25 Jahre AKTION LEBEN e.V.

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Sonderbeitrag

 

Liebe Mitglieder und Freunde der AKTION LEBEN,

Wir begehen in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen der AKTION LEBEN e.V. und wir haben allen Grund, in erster Linie Gott zu danken, denn was hätten wir ohne seine Hilfe ausrichten können. Wir wollen aber auch in Dankbarkeit an all die Menschen denken, die in den vielen Jahren auf irgendeine Weise die Aktivitäten der AKTION LEBEN mitgetragen haben.

Manche, die „den Guten Kampf gekämpft“ haben, weilen schon nicht mehr unter uns. Wir hoffen, daß sie in der Ewigkeit reich belohnt wurden. Wir haben ihrer in der Heiligen Messe besonders gedacht. In großer Dankbarkeit wollen wir uns aber auch an die Mitstreiter erinnern, die mitgekämpft haben und müde geworden sind oder wegen irgendwelcher Differenzen nicht mehr dabei sind.

Das 25-jährige Bestehen ist eben auch eine Gelegenheit, einmal zurückzuschauen. Das wollen wir in diesem „Extrabrief“ in Form von Bildern tun. Diese Rückschau muß natürlich Stückwerk bleiben,denn wer kann all die Aktionen in diesem Vierteljahrhundert zählen. So wird jeder einzelne seine ganz persönlichen Erinnerungen haben. Mögen diese persönlichen Erinnerungen vielleicht wieder Ansporn sein, erneut oder mit noch größerem Elan den Kampf für die Lebensrechte und die Gebote Gottes zu führen oder wieder aufzunehmen, oder - wie ich es in all den Jahren oft betont habe - diesen „Kampf mit Mächten und Gewalten“ durch Gebet und Opfer zu begleiten.

Erwähnen möchte ich auch, daß nicht nur das Leben vieler Kinder gerettet werden konnte, sondern daß auch viele Frauen und Männer vor schwerer Schuld und den physischen und psychischen Folgen einer Tötung bewahrt werden konnten. Viele Menschen, junge und alte, konnten wir in ihren Meinungen und Haltungen Orientierung geben. Eine ganze Reihe von Berufungen zum Priester- und Ordensleben durften wir begleiten. Wir erlebten auch, wie Mitstreiter Freundschaften - und einige den Bund fürs Leben - geschlossen haben.

Daß all das geschehen konnte, dafür haben viele gearbeitet, gebetet und geopfert.

Da alter Dank auch neue Bitte ist, vertrauen wir mit einem herzlichen Vergelt´s Gott auch weiterhin auf Ihre Treue und Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Für den Vorstand der AKTION LEBEN e.V.

Walter Ramm

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Ausschlaggebend war die Existenz der

Abtreibungsklinik in Lindenfels. Junge

Familien fanden sich zusammen und

gründeten im Jahre 1979 die

Aktion Leben e.V.

Im Bild zeigt einer der Gründer auf das

Schild „Letzte Wendemöglichkeit“,

welches - gibt es denn Zufälle -

viele Jahre gerade neben der Einfahrt

zur Abtreibungsklinik stand.

 

 

Bereits 1980 war die Aktion Leben e.V.

mit großem Erfolg auf dem Katholikentag

in Berlin vertreten.

Mit großer Dankbarkeit durften wir dort den

Besuch von Mutter Teresa aus Kalkutta an

unserem Infostand erleben.

Mit eindringlichen Worten forderte sie damals

Gesellschaft und Kirche auf, das Lebensrecht

der ungeborenen Kinder wieder zur vollen

Geltung zu bringen. Schon damals warnte sie

davor, daß auf die Abtreibung unweigerlich

die Euthanasie folge

 

 

 

1980:

Pfarrer Winfried Pietrek hält

ein 14-tägiges Sühnefasten

vor der Abtreibungsklinik

in Lindenfels

 

 

 

1981:

Die Arbeit der AKTION LEBEN e.V. ist auch

ein "Kampf mit Mächten und Gewalten".

