02.)

   

34 Vatikan - Klarheit in bioethischen Fragen

 

Universitäten, "die das Gesetz der Kirche und die Auffassungen des Lehramtes im bioethischen Bereich nicht respektieren", können nicht als katholisch betrachtet werden, sagte Papst Johannes Paul II. bei einer internationalen Tagung. Professoren und Studenten seien berufen, vor der wissenschaftlichen Kommunität Zeugnis für ihren Glauben abzulegen. (Vgl. Kathpress, 6.12.02.)

  

33 Europa - Christentum Wurzel und Basis

 

Bei einer Tagung von Christen in Barcelona wurde in einem Manifest gefordert, in einer zukünftigen Europäischen Verfassung den christlichen Beitrag ebenso wie die Grundrechte anzuerkennen, insbesondere das Recht auf Leben und auf religiöse Freiheit. Das Christentum sei die Wurzel und Basis der europäischen Kultur. (Vgl. Zenit.org, 10.12.02.)

 

  

32 Vatikan

 

Papst Johannes Paul II. sagte, daß katholische Universitäten, die die Lehre der Kirche auf bioethischem Gebiet nicht respektieren, nicht als katholisch definiert werden können. Katholische Universitäten, so der Papst, „haben die Pflicht, die Lehre des Lehramtes zu leben". (Vgl. SPUC, 6.12.02.)

  

31 Australien - Neue Maschine

 

Ein australischer pro Euthanasie Aktivist hat eine neue Maschine zur Erleichterung von Selbstmord entworfen. Die Erfindung soll die Benutzer befähigen, Selbstmord durch das Einatmen von Karbonmonoxyd zu begehen. Sie wird jedoch aus gesetzlichen Gründen als Oxygenmaschine vermarktet. Der gleiche "Arzt" brachte Anfang des Jahres das sog. "exit bag" auf den Markt, um Selbstmord durch Ersticken zu "erleichtern". (Vgl. SPUC, 3.12.02.)

  

30 USA

 

- Fehlschlag

Was ist eigentlich aus der Therapie mit frischen Hirnzellen von abgetriebenen Kindern bei der Behandlung von Parkinson (Schüttellähmung) geworden? (Wir berichteten darüber.)

Eine zweite Studie in den USA hat die gleichen katastrophalen Folgen für die Patienten wie eine Studie im letzten Jahr. 13 von 23 Patienten mit Parkinson, welchen Transplantate vom Gewebe abgetriebener Kinder eingepflanzt worden waren, entwickelten sogar heftige und unkontrollierbare Bewegungen. (Vgl. SPUC, 4.12.02.)

 

- Religiöser Ratgeber?

Ein protestantischer Pastor, Mitglied des "Planned Parenthood  Klerusratgeberausschußes" (Schwesterorganisation von "Pro Familia"), klagte in einem Brief: "... eines weiß ich aus der Bibel, daß Jesus nicht gegen Frauen war, die die Wahlfreiheit (Selbstbestimmung auf Abtreibungstötung) hatten, 'eine Schwangerschaft fortzusetzen'. Jesus war für den Frieden auf Erden ... und die Wahlfreiheit auf Erden." (Vgl. CNSNews, 4.12.02.)

 

- Provision

Ein Zweig der weltweit größten Abtreibungsorganisation "Planned Parenthood" (Schwesterorganisation von Pro Familia) beabsichtigt, Teenager zu bezahlen, wenn sie Freunde an die Abtreibungskliniken vermitteln. Nach einer Übereinkunft zwischen PP und dem örtlichen Schulwesen im Morrow County im US-Bundesstaat Ohio sollen die Jugendlichen 100 Dollar erhalten. Das Projekt soll aus staatlichen Zuwendungen finanziert werden. (Vgl. kath.net, 4.12.02.)

 

 

29 Italien - Klon-Fehlschlag?

 

Das erste geklonte Kind ist "der Sohn eines reichen Arabers", sagt der italienische Gynäkologe Severino Antinori. Es soll noch in diesem Jahr zur Welt kommen. Aber erst in zwei Jahren will Antinori das Kind der Öffentlichkeit vorstellen. Dann, so hofft er, habe sich die weltweite Stimmung gegen das Klonen gewandelt. Sollte der Ehrgeiz der Erste zu sein, auf einmal keine Rolle mehr spielen? (Vgl. Die Zeit, 5.12.02.) 

