Katholikentag 2004 in Ulm

"Schön, daß Sie da sind!"

Impressionen vom Kirchentag

„Schön, daß Sie da sind!“ Ob das Herr Kardinal Lehmann wirklich ernst gemeint hat, als er uns im Vorübergehen am Stand der AKTION LEBEN beim Ulmer Katholikentag begrüßte? Zwei weitere Bischöfe äußerten sich ähnlich und meinten vielleicht sogar, was sie sagten.

Und dennoch, wir empfanden, daß wir und ähnlich denkende Gruppen nur „Feigenblatt-Funktion“ hatten. (Wir wollen es uns ersparen, alle diejenigen Gruppen und Initiativen aufzuzählen, die offiziell zugelassen waren, vor Jahren noch den „Katholikentag von draußen/unten“ bestreiten mußten. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.)

Ein Blick in unseren Instand

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Und dennoch, es war sicher gut, daß wir anwesend waren. Wir konnten viele gute Gespräche führen und zehntausende Infoschriften „drinnen“ und „draußen“ verteilen.

Es war auffallend, daß ein Großteil des Publikums entgegen unserer früheren Erfahrung bei solchen Veranstaltungen nicht nur liberale und progressive Geister waren.

Auch sah man viel mehr Ordensleute als sonst, sie kamen zumeist sicher aus dem katholischen Umland von Ulm.

Interessierte Besucher am Instand

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Wir boten neben unserem Kernthema, der Frage der Abtreibungstötung, noch eine ganze Reihe anderer aktueller Themen an, die die Leute bewegten. Diese Themen wurden ja zum Teil auch bei Foren und Veranstaltungen des Katholikentages angesprochen.

Wir jedoch „tanzten“ wieder einmal aus der Reihe durch unsere konsequente Haltung in Sachen Lebensrecht.

Die Gespräche mit jungen und alten Menschen zeigten, wie unsicher sie doch letztlich sind, z.B. in den Fragen der „Patientenverfügung“, der „Vorsorgevollmacht“ und der "Organspende".

Besuch von Bischof Kamphausen, Limburg

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Da zeigten uns Ordensleute, die sicher zu sein glaubten, gut auf ihren Tod vorbereitet zu sein, ihre „Patientenverfügungen“ und/oder einen „Organspendeausweis“. In Gesprächen stellte sich dann jedoch heraus, daß sie keine Ahnung hatten, auf was für ein gefährliches Unterfangen sie sich eingelassen hatten oder im Ernstfall einlassen würden.

Ein Politiker war erstaunt zu erfahren, wie schlecht Kinder und Jugendliche über die elementarsten Fragen, z. B. „Wann beginnt das menschliche Leben?“, informiert waren. Mit unserem Fragesystem konnten wir viele junge Leute zur Einsicht führen. Nach sechs gezielten Fragen machte es bei den meisten „klick“.

Eine Mitarbeiterin im Gespräch mit Jugendlichen

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Nachhilfe konnten wir auch einigen Beraterinnen des Vereins „Donum vitae e.V.“ geben, die z. T. entrüstet monierten, daß wir an unserem Stand Aussagen von „Donum vitae“ präsentierten, die sie gar nicht kannten. Wir klärten sie darüber auf, daß dies Aussagen aus dem vatikanischen Dokument „Donum vitae“ stammen, dessen Titel sie für ihre eigene Organisation entwedet haben.

Unser Wohnwagen-Camp. Ein herzliches

Dankeschön der Freiwilligen Feuerwehr Biberberg!

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