Ohne die Hilfe von "oben" ist dieser Kampf

aussichtslos.

Deshalb treffen sich Mitglieder und Freunde

zur Weihe der AKTION LEBEN an die Herzen

Jesu und Mariä.

 

1981:

Zeitungsversand - damals noch

anstrengende Handarbeit.

Blätter zusammentragen,

Heftklammern anbringen und

die Hefte in Umschläge stecken.

Auch die Anschriften wurden

von Hand geschrieben.

 

 

 

  

1982:

Der neu angeschaffte Infobus.

Hier bei einem Einsatz in Stuttgart beim

"Gemeindetag unter dem Wort".

 

 

 

1982:

Mit ca. 80 Helfern setzt die AKTION LEBEN

unübersehbare Zeichen auf dem

Katholikentag in Düsseldorf. Die Frage der

Schwangerschaftskonfliktberatung durch

katholische Beratungsstellen wird erstmals

öffentlich diskutiert.

  

 

 

1984:

Über 150 Helfer treten beim Katholikentag

in München für die ungeborenen Kinder ein.

Hier eine Gruppe beim Morgengebet im

Camp auf dem Olympiagelände.

 

 

  

1985:

Auf der Jugendburg Bilstein treffen sich zum  

zum ersten Mal die aktiven Familien der   

AKTION LEBEN e.V.

 

 

  

1986:

Katholikentag in Aachen. Auch dieses Mal wie

noch viele weitere Jahre wird die AKTION LEBEN

von der offiziellen Teilnahme ausgeschlossen.

Strafe für unsere katholische Konsequenz.

Doch auch draußen auf den Straßen erreichen

wir die Teilnehmer, wie hier am umdrängten

Infobus.

 

 

  

1986:

10 Jahre Neuregelung des § 218 StGB.

Die AKTION LEBEN e.V. lädt zu einer Kundgebung ein nach Hadamar; einem Ort, an dem die

Euthanasiebestrebungen der Nazis ihre grausame Verwirklichung gefunden haben. Wir wollen  

hiermit darauf aufmerksam machen, daß es nicht nur um die sog. Soziale Indikation geht,

sondern auch um die vorgeburtliche Selektion im Mutterschoß, damals durch Fruchtwasser-

untersuchung, heute durch wesentlich verfeinerte Untersuchungsmethoden wie z.B. PID.

Es ist kein Unterschied, ob ein behinderter Mensch durch ein Tötungs-Gesetz einer Diktatur

oder durch ein in einer Demokratie nach allen Spielregeln verabschiedetes Gesetz getötet wird.

 

 

  

1989:

Die AKTION LEBEN erwirbt dieses Anwesen

und hat nun endlich Platz für Büros sowie

Druckerei, Lager, Versand, Tagungen,

Übernachtungsgäste und vieles mehr.

Auch eine Kapelle konnte zwischenzeitlich

eingerichtet werden.

 

 

  

1990:

Katholikentag in Berlin

 

 

  

1991:

Zeitungsversand 10-12- Jahre später:

Zunächst müssen 280.000 Blätter

bedruckt werden. Hier unsere Druckerei

anläßlich einer Besucherführung.

 

 

  

1993:

Dann werden diese vielen Blätter in dieser

Maschine zu kompletten Heften verarbeitet.

Das Bild zeigt unseren Druckermeister im

Jahr 1993.

 

 

  

1993 :

Die fertigen Zeitungen werden jeweils

mit einem Adreßetikett versehen und

nach Postleitzahlen sortiert gebündelt.

 

 

  

1993:

Dies ist nicht St. Nikolaus, wenn auch die

Säcke ähnlich groß sind. Fleißige Mitarbeiter

und Helfer schleppen die fertig gebündelten

Zeitungen in Postsäcken zum Auto.

   

 

  

1993:

Ein bis zwei Tage später erreichen die

Zeitungen ihre Leser. Wie man im Bild sieht,

spricht die Zeitung alle Altersstufen an.