 

28 Kenia - Bibel und Koran

 

Trotz Meinungsverschiedenheiten in anderen Punkten sind christliche und muslimische Führer in Kenia gemeinsam gegen die Legalisierung der Abtreibungstötung im neuen Verfassungsentwurf. Die Abtreibungstötung werde weder in der Bibel noch im Koran erlaubt. (SPUC, 22.11.02.)

 

  

27 England - Studentinnen verkaufen Eier

 

Von zwei britischen Studentinnen (beide 24 Jahre) wurde berichtet, daß sie ihre Eier in die USA verkauft haben, um ihr Universitätsstudium zu finanzieren. Die beiden Frauen bekamen 3.800,-  und 5.000,- engl. Pfund. Diese hohe Prämie wurde wegen ihres "Aussehens und ihrer Intelligenz" bezahlt. (Vgl. Sunday Times, 24.11.02.)

  

26 Deutschland - Anonymer Kindergeld-Spender

 

Mit einer Geldprämie will ein anonymer Spender die Geburtszahlen in Marktoberdorf steigern. Alle Familien, die im kommenden Jahr ihr drittes oder ein weiteres Kind bekommen, erhalten von dem Unbekannten 1000,- Euro Prämie. Die Auszahlung soll über die Stadt erfolgen. (Vgl. Süddeutsche Zeitung, 20.11.02.)

 

25 USA

 

- RU - 486 vom Markt

Die Lebens- und Arzneimittelabteilung des Gesundheitskomitees möchte die Abtreibungspille RU - 486 zurückziehen. Anlaß dazu gaben nicht Gesichtspunkte des Lebensrechts sondern Zweifel an der Sicherheit und die Unzulänglichkeit der bisherigen Überprüfungen. Das Präparat entspräche nicht den Arzneimittelbestimmungen. Die Einführung sei willkürlich und unüberlegt gewesen. (Vgl. LSN, 26.11.02.)

 

- Jüngere überholen Ältere

Zwei Meinungsumfragen in den USA zeigen, daß jüngere Leute weit mehr geneigt sind, die Abtreibungstötung abzulehnen als ihre Eltern und Großeltern. (Vgl. SPUC, 29.11.02.)

 

 

24 Deutschland

 

- Genetische Daten für Biowaffen

Daten aus genetischen Analysen und aus klinischen Studien können möglicherweise dazu dienen, um Biowaffen zu entwickeln, die nur bestimmten Bevölkerungsschichten schaden. (Vgl. Ärzte-Zeitung, 11.11.02.)

 

- Gentests

Als erstes Unternehmen in Europa bietet eine Münchener Biotech-Firma jedem Interessierten die Erstellung seines "genetischen Fingerabdrucks" an. "Warum sollten nur Straftäter ihr persönliches DNA-Profil erhalten?", fragt das Unternehmen. Jeder kann sich bei dem auf Erbgutanalyse spezialisierten Unternehmen für 95,- Euro innerhalb einer Woche sein individuelles DNA-Erkennungsprofil erstellen lassen. (Vgl. Rheinpfalz Online, 19.11.02.)

Anmerkung:  Über die Bedeutung und Reichweite solcher Tests siehe: Vortrag "Bioethik" auf Kassette.

 

- Retortenbabys

Eine Befruchtung im Reagenzglas (IVF) birgt möglicherweise mehr Risiken für das Kind als bisher gedacht. "'Retortenbabys' entwickeln sechsmal häufiger das sog. Beckwith-Wiedemann-Syndrom (BWS)", melden amerikanische Mediziner. Beim BWS kommt es unter anderem zu übermäßigem Wachstum einzelner Organe und Körperteile. Die Folge sind Mißbildungen oder Fehlbildungen in den inneren Organen. (Vgl. Wissenschaft online, 19.11.02.)

Anmerkung: Über die IVF informiert unsere Schriftenreihe Nr. 6.

  

23 Österreich - Widerspruch - Wichtig!

 

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, daß es in Österreich ein Widerspruchsregister gegen Organentnahmen gibt. Für Organentnahmen in Österreich gilt, daß man der Entnahme von Organen ausdrücklich widersprechen muß, sonst können sie im gegebenen Fall entnommen werden. Das gilt auch für Ausländer, die sich in Österreich aufhalten.

Das Register wird geführt beim: Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen, Stubenring 6, A -1010 Wien, Tel.: 0043/ (0) 1/5156175, Fax: 5138472. Dieses Register wird von den Ärzten vor einer Organentnahme abgefragt.

 

 

22 Schweiz - "Sterbehelfer"

 

Wer in der Schweiz "ohne selbstsüchtige Beweggründe" Beihilfe zum Selbstmord leistet, macht sich nicht strafbar. Die "Sterbehelfer" von "Dignitas" (Würde) seinen ehrenamtlich tötig und würden für ihre Tätigkeit nicht bezahlt. Damit könnten ihnen ideologische aber keine "selbstsüchtigen" Motive unterstellt werden. Die "Sterbehelfer" von "Dignitas" leisten ihre "Dienste" auch Ausländern, darunter im letzten Jahr 31 Deutschen. (Vgl. Medical Tribune, 25.10.02.)

 

 

21 England - Organkäufer

 

Mehr als 200 britische Patienten sind im vergangenen Jahr nach Indien gereist, um sich dort Nieren und andere Organe zu kaufen. Aus Deutschland gibt es dazu keine Zahlen. Aber auch deutsche Transplantationszentren kennen das Phänomen: Plötzlich kommt ein Patient mit neuer Niere zur Nachbehandlung in die Klinik. Niemand kennt ihn. Die Berliner Charité betreut zzt. nach eigenen Angaben zwei solcher Patienten. Ärzte sind nicht verpflichtet, solche Patienten anzuzeigen, und tun es auch nicht, zumal sie in Konflikt mit ihrer Schweigepflicht kämen. (Vgl. Ärzte Zeitung, 24.10.02.)

 

 

20 Brasilien - Bioethik-Weltkongreß

 

Beim 6. Weltkongreß für Bioethik in Brasilia beklagte eine amerikanische Delegierte die wachsenden Euthanasie-Aktivitäten: "Die Todesengel agieren unbehelligt vor den Nasen der Behörden." Es würden immer mehr alternative Euthanasie/Sterbehilfe-Methoden entwickelt. Es gebe inzwischen sogar schon Euthanasie/Sterbehilfe-"Do it Yourself"-Kasten für 40 Dollar zu kaufen.

Gewarnt wurde, daß Euthanasie/Sterbehilfe zur Ausgabensenkung für mangelhafte und defizitäre Gesundheitssysteme gebraucht werden könne.

Bein gleichen Kongreß sprach sich der Australier Peter Singer für aktive Sterbehilfe aus. Afrika habe zum Beispiel nicht genügend Mittel, um die Aids-Kranken zu behandeln. Andererseits stehe die Wirtschaft kurz vor der Möglichkeit "unsterbliche Menschen zu schaffen", hieß es bei der Veranstaltung. (Vgl. dpa, 1.11.02.)

 

 

19 Österreich

 

- Abtreibung aus dem Strafrecht

Die Vorsitzende der SPÖ-Frauen und die Bundesfrauensekretärin forderten die Entfernung der Abtreibung aus dem österreichischen Strafrecht. Ferner sollten an den Schulen Verhütungsmittel zu erhalten sein. (Vgl. Wiener Zeitung, 13.11.02.)

 

- Euthanasie ist falsches Mitleid

Der Familienbischof Österreichs, DDr. Klaus Küng, sagte bei einem Kongreß: "Eine Gesellschaft, die behinderte Menschen, Kranke, Alte und Sterbende umbringt, ist unmenschlich". Und: "Nur durch den Glauben an Gott und das ewige Leben kann das Leben von Anfang bis zum natürlichen Tod als eine Entfaltungsmöglichkeit betrachtet werden, welche auch den Schmerz einbezieht". Die Beihilfe zum Selbstmord könne nie ein Liebesdienst sein. So könne man, so der Bischof, "in großem Maße dazu beitragen, daß die Sterbenden im Bewußtsein des Todes mit sich ins Reine kommen, den inneren Frieden erlangen und sich von ihren Angehörigen und Freunden verabschieden, sowie auf die endgültige Begegnung mit Gott vorbereiten". (Vgl. Zenit, 11.11.02.)