   

 

  

1993:

Nach einem Zeitungsversand hat unsere

Buchhaltung in der Regel etwas mehr zu

tun. Wir danken herzlich allen Spendern.

   

 

  

1996:

Erste Wallfahrt der AKTION LEBEN nach

Wittichen (Nähe Schenkenzell im Schwarz-

wald) zum Grab der sel. Luitgard, die als

"Heilige des Mutterschoßes" verehrt wird.

Wir wählten den 3. Oktober für diese

Wallfahrt, weil die Deutsche Einheit u. a.

mit dem Blut der ungeborenen Kinder

erlauft wurde.

   

 

  

1997:

Rom hat gesprochen:

Die deutschen Bischöfe sollen endlich

aus der unseligen staatlichen Beratung

aussteigen.

Wir unterstützen diese Aufforderung

durch eine Mahnwache vor dem Kloster

Himmelpforten während eines Treffens

der Bischöfe.

   

 

  

1997:

Der Betrieb des Infobusses beginnt

immer teurer zu werden. Auch andere

Probleme tun sich auf. Also wird der Bus

verkauft und statt dessen ein gebrauch-

ter Obstverkaufsanhänger zum mobilen

Infostand umgebaut. Hier beim Einsatz

in Marienfried zum großen Gebetstag.

   

 

  

1998:

Katholikentag in Mainz.

Die Aktion Leben setzt mit ihren Luftballons

mit Emblem und Wahlspruch ein

unübersehbares Zeichen und erfreut damit

gleichzeitig viele Kinderherzen.

Erstmalig durften wir wieder offiziell

teilnehmen, wohl als „Feigenblatt“,

da die Katholikentagsleitung Lesben

und Schwulen sowie anderen

kirchen­zerstörerischen Gruppen ebenfalls

offizielle Infostände ermöglichte.

   

 

  

1999:

P. Paul Marx OSB (2. v. l.), Gründer und

(damals) Leiter von Human Life Internati-

onal (HLI), einer weltumspannenden

katholischen Pro Life Organisation besucht

uns in unserer Zentrale. Da er während

dieser Reise plötzlich schwer erkrankte,

bleibt er mehrere Wochen bei uns und wir

haben die Gelegenheit zu vielen intensiven

Gesprächen. Hier im Bild mit P. Otto Maier,

Frau E. Backhaus und Frau Denise Kowalik,

der Haushälterin von P. Marx.

   

 

  

2002:

Dringend erforderliche Arbeiten an

der Dachrinne werden in Eigenarbeit

erledigt.

   

 

  

2002:

Rev. Raphael Olenga, Vorsitzender der

Organisation „Secours et vie Afrique“

(SEVA) aus Burkina Faso bittet um Hilfe

für die Pro Life-Arbeit in Afrika.

Hier erläutert er sein Konzept der Hilfe

und Information für schwangere Frauen

und zeigt gleichzeitig die Gefahren für die

afrikanische Jugend durch freizügige

Jugendmedien in europäischem Stil auf.

   

  

  

2002:

Um das Anwesen der AKTION LEBEN

zu erhalten, sind auch immer wieder

Arbeiten in Haus und Garten nötig.

In Eigenarbeit der Mitarbeiter und mit

zusätzlichen freiwilligen Helfern werden

diese in der Regel kostensparend durch-

geführt. Hier mußte ein Baum gefällt

werden, der Dach und Haus gefährdete.

Wir danken auch allen, die durch ihre

Mithilfe und ihre Spenden den Unterhalt

des Hauses der AKTION LEBEN

ermöglichen.

   

 

  

2004:

Katholikentag in Ulm. Besonders intensiv diesmal am Infostand

die Nachfrage nach unseren Informationen zum Thema

Patientenverfügung/Vorsorgliche Willensbekundung.

 

Viele Menschen ahnen nicht, daß auch die Patientenverfügung

nur eine Hintertür ist, durch die die Euthanasie Einzug hält.

 

 

 

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