 

 

18 Vatikan - Ablehnung von Kondomen

 

Der Vatikan bekräftigte erneut seine ablehnende Haltung gegenüber der Bekämpfung der Immunschwäche AIDS durch Kondome. Der zuständige Präsident der Kongregation für die Mitarbeiter im Gesundheitswesen postulierte Keuschheit als einzig, wirklich wirksames Mittel gegen die Ausbreitung von AIDS. (Vgl. kath.net, 13.11.02.)

 

17 USA - McDonalds spendet für Abtreibungs- und Verhütungsprogramme

 

Die Fast-Food-Kette McDonalds spendet großzügig an UNICEF. Die Hilfe kommt nicht nur Kindern zu gute, sondern wird auch für Abtreibungs- und Verhütungsprogramme verwendet. (Vgl. torontostar, 13.11.02.)

  

 

16 Indien - Demo gegen vorgeburtliche Selektion von Mädchen

 

Frauenaktivistinnen haben in Neu-Dehli gegen geschlechtsgebundene Abtreibungen von Mädchen demonstriert.  Unter den sechsjährigen Kindern in Indien kommen jetzt nur noch 927 Mädchen auf 1.000 Jungen. In Neu-Dehlhi sind es sogar nur 865 Mädchen. Was ist mit den anderen Abtreibungstötungen? (Vgl. SPUC, 13.11.02.)

 

15 Italien - Euthanasie auf Intensivstationen

 

Eine Studie, wonach auf den Intensivstationen in ital. Krankenhäusern teilweise "aktive" Sterbehilfe geleistet wird, sorgte für Aufregung. Rund 4 Prozent von rund 250 befragten Medizinern hatten in der von der kath. Universität Mailand durchgeführten Befragung angegeben, zumindest einmal dem Leiden eines todkranken Patienten aktiv ein Ende gesetzt zu haben. 80 Prozent gaben an, passive Sterbehilfe geleistet zu haben. Dazu hätten sie lebenserhaltende Geräte oft auch ohne ein Einverständnis der Angehörigen abgeschaltet. Passive Sterbehilfe? (Vgl. Neue Zürcher Zeitung, 13.11.02.)

 

14 Deutschland

 

- Organspende-Ausweis für Fahranfänger

Führerschein-Neulinge im Landkreis Fürth erhalten künftig mit dem begehrten "Lappen" auch den Vordruck eines Organspenderausweises. (Vgl. Süddeutsche Zeitung, 6.11.02.)

 

- Angst vor Tabu-Bruch

Sieben profilierte Journalisten und Wissenschaftler haben Angst, daß in Deutschland ein Tabu gebrochen wird, daß ein Grundpfeiler unserer Kultur beseitigt wird - das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten! Deshalb haben sie ein Buch geschrieben. (Vgl. Süddeutsche Zeitung, 28.10.02.)

 

13 Rußland - Ursache für Unfruchtbarkeit erkannt

 

60 Prozent der russischen Kinder werden angeblich durch Abtreibung getötet. Nur Rumänien habe eine höhere Abtreibungsquote. Mediziner sehen Abtreibung als Hauptursache für die um sich greifende Unfruchtbarkeit. Die Sowjetunion war 1921 das erste Land, das die Abtreibungstötung legalisierte. (Vgl. LSN, 24.10.02.)

 

12 England

 

- Erster britischer Todestourist in der Schweiz

Ein 77-jähriger Brite mit Halskrebs wurde von seinen Kindern nach Zürich gebracht, um sich als erster britischer Staatsbürger mit "Hilfe" von "Dignitas" ("Sterbehelfer") das Leben zu nehmen. "Dignitas" (heißt soviel wie Würde/Ehre) hat in den letzten 4 Jahren 134 Menschen, meist Ausländer, welche als Touristen in die Schweiz kamen, beim "Selbstmord" assistiert. (Vgl. LSN, 5.11.02.)

 

- Verwechslung

Eine Londoner Klinik, in der zwei Frauen nach einer künstlichen Befruchtung versehentlich die falschen Embryos eingepflanzt wurden, ist wegen "chaotischen Zuständen" geschlossen worden. Nach der Feststellung des Fehlers hatten sich die Frauen einer "Notoperation" (Abtreibungstötung) zur Entfernung der "Embryos" (Kinder) unterzogen. (Vgl. Daily Telegraph, 29.10.02.)

  

11 Litauen

 

Im November noch wird das Parlament in Litauen über eine Liberalisierung der Abtreibung abstimmen. Ein Lebensrechtler erklärte, daß die Initiative für diesen Gesetzesvorschlag von drei lokalen "reproduktiven Gesundheitskliniken" (Abtreibung, künstl. Berfruchtung etc.) ausging. Die Tochter des Premierministers sei Eigentümerin einer dieser "Kliniken". Denkbar ist aber auch, daß von anderer Seite Druck ausgeübt wird, um die Gesetzgebung in diesem Bereich auf "europäischen Standard" zu bringen, denn Litauen bewirbt sich als Kandidat um eine Aufnahme in die EU. (Vgl. LSN/SPUC, 5.11.02.)

 

  

10 USA - Kondome schützen schlecht

 

Eine neue US-Studie des Medical Institut for Sexual Health zeigt, daß Kondome kaum Schutz gegen die Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten geben. Unter der Annahme einer eher unwahrscheinlichen 100prozentigen richtigen Benützung des Kondoms, ist die Ansteckung nur um 85 Prozent verringert, und damit bleiben 15 Prozent tödlicher Ansteckungsgefahr real bestehen. (Vgl. Kath.net, 28.10.02.)

  

09 Brasilien - Neuer Präsident für Abtreibung und gelebte Homosexualität

 

Der neu gewählte Präsident Brasiliens ist ein Befürworter der Abtreibungstötung. Er ist, wie die Medien berichten, in dieser Hinsicht selbst betroffen. (Vgl. Kath.net, 30.10.02.)

 

08 USA - Toleranz für Ex-Homosexuelle?

 

Große Werbetafeln erregen derzeit die Aufmerksamkeit vieler US-Bürger. Ehemalige Homosexuelle werben darauf für Toleranz gegenüber ihrer Entscheidung, das Leben als Schwuler aufgegeben und sich für ein normales Leben als Heterosexuelle entschieden zu haben. Es seien bereits mehrere dieser Werbetafeln mit Graffitis gegen die Aussteiger zerstört worden. Die Organisation "Ehemaliger" bekommt täglich mehrere Drohanrufe. Die Werbekampagne will Verständnis daür wecken, daß es möglich ist, Homosexualität zu überwinden. (Vgl. Kath.net, 22.10.02.)

 

 

07 Deutschland

 

- "Pro Familia" in kath. Bildungshaus

Im Erbacher Hof, einem mit vielen Kirchensteuergeldern errichteten Bildungszentrum in Mainz, fand ein Treffen der Abtreibungsorganisation "Pro Familia" statt. Im Nachhinein hat zwar der Direktor des Bildungshauses diesen "Fehler" bereut. Die Frage stellt sich aber, wie gebildet ein Direktor eines kath. Bildungshauses ist, daß er nicht weiß, wer "Pro Familia" ist. (Vgl. Kath.net. 22.10.02.)

 

- Anreize für Organ"spender"

Ärzte und Patientenvertreter wollen wegen der Risiken finanzielle Anreize für Organ"spender" entgegen der gesetzlichen Regelung für nach der "Spende" weiterlebende Personen. In der Diskussion ist auch eine finanzielle Beteiligung an den Beerdigungskosten für "Organspender", die nach sog. "Hirtod" bei der Organentnahme getötet werden. (Vgl. Ärzte Zeitung, 22.10.02.)

 

- Bischöfe besuchen Gymnasium

Der katholische Bischof Gebhard Fürst, Stuttgart Rottenburg, und der evangelische Landesbischof Gerhard Maier besuchten ein Gymnasium und stellten sich den Fragen der Abiturienten. In einem Zeitungsartikel der Stuttgarter-Zeitung heißt es: "Wenn Ei- und Samenzelle verschmelzen, dann entsteht ein eigener Entwicklungsprozeß", so beantwortete Fürst weiter die Frage nach der Menschwerdung des Zellhäufchens. Und er appellierte an die Schüler, mit ihrer Sexualität verantwortungsvoll umzugehen: "Das kann auch mal Verzicht heißen." (Vgl. Stuttgarter Zeitung, 22.10.02.)

 

06 Peru - Bischöfe protestieren

 

Perus Bischöfe protestieren gegen den Versuch, das "Recht" auf Abtreibungstötung in der peruanischen Verfassung zu verankern. Nach dem neuen Entwurf für die Verfassung soll die Todesstrafe verboten, die Abtreibungstötung bis auf Ausnahmen vom Gesetz erlaubt sein. Die Bischöfe: Legale Ausnahmen im Abtreibungsverbot sind ein Angriff auf das Leben. Es wäre das erste Mal, daß die Abtreibungstötung in einer Verfassung von Lateinamerika erlaubt ist. (Vgl. Pro life Info, 16.10.02.)

 

05 England - Dr. Death

 

Die offiziellen Untersuchungen des als "Dr. Death" bekannten englischen Massenmörders Dr. Shipman gehen in die nächste Runde. Der Arzt wurde im Januar 2000 zu 15 mal lebenslanger Haft verurteilt, weil er "vermutlich 215 Patienten ermordet" hatte. Die wahre Zahl der Opfer könnte noch höher liegen. Untersucht wird, warum der "mordsüchtige" Arzt den Behörden nicht auffällig wurde, wenn er z. B. auffällig häufig eiligst die Kremation (Verbrennung) seiner "verstorbenen" Patienten anordnete. (Vgl. ALFA, 11.10.02.)

 

04 Spanien - 15-Jährige "darf" Mutter werden

 

Eine 15-jährige schwangere Spanierin hat vor Gericht durchgesetzt, ihr Baby gegen den Willen ihrer Eltern zur Welt bringen zu dürfen. Die Eltern wollten die Tochter zur Abtreibung drängen. (Vgl. dpa, 8.10.02.)

 

03 Deutschland - Immer mehr Minderjährige

 

Die Zahl der Mädchen unter 18, die eine Abtreibungstötung vornehmen lassen, ist in Hamburg im letzten Jahr laut Statistik um 40 % (gleich 196 minderjährige Mädchen) gestiegen . Viele Mädchen wollten nicht, daß ihre Eltern etwas davon erfahren. Es könne aber auch passieren, daß Mädchen ihre Eltern erst dann informieren, wenn es für einen Eingriff zu spät ist. Die Rechtslage ist in der Praxis unklar. (Vgl. mopo, 9.10.02.)

 

 

02 USA - US-Bischöfe loben Entscheidung der US-Gesundheitsbehörde

 

Die US-Bischöfe loben die endgültige Entscheidung der obersten US-Gesundheitsbehörde, die ungeborenen Kindern ein Recht auf staatlichen Krankenversicherungsschutz zuerkannt hat. Die Bestimmung erkennt das Ungeborene als "Kind" innerhalb des staatlichen Krankenversicherungsprogramms an. (Vgl. Zenit, 3.10.02.)

  

 

01 Belgien - Erster Euthanasiefall

 

Eine Woche, nach dem das im Mai 2002 vom belgischen Parlament verabschiedete Euthanasiegesetz Ende September 2002 in Kraft getreten ist, wird aus Belgien gemeldet, daß ein erster Fall von Euthanasie bekannt geworden ist. Ein in Gent lebender Mann der an multipler Sklerose erkrankt war, hatte um "Sterbehilfe" angesucht und ist am 30. September gestorben. Er habe sich seit langem für eine "liberale" Gesetzesregelung eingesetzt. (Vgl.: KAP, 2.10.2002)

 

 

 

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